Frankreich - Spanien; FIFA WM 2026 Halbfinale

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Frankreich - Spanien. FIFA WM 2026 Halbfinale.

Dallas Stadium.

Frankreich 0

    Spanien 1

    • M Oyarzabal (22. minute 11m)

    Live-Kommentar

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    Zweite Gelbe Karte der Partie: Cucurella checkt Gegenspieler Olise an der Seitenlinie ziemlich resolut um und verdient sich damit den gelben Karton.

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    Da ist der Wechsel: Für den angeschlagenen Saliba geht es nicht weiter, Lacroix ist neu für ihn in der Partie.

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    Jetzt gibt es noch eine französische Schrecksekunde. Verteidiger Saliba bleibt auf dem Boden sitzen und zeigt an, dass er Probleme hat. Es sieht danach aus, dass er nicht weiterspielen kann, an der Seitenlinie macht sich bereits ein möglicher Ersatzspieler warm.

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    Weiter geht es, und Frankreich sucht direkt den Weg nach vorne. Wieder schleichen sich aber einfache Fehler ein, Tchouameni und Rabiot leisten sich auf links zwei Fehlpässe hintereinander.

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    Spanien erwischt den besseren Auftakt und belohnt sich mit der Führung. Der Europameister schafft es, sein Kombinationsspiel aufzuziehen, und kommt mit dem Pressing des Gegners gut zurecht. Frankreich setzt auf Umschaltmomente, die ergeben sich bislang aber eher selten, und die wenigen werden unsauber ausgespielt. Der Topfavorit steht nun also unter Druck, nach der Trinkpause dürfte er aktiver werden.

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    Kurz nach dem Führungstreffer für Spanien geht es in Dallas in die erste dreiminütige Trinkpause.

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    Toooor! Frankreich - SPANIEN 0:1. Spanien führt! Oyarzabal übernimmt die Verantwortung und lässt sich diese Chance nicht nehmen. Der Stürmer sieht beim Anlauf einmal hoch, dann nur noch auf den Ball, den er perfekt halbhoch im rechten Eck versenkt. Maignan ist in der richtigen Ecke und doch chancenlos.

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    Es gibt die üblichen Proteste und Diskussionen, die Ausführung des Strafstoßes zieht sich dadurch etwas. An der Entscheidung des Unparteiischen wird sich aber nichts ändern, auch der VAR meldet sich nicht zu Wort.

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    Elfmeter für Spanien! Cucurella flankt von links, der Ball ist etwas zu weit für seinen Mitspieler. Digne geht links im Sechzehner mit dem Kopf zum Ball, will ihn mit dem zweiten Kontakt klären. In der Zwischenzeit geht aber Yamal dazwischen und berührt den Ball mit dem Oberarm. Dignes Klärungsversuch erfolgt nun zu spät, er trifft Yamal klar an der Hüfte und bringt ihn zu Fall. Der Schiedsrichter zeigt sofort auf den Punkt.

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    Auf der anderen Seite wird Cucurella am Ende einer langen Ballstafette steil geschickt, hat links neben dem Sechzehner aber körperlich gegen Upamecano keine Chance. Abstoß Frankreich.

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    Frankreich schaltet schnell um und wird gefährlich. Dembele schickt Mbappe durch die Mitte. Der zieht am Sechzehner drei Mann auf sich, kann sich behaupten, bleibt aber ohne Abschluss. Im Nachgang der Szene wird Olise von Barcola bedient, zieht links in der Box ab, wird aber geblockt.

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    Olise setzt nun in der eigenen Hälfte gegen Rodri nach, erwischt den Gegenspieler bei seiner Grätsche klar am Knöchel. Glück für den Bayern-Profi, dass es dafür nicht auch eine frühe Gelbe Karte gibt.

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    Frankreich tut sich bislang noch schwer im Spiel nach vorne, die Abläufe stimmen noch nicht. Mbappe sucht Dembele mit einem Seitenwechsel nach rechts, das Zuspiel kommt aber nicht an. Kurz darauf geht Olise im Zentrum ins Dribbling, verliert dabei die Kugel.

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    Ansonsten geht es eher ruhig zu, beide Mannschaften haben Respekt voreinander, riskieren erst einmal wenig. Kounde startet mal auf rechts und wird mit einem langen Ball gesucht, den kann Laporte aber souverän ablaufen. Mit Abstoß für Spanien geht es weiter.

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    Yamal und Baena stehen bereit, Baena darf den Freistoß ausführen. Sein Schuss ist aber ungefährlich und landet in der Mauer. Yamal sichert sich den Abpraller und flankt von rechts, in der Mitte kann ein Verteidiger klären.

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    Für Spanien ergibt sich nun eine gefährliche Freistoßposition. Olmo hat den Ball rechts am Sechzehner, Rabiot geht dazwischen. Er spielt zwar den Ball, stempelt bei der Aktion aber den Gegenspieler und steigt ihm auf den Fuß. Dafür gibt es die erste Gelbe Karte der Partie.

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    Jetzt der erste gefährliche Angriff der Franzosen. Barcola zieht auf links an und setzt sich gegen Porro durch, flankt dann in die Mitte. Cubarsi blockt den Ball ins Aus und sorgt für die erste Ecke. Die bringt Olise in die Mitte. Die Flanke wird abgewehrt, Rabiots Nachschussversuch bleibt ungefährlich.

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    Frankreich zieht sich jetzt etwas weiter zurück. Hin und wieder gelingen den Bleus Ballgewinne, ihre Konterversuche werden von den Spaniern bislang aber früh unterbunden.

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    Yamal dreht in der gegnerischen Hälfte zum ersten Mal auf und will losdribbeln, geht aber nach einem leichten Rempler zu Boden. Für den von ihm gewünschten Freistoß reicht der Kontakt nicht aus.

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    Spanien setzt gleich in den ersten zwei Minuten das eigene Kombinationsspiel durch, Frankreich steht aber sehr hoch und lässt keinen wirklichen Raumgewinn zu. Cucurella spielt auf links einen ersten Steilpass, der für Mitspieler Baena aber nicht zu erreichen ist.

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    Und los! Schiedsrichter Ivan Barton aus El Salvador pfeift die Partie an, der Ball rollt in Dallas.

    Großer Hoffnungsträger in der spanischen Offensive ist Lamine Yamal. Der 19-jährige Flügelstürmer des FC Barcelona hat gute Erinnerungen an den heutigen Gegner: Yamal traf beim Halbfinalsieg bei der EURO 2024, war dann beim 5:4-Sieg letztes Jahr im Halbfinale der Nations League mit einem Doppelpack erfolgreich. Überhaupt scheint Frankreich den Spaniern als Gegner zu liegen, sieben der letzten zehn Aufeinandertreffen entschied man für sich.

    Die Spanier sind für ihre Spielstärke und Technik bekannt, glänzen bei diesem Turnier aber auch durch ihre starke Defensive. Erst ein Gegentor musste Keeper Unai Simon hinnehmen, bis zum Viertelfinale hielt er seinen Kasten sauber. Die spanische Abwehr ließ erst sieben Schüsse aufs Tor und im Schnitt einen gegnerischen xG-Wert von 0,31 zu. Beide Werte werden von keiner anderen Mannschaft des Turniers unterboten.

    Zuletzt war beim amtierenden Europameister viel Geduld gefragt. In der K.o.-Runde hatte man zunächst mit Österreich (3:0) wenig Mühe, dann konnte man sich auf Edeljoker Merino verlassen. Der war mit seinen Siegtreffern in den Schlussphasen gegen Portugal (1:0) im Achtelfinale und im Viertelfinale gegen Belgien (2:1) der Matchwinner.

    Spanien steht nach 2010 zum zweiten Mal in einem WM-Halbfinale, damals holte man den bislang einzigen WM-Titel. La Roja ist wettbewerbsübergreifend seit 16 Spielen ungeschlagen. Bei der laufenden WM gewann man fünf von sechs Spielen, nachdem der Auftakt gegen Kap Verde (0:0) noch mit einem überraschenden Punktverlust endete.

    In den letzten zwei Spielen der K.o.-Runde gegen Paraguay (1:0) und Marokko (2:0) zeigten die Franzosen, dass sie auch die Kategorie Arbeitssieg beherrschen. Entscheidender Mann ist natürlich Superstar Mbappe, der in einer Offensive voller Ausnahmekönner nochmal etwas herausragt. Er kommt auf acht Turniertore und ist nun mit 12 Treffern in K.o.-Spielen bei Weltmeisterschaften Rekordhalter.

    In den Vorjahren setzte Frankreich-Coach Deschamps eher auf Sicherheit und Disziplin. In seinem nun letzten großen Turnier hat er die Zügel gelockert und lässt seinen Offenspielern mehr Freiräume. Mbappe, Dembele, Olise und Co. danken es ihm und kommen bislang auf 7,8 Torschüsse pro Spiel, das ist Höchstwert bei allen Weltmeisterschaften seit 1996. Der bisherige Gesamt-xG-Wert von 14,3 ist ebenfalls Bestwert im Turnier.

    Frankreich marschiert bislang durch Turnier und gilt als Topfavorit auf den Titel. Die Mannschaft von Didier Deschamps gewann bisher alle sechs Turnierspiele in Folge, nun soll nach den Triumphen 1998 und 2018 der dritte Finaleinzug her.

    Es ist erst das zweite Aufeinandertreffen beider Nationen bei einer Weltmeisterschaft. Das erste Duell fand im Achtelfinale der WM 2006 in Hannover statt. Damals ging Spanien vor der Pause mit 1:0 in Führung, durch Tore von Ribery, Vieira und Zidane konnten die Bleus die Partie aber drehen.

    Im ersten Halbfinale der WM wartet ein echtes Highlight. Mit Frankreich und Spanien treffen zwei große Fußballnationen aufeinander, die zwei wohl stärksten Mannschaften im bisherigen Turnier. Viele sprechen deshalb bereits von einem vorgezogenen Finale, und das nicht zu Unrecht. Stimmen wir uns also auf den Leckerbissen ein, hier kommen die wichtigsten Infos.

    Bei den Spaniern gibt es dagegen keine personellen Änderungen, Trainer Luis de la Fuente vertraut derselben Startelf wie beim 2:1 gegen Belgien. Das heißt auch, dass auf der Doppelsechs erneut Fabian Ruiz aufläuft, dieser also auch diesmal den Vorzug gegenüber Pedri erhält.

    In dieser Besetzung läuft Spanien heute auf (4-2-3-1): Simon - Porro, Cubarsi, Laporte, Cucurella - Rodri, Fabian Ruiz - Yamal, Olmo, Baena - Oyarzabal.

    Zwei Änderungen gibt es im französischen Team nach dem 2:0-Sieg gegen Marokko im Viertelfinale. Tchouameni erhält den Vorzug gegenüber Kone und kehrt auf die Doppelsechs neben Rabiot zurück. Und auf dem linken Flügel läuft heute Barcola anstelle von Doue auf.

    Frankreich geht mit folgender Aufstellung in diese Partie (4-2-3-1): Maignan - Kounde, Upamecano, Saliba, Digne - Tchouameni, Rabiot - Dembele, Olise, Barcola - Mbappe.

    Herzlich willkommen zum Halbfinale der WM 2026 zwischen Frankreich und Spanien.