SpVgg Greuther Fürth - Arminia Bielefeld; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

SpVgg Greuther Fürth - Arminia Bielefeld. 2. Bundesliga.

Sportpark Ronhof | Thomas SommerZuschauer10.990.

SpVgg Greuther Fürth 2

  • B Hrgota (4. minute)
  • D Srbeny (53. minute)

Arminia Bielefeld 1

  • R Knoche (19. minute)

Live-Kommentar

Damit können wir einen Haken hinter diese Partie machen. Mit der 2. Bundesliga geht es bei uns morgen wieder weiter, wenn zunächst ab 13:00 Uhr unter anderem Darmstadt zum Heimspiel gegen Düsseldorf lädt. Ihnen noch einen schönen Abend und bis bald!

Noch ein kurzer Ausblick auf die kommenden Aufgaben beider Mannschaften nächste Woche im Unterhaus: Während Bielefeld am Samstagnachmittag Hannover empfängt, darf Fürth später das Abendspiel unter Flutlicht zu Hause im Ronhof gegen Schalke 04 bestreiten.

Durch diesen Dreier hat das Kleeblatt den Anschluss an das rettende Ufer bis auf einen Punkt wiederhergestellt und gibt vorerst sogar die Rote Laterne an Dresden ab. Während Fürth mit jetzt 22 Punkten auf Platz 17 liegt, bleibt Bielefeld zumindest bis morgen fünf Punkte davor Tabellenzehnter.

Fürth sendet ein Lebenszeichen im Abstiegskampf und gewinnt verdient gegen ein schwaches Bielefeld. Wahrlich wurde uns heute kein fußballerischer Leckerbissen geboten, das Keeblatt stand defensiv aber sehr stabil und ließ aus dem Spiel heraus nichts zu. Während die Arminia im ersten Durchgang einen frühen Rückstand nach einer Ecke noch ausglich, hatten die Ostwestfalen auf den erneuten Führungstreffer effizienter Fürther durch Srbeny kurz nach der Pause keine Antwort mehr. Erst zum Schluss bäumte sich Bielefeld nochmal auf, für einen Punktgewinn war das späte Powerplay trotz 15:5 Abschlüssen insgesamt aber viel zu wenig. 

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Schlusspfiff im Ronhof, Fürth gewinnt 2:1! 

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Mehlem schubst aus Frust Hrgota um und bekommt dafür die Gelbe Karte.

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Aus einem langen Einwurf resultiert nochmal eine Bogenlampe, bei der Prüfrock im Fünfer mit einer Faust zur Stelle ist und dabei auch noch das Offensivfoul zieht. 

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Grodowski nimmt nochmal Tempo auf und flankt vom linken Flügel in den Strafraum, wo Ziereis richtig steht und klären kann. 

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Marita lässt sich vor der Ausführung eines Einwurfes zu viel Zeit und wird ebenfalls verwarnt. 

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Für ein taktisches Foul an Bauer im Mittelkreis sieht Futkeu die Gelbe Karte.

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Powerplay Bielefeld, Fürth kommt hinten gar nicht mehr raus. Nach einer zunächst geklärten Flanke hält Boakye im Rückraum drauf und jagt den Ball aus 20 Metern über das Tor. 

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Nach einem langen Schlag von Kersken gewinnt Uldrikis vor dem Sechzehner sein Kopfballduell und legt in die Box ab. Aus zentralen zwölf Metern hält Bauer direkt aus der Drehung ab, doch Prüfrock ist auf dem Posten und lenkt den zu mittigen Versuch über die Latte.

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Da war nochmal die Chance für Bielefeld. Yasar sichert sich den zweiten Ball vor dem Sechzehner und tankt sich bis rechts vor den Fünfer durch. Dort legt der Youngster in den Torraum quer, wo Bjarnason gegen Grodowksi einen Fuß dazwischen bekommt. Ohnehin stand Grodowski dabei im Abseits. 

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Es gibt Dinge, die sich selbst aus objektiver Sicht rational nicht erklären lassen. So zum Beispiel die Nachspielzeit: sieben Minuten. 

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Die Brechstange als letztes Mittel der Wahl. Einen langen Ball macht Grodowski im Sechzehner fest und legt auf Mehlem zurück, der aus 18 Metern geblockt wird. Boakye darf auch nochmal und setzt seinen Versuch aus der zweiten Reihe deutlich zu hoch an.

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Bei Jan Elvedi scheint der Tank leer zu sein. Positionsgetreu übernimmt der kopfballstarke Bjarnason in der Verteidigung. 

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Einen langen Einwurf klärt das Kleeblatt in den Rückraum, wo Russo bei seinem Schussversuch aus halblinken 23 Metern wegrutscht und deutlich verzieht. Nach wie vor scheint für Bielefeld nicht mehr drin zu sein. 

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Bei einer Boakye-Flanke vom rechten Flügel fälscht Münz den Ball noch leicht ab. Doch am ersten Pfosten kommt Prüfrock der Hereingabe aktiv entgegen und begräbt das Leder sicher in seinen Armen. 

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Mehlem legt vor dem Sechzehner für Yasar ab, der nach einem nicht ganz sauberen ersten Kontakt aus zentralen 18 Metern früh geblockt wird.

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Nach einem tiefen Ballgewinn von Hrgota kann das Kleeblatt umschalten, Reich schiebt auf der rechten Seite an und verlagert das Spiel im Halbfeld ins Zentrum. Dort leitet Keller auf Marita weiter, der zum Abdrehen gezwungen wird. 

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Zwar zündet gewiss auch das Kleeblatt heute kein Offensivfeuerwerk, doch spricht nur ein Abschluss der harmlosen Arminia im zweiten Durchgang Bände. Zumal sich dieser eine Abschluss einen xG-Wert von sage und schreibe 0,1 verdient hat.

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Wechselkontingent ausgeschöpft: Aufseiten der Gäste kommt Stürmer Telalovic für Momuluh ins Spiel. 

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Eine Handwerker-Ecke von der rechten Seite verlängert Bauer vor dem ersten Pfosten gefährlich in die Mitte, wo Mehlem den Ball mit dem langen Bein nicht kontrollieren kann.

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Fürth verlagert das Spiel gut in das linke Halbfeld, wo Marita viel Zeit und Platz hat. Bei seiner Flanke rutscht ihm der Ball aber etwas ab und bleibt dadurch für Hrgota am zweiten Pfosten unerreichbar.

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Ansonsten ist das einfach viel zu wenig von der Arminia. Die Ostwestfalen kriegen aus dem Positionsspiel heraus kaum Intensität in ihre müden Angriffsbemühungen und sind noch weit davon entfernt, hier eine echte Schlussoffensive einzuläuten.

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Die Gäste verlagern das Spiel mit einem Flugball auf den rechten Flügel, wo sich Momuluh und Boayke auf engstem Raum in den Strafraum spielen. Dort hat Momuluh etwas Glück, dass der Ball bei einem versuchten Doppelpass auf Boakye durchkommt. Der Joker zieht anschließend Richtung Grundlinie und hält aus unmöglichen Winkel drauf. Prüfrock muss im kurzen Eck auf Kosten einer Ecke abwehren, die nichts einbringt.

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Außerdem macht Torschütze Srbeny für Linksverteidiger Marita Platz. 

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Kurz darauf bringt Gegenüber Heiko Vogel gleich zwei frische Kräfte und ersetzt zunächst Dehm auf der rechten Schiene positionsgetreu durch Reich.

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Mitch Kniat zieht seinen vierten Joker und bringt Yasar für Wörl ins Spiel. 

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Dehm verteidigt im Mittelfeld gut nach vorne und erobert den Ball gegen Grodowski, der Dehm daraufhin von hinten mit einem kurzen Griff zu Boden reißt und Gelb sieht. 

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Riesenchance für Bielefeld, wobei im Anschluss zu Recht die Fahne hochgeht. Zwar kriegt das Kleeblatt eine Ecke verteidigt, doch bleibt Bielefeld im Rückraum am Ball. So kann Handwerker ein weiteres Mal von rechts in die Box flanken, wo Grodowski den Ball an den zweiten Pfosten verlängert. Aus fünf Metern kommt dort Knoche völlig frei zum Kopfball und drückt die Kugel genau in die Arme von Prüfrock. Knoche stand dabei aber auch deutlich im Abseits.

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An der rechten Seitenauslinie dreht sich Dehm um Gegenspieler Handwerker, der Dehm daraufhin von hinten zu Boden zieht und für dieses taktische Foul die erste Gelbe Karte in diesem Spiel sieht. 

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Durch den Dreifachwechsel ist Bielefeld jetzt zumindest auf dem Papier wesentlich offensiver ausgerichtet. Gegen den Ball macht das Kleeblatt seine Sache heute aber wirklich ordentlich und lässt aus dem Spiel heraus weiterhin nichts anbrennen.

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Aus dem rechten Halbfeld zieht Handwerker eine Freistoßflanke lang und weit an das linke Fünfereck, wo Prüfrock aktiv zum Ball geht und ihn sicher abfängt.

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Zu guter Letzt kommt Grodowski in der Offensive für Rochelt.

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Weiter gehts mit Boakye, der letzte Woche als Joker getroffen hat und für Lannert übernimmt.

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Dreifachwechsel aufseiten der Ostwestfalen: Mehlem kommt zunächst für Corboz.

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Im ersten Durchgang hat Fürth den Ausgleich relativ schnell nach einer Ecke kassiert, entsprechend dürften die Sinne jetzt geschärft sein. Handwerker schreitet auf der linken Seite zur Tat, doch Wolfgang Haslberger ahndet ein Offensivfoul in der Mitte.

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Mit 53 Prozent kommt Fürth in dieser Saison ligaweit tatsächlich auf die beste Großchancenverwertung, direkt dahinter folgt Bielefeld mit 51 Prozent. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass sich das Kleeblatt bislang die wenigsten Großchancen erspielte. Heute stehen jedenfalls zwei Tore aus vier Abschlüssen zu Buche.

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Tooor! FÜRTH - Bielefeld 2:1. Doch auch ohne Felix Klaus geht das Kleeblatt wieder in Führung! Bei einem Befreiungsschlag von Münz köpft Bauer den Ball an der Mittellinie genau vor die Füße von Srbeny, der gegen aufgerückte Arminen einen Umschaltmoment durch das Zentrum einläutet und davon profitiert, dass Handwerker den Ball mit einem Klärungsversuch von hinten zum mitgelaufenen Futkeu grätscht. Rechts im Strafraum sucht Futkeu das Eins gegen Eins, setzt sich dabei stark gegen Knoche durch und legt auf Fünferhöhe mustergültig an den zweiten Pfosten quer, wo der nachgerückte Srbeny aus kurzer Distanz nur mehr einschieben muss.

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Vorlage Noel Futkeu

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Bei den Mittelfranken lässt sich der Ausfall von Felix Klaus natürlich auch nicht so einfach kompensieren. Mit 14 Torbeteiligungen (7T, 7V) ist Klaus einer der Topscorer in der 2. Liga und überragte auch im Hinspiel gegen die Arminia mit zwei Vorlagen und einem Tor.

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Nach einem Abschlag von Prüfrock wird Hrgota sofort unter Druck gesetzt und vom Ball getrennt. Aus dem rechten Halbfeld steckt Corboz vertikal für Momuluh durch, der rechts im Strafraum etwas ungenau flach querlegt und an Will hängenbleibt. 

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Bielefeld kommt dagegen personell unverändert aus der Kabine, der zweite Durchgang läuft. 

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Die Herausnahme von Ltaief muss indes Gründe gesundheitlicher Natur haben. In der Offensive ist jetzt Futkeu neu dabei. 

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Aufseiten der Hausherren hat Heiko Vogel die Halbzeitpause für einen Doppelwechsel genutzt: Dietz ersetzt fortan Arifi positionsgetreu auf der Sechs. 

Bereits in der 4. Minute ging das Kleeblatt nach einem langen Einwurf durch Hrgota in Führung und hielt die Gäste aus dem Spiel heraus in Schach. Weil man aber auch nach 23 Spieltagen nicht gelernt hat, Ecken zu verteidigen, glich Bielefeld 15 Minuten später durch Knoche aus. Zwar war Bielefeld anschließend spielbestimmend, doch flachte das Spiel deutlich ab und verabschiedete sich mit ganz viel Leerlauf in die Halbzeitpause, aus der beide Mannschaften hoffentlich mit etwas mehr Entschlossenheit und Offensivdrang zurückkehren werden.

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Zwei Eckbälle musste das Kleeblatt noch überstehen, und dann ist erstmal Halbzeit.

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Eine Minute wird nachgespielt. 

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Nach einem langen Einwurf macht Uldrikis den Ball rechts im Strafraum gut fest und legt für Bauer ab, der auf engstem Raum draufhält und von Will geblockt wird.

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Nach diesem geblockten Versuch macht Srbeny den Ball fest und leitet mit seinem schnellen Antritt einen Umschaltmoment ein. Gegen drei Verteidiger ist Srbeny jedoch auf sich allein gestellt und läuft sich in der gegnerischen Hälfte fest.

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Rochelt legt von links für Handwerker ab, der halblinks von der Strafraumkante draufhält und früh geblockt wird. Immerhin geht erstmals seit der 26. Minute wieder ein Abschluss in die Statistik ein. 

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Handwerker verteidigt auf der linken Seite stark nach vorne und klaut Dehm den Ball vom Fuß. Nahe dem linken Sechzehnerck sieht Handwerker den einlaufenden Uldrikis in der Mitte, sein Zuspiel kommt aber viel zu ungenau und geht ins Nichts.

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Nach längerer Zeit nähern sich die Fürther offensiv mal wieder an. Ltaief tunnelt Bauer an der linken Seitenauslinie und dringt dann mit Tempo in den Sechzehner ein. Bei seinem Querpass in die Mitte rückt Knoche im richtigen Moment raus und kann vor Srbeny klären.

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Und so plätschert das Spiel gefühlt schon der Halbzeit entgegen. Immerhin lässt Fürth aus dem Spiel heraus bislang nichts zu, umso ärgerlicher der Gegentreffer nach einer Ecke.

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Bielefeld ist jetzt besser drin und mit insgesamt 59 Prozent Ballbesitz spielbestimmend. Beide Mannschaften kommen aber nur mühevoll ins letzte Drittel und sorgen für viel Mittelfeldgeplänkel.

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Seit dem Ausgleich hat das Kleeblatt seine Linie verloren uns ist inzwischen zu passiv. Und noch ein Wort zum Ausgleich: Robin Knoche ist bereits der 16. verschiende Torschütze der Arminia in dieser Saison - in dieser Hinsicht ist Bielefeld Spitzenreiter.

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Handwerker steckt links in den Strafraum auf Momuluh durch, der vor der Grundlinie in den Rückraum flankt und keinen Abnehmer findet. Ohnehin kam Momuluh aus dem Abseits - die Fahne geht hoch.

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Das Spiel ist abgeflacht und ist in dieser Phase von viel Leerlauf geprägt. Jetzt hat aber Wöhrl im Zentrum viel zu viel Platz und nutzt diesen für einen Antritt, ehe er links im Strafraum Handwerker bedient. Handwerker legt direkt quer, doch Arifif rückt ein und kann mühelos klären. 

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Eckball Bielefeld - aufpassen, Kleeblatt. Diesmal zieht Handwerker seine Hereingabe mit Zug und Schnitt an den zweiten Pfosten, wo Uldrikis im Rücken von Srbeny unter Bedrängnis mit dem Fuß verpasst.

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Handwerker löffelt das Leder aus dem linken Halbfeld an den zweiten Pfosten, wo Prüfrock und Corboz zum Ball gehen. Corboz geht den Torhüter dabei etwas zu robust an und wird zurückgepfiffen.

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Eine Freistoßflanke von Keller aus dem linken Halbfeld kommt viel zu kurz und kann mühelos bereinigt werden. Zwar bekommt Will noch den zweiten Versuch, doch bringt auch dieser nichts ein.

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Bitter aus Sicht der Mittelfranken, die bis hierhin alles im Girff hatten. Mit jetzt 21 Toren nach einem ruhenden Ball hat sich die Standardstärke der Arminia offensichtlich aber nicht bis nach Fürth herumgesprochen. Das Kleeblatt musste indes bereits das zwölfte Gegentor allein nach einer Ecke hinnehmen - wie auch schon letzte Woche gegen Lautern.

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Tooor! Fürth - BIELEFELD 1:1. Die Ostwestfalen gleichen nach einem Standard aus! Einen Eckball vor der rechten Seite serviert Handwerker mit viel Zug in die Mitte, wo sich niemand für Knoche verantwortlich fühlt. Der Innenverteidiger darf nämlich komplett unbewacht aus dem Rückraum einlaufen und wuchtet den Ball unbedrängt aus zentralen fünf Metern mit dem Kopf unter das Tordach. Für den Winter-Neuzugang aus Nürnberg ist es das erste Tor im DSC-Trikot. 

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Vorlage Tim Handwerker

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Die Offensivakzente setzt bislang ausschließlich das Kleeblatt. Elvedi darf über die rechte Halbspur anschieben und steckt vertikal in den Lauf von Ltaief durch, der im Strafraum mit dem ersten Kontakt abschließt und den Ball aus elf Metern nicht voll trifft. Und Bielefeld hat hier doppelt Glück, in der Mitte hatte sich schließlich Srbeny aussichtsreich für einen Querpass angeboten.

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Kersken muss aufpassen! Aus dem rechten Halbfeld zieht Will eine Freistoßflanke lang in den Sechzehner, wo gleich mehrere gut positionierte Verteidiger vor dem Fünfer wegbleiben. Dadurch rutscht der Ball durch und Kersken wehrt ihn im linken Eck mit einer Hand zur Seite ab.

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Jetzt aber die erste nennenswerte Offensivannäherung der Gäste: Nach einer Seitenverlagerung hat Rochelt auf dem linken Flügel etwas Platz und steckt in den Sechzehner auf den überlaufenden Handwerker durch. Handwerker legt den Ball aber zu dicht vor das Tor, sodass Prüfrock am ersten Pfosten sicher zupacken kann.

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Trotz 60 Prozent Ballbesitz kommt Bielefeld bislang nicht über leeres Ballgeschiebe im Mittelfeld hinaus und tut sich noch schwer. Die ersten Minuten nach der Führung hat das Kleeblatt also gut überstanden, das sah im letzten Heimspiel gegen Magdeburg noch ganz anders aus. 

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Nachdem das Kleeblatt die Ostwestfalen in den ersten Minuten hoch und intensiv angelaufen ist, zieht man sich mit der Führung im Rücken etwas zurück und ordnet sich kompakt hinter dem Ball ein. 

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Doppelt ärgerlich aus Sicht der Gäste: Ohne einen Platzfehler wäre dieses Tor wohl nicht gefallen. Nach einem Rückpass wollte Kersken den Ball wegschlagen und hat ihn nicht sauber getroffen. Daraus resultierte der Fürther Einwurf und schließlich das Tor. 

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Tooor! FÜRTH - Bielefeld 1:0. Der Tabellenletzte geht früh in Führung! Einen Einwurf von der rechten Seite schleudert Dehm an den Fünfmeterraum, wo sich Elvedi und Bauer am ersten Pfosten im Zweikampf befinden. Elvedi hält sich Bauer vom Leib und ist womöglich noch leicht mit den Haarspitzen dran, ehe der Ball hinter ihm aufsetzt und an den zweiten Pfosten durchrutscht. Dort läuft Hrgota entschlossen aus dem Rücken von Lannert ein und drückt das Leder aus vier Metern mit dem Kopf genau in den linken Winkel.

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Vorlage Jan Elvedi

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Wir wären so weit, Bielefeld hat angestoßen.

Geleitet wird die Partie von Wolfgang Haslberger, der dabei von Cristian Ballweg und Tobias Endriß an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Julius Martenstein, vor den Bildschirmen bilden Dr. Robert Kampka und Franziska Wildfeuer das VAR-Duo. 

Dass Fürth auf "eine der intensivsten und laufstärksten Mannschaften der Liga" trifft, weiß auch Heiko Vogel. Seine Mannschaft liegt dagegen in Sachen Laufdistanz, Sprints sowie intensive Läufe jeweils auf dem letzten Platz. Unter Vogel-Vorgänger Thomas Kleine entschieden die Mittelfranken das Hinspiel im September dennoch verdient mit 3:1 für sich und sind damit seit fünf Pflichtspielen gegen Bielefeld ungeschlagen (2S, 3U). Überhaupt konnte die Arminia nur eines der letzten Duelle gewinnen und will diese Bilanz aufpolieren.

Bielefeld konnte im letzten Heimspiel gegen Braunschweig (3:2) eine Durststrecke von acht Spielen ohne Sieg beenden (4U, 4N) und legte mit dem Dreier in Magdeburg direkt nach - auswärts wartete man zuvor seit neun Spielen auf einen Sieg. Mit acht Zählern aus den letzten vier Partien geht die Kurve klar nach oben, Mitch Kniat führte den Aufschwung vor allem auf die Einsatzbereitschaft seiner Mannschaft zurück. Sowohl gegen Magdeburg als auch gegen Braunschweig spulte der DSC rund fünf Kilometer mehr als der Gegner ab. 

In Kiel fuhr das Kleeblatt vor drei Wochen den ersten Sieg (2:1) im sechsten Spiel unter Heiko Vogel ein und schöpfte neue Hoffnung. Zwei Spiele später scheint der Hoffnungsschimmer bereits wieder verflogen. Im Heimspiel gegen Magdeburg kam man nach einem temporären "Totalversagen" nur noch auf 4:5 heran, auf dem Betzenberg sah Vogel zuletzt ein "sehr gutes Spiel" seiner Mannen, die in Wahrheit zu selten über gute Ansätze hinauskamen. Vor allem die 53 Gegentore nach nur 22 Spielen sind einfach nicht Zweitliga-würdig. 

Im Tabellenkeller wird das Licht in der roten Laterne immer dunkler. Vor dem Heimspiel gegen Bielefeld steht der Tabellenletzte Fürth gehörig unter Druck und muss bei einem Rückstand von derzeit vier Punkten aufpassen, den Anschluss an den Relegationsplatz nicht vorzeitig zu verlieren. Während das Kleeblatt längst nur noch um das nackte Überleben kämpft, konnte sich Bielefeld zuletzt etwas Luft verschaffen. Auf Platz 10 liegt die Arminia vier Punkte vor dem Relegationsplatz und will sich im gesicherten Mittelfeld festsetzen. 

Die Arminia war am vergangenen Spieltag in Magdeburg zu Gast und entschied ein richtungsweisendes Spiel durchaus verdient mit 2:0 für sich. Mitch Kniat sieht auch keinen Grund für etwaige Wechsel und vertraut heute auf die exakt gleiche Startelf im gewohnten 4-1-2-3-System.

Und hier die Aufstellung der Gäste aus Bielefeld: Kersken - Lannert, Bauer, Knoche, Handwerker - Russo - Wörl, Corboz - Momuluh, Uldrikis, Rochelt.

In einem sehr fehlerbehafteten Spiel gegen Kaiserslautern hatte letzte Woche auch das Kleeblatt seine Chancen und musste am Ende eine knappe 0:1-Auswärtsniederlage hinnehmen. Im Vergleich dazu nimmt Heiko Vogel heute zwei personelle Änderungen vor: In der Dreierkette erhält Ziereis den Vorzug vor Bjarnason (Bank), zudem sitzt mit Futkeu Fürths bester Angreifer (10 Tore) wie schon im letzten Heimspiel gegen Magdeburg nur auf der Bank. Als Heilsbringer im Sturm erhofft sich Heiko Vogel stattdessen Srbeny, der im Sommer auf dem Abstellgleis stand und heute erst zum zweiten Mal in dieser Saison von Beginn an aufläuft. 

Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Anfangself der Hausherren: Prüfrock - Elvedi, Ziereis, Münz - Dehm, Arifi, Will, Keller - Hrgota, Ltaief - Srbeny. 

Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 23. Spieltages zwischen der SpVgg Greuther Fürth und Arminia Bielefeld.