Ghana - Panama; Fußball WM Gruppe L

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Ghana - Panama. Fußball WM Gruppe L.

Toronto StadiumZuschauer42.942.

Ghana 1

  • C Yirenkyi (95. minute)

Panama 0

    Live-Kommentar

    Von dieser Stelle soll es das gewesen sein. Vielen Dank für das Interesse! Schon um 4:00 Uhr MESZ geht es weiter, dann greifen die letzten zwei der 48 Mannschaften ins Turniergeschehen ein. Usbekistan trifft auf Kolumbien - und wir sind auch da live am Ball. Viel Spaß!

    Mit diesem Sieg verschaffen sich die Ghanaer in der Gruppe L als Zweiter hinter England eine gute Ausgangsposition für das Erreichen des Sechzehntelfinales. Weiter geht es für die Black Stars am kommenden Dienstag eben gegen jene Three Lions. Panama tritt drei Stunden später gegen Kroatien an.

    Am Ende gibt es also doch noch einen Sieger. Ghana gewinnt gegen Panama dank eines Treffers in der Nachspielzeit mit 1:0. Nach einer schwachen ersten Hälfte und kompletter Harmlosigkeit steigerten sich die Black Stars mit Wiederbeginn allmählich. Dennoch blieben prickelnde Torszenen rar gesät. Panama war lange Zeit die bessere zweier wenig überzeugender Mannschaften. Die Mittelamerikaner verzeichneten zumindest ein, zwei nennenswerte Torgelegenheiten. Mitte der zweiten Hälfte gestaltete sich die Partie durchaus abwechslungsreich und unterhaltsam. Da deutete sich ein Tor an. Zum Ende aber regierte dann doch wieder die Vorsicht. Das torlose Remis schien unausweichlich, ehe die Westafrikaner ganz spät doch noch trafen.

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    Dann beendet Schiedsrichter Glenn Nyberg das Treiben auf dem Platz.

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    Die anschließende Behandlung des ghanaischen Keepers kostet weitere Zeit. Es gibt hier also noch richtig was obendrauf. Benjamin Asare kann weitermachen.

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    Einen Freistoß gibt es noch für die Mittelamerikaner. Der aufgerückte Keeper Orlando Mosquera kommt mit dem Kopf an den Ball, legt für Ismael Diaz auf, der nicht genug Druck hinter seinen Kopfball bringt. Das Nachsetzten von Carlos Harvey gegen Benjamin Asare wird mit Gelb geahndet.

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    Jetzt bleibt Panama natürlich kaum noch Zeit für eine Reaktion. Die Partie liegt in den letzten Zügen.

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    Vorlage Brandon Thomas-Asante

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    Tooooor! GHANA - Panama 1:0. Die Black Stars starten noch einen Angriff, bekommen Platz. Antoine Semenyo schickt von der Mittellinie Brandon Thomas-Asante über links auf die Reise. Der 27-Jährige stürmt in den Sechzehner und hat den Blick für den mitgelaufenen Caleb Yirenkyi. Dieser hat im Torraum keine große Mühe, die Kugel mit dem rechten Fuß aus etwa drei Metern in die Maschen zu befördern.

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    Bis in diese Schlussphase hinein zeigen sich beide Mannschaften bemüht - aber ohne die letzte Entschlossenheit.

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    Soeben ist die reguläre Spielzeit abgelaufen. Sechs Minuten Zuschlag soll es noch geben.

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    Aufseiten der Canaleros ist für Cesar Blackman Schluss. Für die letzten Minuten übernimmt Anibal Godoy.

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    Jetzt ergibt sich für Ghana ein Umschaltmoment. Antoine Semenyo spielt in den Lauf von Brandon Thomas-Asante. Halblinks in der Box scheitert dieser mit einem Linksschuss. Doch dann wird ohnehin seine Abseitsposition geahndet.

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    Nun macht Jordan Ayew Feierabend, räumt das Feld zugunsten von Prince Adu. Die Kapitänsbinde übernimmt Gideon Mensah. Damit schöpft Carlos Queiroz sein Wechselkontingent restlos aus.

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    Nach einem Zuspiel von Amir Murillo zieht Yoel Barcenas aus zentralen 18 Metern direkt ab. Doch der Rechtsschuss gerät deutlich zu hoch.

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    Aus der zweiten Reihe probiert es Ismael Diaz. Doch der Versuch ist weitgehend untauglich - wie so viele zuvor.

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    Derzeit kann man sich beiderseits offenbar nicht durchringen, mehr Risiken einzugehen. Die aber wird es brauchen, wenn hier noch ein Sieger gefunden werden soll. Uns droht das zweite 0:0 dieser WM.

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    Über weite Strecken sah das in der Tat wie ein 0:0-Spiel aus. Zwischenzeitlich steigerte sich aber der Unterhaltungswert. Aktuell bleiben beide Teams in Ansätzen stecken. Es fehlt dann doch an Qualität.

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    Nun justiert Carlos Queiroz abermals personell nach, holt Elisha Owusu vom Feld und lässt Kwasi Sibo von der Leine.

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    Im BMO Field von Toronto wohnen dieser Partie übrigens 42.942 Zuschauer bei.

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    Aufseiten Panamas hat Jose Luis Rodriguez sein Tagwerk verrichtet, wird durch Ismael Diaz ersetzt.

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    Den fälligen Freistoß bringt Jordan Ayew von der rechten Seite hoch herein. Auf Höhe des zweiten Pfostens kommt Jonas Adjetey zum Kopfball und setzt diesen knapp links am Tor vorbei.

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    Wegen eines Fouls an Abdul Fatawu holt sich Cesar Blackman die Gelbe Karte ab.

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    Die Erfrischungen sind gereicht, alle Spieler sollten bereit für die letzten 20 Minuten sein. Weiter geht es!

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    Nun steht die Trinkpause der zweiten Hälfte an. Das heißt zugleich durchschnaufen in einer inzwischen deutlich temporeicheren Partie, in der beide Seiten nun ihre Möglichkeiten haben.

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    Im panamaischen Sechzehner tritt Jose Cordoba von hinten versehentlich in die Hacken von Jerome Opoku. Das bleibt den Unparteiischen verborgen, die Szene wird auch von VAR-Seite nicht geprüft. Dabei ist das durchaus elfmeterwürdig.

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    Über rechts gelangen die Black Stars in den Sechzehner. Jordan Ayew strebt nach der Hereingabe, doch Jiovany Ramos klärt in höchster Not mit einer Grätsche für Panama.

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    Allmählich gestaltet sich die Partie offener, es geht munter rauf und runter. Beide Mannschaften spielen nach vorn. Es liegt etwas in der Luft.

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    Ferner wird Cristian Martinez durch Azarias Londono ersetzt.

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    Erstmals meldet sich Thomas Christiansen mit Wechseln zu Wort, nimmt Cecilio Waterman aus dem Spiel und schickt Jose Fajardo auf den Rasen.

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    Mit etwas Glück gelangt der Ball im Sechzehner zu Cristian Martinez. Dieser nimmt die Kugel in halbrechter Position nicht perfekt an, kommt dennoch aus etwa sieben Metern zum Schuss und jagt diesen mit dem rechten Fuß oben ans Außennetz.

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    Und für Ernest Nuamah kommt Abdul Fatawu.

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    Nun bessert Carlos Queiroz nach, nimmt Kamaldeen Sulemana runter und bringt dafür Brandon Thomas-Asante.

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    Panama bleibt insgesamt die aktive und bessere Mannschaft, belohnt sich aber weiterhin nicht.

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    Inzwischen ist längst wieder Panama am Zug. Auch die Mittelamerikaner schaffen es regelmäßig in die Box. Jetzt erarbeitet man sich die allererste Ecke dieser Partie. Um diese kümmert sich Jose Luis Rodriguez auf der rechten Seite. Ertrag zieht dieser Standard nicht nach sich.

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    Erneut zeigen sich die Westafrikaner im Sechzehner. Diesmal sucht Caleb Yirenkyi den Abschluss, vermag mit dem rechten Fuß allerdings keine Gefahr heraufzubeschwören.

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    Im Sechzehner schraubt sich Jonas Adjetey bei einer Flanke schön in die Höhe und kommt zum Kopfball. Das ist die erste nennenswerte Torszene Ghanas. Mit dem Ball des Wolfsburgers hat Orlando Mosquera wenig Mühe.

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    Ohne personelle Veränderungen schickt Thomas Christiansen seine Mannschaft in den zweiten Spielabschnitt.

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    Jetzt rollt der Ball wieder in Toronto.

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    Carlos Queiroz muss zur Pause wechseln. Bei Torwart Lawrence Ati Zigi geht es nicht weiter, der bleibt in der Kabine. Dafür rückt nun Benjamin Asare zwischen die Pfosten.

    Noch sind keine Tore gefallen im Spiel der Gruppe L zwischen Ghana und Panama. Dabei hinterließen die letztgenannten Mittelamerikaner den besseren Eindruck. Die Männer von Thomas Christiansen waren von Beginn an wach, hatten früh eine gute Torszene und erwiesen sich über weite Strecken als die bessere Mannschaft. Allerdings konnten die Canaleros daraus kein Kapital schlagen, wurden in der Folge kaum noch zwingend. Torgefahr entwickelten die Ghanaer überhaupt nicht. Eben in der Nachspielzeit gab es den ersten offiziell registrierten Torschussversuch der Westafrikaner. Bemühungen lassen sich den Black Stars attestieren, diese aber blieben komplett harmlos.

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    Dann bittet Schiedsrichter Glenn Nyberg die Akteure zur Pause in die Kabinen.

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    Nun gibt es noch eine Standardsituation für Ghana. An der linken Seitenlinie steht Jordan Ayew zum Freistoß bereit, findet mit seiner hohen Hereingabe aber nur einen panamaischen Kopf.

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    Das Bemühen also lässt sich den Black Stars nicht absprechen. Die Westafrikaner gewinnen auch mehr Zweikämpfe, erfüllen also eine der Grundbedingungen.

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    Soeben ist die reguläre Spielzeit des ersten Durchgangs abgelaufen. Fünf Minuten soll es noch obendrauf geben.

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    Nach einem Zuspiel von Ernest Nuamah bringt Marvin Senaya halbrechts in Strafraumnähe den ersten ghanaischen Torschuss der Partie an, verzieht allerdings meterweit. Kurz darauf wird der Schuss wieder aus der Statistik getilgt, denn in der Entstehung der Szene gab es eine Abseitsposition.

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    Ati Zigi probiert es, möchte wohl zumindest bis zur Pause durchhalten. Dann wird man sehen, ob es weitergehen kann.

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    Lawrence Ati Zigi wurde vor einigen Minuten bereits behandelt, sitzt jetzt wieder auf dem Rasen und verlangt nach den Betreuern. Diese machen sich dann in der Leistengegend des Torhüters zu schaffen.

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    Erneut spielen die Mittelamerikaner nach vorn. Michael Murillo wird in den Strafraum geschickt. Dort aber ist Lawrence Ati Zigi eher zur Stelle.

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    Wiederholt segelt der Ball jetzt in Ghanas Sechzehner. Da ist Lawrence Ati Zigi hin und wieder gefordert. Nach einer vom Keeper abgewehrten Flanke kommt Jiovany Ramos halbrechts in der Box zum Rechtsschuss und setzt den nicht so weit übers Tor.

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    Mit einem langen Ball gelangt Panama in den Sechzehner. Dort bemüht sich Cristian Martinez um den Ball. Jerome Opoku geht körperlich zu Werke, schiebt noch mit der rechten Hand. Dem Referee ist das nicht genug für einen Elfmeter. Auf VAR-Seite ist man offenbar ebenfalls dieser Meinung.

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    Zu nächtlicher mitteleuropäischer Stunde ist das natürlich schwere Kost. Da fällt es dem gemeinen Fußballinteressierten schon schwer, wach zu bleiben.

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    Mittlerweile neutralisieren sich beide Mannschaften, bewegen sich jetzt aber immerhin auf Augenhöhe. Unterhaltsam oder gar prickelnd ist das Spiel nach wie vor nicht.

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    Nun rollt der Ball wieder im BMO Field.

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    So bietet sich Zeit für ein Zwischenfazit. Panama hatte deutlich besser in die Partie gefunden, kam ganz früh zu einer guten Torszene. In dieser Hinsicht kam aber gar nichts nach. Weitere Höhepunkte blieben aus. Dafür arbeitete sich Ghana allmählich in diese Begegnung, ohne dabei irgendeine Form von Zielstrebigkeit entwickeln zu können.

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    Nun steht die Trinkpause der ersten Hälfte an. Meteorologisch wäre die heute nicht nötig, aber das Vorgehen gilt eben für alle 104 Partien des Turniers gleichermaßen - also auch heute bei 20 Grad im regnerischen Toronto.

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    Für Ghana verzeichnen wir weiterhin überhaupt keine Abschlusshandlungen. Zwar kommen die Black Stars inzwischen besser klar, der Weg zum Tor erscheint aber noch viel zu weit.

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    Längst hat Panama das Kommando wieder übernommen. Doch all die Bemühungen laufen seit geraumer Zeit ins Leere. Seit einer knappen Viertelstunde gibt es keine Torabschlüsse mehr.

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    Erstmals greift der Unparteiische zum gelben Karton. Den bekommt Caleb Yirenkyi nach einem Foul an Yoel Barcenas zu sehen.

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    Derzeit können sich die Black Stars mal länger am Ball behaupten, tun das in der gegnerischen Hälfte. Es sieht ganz so aus, als kommen die Ghanaer jetzt so langsam in diesem Spiel an.

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    Jetzt gelangen die Ghanaer mal in die Umschaltbewegung, starten einen vielversprechenden Angriff. Doch Panama arbeitet gut zurück. Da wird das Feuer frühzeitig ausgetreten, bevor ein Brand im Strafraum entsteht.

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    Mehr als 70 Prozent Ballbesitz spricht für Panama, die Partie gestaltet sich weiterhin sehr einseitig. Aktuell schaut es so aus, als könnte heute in der Tat der erste panamaische Sieg bei einer WM-Endrunde möglich sein.

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    So dominiert Panama die Angelegenheit und zwingt dem Gegner das eigene Spiel auf. Die Westafrikaner haben Mühe, eigene Akzente zu setzen.

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    In der Folge bleiben die Mittelamerikaner dran. Das Geschehen spielt sich beinahe ausnahmslos in der ghanaischen Hälfte ab.

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    Panama greift über rechts an. Von dort flankt Amir Murillo. Im Sechzehner nimmt Cecilio Waterman den Ball direkt mit dem rechten Fuß. Die Kugel fliegt aufs lange Eck zu und wird von Lawrence Ati Zigi gut pariert.

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    In der Hauptstadt der kanadischen Provinz Ontario regnet es. Zudem ist es kurz nach 19:00 Uhr Ortszeit mit 20 Grad vergleichsweise kühl.

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    Soeben ertönt im BMO Field von Toronto der Anpfiff zum allerersten Duell dieser beiden A-Nationalmannschaften. Die Ghanaer stoßen an.

    Kurz vor Spielbeginn schauen wir auf das Schiedsrichtergespann. An der Pfeife agiert Glenn Nyberg. Der Schwede hat als Assistenten die Landsleute Mahbod Beigi und Andreas Söderkvist an seiner Seite. Den Vierten Offiziellen gibt Khalid Al Turais aus Saudi-Arabien. Mit der Videoüberwachung wurden der Belgier Bram Van Driessche, der Italiener Marco di Bello und der Deutsche Bastian Dankert betraut.

    Nun treten die Ghanaer zum fünften Mal bei einer Fußball-WM an. Ihr Debüt gaben sie 2006, erreichten das Achtelfinale. Noch einen Schritt weiter ging es vier Jahre danach. Seither jedoch war stets nach der Vorrunde Schluss für den viermaligen Afrikameister (zuletzt 1982).

    Ghana setzte sich in der Afrika-Gruppe I als Erster durch, leistete sich nur auswärts gegen die Komoren eine Niederlage und hielt so zudem Madagaskar, Mali, die Zentralafrikanische Republik und Tschad in Schach. Seither jedoch haben die Black Stars keine Partie mehr gewonnen und von sechs Länderspielen fünf verloren. Neben den Pleiten 2026 in Österreich (1:5) und Deutschland (1:2) unterlag man auch in Mexiko (0:2). Anfang Juni gab es gegen Wales immerhin ein Remis (1:1).

    Diese Möglichkeit verschafften sich die Canaleros in der Qualifikation, bestanden ungeschlagen in zwei Gruppenphasen. Zunächst besiegte man Guyana, Montserrat, Belize und Nicaragua. Danach ließ man im weiteren Verlauf mit drei Siegen und drei Unentschieden Suriname, Guatemala und El Salvador hinter sich. Von den sieben Länderspielen in diesem Kalenderjahr wurden lediglich zwei gewonnen - in Südafrika (2:1) und Anfang Juni gegen die Dominikanische Republik (4:2).

    Das Turnier vor acht Jahren in Russland war zugleich die bisher einzige WM-Endrunde der Mittelamerikaner. Nach drei Niederlagen schied man damals sang- und klanglos aus. Nun nehmen die Panamaer, die 2023 zum dritten Mal das Finale des Gold Cups erreichten - und wieder verloren, einen neuen Anlauf auf der ganz großen Fußball-Bühne.

    Trainer Panamas ist der einst in Bochum und Hannover spielende Thomas Christiansen. Der 53-jährige gebürtige Däne hat sieben Spieler dabei, die bereits beim WM-Debüt 2018 zum Einsatz kamen. Erfahrenster Akteur ist Anibal Godoy mit 159 Länderspielen, der Kapitän sitzt heute aber zunächst auf der Bank.

    Für Panama stehen anfangs folgende elf Akteure auf dem Platz: Mosquera - Ramos, Cordoba, Andrade - Murillo, Harvey, Barcenas, Blackman - Martinez, J. Rodriguez - Waterman.

    Zum fünften Mal betreut Carlos Queiroz eine Mannschaft bei einer Fußball-WM. Einzig Carlos Alberto Parreira war als Coach noch einmal häufiger dabei. Seit 2010 hat der Portugiese keine WM-Endrunde verpasst, trainierte zunächst die Auswahl seines Heimatlandes und qualifizierte sich dann dreimal mit dem Iran. Den Job in Ghana übernahm der 73-Jährige erst im April, nachdem Otto Addo infolge der Länderspielniederlagen gegen Österreich und Deutschland entlassen wurde. Angeführt wird Ghanas Kader von Kapitän Jordan Ayew, der sechs seiner Länderspiele auf WM-Parkett absolvierte. Teil des Aufgebots ist auch der Wolfsburger Jonas Adjetey.

    Gleich zu Beginn der Berichterstattung widmen wir uns den personellen Angelegenheiten und dabei zunächst der ghanaischen Mannschaftsaufstellung: Ati Zigi - Senaya, Adjetey, Opoku, Mensah - Nuamah, Yirenkyi, Owusu, Semenyo - Sulemana - Ayew.

    Herzlich willkommen bei der WM 2026 zum Gruppenspiel zwischen Ghana und Panama.