Hamburger SV - RB Leipzig; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Hamburger SV - RB Leipzig. Bundesliga.

VolksparkstadionZuschauer57.000.

Hamburger SV 1

  • F Vieira (22. minute)

RB Leipzig 2

  • R Cardoso da Cruz (36. minute)
  • Y Diomande (50. minute)

Live-Kommentar

Damit endet unsere Berichterstattung vom 24. Spieltag der Fußball-Bundesliga. Wir danken für das Interesse und wünschen noch einen schönen Restsonntag sowie einen gelungenen Start in die neue Woche. Bis bald!

Dank dieses Sieges liegen die Leipziger als Tabellenfünfter weiterhin nur zwei Punkte hinter den Champions-League-Plätzen. Die Hamburger bleiben Elfter. Der HSV hat am Mittwoch das Nachholspiel zu Hause gegen Leverkusen, ehe es am kommenden Samstag nach Wolfsburg geht. Dann spielt Leipzig übrigens parallel daheim gegen Augsburg.

Somit unterliegt der Hamburger SV im Heimspiel RB Leipzig verdient mit 1:2. Dabei hatten die Hausherren bis zur Pause eine ordentliche Leistung geboten, waren in Führung gegangen. Das 1:1 bei Halbzeit erschien angemessen. In den ersten Momenten nach Wiederbeginn wollte der Aufsteiger daran anknüpfen, doch das Vorhaben verpuffte schnell. In der zweiten Hälfte versanken die Hanseaten vor 57.000 Zuschauern im ausverkauften Volksparkstadion komplett in Harmlosigkeit, strahlten überhaupt keine Gefahr mehr aus und brachten nur noch einen kümmerlichen Torschuss an. Dagegen steigerten sich die Gäste stetig, besorgten sich fünf Minuten nach dem Seitenwechsel die Führung, versäumten es aber, mittels eines Handelfmeters nachzulegen. So blieb die Angelegenheit vom Ergebnis her knapp, Spannung aber kam nie wirklich auf.

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Dann beendet Schiedsrichter Bastian Dankert das Treiben auf dem Platz.

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Bei den Gästen wird noch ein wenig an der Uhr gedreht. Romulo verlässt den Rasen, den dafür Conrad Harder betritt.

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Ein Freistoß verhilft den Hanseaten zum ersten Torschuss der zweiten Hälfte. Aus großer Distanz haut Luka Vuskovic drauf, ballert aber meterweit über das Gehäuse von Maarten Vandervoordt.

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Bemühen lässt sich dem Aufsteiger nicht absprechen. Und es ist schließlich nicht so, dass die Roten Bullen in letzter Zeit nicht spät Punkte verschenkt hätten. Das dürften auch die Hamburger wissen.

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Aufseiten der Gäste macht Yan Diomande Feierabend, wird durch den defensiveren Benjamin Henrichs ersetzt.

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Soeben läuft die reguläre Spielzeit ab. Sechs Minuten Gnadenfrist werden den Hausherren noch eingeräumt.

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Plötzlich hat William Mikelbrencis auf rechts etwas Platz, nutzt das zur Flanke. Die segelt am langen Eck vorbei ins Aus. Vermutlich werden sich die Statistiker nicht erweichen lassen, den Hamburgern hierfür den ersten Torschuss der zweiten Hälfte gutzuschreiben.

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Seit geraumer Zeit wirkt die Partie ziemlich zerfahren. Ständig gibt es Unterbrechungen. Und die Minuten verrinnen. Fällt dem HSV hier noch irgendetwas ein?

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Bei den Hausherren geht Torschütze Fabio Vieira runter. Dafür soll Rayan Philippe in der Schlussphase noch etwas bewegen. Merlin Polzin schöpft sein Wechselkontingent vollständig aus.

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Dann wird Bastian Dankert bei Merlin Polzin vorstellig, redet kurz mit dem HSV-Trainer, lässt die Karte aber stecken. Das ist gut für Polzin, bei einer weiteren Verwarnung stünde der Coach bei vier Gelben, was für Trainer zu einer Sperre führt.

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Tief in der gegnerischen Hälfte tritt Yussuf Poulsen gegen den linken Knöchel von David Raum und verdient sich seine vierte Verwarnung in dieser Bundesligasaison.

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Wegen eines Fouls an Yan Diomande holt sich Miro Muheim seine fünfte Gelbe Karte in dieser Bundesligasaison ab und wird am kommenden Spieltag gesperrt fehlen.

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Der HSV versinkt offensiv in völliger Harmlosigkeit, hat in der zweiten Hälfte noch keinen einzigen Torschussversuch angebracht und lediglich drei Ballaktionen im gegnerischen Sechzehner zu Buche stehen. So wird es äußerst schwierig, hier noch ein Tor zu erzielen.

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Über rechts stürmt Yan Diomande in den Strafraum, ist einfach nicht zu stoppen. Mit Übersicht legt der Ivorer zu Ezechiel Banzuzi ab. Dem Niederländer wirft sich ein Hamburger entgegen und blockt so den Schussversuch ab.

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Im eigenen Sechzehner nimmt William Mikelbrencis den Ball mit der rechten Schulter an. Die Leipziger reklamieren vergeblich einen Elfmeter.

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Leipzig greift über links an, gelangt in den Sechzehner. In halblinker Position zieht Ezechiel Banzuzi sofort mit dem rechten Fuß ab, setzt seinen Schuss aus knapp elf Metern unbedrängt zu hoch an. Die nächste Großchance ist vertan.

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Darüber hinaus wird Brajan Gruda durch Tidiam Gomis ersetzt.

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Nun meldet sich auch Ole Werner erstmals mit Wechseln zu Wort, nimmt Antonio Nusa aus dem Spiel, um Ezechiel Banzuzi bringen zu können.

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Die frischen Kräfte beim Gastgeber sind erst einmal hinten gefordert. Yussuf Poulsen beispielsweise fängt gerade eine Flanke von David Raum ab. Nach vorn tut sich beim HSV gar nichts mehr, der letzte Torschussversuch liegt etwa eine halbe Stunde zurück.

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Zudem räumt Damion Downs das Feld zugunsten des langjährigen Leipzigers Yussuf Poulsen.

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Für Philip Otele kommt Jean-Luc Dompe.

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Merlin Polzin greift als erster der Trainer aus freien Stücken aktiv ein, nimmt Ransford Königsdörffer runter und bringt dafür Albert Sambi Lokonga.

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Durch den verschossenen Strafstoß bleiben die Chancen der Hausherren intakt. Noch ist längst nichts verloren für den HSV. Doch die Gäste versuchen weiterhin, die Kontrolle zu behalten.

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Im Kampf um den Ball prallt Romulo mit dem Kopf gegen den Schädel von Nicolai Remberg und bekommt das als Foul ausgelegt. Es gibt sogar Gelb, was etwas übertrieben erscheint. Für den Brasilianer ist das die zweite Verwarnung in der laufenden Bundesligasaison.

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Romulo schießt den Handelfmeter mit dem rechten Fuß flach aufs rechte Eck. Daniel Heuer Fernandes riecht den Braten und pariert überragend.

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Elfmeter für RB Leipzig! David Raum tritt eine Ecke von der linken Seite. Die wird eigentlich per Kopf abgewehrt. Der folgende Schuss von Yan Diomande kommt nicht durch. Und dann ertönt der Pfiff. Nicolai Remberg war bei seiner Abwehraktion zuvor mit dem Arm am Ball. Auf VAR-Seite kommt man zu keiner anderen Auffassung.

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Das Kommando geben die Gäste dennoch nicht aus der Hand. In Ballbesitz will man Kontrolle ausüben.

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Jetzt berappelt sich der Aufsteiger, wird wieder unternehmungslustiger. William Mikelbrencis startet über rechts einen Flügellauf. Doch Castello Lukeba packt ein resolutes und faires Tackling aus. 

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In der Folge kontrollieren die Rasenballer das Geschehen. Die Hamburger müssen diesen Rückschlag offenbar erst verdauen.

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Tooooor! Hamburger SV - RB LEIPZIG 1:2. Urplötzlich spielen auch die Gäste wieder mit. Die Sachsen stören den gegnerischen Spielaufbau erfolgreich, Romulo erobert den Ball. Dann spielt Nicolas Seiwald in die Spitze. Fortan gibt es nur einen Kontakt. Brajan Gruda lässt zentral an der Strafraumkante zu Romulo prallen, der halbrechts in den Lauf von Yan Diomande spielt. Der Ivorer kontrolliert die Kugel, geht ein paar Schritte diagonal durch den Sechzehner, hat an einer Stelle Glück, dass er am Ball bleibt, schießt dann aus halblinken sechs Metern mit dem linken Fuß unhaltbar oben in den linken Winkel und erzielt sein neuntes Saisontor in der Bundesliga.

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Vorlage Rômulo José Cardoso da Cruz

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Zu Beginn der zweiten Hälfte ist der Aufsteiger recht aktiv am Werk und bislang seit Wiederbeginn häufiger am Ball.

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Ohne personelle Veränderungen schicken beide Trainer ihre Mannschaften in den zweiten Spielabschnitt.

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Jetzt rollt der Ball wieder im Volksparkstadion.

Nach 45 Minuten steht es zwischen dem Hamburger SV und RB Leipzig 1:1. Und das kann trotz unterschiedlicher Herangehensweisen als gerechtfertigtes Zwischenergebnis betrachtet werden. Mehr vom Spiel hatten eindeutig die Gäste, die zwei Drittel des Ballbesitzes für sich beanspruchten. Drei, vier gute Torszenen sind dabei herausgesprungen. Die Hausherren kamen eher über die Umschaltmomente und beschworen auf diese Weise ebenfalls dreimal Gefahr heraus, gingen sogar in Führung. Der verdiente Leipziger Ausgleich war eine Augenweide, das geniale Hackentor von Romulo stellte bislang den Höhepunkt dieser Partie dar.

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Dann bittet Schiedsrichter Bastian Dankert die Akteure zur Pause in die Kabinen.

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Wegen eines rüden Fouls an Ridle Baku kassiert Philip Otele seine allererste Gelbe Karte im deutschen Profifußball.

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Soeben läuft die reguläre Spielzeit des ersten Durchgangs ab. Vier Minuten soll es noch obendrauf geben.

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Nun kommen die Gäste wieder über rechts. Nach dem Flachpass von Yan Diomande in die Mitte zieht Romulo auf Höhe des ersten Postens sofort aus sechs, sieben Metern ab. Daniel Heuer Fernandes zeigt einen Blitzreflex und entschärft diesen Rechtsschuss.

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Dann stürmt Ransford Königsdörffer in den Strafraum, kann sich zwischen zwei Leipziger Gegenspielern allerdings nicht behaupten, holt aber zumindest eine Ecke raus, die in der Folge nichts einbringt.

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Ein wenig intensivieren die Hausherren ihre Bemühungen nun wieder. Es bleibt aber dabei, dass dies eher in der Umschaltbewegung passiert. In jedem Fall beschäftigt man so den Gegner. Die Roten Bullen können also nach dem Ausgleich nicht nachsetzen.

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Halbrechts an der Strafraumgrenze fackelt Damion Downs nicht lange, bringt einen gefährlichen Rechtsschuss aufs lange Eck an. Maarten Vandervoordt streckt sich nach Kräften und pariert stark.

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Tooooor! Hamburger SV - RB LEIPZIG 1:1. Mit einem gefühlvollen Diagonalball findet Castello Lukeba rechts im Sechzehner den Schädel von Ridle Baku. Dieser legt mit Übersicht ab. Rechts im Torraum behauptet Romulo die Kugel mit dem Rücken zum Tor und Luka Vuskovic im Nacken und hat eine geniale Idee. Ganz brasilianisch mit der rechten Hacke bugsiert der Stürmer das Spielgerät ins linke Eck und erzielt seinen siebten Saisontreffer in der Bundesliga.

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Vorlage Ridle Baku

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Neben Ballbesitz fehlt es den Sachsen auch an Abschlusshandlungen nicht. Antonio Nusa sorgt jetzt für den siebten Torschuss der Gäste. Doch mit einer Ausnahme haben alle Schüsse den Kasten von Daniel Heuer Fernandes verfehlt.

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Dann deutet sich mal ein Hamburger Gegenangriff an, doch Willi Orban funkt dazwischen, begeht ein taktisches Foul an Nicolai Remberg und holt sich seine dritte Gelbe Karte in dieser Bundesligasaison ab.

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Hamburg lauert auf Umschaltmomente. Diese allerdings ergeben sich derzeit nicht - und somit gibt es auch keine Entlastung.

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Nach dem Tor erlangen die Gäste noch mehr Ballbesitz, nisten sich in der gegnerischen Hälfte ein. Dabei aber ist Geduld gefragt. Viel Platz gibt es nicht, denn der HSV steht tief.

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Wenig später kommt Brajan Gruda halbrechts in der Box recht unbedrängt zum Linksschuss, trifft den Ball allerdings nicht sauber, der in der Folge rechts an der Kiste vorbeispringt.

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Leipzig bemüht sich um eine Antwort. Bei einer hohen Flanke von der linken Seite setzt sich Christoph Baumgartner im Luftkampf durch, verfehlt mit seinem Kopfball aber das Tor.

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Tooooor! HAMBURGER SV - RB Leipzig 1:0. Nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte schalten die Hausherren zügig um. Fabio Vieira treibt den Angriff entscheidend mit voran, spielt nach rechts zu Ransford Königsdörffer. Dieser schickt William Mikelbrencis in der Box zur Grundlinie. Der Franzose zieht den Ball zurück in die Mitte. Dort ist Fabio Vieira mittlerweile in Position gelaufen und schießt aus etwa elf Metern mit dem linken Fuß ein. Für den Portugiesen bedeutet das den vierten Saisontreffer in der Bundesliga.

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Vorlage William Mikelbrencis

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Für den verletzten Nicolas Capaldo steht als Ersatz Warmed Omari bereit.

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Offenbar handelt es sich um einen vergeblichen Versuch, das Unvermeidliche nicht anerkennen zu wollen. Die muskuläre Geschichte zwingt Nicolas Calaldo erneut zu Boden. Jetzt ist es endgültig vorbei.

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Zunächst schaut das gar nicht gut aus, bei den Hausherren stellt man sich bereits auf einen Wechsel ein. Dann wird das Bandagieren des Oberschenkels abgebrochen, plötzlich steht Capaldo wieder und kehrt kurz darauf ins Spiel zurück.

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Nicolas Capaldo liegt am Boden, benötigt medizinische Hilfe und schildert den HSV-Betreuern, wo genau es im linken Oberschenkel schmerzt.

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Auf der Gegenseite spielt Ridle Baku den Ball von rechts gefährlich in die Mitte. Zunächst verpasst Romulo und danach auch Christoph Baumgartner, weil Fabio Vieira da irgendwie noch die Fußspitze heranbekommt. Das ist Rettung in höchster Not.

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Von der Mittellinie spielt Luka Vuskovic einen langen Ball, den Damion Downs rechts in der Box gut verarbeitet, dann umgehend mit dem rechten Fuß schießt. Erstmals ist hier ein Torhüter richtig gefordert. Maarten Vandervoordt pariert gut.

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Um den ersten Leipziger Torschuss macht sich Romulo verdient. In halblinker Position nutzt der Brasilianer den Platz, beschwört aus etwa 19 Metern aber keine Gefahr herauf. Für Daniel Heuer Fernandes ist das kein ernsthafter Test.

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In dieser Phase ist der HSV mal ausgiebig am Ball, kann aber keine weitere Zielstrebigkeit entwickeln. Insgesamt bringen sich auch die Gäste fleißig ins Spiel ein.

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Ransford Königsdörffer sorgt für den ersten Torabschluss in dieser Partie. Aus halbrechter Position bringt der Offensivmann einen Rechtsschuss an, der sich rechts am Kasten von Maarten Vandervoordt vorbeidreht.

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Etwa eine Minute nimmt das Ganze in Anspruch, dann kann der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden. 

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Lange dauert es nicht bis zur ersten Unterbrechung. Aus dem Hamburger Block fliegen zahlreiche Tennisbälle auf den Platz. Einige fleißige Helfer beteiligen sich an den Aufräumarbeiten.

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Soeben ertönt im Volksparkstadion der Anpfiff, die Gäste stoßen an.

Kurz vor Spielbeginn schauen wir auf das Unparteiischengespann. An der Pfeife agiert Bastian Dankert. Der 45-jährige FIFA-Referee hat die Assistenten Rene Rohde und Marcel Unger und den Vierten Offiziellen Felix Bickel an seiner Seite. Mit der Videoüberwachung wurden Robert Schröder und Guido Kleve betraut.

Die Hinrundenpartie vom 7. Spieltag ging im Oktober mit 2:1 an die Roten Bullen. Das letzte Aufeinandertreffen in Hamburg gab es 2019 im DFB-Pokal. Das Halbfinale gewannen die Sachsen mit 3:1. Letztmals etwas Zählbares gab es für den HSV in der letzten gemeinsamen Bundesligasaison, im Januar 2018 trennte man sich in Leipzig 1:1. Den einzigen Pflichtspielsieg landeten die Hanseaten etwa ein Jahr zuvor ebenfalls in der Messestadt (3:0). Zu Hause sind die Hamburger gegen die Rasenballer in drei Partien sieglos geblieben, haben dabei lediglich einen Treffer erzielt.

Leipzig ist aktuell drei Bundesligaspiele ungeschlagen, musste sich zuletzt allerdings zu Hause zweimal mit einem 2:2 begnügen (gegen Wolfsburg und Dortmund). Dafür hat man das letzte Auswärtsspiel in Köln mit 2:1 gewonnen. Und ist in der Fremde ebenfalls drei Begegnungen unbezwungen. Das letzte erfolglose Gastspiel lieferte man Mitte Dezember bei Union Berlin (1:3). Bei alledem haben wir das Pokalaus vor zweieinhalb Wochen beim FC Bayern München (0:2) ausgeklammert.

In der Rückrundentabelle stehen die Hanseaten in der Tat vor den Sachsen - mit zwei Punkten mehr auf dem Konto. Sechs Partien sind die Rothosen unbesiegt, konnten allerdings nur zwei der Spiele gewinnen - unter anderem hier an dieser Stelle vor zwei Wochen gegen Union Berlin (3:2). Die letzte Niederlage setzte es im Januar beim SC Freiburg (1:2). Zu Hause gingen die Hamburger, das Pokalaus gegen Holstein Kiel im Elfmeterschießen ausgeklammert, letztmals Ende Oktober als Verlierer vom Platz - bei einem 0:1 gegen Wolfsburg. Seither hat man sieben Ligaheimspiele nicht mehr verloren (drei Siege).

Aus tabellarischer Sicht hat hier der Elfte den Fünften zu Gast. Während es für die Rasenballer darum geht, den Anschluss zu den Top 4 zu halten, um das Ziel Champions League angesichts von derzeit fünf Punkten Rückstand nicht aus den Augen zu verlieren, ist der Tabellenrang trügerisch für den HSV. Von einem gesicherten Mittelfeldplatz lässt sich nicht sprechen, die Abstiegszone ist nur vier Zähler entfernt. Auffällig ist, dass unsere beiden Kontrahenten in dieser Saison 32 Gegentreffer kassierten. Defensiv bewegen sich die Hamburger also auf einem guten Niveau, allerdings haben die Leipziger stattliche 19 Tore mehr erzielt.

Aufseiten der Gäste gibt es nach dem 2:2 gegen Dortmund eine Veränderung. Xaver Schlager (Adduktorenprobleme) ist nicht in der Leipziger Anfangsformation zu finden. Dafür beordert Ole Werner heute Antonio Nusa von Beginn an auf den Platz.

Für RB Leipzig stehen anfangs folgende elf Spieler auf dem Rasen: Vandevoordt - Baku, Orban, Lukeba, Raum - Gruda, Seiwald, Baumgartner - Diomande, Romulo, Nusa.

Im Vergleich zum 1:1 am vergangenen Spieltag in Mainz nimmt Merlin Polzin drei Wechsel vor. Anstelle von Warmed Omari, Robert Glatzel (beide Bank) und Bakery Jatta (nicht im Kader) rücken Luka Vuskovic (zurück nach Gelbsperre), Damion Downs und William Mikelbrencis in die Hamburger Startelf.

Gleich zu Beginn der Berichterstattung widmen wir uns den personellen Angelegenheiten des Abends und dabei zuvorderst der Mannschaftsaufstellung des Hamburger SV: Heuer Fernandes - Capaldo, L. Vuskovic, Torunarigha - Mikelbrencis, Vieira, Remberg, Muheim - Königsdörffer, Downs, Otele.

Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 24. Spieltages zwischen dem Hamburger SV und RB Leipzig.