SC Freiburg - RB Leipzig; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

SC Freiburg - RB Leipzig. Bundesliga.

Europa-Park StadionZuschauer33.600.

SC Freiburg 4

  • J Beste (24. minute)
  • I Matanovic (26. minute)
  • M Ginter (47. minute)
  • D Scherhant (75. minute)

RB Leipzig 1

  • A Ouédraogo (33. minute)

Live-Kommentar

Hinter die Bundesligasaison 2025/26 können wir an dieser Stelle jedenfalls einen Haken setzen - zumindest fast. Selbstverständlich haben wir für Sie nämlich auch die Relegation im Angebot, in der der VfL Wolfsburg noch um den Klassenerhalt kämpfen darf. Angefangen mit dem Hinspiel am kommenden Donnerstag um 20:30 Uhr. Ihnen eine schöne Zeit bis dahin und bis zum nächsten Mal.

Während sich die Leipziger damit in die Sommerpause verabschieden und am 13. Juli wieder in die Vorbereitung starten, steht für den SC Freiburg das große Saisonhighlight erst noch vor der Tür. Am kommenden Mittwoch wollen die Breisgauer ihre Vereinshistorie um ein glorreiches Kapitel erweitern und treffen im Finale der Europa League in Istanbul auf Aston Villa.

Den Blick auf die Nebenplätze können wir uns demnach sparen. Durch den Sieg hat der SC Platz 7 aus eigener Hand behauptet und wäre im Falle einer Niederlage am Mittwoch zumindest für die Conference League qualifiziert. Ansonsten winkt bekanntlich gar die Champions League. Leipzig dagegen hatte die Teilnahme an der Königsklasse auch so schon sicher und beendet eine starke Saison auch ohne Punkterekord auf Platz 3.

Freiburg schlägt Leipzig deutlich mit 4:1 und hat damit zumindest schon mal das Ticket für die Conference League gelöst. Im ersten Durchgang gestaltete sich das Spiel offen wie intensiv, ehe Freiburg per Doppelschlag zuschlug. Leipzig fand aber die passende Antwort und ging mit einem knappen Rückstand in die Kabine. Zum Ende der ersten Hälfte sehr abwartend, kam Freiburg forsch aus der Kabine und stellte wieder auf 3:1. Während Leipzig gegen einen abgezockten Sport-Club nicht mehr zwingend wurde, schlugen effiziente Breisgauer gar noch ein viertes Mal eiskalt zu und machten damit den Deckel drauf. 

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Und so bleibt es beim 4:1 - Schlusspfiff in Freiburg! 

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Bakayoko hebt den Ball von rechts nochmal in die Box, wo Romulo seinen Kopfball aus acht Metern über das Tor setzt. 

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Leipzig hat sich mit der Niederlage abgefunden - nur ein kleiner Wermutstropfen zum Ende dieser gelungenen Saison. 

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Inzwischen steht Scherhant aber auch schon wieder auf den Beinen. Derweil werden vier Minuten nachgespielt. 

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Scherhant läuft im hohen Tempo gegen Lukeba auf und scheint sich dabei wehgetan zu haben. 

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Nochmal eine gute Chance für Leipzig: Nusa mit einem herausragenden ersten Kontakt, lässt dabei in der Drehung seinen Gegenspieler aussteigen. Halblinks vor dem Sechzehner legt Nusa für Baku ab, der zentral von der Strafraumkante bei freier Schussbahn direkt mit der Innenseite abschließt und den Ball knapp neben den linken Pfosten schiebt. 

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Julian Schuster zieht seinen letzten Joker und schenkt Maximilian Philipp seinen zweiten Kurzeinsatz in dieser Saison. Der starke Matanovic darf sich dafür feiern lassen. 

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Freiburg dagegen hat bislang aus elf Abschlüssen und einem xG-Wert von 1,53 satte vier Tore gemacht. Eine solche Effizienz dürfte sicherlich auch am Mittwoch in Istanbul nicht schaden.

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Langsam, aber sicher plätschert das Geschehen jetzt auch dem Ende entgegen. Mit einem xG-Wert von nur 0,25 wird Leipzig im zweiten Durchgang einfach nicht zwingend genug.

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Ole Werner schöpft sein Wechselkontingent aus und schickt Bakayoko für Diomande aufs Feld. 

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Freiburg erobert den Ball kurz vor der Mittellinie und spielt sich durch das Zentrum schnell nach vorne. Höler marschiert Richtung Sechzehner und setzt seinen flachen Versuch aus 17 Metern knapp rechts vorbei.

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Und mit dem 4:1 ist das Spiel natürlich entschieden, die Fans der Breisgauer können sich jetzt endgültig für das Europa-League-Finale warmsingen.

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Im Kampf um den Ball geht Baumgartner mit seinem Tackling ein hohes Risiko ein und räumt Höler im Mittelfeld ab. Baumgartner sieht dafür die erste Gelbe Karte in diesem Spiel. 

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Tooor! FREIBURG - Leipzig 4:1. Der Sport-Club macht den Deckel drauf! In der Rückwärtsbewegung wird Diomande links nach der Mittellinie unter Druck gesetzt und durch Makengo fair vom Ball getrennt. Makengo initiiert damit eine Überzahlsituation und spielt vom linken Sechzehnereck quer auf Matanovic, der nach einem ganz starken ersten Kontakt vor Finkgräfe für Scherhant rüberlegt. Nahe dem rechten Fünfereck darf Scherhant ungedeckt abschließen und haut den Ball platziert halbhoch ins lange Eck.

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Vorlage Igor Matanovic

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Zudem kommt Romulo im Sturmzentrum für Harder. 

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Rüber auf die Gegenseite, wo auch Ole Werner zwei frische Joker zieht und zunächst Gomis für Seiwald reinwirft. 

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Außerdem macht Manzambi vorzeitig Feierabend und wird durch Höler ersetzt. 

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Nächster Doppelwechsel aufseiten der Breisgauer: In der Innenverteidigung räumt der starke Ginter seinen Platz für Ogbus.

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Nusa dringt im Tempodribbling über halblinks in den Strafraum ein und läuft dann einfach gegen Kübler auf. Zu Recht lässt Sascha Stegemann laufen. 

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Freiburg zeigt seitdem aber auch eine abgeklärte Vorstellung in der Defensive und lässt kaum etwas anbrennen.

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Ansonsten hängt das Spiel seit dem Treffer zum 3:1 ein wenig in der Luft. Leipzig bleibt immerhin bemüht und gibt sich nicht geschlagen. 

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Da war mehr drin! Baku fängt einen Fehlpass im Aufbauspiel der Hausherren ab und übergibt auf Diomande, der rechts im Strafraum kurz in den Lauf von Ouedraogo durchsteckt. Nahe dem rechten Fünfereck könnte Ouedraogo selbst schießen, will stattdessen nochmal querlegen. Harder hatte damit jedoch nicht wirklich gerechnet und kommt zwei Schritte zu spät. 

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Baku flankt von rechts halbhoch an den Elfmeterpunkt, wo Nusa dem Ball entgegenkommt und ihn direkt aus der Luft verwertet. Mit Harder steht jedoch der eigene Mitspieler in der Schussbahn und blockt den Schuss rechts neben das Tor.

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Zudem übernimmt Nusa in der Offensive für Gruda. Zwei positionsgetreue Wechsel also. 

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Kurz darauf wechselt auch Ole Werner doppelt und bringt zunächst Baku für Henrichs neu ins Spiel. 

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Und jetzt gibt es ganz viel Gänsehaut: Im letzten Spiel seiner Karriere holt sich Höfler seinen Sonderapplaus ab und macht für Kübler Platz. 

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Erstmals frisches Personal an diesem Nachmittag, Doppelwechsel aufseiten der Breisgauer: Grifo macht den Anfang und ersetzt Beste.

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Tief aus der Hälfte der Sachsen findet ein langer Ball den Lauf von Baumgartner, der links im Strafraum plötzlich im Rücken der Abwehr einläuft. Baumgartner wartet aber zu lange mit der Ballannahme, sodass der Winkel fast schon an der linken Grundlinie letztlich zu spitz wird. Folglich trifft Baumgarner auch nur das Außennetz. 

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Kurz geschüttelt, geht es für Manzambi aber schnell wieder weiter. 

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Ein Schreckmoment so kurz vor dem bevorstehenden Europa-League-Finale: Manzambi bleibt nach einem Zusammenprall liegen und muss behandelt werden. 

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Der SC findet seit dem 3:1 eine gute Abmischung und überlässt Leipzig wieder vermehrt den Ball. Ohne die nötige Durchschlagskraft kommt Leipzig aber nicht in die gefährlichen Räume.

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Die erste Chance für RB in der zweiten Hälfte: Finkgräfe serviert eine Ecke von links vom Tor weg nach innen, wo Baumgartner einläuft und seinen Kopfball aus acht Metern direkt in die Arme von Atubolu drückt.

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Bereits in den ersten Sekunden nach Wiederbeginn wurde deutlich, dass der SC im Vergleich zur passiven Endphase im ersten Durchgang mit einer ganz anderen Entschlossenheit aus der Kabine gekommen ist. 

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Tooor! FREIBURG - Leipzig 3:1. Der SC hat den Zwei-Tore-Vorsprung wiederhergestellt! Ausgangspunkt ist eine Beste-Ecke von rechts, die aus dem Sechzehner in den Rückraum geköpft wird. Dort macht Makengo die Szene wieder heiß und köpft den Ball im hohen Bogen zurück in die Gefahrenzone. Und weil sich am Fünfmeterraum zwei Leipziger gegenseitig behindern, rutscht der aufspringende Ball zu Ginter durch. Aus halbrechten vier Metern hält Ginter in der Luft das Bein rein und vollstreckt ins linke Eck. 

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Vorlage Jordy Makengo

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Der SC direkt mit der ersten guten Annäherung. Manzambi leitet stark ein, wurschtelt sich von rechts in den Sechzehner und spielt flach auf Matanovic, der direkt auf Eggestein klatschen lässt. Eggestein lässt den Ball bei der versuchten Annahme jedoch verspringen und wird gestellt. 

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Zu Wiederbeginn bleibt das Personal unverändert, der zweite Durchgang läuft. 

In einer intensiven ersten Hälfte machte Leipzig zu keinem Zeitpunkt den Anschein, die Saison locker austrudeln lassen zu wollen. Dennoch waren es effiziente Freiburger, die innerhalb von zwei Minuten zweimal eiskalt zuschlugen. Kurz geschüttelt, erzielte Leipzig sieben Minuten später den Anschlusstreffer und war seitdem die spielbestimmende Mannschaft. Freiburg verwaltete den knappen Vorsprung und zog sich zum Ende der ersten Hälfte immer mehr zurück. Womöglich auch in dem Wissen, dass die Konkurrenz aus Frankfurt und Augsburg parallel jeweils 0:2 zurückliegt.

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Halbzeit in Freiburg.

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Ouedraogo hält aus halbrechten 19 Metern drauf und profitiert davon, dass Lienhart noch leicht abfälscht, damit die Richtung des Balles ändert. Atubolu hatte sich bereits kurz nach rechts orientiert, reagiert aber noch rechtzeitig und packt im unteren linken Eck sicher zu. 

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Drei Minuten werden nachgespielt.

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Orban mit dem tiefen Pass auf Harder, der rechts im Strafraum zur Mitte abkappt und aus halbrechten 14 Metern flach durch die Beine von Lienhart abschließt. Atubolu ist aber auf dem Posten und begräbt den Ball im kurzen Eck sicher in seinen Händen. 

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Als letzter Mann macht es Lukeba zentral vor dem eigenen Sechzehner spannnend, geht riskant ins Dribbling und hat dabei Manzambi in seinem Rücken. Manzambi bekommt auch den Fuß dazwischen, Gulacsi spielt aber gut mit und packt sicher zu. 

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Ansonsten hat das Spiel so kurz vor der Halbzeit etwas viel Leerlauf zu bieten. Freiburg verwaltet den knappen Vorsprung und will mit diesem 2:1 in die Kabine gehen.

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Dennoch bleiben die Sachsen spielbestimmend und fangen im rechten Halbfeld einen Fehlpass der Breisgauer ab. Im Anschluss gibt Baumgartner rechts vom Sechzehner flach in die Box, wo sich Diomande die Kugel zu weit vorlegt und hängenbleibt.

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Freiburg macht das in dieser Form gut, schiebt situativ hoch drauf und hält Leipzig nun wieder weiter vom eigenen Tor fern.

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Wobei sich Freiburg in dieser Phase ganz bewusst etwas fallen lässt und Leipzig das Spiel überlässt. 

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Seit dem Anschlusstreffer ist Leipzig wieder am Drücker und setzt sich in diesen Minuten immer mehr in der gegnerischen Hälfte fest.

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Direkt nochmal Leipzig! Zwar kann Ginter eine scharfe Diomande-Flanke links im Fünfer blocken, doch setzt Diomande gut nach und schnappt sich den Abpraller. Links vom Torraum hält der Ivorer aus spitzem Winkel drauf und scheitert im kurzen Eck an Atubolu. Atubolu lässt den Ball nach vorn klatschen und packt dann sicher vor Baumgartner zu. 

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Tooor! Freiburg - LEIPZIG 2:1. Man muss es nur beschreien! Diomande leitet mit einem starken Antritt ein, tankt sich über die linke Halbspur bis vor den Sechzehner und legt für Ouedraogo ab. Ouedraogo lässt Eggestein mit einem kurzen Haken aussteigen, bringt sich damit 17 Meter zentral vor dem Tor in Abschlussposition. Der Youngster trifft den Ball dabei perfekt und lässt Atubolu beim Einschlag im unteren rechten Eck keine Chance.

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Vorlage Yan Diomande

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Durchaus hat der Doppelschlag mit den Sachsen etwas gemacht. Zumindest warten wir seitdem vergeblich auf eine erste Reaktion. 

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Im Vollsprint dringt Beste von rechts in die Box ein und kommt an der rechten Sechzehnergrenze gegen Diomande zu Fall. Weil Beste aber eher versucht hatte, gegen Diomande einzufädeln, stellt sich die Frage nach einem Elfmeter erst gar nicht.

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Ein solcher Doppelschlag hatte sich nach der ausgeglichenen Anfangsphase nicht zwingend angedeutet. Jetzt hat der SC die Europapokal-Tür aber natürlich ganz weit aufgestoßen und wäre auch nicht von den Ergebnissen auf den anderen Plätzen abhängig.

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Tooor! FREIBURG - Leipzig 2:0. Der Doppelschlag innerhalb von nur zwei Minuten! Ausgangspunkt ist ein kurz ausgeführter Einwurf rechts auf Sechzehnerhöhe, bei dem Beste den Ball wieder in den Fuß von Absender Manzambi ablegt. Manzambi hat Zeit und flankt hoch an den Fünfmeterraum, wo ausgerechnet der lange Matanovic in zentraler Position nicht gedeckt wird und unbedrängt hochsteigen darf. Seinen Kopfball aus fünf Metern drückt der Kroate platziert hoch unter die Latte und lässt Gulacsi im rechten Eck keine Chance.

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Vorlage Johan Manzambi

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Tooor! FREIBURG - Leipzig 1:0. Der Sport-Club setzt den ersten Stich! Im Anschluss an einen Freistoß flankt der aufgerückte Ginter von rechts hinter den zweiten Pfosten, wo Lienhart mit seinem Kopfball eine kleine Bogenlampe produziert. In seinem Rücken verwertet Matanovic den Ball direkt aus der Luft und hebt ihn nochmal nach innen. Dort rückt Ginter ein, hält aus halbrechten neun Metern technisch stark den Kopf vor Henrichs rein und drückt den Ball an die Latte. Beim Abpraller steht Beste richtig und staubt aus fünf Metern souverän mit dem rechten Fuß ab.

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Beste bekommt den Ball in den Lauf gespielt und flankt vor der rechten Grundlinie etwas zu dicht vor das Tor. Gulacsi ist zur Stelle und packt souverän zu.

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Mit einem Doppelpass zwischen Manzambi und Beste kombinieren sich die Freiburger vom linken Flügel in den Sechzehner. Manzambi leitet nochmal zur Mitte auf Scherhant weiter, der am linken Fünfereck noch Gegnerdruck erhält und den Ball dann nicht mehr sauber trifft - klar links vorbei.

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Dennoch gibt es für Freiburg inzwischen sehr gute Nachrichten von den Nebenplätzen: Sowohl Frankfurt als auch Augsburg liegen hinten. Bei diesen Zwischenständen wäre dem SC Platz 7 unabhängig vom eigenen Ergebnis nicht zu nehmen. 

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Auch nach Ablauf der Anfangsviertelstunde bleibt das Spiel sehr intensiv. Leipzig hat heute nichts zu verschenken und dürfte in dieser Form eine harte Nuss für den SC werden. 

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Doch war hier wirklich alles sauber im Luftzweikampf zwischen Ginter und Harder? Der Däne versteht die Welt nicht mehr, fordert anschließend lautstark Elfmeter. Durchaus hatte Ginter dabei mit dem Ellenbogen gearbeitet, Harder zugleich aber nicht klar getroffen. Dennoch darf der Sport-Club auch in dieser Szene aufatmen - das Spiel läuft weiter. 

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Gruda erläuft einen langen Ball auf dem rechten Flügel und flankt nach innen, wo Ginter vor Harder per Kopf in den Rückraum klärt. Den zweiten Ball schnappt sich Diomande halblinks an der Strafraumkante, dreht sich einmal um die eigene Achse und verzieht aus 17 Metern deutlich. 

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Finkgräfe mit einem einfachen Fehlpass im Aufbauspiel der Sachsen, worauf Matanovic rechts am Sechzehner zurücklegt. Manzambi wird bei seinem Abschluss aber noch leicht gestört und haut den Ball halbrechts von der Strafraumkante drüber. 

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Leipzig fordert Elfmeter, war das was? Finkgräfe flankt von links weit an den zweiten Pfosten, wo Baumgartner im Rücken der Abwehr einläuft und fünf Meter vor dem Tor zu Fall kommt. Durchaus hatte ihn Makengo dabei von hinten am Trikot gezogen, Sascha Stegemann lässt aber laufen. Glück für den Sport-Club, auch der VAR schaltet sich nicht ein. 

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Beste dringt über rechts in den Sechzehner ein, kommt im Dribbling etwas aus der Balance und will zumindest noch flanken. Finkgräfe verteidigt aber eng und kann direkt blocken.

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Munterer Beginn also in Freiburg. Für einen lockeren Sommerkick ist offensichtlich auch RB heute nicht angereist, entsprechend temporeich gestalten sich die ersten Minuten.

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Kurz darauf auch die erste gute Annäherung der Breisgauer. Nach einem langen Abschlag gewinnt Matanovic an der Mittellinie sein Kopfballduell und leitet damit eine Drei-gegen-Zwei-Umschaltsituation ein. Scherhant treibt den Ball durch das Zentrum bis an den Sechzehner und nimmt Manzambi halblinks in der Box mit, der aus neun Metern direkt abschließt und den Ball über das Tor jagt.

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Fast die Blitzführung für Leipzig! Diomande leitet über links ein, spielt einen feinen Doppelpass mit Baumgartner, den Ouedraogo halblinks im Strafraum bewusst passieren lässt. In seinem Rücken schnappt sich nämlich der durchgelaufene Diomande den Ball und steht plötzlich sieben Meter zentral vor dem Tor. Diomande trifft den Ball aber nicht sauber und spitzelt ihn harmlos in die Arme von Atubolu.

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Wir wären so weit, Freiburg hat angestoßen. 

Geleitet wird die Partie von Sascha Stegemann, der dabei von Christof Günsch und Fabian Maibaum an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Timo Gansloweit, vor den Bildschirmen bilden Sören Storks und Christian Fischer das VAR-Duo. 

Mit RB Leipzig kämpft der SC heute zugleich gegen eine schwarze Serie an, die seit einem 1:0-Sieg im Oktober 2019 andauert. Seitdem konnten die Breisgauer nämlich keines der 14 Pflichtspiele gegen Leipzig gewinnen (9S, 5U) und warten gegen keinen anderen Gegner länger auf einen Pflichtspielsieg. Im Hinspiel Mitte Februar blieb Freiburg mit einem xG-Wert von nur 0,17 offensiv völlig blass und unterlag in Leipzig verdient 0:2. Zu allem Überfluss hat Freiburg in den vergangenen fünf Jahren immer das letzte BL-Spiel der Saison verloren.

Aber nochmal zurück zum Sport-Club, der zumindest das Europapokal-Ticket natürlich schon heute lösen will. Und bei aller Euphorie rund um das Europa-League-Finale betonte Julian Schuster vor dem heutigen Spiel, dass auch die Bundesliga-Saison bislang "sehr, sehr beachtlich" sei. Aus den letzten drei Spielen holte Freiburg aber nur einen Punkt und konnte auch nur eines der letzten fünf Heimspiele gewinnen (2U, 2N). Anderseits hat man die Anzahl an Heimsiegen (8) im Vergleich zur Vorsaison schon jetzt verdoppelt.

Ganz einfach dagegen die Ausgangslage bei den Gästen, die Platz 3 durch den Sieg gegen St. Pauli sicher haben und heute frei aufspielen können. Für das Spiel hat Ole Werner in seiner gelungenen Debütsaison als RB-Trainer auch ein klares Ziel mitgebracht: "Wir fahren nach Freiburg, um das Spiel zu gewinnen und einen Rekord aufzustellen." Mit einem Dreier würde RB nämlich seine beste Bundesligasaison nach Punkten spielen. Die Form dafür bringt man mit sechs Siegen aus den letzten sieben Spielen (1N) jedenfalls mit. 

Vor dem Bundesliga-Saisonfinale ist der Kampf um Platz 7 und damit dem letzten Europapokal-Startplatz völlig offen. In einem Dreikampf mit Frankfurt und Augsburg (jeweils einen Punkt dahinter) liegt Freiburg dafür in der Pole Position und hätte mit Rang 7 zumindest schon mal die Teilnahme an der Conference League sicher. Sollte der SC Platz 7 behaupten und noch die Europa League gewinnen, entfällt der Conference-League-Startplatz für die Bundesliga. Für Freiburg ginge es dafür direkt in die Champions League.

In einem umkämpften Heimspiel gegen St. Pauli traf Leipzig letzte Woche gleich zweimal nach einer Ecke und feierte einen knappen 2:1-Sieg. Ole Werner rotiert heute ordentlich durch und nimmt fünf Wechsel vor. Angefangen im Tor, wo Routinier Gulacsi erstmals seit dem 22. Spieltag anstelle von Vandevoordt (Bank) beginnt. Kapitän Raum durfte die Saison mit Blick auf die WM derweil etwas früher beenden und wird links hinten durch Finkgräfe ersetzt. Außerdem erhalten Henrichs, Seiwald und Harder den Vorzug vor Baku, Schlager sowie Romulo (alle auf der Bank).

Und hier die Aufstellung der Gäste aus Leipzig: Gulacsi - Henrichs, Orban, Lukeba, Finkgräfe - Seiwald - Ouedraogo, Baumgartner - Gruda, Harder, Diomande. 

Mit nur fünf Abschlüssen blieb Freiburg letzte Woche beim HSV über weite Strecken zu harmlos und verlor letztlich verdient 2:3. Im Vergleich dazu nimmt Julian Schuster heute vier personelle Änderungen und verzichtet dabei auf eine Großrotation vor dem Europa-League-Finale am kommenden Mittwoch. Während Ogbus, Kübler, Höler und auch Grifo zunächst auf der Bank sitzen, stehen Lienhart, Makengo, Höfler sowie Scherhant neu in der Startelf. 

Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Anfangself der Hausherren: Atubolu - Treu, Ginter, Lienhart, Makengo - Eggestein, Höfler - Beste, Manzambi, Scherhant - Matanovic. 

Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 34. Spieltages zwischen dem SC Freiburg und dem RB Leipzig.