Haiti - Schottland; Fußball WM Gruppe C

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Haiti - Schottland. Fußball WM Gruppe C.

Boston StadiumZuschauer64.146.

Haiti 0

    Schottland 1

    • J McGinn (28. minute)

    Live-Kommentar

    Das war der Liveticker zur Partie zwischen Haiti und Schottland. Weiter in unserem WM-Programm geht es ab 6 Uhr mit der Begegnung zwischen Australien und der Türkei. Viel Spaß dabei und herzlichen Dank fürs Mitlesen.

    Schottland springt mit diesem Sieg auf Platz 1 in der Gruppe, da Brasilien und Marokko zuvor die Punkte teilten. Als Nächstes steht für die Schotten das Duell mit Marokko an, Anstoß ist am Samstag um 0 Uhr unserer Zeit in Foxborough. Haiti trifft am zweiten Spieltag in Philadelphia auf Brasilien. Anstoß ist am Samstag um 2:30 Uhr mitteleuropäischer Zeit.

    Die mitgereisten schottischen Fans unter den 64.146 Zuschauern im Boston Stadium setzen zu lauten Jubelgesängen an. Ihr Team zeigte zum Auftakt nicht gerade eine Glanzleistung, am Ende zählen aber nur die drei Punkte. McGinn (28.) sorgte für den einzigen Treffer des Spiels. Nach dominantem Auftakt verlegte sich Schottland immer mehr aufs Verwalten der Führung. Haiti zeigte einen mutigen Auftritt, kam auf mehr Ballbesitz (54 Prozent), Torschüsse (15:9) und einen höheren xG-Wert als der Gegner (1,21:1,05). Im vorderen Drittel fehlte es aber zu oft an der nötigen Genauigkeit und Durchsetzungskraft. Trotzdem kann der Außenseiter vom gezeigten Auftritt viel Positives mitnehmen.

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    Dann ist Schluss. Schottland schlägt Haiti zum WM-Auftakt knapp mit 1:0 und sichert sich damit den ersten Platz in der Gruppe C.

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    Der fällige Freistoß von links wird kurz ausgeführt. Linksverteidiger Experience macht mit, kommt zentral vor dem Sechzehner an den Ball und versucht es mit rechts, setzt den Schuss aber ungefährlich über den Kasten.

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    Hartes Foul von McLean, der rechts in der eigenen Hälfte zum hohen Ball will, seinen Gegenspieler Casimir dabei mit den Stollen am Knie erwischt. Die Gelbe Karte dafür ist verdient. 

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    Es gibt nochmal einen gefährlichen Abschluss für Haiti. Nach einem langen Zuspiel sichert sich Pierrot im Sechzehner den Ball, kommt unter Bedrängnis im Fallen noch zum Abschluss. Dabei fehlt es aber an Genauigkeit, Schlussmann Gunn hat mit dem zentralen Schuss wenig Probleme.

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    Haiti versucht es nochmal mit einer Flanke von der rechten Seite, die ohne Abnehmer bleibt. Die Schotten schaffen es in der Schlussphase gut, immer wieder das Tempo herauszunehmen und den Gegner vom eigenen Tor fernzuhalten.

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    Curtis setzt bei einem aufspringenden Ball nach, erwischt seinen Gegenspieler Casimir dabei mit hohem Bein. Dafür gibt es die Gelbe Karte.

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    Sechs Minuten sind als Nachspielzeit angezeigt.

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    Ein Leckerbissen wird die Partie hier nicht mehr, im zweiten Durchgang brachte noch keine der Mannschaften den Ball aufs Tor. Bleibt es beim 1:0, wird das den schottischen Spielern und Fans herzlich egal sein.

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    Schottland hat sich weit zurückgezogen, verbringt diese Schlussphase meist mit allen Feldspielern in der eigenen Hälfte. Haiti sucht die Lücke, um der Großchance für Pierrot eben eine weitere folgen zu lassen.

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    Haiti wechselt nochmal: Fortune ist für Providence im Spiel.

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    Da ist die Großchance zum Ausgleich! Nach einer Flanke von der rechten Seite steigt Stürmer Pierrot hoch, setzt sich gegen Henry durch und kommt aus neun Metern zum Kopfball. Dabei peilt er das linke Eck an, ganz knapp rauscht das Leder aber am Pfosten vorbei. Glück für die Schotten.

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    Noch ein Wechsel bei den Schotten: McLean ist für Shankland im Spiel.

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    Nächster Wechsel bei Schottland: Torschütze McGinn macht Platz für Curtis.

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    Schottland setzt hier voll auf Spielverwaltung, nach vorne machen McTominay und Co. nicht viel mehr als nötig. Stattdessen rennen die Haitianer an, die im zweiten Durchgang auf 59 Prozent Ballbesitz kommen. Schafft der Außenseiter noch den Ausgleich oder bringen die Schotten den knappen Vorsprung ins Ziel?

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    Haiti meldet sich nochmal vorne an und sorgt für einige Gefahr. Bellegarde verschafft sich vor dem Sechzehner dribbelnd Platz und zieht ab, ein Verteidiger steht aber im Weg. Gleich danach dringt Providence auf halblinks in den Sechzehner und peilt das lange Eck an, auch er wird aber noch geblockt.

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    Haiti wechselt ebenfalls, Joseph kommt für Stürmer Isidor ins Spiel.

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    Für den bereits verwarnten Rechtsverteidiger Hickey ist Patterson neu im Spiel.

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    Dykes ist auch neu dabei bei den Schotten und ersetzt Adams.

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    Es gibt einen Dreifachwechsel bei Schottland, dabei kommt zunächst Christie für Gannon-Doak in die Partie.

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    Gute Chance für Schottland, die beste seit dem Führungstreffer in der 28. Minute. McGinn wird halbrechts im Strafraum freigespielt, nimmt die Kugel gut an, sucht gleich den Abschluss. Dabei verzieht er unter Bedrängnis aber deutlich nach rechts, weil er die Kugel nicht gut trifft. Da war mehr drin.

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    Weiter geht es, und zwar mit einem Freistoß der Schotten von der linken Seite. Robertson schägt die Flanke und sucht McTominay am zweiten Pfosten. Der wird kurz von Gegenspieler Jean Jacques gehalten, geht zu Boden und protestiert. Für den gewünschten Elfmeter war das aber zu wenig.

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    Es bleibt knapp und spannend, das spielerische Niveau aber überschaubar. Schottland verpasste es bislang, den zweiten Treffer nachzulegen und damit für die Vorentscheidung zu sorgen. Haiti hält nach wie vor gut mit und zeigt gute Ansätze, aber der letzte Punch geht dem Außenseiter noch immer ab. Das kann sich natürlich jederzeit mit einer gelungenen Aktion ändern, gerade bei diesem Spielstand.

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    Dann geht es auch im zweiten Durchgang in die dreiminütige Trinkpause.

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    Eine der neuen Regeln bei dieser WM kommt zum Greifen. Schottlands Rechtsverteidiger Hickey lässt sich bei einem Einwurf zu viel Zeit. Fünf Sekunden sind nur erlaubt, also pfeift der Schiedsrichter ab und entscheidet auf Einwurf für den Gegner.

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    Wenig los bisher in diesem zweiten Durchgang, wir warten noch auf die erste echte Torchance. Die Schotten hatten durch Adams den einzigen Abschluss, das war aber bestenfalls eine Halbchance. Ansonsten sind sie eher um Sicherheit bemüht. Haiti versucht nach vorne viel und bleibt aktiv, beim xG-Wert in Hälfte zwei steht aber immer noch eine Null.

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    Erster Spielerwechsel: Bei Haiti kommt Casimir, der in der französischen Ligue 1 für Auxerre spielt, für Flügelspieler Deedson in die Partie.

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    Auf der anderen Seite segelt der Ball von der linken haitianischen Seite in die Box. Pierrot wird von Hendry bedrängt und kommt nicht zum Kopfball, geht stattdessen zu Boden. Ein Foul liegt da aber nicht vor.

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    Nach der fälligen Ecke von der rechten Seite kommt McTominay am zweiten Pfosten zum Kopfball, wird dabei aber wegen Stürmerfouls zurückgepfiffen.

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    Einige Fouls auf beiden Seiten stören den Spielfluss. Schottland bricht einmal auf links durch, Robertson bringt den Ball scharf vor den Kasten. Shankland verpasst knapp, am zweiten Pfosten kommt dafür Adams an die Kugel. Experience ist aber nah dran und blockt den Ball ins Aus.

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    Ansonsten geht es ausgeglichen los nach dem Seitenwechsel. Beide Mannschaften wechseln sich mit Angriffen ab, ohne sich dabei bislang wirklich dem Tor zu nähern. Haiti kommt auf links zu einer Ecke - der ersten überhaupt in dieser Partie - die aber ohne Abschluss bleibt.

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    Das kennen wir aus der ersten Hälfte: Haitis Linksverteidiger Experience hat mit dem agilen Gannon-Doak so seine Probleme. Erneut legt der 19-jährige Flügelspieler vom AFC Bournemouth den Ball am Gegner vorbei, der stoppt ihn per Foul und erwischt ihn dabei mit der Hand im Gesicht. Dafür hätte es auch eine Verwarnung geben können, diesmal lässt der Unparteiische die Karte aber stecken.

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    Nach nur dreißig Sekunden gibt es die erste Verwarnung der zweiten Hälfte. Providence lässt auf dem linken Flügel den Ball an sich vorbeirollen und lässt damit Gegenspieler Hickey beinahe stehen. Der hilft sich aber mit einem taktischen Foul und sieht den gelben Karton.

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    Die zweite Hälfte läuft. Auf beiden Seiten sind die Teams personell unverändert auf den Rasen zurückgekehrt.

    Schottland begann dominant und kam durch McTominay (17.) zur ersten Großchance, der noch knapp am Pfosten scheiterte. Nach 28 Minuten folgte dann die Führung, die McGinn mit einem abgefälschten Nachschuss besorgte. Danach spielte eigentlich nur noch Haiti. Der Außenseiter hält überraschend gut mit, kommt auf 45 Prozent Ballbesitz und bereits acht Abschlüsse. Wirkliche Torgefahr strahlten les Grenadiers aber noch nicht aus. So macht die größere Effizienz der Schotten bisher den Unterschied.

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    Dann ist Halbzeit in Boston, mit der 1:0-Führung für Schottland gegen Haiti geht es in die Kabinen.

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    Bei Haiti bleibt das alte Problem, die Angriffe sehen gefällig aus, bleiben am Ende aber meist ungefährlich. Diesmal ist eine flache Hereingabe von der linken Seite zu ungenau und bleibt ohne Abnehmer.

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    Die Schotten haben jetzt doch einige Probleme, seit dem Führungstreffer spielt eigentlich nur noch der Gegner. Adams kommt im linken Mittelfeld zu spät im Zweikampf und bringt seinen Gegenspieler unsanft zu Fall. Glück für den Angreifer vom FC Turin, dass der Unparteiische es da bei einer Ermahnung belässt.

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    Es gibt vier Minuten Nachspielzeit.

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    Nach einer Flanke von der linken Seite kommt Pierrot im Sechzehner recht frei an die Kugel, nimmt sie aber unsauber mit und bleibt ohne Abschluss. Dann folgt auch der Abseitspfiff, nicht zum ersten Mal heute stimmte da die Positionierung des bulligen Stürmers nicht.

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    Schottland lässt es kurz vor der Pause etwas ruhiger angehen, Haiti bleibt offensiv aktiv und kommt inzwischen auf acht Abschlüsse. Nachdem Pierrot bei einem Kopfball noch im Abseits steht, versucht es Bellegarde aus der Distanz. Er wird dabei mit einem leichten Rempler aus der Balance gebracht und jagt das Leder weit über das Ziel.

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    Bellegarde kommt im Mittelfeld mit einer Grätsche gegen Shankland zu spät und sieht dafür die erste Gelbe Karte der Partie.

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    Erneut kommt Haiti mit einem schnellen Angriff nach vorne und schafft es bis in den Sechzehner. Das Endprodukt bleibt aber noch zu häufig aus bei les Grenadiers. Über Bellegarde und Pierrot kommt die Kugel zu Providence, der zentral in der Box aber von Hickey gestoppt wird.

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    Haiti kommt erneut nach vorne und dabei zu einem Freistoß von der rechten Seite. Bellegarde führt aus und findet Stürmer Isidor, dessen Kopfball aber ungefährlich über den Kasten geht.

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    Erste gute Chance für Haiti. Providence dribbelt von links in den Sechzehner, schließt mit rechts ab und bringt den Ball aufs kurze Eck. Gunn ist zur Stelle, lässt den Ball aber nach vorne prallen. Pierrot will aus kurzer Distanz abstauben, wird dabei aber noch von einem Verteidiger geblockt.

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    Nächste gefährliche Aktion der Schotten. Gannon-Doak bleibt auf rechts sehr auffällig, tankt sich erneut durch und flankt nach innen. Am ersten Pfosten kommt Shankland zum Kopfball, den er aber deutlich links am Tor vorbeisetzt.

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    Haiti will antworten und versucht es ebenfalls mit einem langen Ball nach vorne. Stürmer Pierrot will in der Box an die Kugel, leistet sich dabei aber ein Stürmerfoul.

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    Toooor! Haiti - SCHOTTLAND 0:1. Der Favorit geht in Führung, McGinn lässt die mitgereisten Fans jubeln. Einen langen Ball kontrolliert der durchstartende Adams stark, legt rechts am Sechzehner zurück zu Gannon-Doak. Der marschiert in Richtung Grundlinie und gibt flach nach innen, wo Adams aus kurzer Distanz abschließt, dabei aber an Placide scheitert. Der Abpraller landet bei McGinn, der aus 13 Metern zum Nachschuss kommt. Der Ball wird von der Fußspitze von Bellegarde so abgefälscht, dass er am Keeper vorbei zentral ins Netz geht.

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    Der Ball rollt wieder. Haiti sichert sich die Kugel und startet einen Gegenstoß, bei dem es über die linke Seite bis in den Sechzehner geht. Isidor kommt an den Ball, geht dann aber nach dem Zweikampf mit Hanley viel zu einfach zu Boden.

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    Schottland übernahm früh die Kontrolle und baute Druck auf, nach den ersten zehn Minuten kam aber Haiti etwas besser in die Partie. Der Außenseiter versteckt sich nicht und hält bislang gut mit, wartet aber noch auf die erste wirkliche Torchance. Anders die Schotten, bei denen McTominay für das erste Ausrufezeichen sorgte, als er knapp am Pfosten scheiterte. Um der Favoritenrolle gerecht zu werden, muss aber noch etwas mehr von der Tartan Army kommen.

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    Deedson gehört zu den auffälligsten Akteuren bei les Grenadiers, er verschafft sich erneut auf der rechten Seite etwas Platz und flankt in die Mitte. Seine Hereingabe ist aber etwas zu weit und landet in den Armen von Keeper Gunn. Danach geht es für beide Mannschaften in die obligatorische Trinkpause.

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    Nach dem Pfostentreffer bleibt Schottland am Drücker und sucht den Weg nach vorne. Insgesamt macht Haiti es aber gut, lässt defensiv nicht viel zu und kann mit den beweglichen Offensivspielern auch immer wieder für Torannäherungen sorgen.

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    Pfosten! McTominay bringt die Schotten beinahe in Führung. Gute Vorarbeit von Gannon-Doak, der seinen Gegenspieler rechts am Sechzehner mit ein paar Dribblings beschäftigt, dann für den nachrückenden McTominay ablegt. Der setzt aus 16 Metern direkt zum Schlenzer an, trifft den Ball gut, will es aber etwas zu genau machen und scheitert am rechten Pfosten. Placide wäre chancenlos gewesen.

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    Wieder Haiti. Nach einer Flanke von der linken Seite will Isidor direkt vor dem Kasten zum Kopfball, schubst dabei aber seinen Gegenspieler und sorgt für einen Freistoß.

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    Haiti sorgt für eine erste kleinere Druckphase und hält den Ball in der gegnerischen Hälfte. Dabei kommt es zu einem Freistoß aus zentraler Position. Bellegarde führt aus und flankt in den Sechzehner, der Ball ist aber für keinen Mitspieler zu erreichen und springt rechts neben dem Kasten ins Aus.

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    Der Außenseiter mauert aber nicht nur, sondern kommt in der Anfangsphase auf seine Offensivaktionen. Zunächst kann Deedson eine Flanke von links im Sechzehner nicht richtig kontrollieren. Wenig später bringt er den Ball selbst von der rechten Seite in den Strafraum. Isidor legt gut zurück auf Bellegarde, dessen Direktabnahme zentral vor der Box segelt über den Kasten.

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    Die Schotten geben spielerisch klar die Richtung vor und kommen in den ersten zehn Minuten auf knapp 81 Prozent Ballbesitz. Haiti steht tief und verteidigt, wirkt dabei in der Defensive bisher recht stabil.

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    Nächster Abschluss, jetzt wieder auf der anderen Seite. Kapitän Robertson bringt eine gute Flanke von links in den Strafraum. Dort steigt McTominay hoch und kommt aus etwa sieben Metern zum Kopfball, setzt ihn aber deutlich über den Kasten.

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    Nach einer Balleroberung kommt nun auch Haiti zur ersten Möglichkeit. Im Mittelfeld erkämpfen les Grenadiers den Ball, Deedson kommt an die Kugel und hat Platz nach vorne. Aus dem Lauf hält er aus etwa 21 Metern drauf, verzieht aber deutlich nach rechts.

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    Gannon-Doak kommt für Schottland zum ersten Abschluss. Von seiner rechten Seite dribbelt der Flügelspieler nach innen, schließt halbrechts vor der Box flach ab. Der Ball kommt eher ungefährlich aufs rechte Eck, Keeper Placide hat ihn sicher.

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    Beide Mannschaften laufen heute in ihren Auswärtstrikots auf, Schottland in Rot, Haiti ganz in Weiß. In den ersten Minuten geht es noch zerfahren zu, einige der ersten Zuspiele beider Teams landen beim Gegner oder im Seitenaus.

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    Und los! Schiedsrichter Mustapha Gorbal pfeift die Partie an, der Ball rollt im Boston Stadium.

    Beide Mannschaften werden von Schiedsrichter Mustapha Gorbal aus Algerien auf das Feld geführt und versammeln sich um den Mittelkreis herum. Nun werden nacheinander die Nationalhymnen abgespielt und mitgesungen, dann kann es gleich losgehen.

    Bei den Bravehearts ist Mittelfeldmotor Scott McTominay der prominenteste Spieler. Er war vorletzte Saison in der Serie A einer der Garanten für den Titel der SSC Neapel und wurde zum Spieler der Saison gewählt. Im Kader finden sich mehrere erfahrene Spieler aus der Premier League. So etwa Linksverteidiger und Kapitän Andy Robertson, der zur neuen Saison vom FC Liverpool zu Tottenham wechseln wird, oder John McGinn von Aston Villa, der als frischgebackener Europa-League-Sieger antritt.

    In der Qualifikation ließ das Team von Trainer Steve Clarke wenig anbrennen und gewann vier von sechs Spielen. Mit einem 4:2-Erfolg im letzten und entscheidenden Spiel gegen Dänemark sicherte man sich den Gruppensieg und damit das umjubelte Ticket zur Endrunde.

    Für die Schotten ist es die neunte WM-Teilnahme. Das Ziel ist klar: Zum ersten Mal in der Verbandsgeschichte soll die K.o.-Runde in einem großen Turnier erreicht werden. Insgesamt nahm man zwölf Mal an einer WM oder EM teil, überstand dabei aber nie die Gruppenphase.

    Schottland musste ebenfalls lange auf die Rückkehr zur Weltmeisterschaft warten, zuletzt war man im Jahr 1998 qualifiziert. Mit Brasilien und Marokko hat die Losfee der Tartan Army zwei Gegner beschert, auf die man schon damals traf. Zunächst geht es nun aber gegen Haiti, wobei die Schotten favorisiert in die Partie gehen.

    Werfen wir einen Blick auf den haitianischen Kader. Mittelfeldspieler Bellegarde steht bei Wolverhampton in der englischen Premier League unter Vertrag, mit einem Marktwert von 18 Millionen Euro ist er mit Abstand der wertvollste Akteur im Kader. Im Sturm findet sich mit Wilson Isidor vom AFC Sunderland ein weiterer Premier-League-Profi. Von der Bank bietet sich Angreifer Nazon als weitere Option an, er ist mit 44 Treffern in 78 Spielen Rekordtorschütze Haitis.

    Die Mannschaft von Trainer Sebastien Migne spielte aber eine starke Qualifikation, gewann sechs von zehn Spielen und sicherte sich damit eines von sechs WM-Tickets des CONCACAF-Verbands. Dabei musste man unter erschwerten Bedingungen antreten, denn aufgrund von Sicherheitsbedenken wurden die eigentlichen Heimspiele nicht in Haiti, sondern in Curacao absolviert. So erklärt sich auch das Kuriosum, dass Nationaltrainer Migne, der selbst Franzose ist, Haiti noch nie besucht hat.

    Zum ersten Mal seit 52 Jahren nimmt Haiti wieder an einer Fußball-Weltmeisterschaft teil. Der karibische Inselstaat war das letzte Mal im Jahr 1974 in Deutschland bei einer WM-Endrunde dabei, schied damals mit drei Niederlagen in drei Spielen aus. Haiti steht aktuell im Fifa-Ranking auf Platz 83 und geht als krasser Außenseiter ins Turnier.

    Im zweiten Spiel der WM-Gruppe C treffen Haiti und Schottland in Boston aufeinander. Die Kontrahenten nehmen neben in der Gruppe neben Brasilien und Marokko, die sich mit einem 1:1-Unentschieden trennten, eher die Außenseiterrolle ein. Umso wichtiger ist die heutige Auftaktpartie für beide Seiten. Wer gewinnt, sichert sich den ersten Platz in der Gruppe und darf sich damit berechtigte Hoffnungen auf das Weiterkommen machen.

    Schottland holte im letzten Test vor Turnierbeginn einen klaren 4:0-Sieg gegen Bolivien. Im Vergleich dazu gibt es nur einen Wechsel in der Startelf, die ebenfalls im 4-4-2 daherkommt: Auf dem linken Flügel läuft McGinn anstelle von Christie auf. Gute Nachrichten gab es von Talisman McTominay, der sich nach überstandenen Magenproblemen wieder fit meldete und im Mittelfeldzentrum aufläuft.

    In dieser Besetzung läuft Schottland heute auf (4-4-2): Gunn - Hickey, Hendry, Hanley, Robertson - Gannon-Doak, McTominay, Ferguson, McGinn - Shankland, Adams.

    Im letzten Testspiel vor Beginn der WM verlor Haiti gegen Peru knapp mit 1:2, und Trainer Sebastien Migne stellt heute exakt dieselbe Startelf auf wie bei der Generalprobe. Er lässt sein Team dabei im klassischen 4-4-2 auflaufen. Im Tor steht dabei wie gewohnt der 38-jährige Kapitän und Rekordspieler Johny Placide. Auf der Bank findet sich unter anderem Ersatzkeeper Josue Duverger, der in der Oberliga für den FC Cosmos Koblenz aufläuft.

    Haiti geht mit folgender Aufstellung in diese Partie (4-4-2): Placide - Arcus, Ade, Delcroix, Experience - Deedson, Jean Jacques, Bellegarde, Providence - Pierrot, Isidor.

    Herzlich willkommen bei der WM 2026 zum Gruppenspiel zwischen Haiti und Schottland.