1. FC Heidenheim - Hamburger SV; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

1. FC Heidenheim - Hamburger SV. Bundesliga.

Voith-ArenaZuschauer15.000.

1. FC Heidenheim 0

    Hamburger SV 2

    • R Königsdörffer (48. minute)
    • R Philippe (78. minute)

    Live-Kommentar

    Das war der Liveticker zur Partie zwischen dem 1. FC Heidenheim und dem Hamburger SV. Weiter in unserem Programm geht es mit dem Bundesliga-Abendspiel zwischen Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen, Anstoß ist um 18:30 Uhr. Viel Spaß dabei, herzlichen Dank fürs Mitlesen und bis zum nächsten Mal!

    Weiter geht es für den FCH mit dem Auswärtsspiel am nächsten Sonntag in Augsburg (aktuell 22 Punkte, Rang 12), eine Woche später empfängt das Schlusslicht den VfB Stuttgart. Für den Hamburger SV geht es am nächsten Samstag im Volksparkstadion gegen Union Berlin weiter, danach geht es zum Freitagsspiel nach Mainz.

    Mit anderen Worten: Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß. Die Expected Goals sprechen am Ende sogar knapp für Heidenheim (1.53 zu 1.48 bei 20:14 Schüssen), das sich wieder einmal für eine engagierte Leistung nichts kaufen kann und zum 14. Mal in dieser Saison als Verlierer vom Platz geht. Mit 13 Punkten bleiben die Brenzstädter Tabellenletzter, der Rückstand auf St. Pauli (17 Punkte) und Bremen auf dem Relegationsplatz (19) ist sogar noch angewachsen. Der Hamburger SV dagegen festigt seinen Platz im Mittelfeld, findet sich nun mit 22 Punkten auf Rang 11 wieder und hat sogar noch ein Nachholspiel in der Hinterhand.

    Unter dem Strich ist es ein schmeichelhafter Auswärtssieg für den HSV. Zur Pause führten die Hamburger zwar durchaus verdient, weil sie das Heft des Handelns in die eigene Hand genommen und sich ein Chancenplus erarbeitet hatten. Doch Frank Schmidt fand in der Pause die richtigen Worte, Heidenheim kam couragiert aus der Kabine und war fortan das bessere Team. 16:8 Torschüsse und 60 Prozent Ballbesitz sind exemplarisch dafür, dass die Brenzstädter in der zweiten Halbzeit nach Leibeskräften gegen die Niederlage ankämpften. Doch dann kamen sechs, sieben Minuten wie ein übler Nackenschlag: Heuer Fernandes parierte auf Hamburger Seite doppelt, Joker Philippe stach mitten in die Drangphase mit dem 2:0 rein und die direkte Antwort wurde vom VAR aufgrund einer Millimeter-Abseitsentscheidung einkassiert.

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    Schluss! Der HSV schlägt Schlusslicht Heidenheim mit 2:0 und feiert den ersten Bundesliga-Auswärtssieg seit der Rückkehr ins Oberhaus.

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    Alles kann man nicht verteidigen, aber diesen Abschluss werden die Hamburger ohnehin gerne hinnehmen. Beck schlägt zentral an der Sechzehnerkante unter arger Bedrängnis einen Haken und zieht dann mit rechts ab, bekommt aber gar keinen Druck mehr auf seinen Schuss. Der Ball hoppelt ungefährlich links am Kasten vorbei.

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    Heidenheim findet keinen Weg mehr nach vorne. Hamburg verteidigt das jetzt extrem entschlossen.

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    Es scheint der K.-o. gewesen zu sein - aber noch sind sechs Minuten auf der Uhr. Steht so auf der Anzeigetafel, die uns die Nachspielzeit zeigt.

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    William Mikelbrencis stoppt einen Gegenstoß der Heidenheimer, gibt den Ball nicht frei und sieht die Gelbe Karte.

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    Kann Heidenheim noch einmal eine Reaktion zeigen oder ist dieser doppelte Rückschlag zu viel für den Tabellenletzten?

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    Ganz bitter für Heidenheim - der Treffer zählt nicht! Und es ging offenbar gar nicht um den Mini-Kontakt von Schimmer an Vuskovic, der sich dann fallen ließ, sondern Zivzivadze stand mit der Ärmelspitze im Abseits. Es läuft in diesen Minuten alles gegen die Brenzstädter.

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    Heidenheim gibt sofort die passende Antwort! Von links wird die Kugel flach in die Box gespielt, wo sich Zivzivadze im Gewühl durchsetzt und die Kugel zu Schimmer stochert. Der kommt halblinks aus zehn Metern frei zum Abschluss und schiebt sicher ein. Aber das Tor steht auf dem Prüfstand. Ein Foul in der Entstehung wird gecheckt.

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    Hat dieses zweite Gegentor den Brenzstädtern den Zahn gezogen? Gefühlt konnte hier nur Heidenheim ein Tor erzielen, 16:4 Abschlüsse hatten die Hausherren zum Zeitpunkt des Gegentreffers verbucht. Sehr bittere Pille!

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    Nach dem 2:0 zieht Polzin seinen letzten Wechsel. Giorgi Gocholeishvili kommt für Fabio Vieira.

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    Tooooor! 1. FC Heidenheim - HAMBURGER SV 0:2. Mitten rein in die beste Phase der Heidenheimer macht Hamburg das zweite Tor! Die Brenzstädter wollen von hinten neu aufbauen, leisten sich aber einen Fehlpass, den sich auf Höhe der Mittellinie Remberg schnappt. Und dann geht es schnell, Remberg schickt sofort Vieira in die Tiefe, der halbrechts in die Box eindringt, kurz verzögert und dann flach an den zweiten Pfosten ablegt. Rayan Philippe muss dort die Kugel nur noch aus einem Meter über die Linie drücken.

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    Vorlage Fábio Daniel Ferreira Vieira

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    All-in bei Heidenheim: Adrian Beck kommt für Benedikt Gimber.

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    Heuer Fernandes hält die Führung für den HSV fest! Bei einer Ecke von der linken Seite schraubt sich Schimmer am ersten Pfosten hoch, doch den Kopfball aufs lange Eck lenkt der HSV-Keeper stark über den Kasten. Doch auch der anschließende Eckball wird gefährlich. Kurz ausgespielt auf Busch, Halbfeldflanke, Dinkci kommt zum Kopfball, der sich hinten ins Eck zu senken droht. Doch Heuer Fernandes fischt auch den stark raus.

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    Nächster Anlauf der Hausherren. Dorsch spielt im rechten Halbfeld vertikal in die Box, wo Conteh gestartet war. Die Hereingabe blockt Torunarigha zur Ecke.

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    Heidenheim versucht es weiter! Erst segelt ein langer Einwurf von der rechten Seite in den HSV-Strafraum, den Jatta zur Ecke klärt. Bei dieser kommt Mainka zum Kopfball, der aber deutlich über den Kasten segelt. Heidenheim hat nun im zweiten Durchgang mehr Schüsse abgegeben (10) als die Hamburger im gesamten Spiel (9).

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    Nach einem Eckball der Hamburger bleibt Vuskovic im Strafraum der Heidenheimer liegen. Ein echter Kontakt ist in der Wiederholung aber nicht zu sehen, womöglich hat sich der junge Kroate im Rasen vertreten. Geht dann auch direkt weiter für ihn.

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    Heidenheim ist mittlerweile das bessere Team in der zweiten Hälfte. Die Gastgeber haben 6:3 Abschlüsse, 60 Prozent Ballbesitz und die bessere Passquote (81 zu 72 Prozent). Nur das Tor will bislang nicht fallen für das Team von Frank Schmidt.

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    Außerdem macht Philip Otele Platz für Rayan Philippe.

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    Auch Polzin zieht seinen zweiten Doppelwechsel. William Mikelbrencis kommt für den Torschützen, Ransford Königsdörffer.

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    Direkt das nächste dicke Ding der Brenzstädter! Bei einer Hereingabe von der linken Seite wirft sich Mainka in den Kopfball, der im hohen Bogen auf das linke Eck des Hamburger Tores fliegt. Heuer Fernandes muss sich ganz lang machen, lenkt das Leder gerade noch um den Pfosten.

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    Beste Chance für die Hausherren im zweiten Durchgang! Ein Eckball auf der rechten Seite wird kurz ausgeführt, Busch hebt das Leder anschließend an den zweiten Pfosten. Dort kommt Schimmer zum Kopfball, doch ein Hamburger blockt zur Ecke.

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    ... und Stürmer Budu Zivzivadze übernimmt für Sechser Julian Niehues. Volle Offensive beim 1. FC Heidenheim!

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    Schmidt reagiert erneut mit einem Doppelwechsel. Arijon Ibrahimovic macht Platz für Mathias Honsak ...

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    Auf der anderen Seite hat Hamburg die Möglichkeit auf das 2:0! Ein Eckball von der linken Seite kommt ins Zentrum, wo Vuskovic das Kopfballduell gewinnt. Der Kroate drückt seinen Abschluss aber doch recht deutlich am linken Eck vorbei. Da war durchaus mehr drin für den jungen Verteidiger.

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    Die erste Viertelstunde zeigt, wohin die Reise von Frank Schmidts Mannen gehen soll. Heidenheim geht mehr ins Risiko, presst aktiver und will den HSV wieder in die Defensive drängen. Offensiv fehlt den Brenzstädtern allerdings auch ein wenig die Qualität, eine klare Spielidee ist so wirklich noch nicht zu erkennen.

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    Also setzt man halt wieder auf die Konterstärke! Nach Ballgewinn im eigenen Sechzehner befreit sich Heidenheim mit einem langen Ball, der Conteh ins Laufduell mit Torunarigha schickt. Doch der letzte HSV-Verteidiger ist schnell genug, um den Angreifer abzudrängen, letztlich stolpert Conteh die Kugel sogar ins Toraus.

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    Heidenheim ist aber gewillt, etwas für das Spiel zu tun. Die Brenzstädter haben im zweiten Durchgang bislang knapp 60 Prozent Ballbesitz. Die Ideen im letzten Drittel gegen gut organisierte Hamburger fehlen bislang aber.

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    Wieder die Gäste, dieses Mal dribbelt Neuzugang Otele über die linke Seite in den Strafraum. Die scharfe, flache Hereingabe kann Heidenheim im Zentrum aber verteidigen.

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    Hamburg kann nun selbst verstärkt auf Gegenstöße setzen, was um ein Haar gelingt. Torschütze Königsdörffer wird in die Tiefe geschickt, doch Gimber passt auf und stoppt den Angreifer, der sonst durch gewesen wären.

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    Heidenheim legt direkt wieder mit viel Tempo los, Niehues kommt nach 56 Sekunden erstmals zum Abschluss, verfehlt das Ziel aber.

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    Jetzt aber rollt der Ball im zweiten Durchgang!

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    Und auch Albert Sambi Lokonga bleibt in der Kabine, ihn ersetzt Damion Downs. Kurios: Das Spiel geht mit etwas Verspätung weiter, weil Downs sein Trikot vergessen hatte.

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    Etwas überraschend wechselt auch der HSV doppelt: Daniel Elfadli kommt nicht zurück, Jordan Torunarigha ist neu dabei.

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    Außerdem kommt Stefan Schimmer neu ins Spiel, der glücklose Marvin Pieringer macht dafür Platz.

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    Frank Schmidt kann nicht zufrieden sein und wechselt doppelt zur Pause. Omar Traore, der sich womöglich kurz vor Ende der ersten Halbzeit verletzt hatte, macht Platz für Sirlord Conteh.

    Zur Halbzeit führt der Hamburger SV also mit 1:0 in der Voith-Arena. Und das geht gemessen am Spielverlauf im ersten Durchgang auch in Ordnung! Heidenheim begann forsch, ließ den HSV nicht wirklich ins Spiel kommen und suchte immer wieder den schnellen Weg nach vorne. Nach rund 20 Minuten hatten die Hausherren ein Chancenplus von 3:0. Das Problem: In der Folge kam nichts mehr von den Brenzstädtern! Die Gäste übernahmen nach und nach das Spielgeschehen, brachten Geduld im Ballbesitz (62 Prozent zur Pause) und ein sauberes Passspiel (85 Prozent) mit und erarbeiteten sich nach und nach Torchancen (6:3). Mit der letzten Aktion belohnte Königsdörffer den Aufsteiger dann aber doch ein wenig aus dem Nichts, durch die längere Verletzungsunterbrechung zuvor schien es, als hätte man sich bereits auf das 0:0 zur Pause geeinigt.

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    Eine Antwort kommt von den Heidenheimern nicht mehr, der Treffer der Gäste ist der Schlusspunkt des ersten Durchgangs. Pause!

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    Toooooor! 1. FC Heidenheim - HAMBURGER SV 0:1. Die dreiminütige Nachspielzeit beginnt ungefähr bei 46:30 auf der Uhr - und hat nach 60 Sekunden das Highlight des ersten Durchgangs! Der HSV erobert die Kugel in der eigenen Hälfte, dann geht es schnell. Vieira spielt vertikal nach vorne ins Zentrum, wo Otele für einen Moment zu viel Zeit und Platz hat. Der Angreifer setzt mit Übersicht Ransford Königsdörffer halblinks vor der Box in Szene, Heidenheims Busch kommt nicht in den Zweikampf und muss den Stürmer passieren lassen. Königsdörffer geht außen an Busch vorbei und feuert die Kugel dann ansatzlos mit ordentlich Wucht ins lange Eck. Nichts zu halten für Ramaj beim zweiten Saisontor von Königsdörffer.

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    Vorlage Philip Otele

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    Drei Minuten werden nachgespielt, aber wann diese drei Minuten starten, ist noch offen. Denn aktuell muss Traore behandelt werden, nachdem ihn Elfadli unglücklich getroffen hatte.

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    Dann bekommen die Hausherren aber nochmal die Chance - doch das spielen sie nicht gut zu Ende! Der HSV ist unsortiert, Pieringer wird nach Ballgewinn sofort auf der rechten Seite in die Tiefe geschickt, im Zentrum läuft Ibrahimovic frei in Position. Doch der Querpass ist schwach gespielt, Omari kommt locker dazwischen und rettet für die Hamburger.

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    So, und was hat dieser erste Durchgang in der Schlussphase noch zu bieten? Die Nachspielzeit wird nicht zu unterschätzen sein, um auf 0:0 zu spielen erscheint es mir daher doch noch ein zu langer Weg. Heidenheim vermittelt aber den Eindruck, dass genau das jetzt der Plan ist.

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    Mittlerweile haben die Gäste auch das Chancenplus auf ihrer Seite (5:3). Und das, nachdem der HSV bis zur 25. Minute gar keinen Schuss abgegeben hatte. Umgekehrt hat Heidenheim seit der 23. Minute keinen Abschluss mehr verzeichnet - wir können also mit gutem Gewissen von zwei unterschiedlichen Hälften in diesem ersten Durchgang sprechen.

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    Jetzt ist der HSV wieder etwas drückender! Muheim wird links an die Grundlinie geschickt, der das Leder an den zweiten Pfosten hebt. Ramaj offenbart eine Unsicherheit in der Luft, wischt die Kugel nur mit einer Hand weg, sodass das Spielgerät bei Vieira runterfällt. Der trifft den Ball beim überhasteten Abschluss aber nicht gut und schießt drüber.

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    Keine schlechte Variante! Der Eckball wird kurz ausgespielt und dann per zweitem kurzen Flachpass ans rechte Sechzehnereck zu Jatta gespielt. Der Hamburger hält direkt drauf und verfehlt den Kasten nur um einen Meter.

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    Der HSV hat zugeschaut - und will den Gastgeber mit den eigenen Waffen schlagen! Ein schlampiges Zuspiel an der Mittellinie landet bei Sambi Lokonga, der sofort in der linken Halbspur Meter macht und dann rauslegt auf Otele. Der Angreifer wagt den Schlenzer, der aber zum Eckball abgefälscht wird.

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    Wieder geht's schnell beim 1. FC Heidenheim! An der linken Seitenlinie erobern die Hausherren die Kugel im Gegenpressing, Dorsch spielt dann direkt zu Pieringer weiter, der halblinks für Ibrahimovic durchsteckt. Dessen scharfer Flachpass wird von Omari noch abgelenkt und landet so bei Schlussmann Heuer Fernandes, der vor Pieringer zupackt.

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    Das Spiel wird offener! Die Brenzstädter ziehen nach Ballgewinn im Mittelfeld das Tempo etwas an, auf der rechten Seite versucht Traore dann, für Ibrahimovic an die Grundlinie durchzustecken. Doch das Anspiel ist etwas zu scharf und landet im Toraus.

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    Auf der Gegenseite meldet sich auch Hamburg mit dem ersten Torschuss an! Quasi im Gegenzug baut der HSV den Angriff auf, bei dem Lokonga halblinks vor dem Sechzehner in Szene gesetzt wird. Der Mittelfeldmann legt sich die Kugel mit dem ersten Kontakt vor und feuert dann mit Dampf, Ramaj muss bei einer tollen Parade alles aufbringen, um das Geschoss über den Querbalken zu lenken.

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    Uff, und dann das: Riesenchance Heidenheim! Muheim hat auf der linken Abwehrseite das Leder und eigentlich genug Zeit. Doch im Spielaufbau spielt der Hamburger einen haarsträubenden Fehlpass ins Zentrum, direkt in die Füße von Pieringer. Weil Heuer Fernandes für den Spielaufbau etwas zur Seite gewichen war, ist das Tor leer. Doch Pieringer schießt aus rund 25 Metern weit am Kasten vorbei.

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    Mittlerweile hat der HSV 60 Prozent Ballbesitz angesammelt. Doch ein wenig hat man das Gefühl, dass die Heidenheimer genau das eingeplant haben: Hamburg den Ball geben und auf Konterchancen lauern. Geht bislang auf, ist aber auch ein wenig Mut zur Lücke.

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    Wieder die linke Hamburger Seite in Aktion! Dieses Mal presst Heidenheim hoch drauf, wird dafür aber bestraft. Der HSV bekommt die Pressingsituation schnell gelöst, spielt dann direkt vertikal nach vorne. Königsdörffer lässt die Kugel durch die Beine rollen und bricht mit dieser tollen Finte durch, doch auch seine flache Hereingabe von der linken Seite wird dann geblockt. Der Eckball bringt in der Folge nichts ein.

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    Nach und nach übernehmen nun aber die Gäste das Zepter. Muheim wird auf seiner linken Schiene in Szene gesetzt und will im Strafraum für Vieira zurücklegen, Dorsch grätscht im letzten Moment dazwischen und lenkt das Zuspiel ab. Heidenheim kann anschließend klären, der Ballbesitz wandert aber direkt wieder zum HSV.

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    Schmerzhafte Aktion: Jatta und Gimber gehen beide zum Ball, der Hamburger trifft den Heidenheimer leicht mit dem gestreckten Bein, bekommt selbst aber den Befreiungsschlag von Gimber aus kurzer Distanz voll ins Gesicht. Beide Spieler müssen sich kurz schütteln, ehe es weitergeht.

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    Über Ballbesitz versucht der HSV nun, einen Weg in das Spiel zu finden. Allerdings wandert die Kugel fast nur durch die Abwehrreihe, Heidenheim bietet im Zentrum keine Lücken an. Und wartet auf Fehler der Hamburger, um dann selbst in schnelle Gegenstöße zu kommen.

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    Aber der Tabellenletzte macht in den ersten zehn Minuten einen guten Eindruck, ist mit Ball deutlich besser unterwegs. Der HSV dagegen fällt zunächst vor allem mit Fouls (3:0) und Ungenauigkeiten auf.

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    Aus dem Freistoß kann Heidenheim dann allerdings keine nennenswerte Aktion generieren.

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    Die Hausherren erwischen den besseren Start! Bei einem Angriff über die rechte Seite geht die Kugel zunächst an der Grundlinie verloren, der HSV will es aber spielerisch lösen, was nicht gelingt. Daniel Elfadli springt der Ball zu weit vom Fuß, rechts vor dem eigenen Strafraumeck setzt er mit dem langen Bein nach, trifft aber nur seinen Gegenspieler - und sofort gibt es die erste Gelbe Karte der Partie.

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    Dann geht es aber richtig los! Langer Ball der Hausherren, den Pieringer auf Höhe der Mittellinie auf die linke Außenbahn verlängert, wo Ibrahimovic durchgestartet war und bis ans Sechzehnereck sprinten kann. Die scharfe Hereingabe findet im Zentrum Dorsch, dessen erster Kontakt nicht ideal ist, doch der Mittelfeldmann kommt trotzdem aus zentralen neun Metern zum Abschluss. Den wuchtigen Schuss aufs rechte Eck wehrt Heuer Fernandes zur Seite ab, dann löscht der HSV.

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    Durchwachsener Beginn. Erst rasseln Mainka und Otele am Heidenheimer Strafraum zusammen, der FCH-Kapitän muss kurz behandelt werden. Dann muss Schiedsrichter Daniel Siebert das Spiel kurz unterbrechen, weil Pyro-Nebel über dem HSV-Tor hängt.

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    Los geht's! Der HSV stößt an, der Ball rollt.

    Die Norddeutschen reisen als Tabellendreizehnter in den Süden und haben ein klares Ziel im Gepäck: Im zehnten Versuch soll endlich der erste Auswärtssieg in der Liga her. Im Pokal hat das bereits geklappt, als der HSV mit 1:0 in Heidenheim gewann. Aber: Der letzte Dreier für den HSV liegt auch schon etwas zurück, seit dem 3:2 Anfang Dezember gegen Bremen gab es in sechs Partien keinen Sieg. Klappt es heute, würden die Rothosen den Anschluss an die obere Tabellenhälfte halten. Fakt ist aber auch, dass der Vorsprung auf den Relegationsplatz nur einen Zähler beträgt, wenn auch mit einem Nachholspiel in der Hinterhand.

    Die Hamburger stehen in der Abwehr wesentlich sattelfester, die beiden Treffer von Titelverteidiger Bayern waren die Gegentore 28 und 29 (siebtbester Wert der Bundesliga). Das 2:2-Unentschieden gegen die Münchner wurde beim HSV natürlich trotzdem wie ein Sieg gefeiert. Und das nicht ohne Grund, der Aufsteiger zeigte eine gute Leistung und bewies einmal mehr, dass er im Oberhaus mithalten kann.

    Bei fünf Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz ist die Lage in Heidenheim noch lange nicht aussichtslos. So langsam sollten aber die vom Trainer geforderten Ergebnisse her, zumal es heute gegen einen Konkurrenten im Abstiegskampf geht. Dabei muss Schmidt vor allem die Defensive in den Griff bekommen, Heidenheim hat mit 45 Gegentoren die zweitmeisten der Liga kassiert (Eintracht Frankfurt 46).

    "Wir brauchen Ergebnisse. Wir haben Ergebnisdruck." So bringt Heidenheim-Trainer Frank Schmidt die Lage seines Teams vor dem Duell mit dem Hamburger SV auf den Punkt. Der FCH steht bei nur 13 Punkten und ist Tabellenletzter, wartet seit sieben Spielen auf einen Sieg. Beim 2:3 in Dortmund hielten die Brenzstädter zuletzt gut mit und gingen zwischenzeitlich sogar in Führung, als Niehues mit einem Doppelpack das Spiel drehte. Am Ende stand jedoch die 13. Niederlage im 20. Ligaspiel (2:3).

    Merlin Polzin konnte mit der Leistung seiner Mannschaft im Topspiel am vergangenen Samstagabend gegen Bayern München (2:2) hochzufrieden sein, trotzdem finden sich auch beim HSV zwei Änderungen: Warmed Omari und Philip Porwei Otele finden sich heute in der Startelf, weil Nicolas Capaldo Gelb-gesperrt fehlt und William Mikelbrencis auf der Bank Platz nimmt.

    Und so beginnt der Hamburger SV, der sich ebenfalls im gewohnten 3-4-2-1 sortiert: Heuer Fernandes - Omari, Vuskovic, Elfadli - Jatta, Lokonga, Remberg, Muheim - Vieira, Otele - Königsdörffer.

    Nach der knappen 2:3-Niederlage am vergangenen Sonntag in Dortmund nimmt Frank Schmidt somit zwei Änderungen an seiner Startelf vor. Benedikt Gimber und Arijon Ibrahimovic erhalten heute den Vorzug gegenüber Mathias Honsak und Tim Siersleben, die beide aber auf der Bank auf einen Einsatz warten.

    Wir starten mit einem Blick auf die Aufstellungen und beginnen bei den Hausherren, die wohl im 3-4-2-1-System spielen: Ramaj - Busch, Mainka, Gimber - Traore, Niehues, Dorsch, Behrens - Dinkci, Ibrahimovic - Pieringer.

    Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 21. Spieltages zwischen dem 1. FC Heidenheim und dem Hamburger SV.