1. FC Heidenheim - 1. FC Union Berlin; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

1. FC Heidenheim - 1. FC Union Berlin. Bundesliga.

Voith-ArenaZuschauer15.000.

1. FC Heidenheim 3

  • M Honsak (9. minute, 36. minute)
  • B Zivzivadze (79. minute)

1. FC Union Berlin 1

  • L Querfeld (75. minute)

Live-Kommentar

Damit können wir einen Haken hinter diese Partie machen. Mit der Bundesliga geht es bei uns aber schon bald wieder weiter, wenn um 18:30 Uhr St. Pauli am Millerntor zum Duell der Gegensätze gegen den großen FC Bayern lädt. Ihnen noch ein schönes Wochenende und bis bald!

Noch ein kurzer Ausblick auf die kommenden Aufgaben beider Mannschaften nächste Woche in der Bundesliga: Während Heidenheim am Sonntagnachmittag in Freiburg zu Gast ist, empfängt Union am Samstagnachmittag Wolfsburg zu Hause. 

Keimt in Heidenheim etwa nochmal Hoffnung auf? Die Brenzstädter bleiben zum ersten Mal in dieser Saison in drei aufeinanderfolgenden Spielen ungeschlagen und verkürzen den Rückstand auf den Relegationsplatz vorerst auf sechs Punkte. Und weil St. Pauli erst noch spielen muss, liegt Union auf Platz 11 weiterhin sieben Punkte vor dem Relegationsplatz.

Gegen den Lieblingsgegner klappt eben alles, Heidenheim schlägt Union verdient 3:1 und feiert damit den ersten Sieg in diesem Jahr. Ehe sich biedere und teils blutleere Köpenicker erst spät im zweiten Durchgang nochmal aufbäumten, war der FCH in allen Belangen die bessere Mannschaft und überzeugte neben den Basics auch mit der nötigen Effizienz. So währte die Hoffnung der Gäste nach dem Anschlusstreffer nicht lange, nur vier Minuten später machte Joker Zivzivadze den Deckel endgültig drauf. Trotz geschlossener Mannschaftsleistung gilt es Doppelpacker Honsak hervorzuheben, der bei beiden Toren ein starkes Raumverständnis zeigte.

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Schlusspfiff in Heidenheim.

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Das wäre aber kein Abseits gewesen! Nach einem hohen Ballgewinn der Hausherren im Zentrum gegen Ansah spielt Beck Zivzivadze zu seiner Rechten frei, der halbrechts im Strafraum völlig frei vor Rönnow steht. Aus acht Metern visiert der Georgier das obere lange Eck an und schießt knapp drüber.

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Kommando zurück, nach Ansicht der Bilder kassiert Christian Dingert das Tor wieder ein. Weil der kreuzende Ibrahimovic beim Schuss von Zivzivadze an der Torraumgrenze im Sichtfeld von Rönnow stand, wird aus passivem Abseits eine aktive Abseitsstellung. 

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Die Hausherren legen sogar noch einen drauf, Joker Zivzivadze schnürt den Doppelpack! Bei einem Umschaltmoment schiebt Ibrahimovic auf der linken Seite an und verlagert mit viel Übersicht halbrechts in den Strafraum. Dort zieht Zivzivadze vor Querfeld nach innen und trifft aus 14 Metern stramm ins untere linke Eck. Aber zählt das Tor auch? Der VAR schaltet sich ein und bittet Christian Dingert persönlich an den Monitor.

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In wenigen Minuten dürfen sich die Brenzstädter feiern lassen. Das lange Warten auf den ersten Sieg in diesem Jahr hat gleich ein Ende.

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Bei einem Umschaltmoment der Hausherren spielt Mainka den Ball rechts im Strafraum etwas zu dicht flach vor das Tor, sodass Rönnow sicher zupacken kann. 

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Union gibt sich noch nicht geschlagen, gleicht bricht aber schon die fünfminütige Nachspielzeit an.

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Außerdem hat Schöppner vorzeitig Feierabend und klatscht mit Kerber ab. 

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Auch Frank Schmidt zieht jetzt seine letzten beiden Joker und nimmt zunächst Dinkci für Beck vom Platz.

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Kaum im Spiel, schon sieht Güther die Gelbe Karte. Zu übermotiviert läuft er Dorsch von der Seite an und zieht ihm dabei im hohen Tempo unten den Fuß weg. 

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Jünger war bei seinem Bundeslidebüt im Übrigen einzig Youssoufa Moukoko, mit 16 Jahren und drei Tagen ist Linus Güther auch nur zwei Tage älter. Immerhin ist Güther jetzt der jüngste Spieler in der Bundesligahistorie von Union. 

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Steffen Baumgart schöpft sein Wechselkontingent aus und verhilft tatsächlich dem 16-jährigen Güther zu seinem Bundesligadebüt. An seiner Stelle hat Kral das Feld verlassen. 

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Bei einer Ecke von der linken Seite hält Ilic im Zentrum den Kopf vor Schöppner rein und drückt den Ball unter Bedrängnis über das Tor. 

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Nach einer Flanke von links kommt der Ball über Umwege zum einrückenden Rothe, der sich links im Strafraum vor Busch schiebt und mit seiner strammen Volleyabnahme aus spitzem Winkel Mainka im Torraum abschießt. 

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Tooor! HEIDENHEIM - Union Berlin 3:1. Und schon hat der FCH den Zwei-Tore-Vorsprung wiederhergestellt! Ibrahimovic wird links vom Sechzehner nicht angegriffen und spielt kurz flach in den Strafraum, wo Schöppner mit dem ersten Kontakt zur Mitte weiterleitet. 15 Meter halblinks vor dem Tor nimmt Zivzivadze das Zuspiel mit dem Rücken zum Tor an, dreht sich auf und wurschtelt sich auf engstem Raum irgendwie gegen Querfeld und Doekhi durch. Nahe dem linken Fünfereck hält der Georgier letztlich wuchtig drauf und jagt den Ball in den langen Winkel.

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Vorlage Jan Schöppner

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Außerdem macht Pieringer für Dorsch Platz.

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Frank Schmidt reagiert mit einem Doppelwechsel und nimmt zunächst Doppeltorschütze Honsak für Ibrahimovic vom Feld. 

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Tooor! Heidenheim - UNION BERLIN 2:1. Nach der fälligen Ecke liegt der Ball dann aber doch im Tor! Bei der Hereingabe von links ist Pieringer mit dem Kopf zur Stelle und produziert damit eine Bogenlampe, die links im Fünfer runterfällt. Kral köpft zu Khedira, der im dichten Gewühl nachstochert und den Ball glücklich zu Querfeld rüberlegt. Halblinks vor dem Fünfer steht Quefeld völlig frei, macht mit dem ersten Kontakt kurzen Prozess und jagt den Ball trocken ins linke Eck.

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Vorlage Rani Khedira

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Die bislang beste Chance im zweiten Durchgang! Rothe lässt auf dem linken Flügel Dinkci aussteigen und flankt hoch an den zweiten Pfosten, wo sich Ilic Behrens vom Leib hält und aus fünf Metern druckvoll auf das Tor köpft. Ramaj reagiert gut, drückt sich weg und lenkt den zu zentralen Versuch mit einer Hand über das Tor.

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Zwanzig Minuten bleiben auf der Uhr. Zumindest ist inzwischen ein kleines Aufbäumen der Köpenicker erkennbar, bislang bleibt es aber nur bei Ansätzen. 

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Außerdem kommt Burcu für Schäfer.

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Sein Gegenüber Steffen Baumgart zieht dafür gleich zwei Joker auf einmal und wirft zunächst Stürmer Ansah für Verteidiger Diogo Leite rein.

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Frank Schmidt wechselt zum ersten Mal und bringt im Angriff Zivzivadze positionsgetreu für Schimmer.

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Union hält den Ball aber in den eigenen Reihen. Nur kurz darauf flankt Rothe von links hoch ins Zentrum, wo Ilic unter Bedrängnis keinen Druck hinter seinen Kopfball bekommt. 

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Aber Union wird jetzt aktiver. Nach einer Leite-Flanke von links verlängert Ilic den Ball am Elfmeterpunkt etwas glücklich per Presskopfball links in den Fünfer. Wenn Kral doch nur wüsste, wie viel Platz er hat. Stattdessen will Kral zu überhastet per Kopf nach innen ablegen und findet keinen Abnehmer.

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Immerhin mal wieder eine Strafraumaktion der Köpenicker, aber nicht groß der Rede wert. Kral will den Ball von links nach innen löffeln und bleibt auf engstem Raum hängen. 

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Da war mehr drin. Durch das Zentrum läuft Pieringer dem Strafraum entgegen und nimmt Honsak zu seiner Linken mit. Das Zuspiel verhungert jedoch ein wenig, zumal auch der erste Kontakt von Honsak nicht gut ist. 

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Außerdem verlässt Burke das Feld und räumt seinen Platz für Skarke.

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Ein Doppelwechsel also. Angefangen mit Rothe, der auf der linken Schiene für Köhn übernimmt.

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Aufseiten der Gäste machen sich die ersten frischen Kräfte bereit. Irgendetwas muss Steffen Baumgart ja versuchen - so aussichtslos das Unterfangen derzeit erscheint. 

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Aus dem rechten Halbfeld flankt Dinkci eigentlich stark diagonal halblinks an den Sechzehner, wo Schimmer um drei Schritte zu spät schaltet. Der Stürmer nimmt den Ball dadurch bereits außerhalb der Gefahrenzone an und spielt nach hinten.

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Obwohl Heidenheim im zweiten Durchgang noch auf den ersten Abschluss wartet, liegt das 3:0 gefühlt in der Luft. Zumindest sind die Brenzstädter dem dritten Tor derzeit näher als biedere Köpenicker dem Anschlusstreffer. Union kriegt weiterhin kaum Intesität ins Spiel und präsentiert sich fast schon etwas leblos. 

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Bei einem langen Einwurf von der linken Seiten schraubt sich diesmal Schöppner vor dem ersten Pfosten hoch. Mit dem Hinterkopf verlängert er den Ball aber deutlich über das Tor. 

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Heidenheim zieht das Spiel nun wieder zunehmend an sich und setzt sich in der gegnerischen Hälfe fest. Es bleibt ein biederer Auftritt der Köpenicker. 

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Grenzwertig, aber wohl noch im Rahmen. Mit einem Bodycheck setzt sich Schimmer gegen Diogo Leite durch und taucht daduch rechts im Strafraum ab. Bei seiner halbhohen Ablage in die Mitte sind die Wege zugestellt, Doekhi kann vor dem ersten Pfosten blocken. 

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Den ruhenden Ball aufseiten der Köpenicker darf man aber nie vernachlässigen. Ilic steigt bei einer Ecke von rechts in der Mitte hoch, dabei trifft er den Ball aber nur unkontrolliert mit der Schulter und kriegt dadurch keine Richtung rein. 

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Wie bekommt Union hier endlich Intensität ins Spiel? Das Problem mit dem Ball am Fuß ist bekannt, aber zumindest gegen den Ball braucht es jetzt ein deutlich entschlosseneres Anlaufverhalten.

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Beide Mannschaften kommen personell unverändert aus der Kabine, der zweite Durchgang läuft. 

Zur Halbzeit in Heidenheim sind die starken Hausherren ihrem ersten Sieg in diesem Jahr ganz nah. Während Union den Blitzstart durch Köhn verpasste (2.), präsentierte sich Heidenheim enorm effizient und ging mit der ersten Chance durch Honsak in Führung. Union blieb in der Folge harmlos und hatte auch beim zweiten Gegentreffer durch Doppelpacker Honsak keinen Zugriff. Die Hausherren sind heute vor allem gedanklich stets einen Schritt voraus, überzeugen mit dem nötigen Einsatz und hatten spätestens seit dem 2:0 alles im Griff.

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Halbzeit in Heidenheim. 

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Zwei Minuten werden nachgespielt.

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Die Brenzstädter spielen weiterhin frei auf und wissen vor allem durch die Grundtugenden in Form von Einsatz und Laufbereitschaft zu gefallen. Union ist längst abgemeldet und wartet nur auf den Halbzeitpfiff. 

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Seit dem 2:0 spielt nur Heidenheim. Eine Behrens-Flanke von links rutscht zunächst durch, auf der rechten Seite sichert sich aber Busch den zweiten Ball und flankt an den ersten Pfosten. Mainka kommt aus fünf Metern eigentlich frei zum Kopfball, verspürt von hinten aber noch etwas Gegnerdruck und nickt deutlich rechts vorbei.  

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Heidenheim kauft Union inzwischen den Schneid ab. Nach schönem Direktspiel der Hausherren fängt Querfeld den Ball halblinks am eigenen Fünfer ab und will ihn dann wegschlagen. Dabei wirft sich Schimmer nochmal rein und blockt den versuchten Befreiungsschlag nur knapp neben den linken Pfosten. 

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Und dieses Tor steht bislang sinnbildich für das Spiel. In den entscheidenden Momenten sind die Hausherren den Gästen einfach einen Schritt voraus und präsentieren sich zudem enorm effizient.

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Tooor! HEIDENHEIM - Union Berlin 2:0. Der FCH legt nach! Ausgangspunkt ist ein Einwurf auf der rechten Seite, den Busch lang in den Sechzehner schleudert. Noch vor dem ersten Pfosten schraubt sich Mainka stark vor Ilic hoch und verlängert per Hinterkopf zentral in den Torraum. Haberer ist eigentlich besser positioniert, doch aus seinem Rücken spritzt Honsak zum Ball und drückt ihn auch hier aus der Luft mit dem langen Bein ins Netz. 

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Vorlage Patrick Mainka

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Und hinten sind die Berliner heute auch nicht sattelfest. Zwar fängt Haberer einen hohen Ball mit der Brust ab, doch lässt er ihn dabei zu weit nach innen verspringen. Zentral am Sechzehner behindern sich dann Haberer und Querfeld gegenseitig, ehe Union die Szene im Gewühl doch noch mit vereinten Kräften gelöscht bekommt.

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Heidenheim investiert gefühlt nur das Nötigste, hat aber alles im Griff. Mit Ausnahme der frühen Chance durch Köhn bleibt Union viel zu harmlos. 

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Bei einem langen Ball kreuzt Verteidiger Föhrenbach den Laufweg von Burke, der etwas gefrustet reagiert und Föhrenbach wegschubst. Dennoch ist die Gelbe Karte dafür eine sehr harte Entscheidung. 

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Das Problem ist ja auch nicht ganz neu. Die Offensivbemühungen der Köpenicker sind einfach zu statisch und zu vorhersehbar. 

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Und wenn nicht im Pressing, dann verschieben die Hausherren konsequent und lassen im dichten Abwehrverbund derzeit keine Lücke aufkommen. 

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Heidenheim hat dagegen eine gute Abmischung gefunden und hält die Gäste durch kontrollierte Pressingsequenzen vom Tor fern. 

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Bei 54 Prozent Ballbesitz tut sich Union aus dem Positionsspiel heraus inzwischen schwer und kommt im letzten Drittel nicht durch. 

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Hui. Einen hohen Ball köpft Mainka vor dem eigenen Sechzehner etwas kurz auf Torhüter Ramaj zurück, der aber gut mitspielt und sicher vor dem heranrauschenden Burke zupackt. 

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Und auch in dieser Szene hat den Köpenickern der Zugriff gefehlt. In den entscheidenden Momenten steht Union bislang zu weit weg und liegt auch nicht unverdient hinten. 

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Guter Versuch! Busch nimmt auf der rechten Seite Tempo auf und zieht dabei nach innen. Köhn lässt sich zu einfach aus dem Spiel nehmen, auch seine Kollegen stören nicht entscheidend. So hält Busch halbrechts vor dem Sechzehner drauf und verfehlt das rechte Eck mit seinem strammen Flachschuss nur knapp. 

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Dann aber dieses dicke Missverständnis zwischen dem herauslaufenden Ramaj und Behrens vor dem Sechzehner, im letzten Moment bleiben plötzlich beide weg. So kann Burke von hinten noch stören, der Ball prallt dabei aber gegen Ramaj und nicht vor die Füße von Burke. 

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Union sucht bislang vergeblich nach einer Antwort und kommt in dieser Phase nicht über leeres Ballgeschiebe in den eigenen Reihen hinaus.

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Und immerhin ist Heidenheim in der Bundesliga nach einer 1:0-Führung seit inzwischen zehn Spielen unbesiegt. Ärgerlicher Beginn jedenfalls aus Sicht der Köpenicker, die zuvor durch Köhn selbst das frühe Führungstor auf dem Fuß hatten. 

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Stand Honsak so frei, weil er womöglich im Abseits stand? Nein, nach einem kurzen VAR-Check im Hintergrund wird der Treffer bestätigt. 

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Tooor! HEIDENHEIM - Union Berlin 1:0. Mit ihrer ersten Chance gehen die Hausherren in Führung! Zentral vor dem Sechzehner lösen es die Brenzstädter auf engstem Raum zunächst gut auf, ehe Dinkci für Pieringer rauslegt. Rechts vom Sechzehner hat Pieringer zu viel Zeit, hebt kurz den Kopf und flankt mit der nötigen Schärfe halbhoch nach innen. Kurz nach dem ersten Pfosten läuft Honsak mit dem richtigen Riecher völlig unbedrängt ein, darf freistehend aus vier Metern den Fuß reinhalten und drückt den Ball aus der Luft humorlos ins Tor.

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Vorlage Marvin Pieringer

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Erneut bedient Burke Köhn links im Strafraum, der etwas überhastet reagiert und eine Mischung aus Schuss und Flanke produziert. Der Ball zieht jedenfalls deutlich flach am langen Pfosten vorbei, in der Mitte stand Ilic mit dem Rücken zum Tor etwas zu weit weg. 

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Die Köpenicker erwischen einen guten Start und setzen bislang die Offensivakzente in diesen Anfangsminuten. 

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Zu allem Überfluss ist Köhn nach dem Schuss noch leicht im Rasen hängengeblieben und hat sich dabei ohne Fremdeinwirkung auch noch wehgetan. Kurz geschüttelt, geht es für ihn aber gleich wieder weiter. 

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Direkt die erste Riesenchance für Union Berlin! Nach einem Einwurf auf der rechten Seite spielt Haberer aus dem Halbfeld halbrechts an den Sechzehner, wo Ilic geschickt den Fuß reinhält und so für Burke ablegt, der wiederum Köhn halblinks im Strafraum freispielt. Auf Höhe der linken Fünfmetergrenze ist die Schussbahn für Köhn frei, aus acht Metern knallt der 27-Jährige den Ball aber über den Kasten.

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Wir wären so weit, Union hat angestoßen.

Geleitet wird die Partie von Christian Dingert, der dabei von Benedikt Kempkes und Thorben Siewer an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Tom Bauer, vor den Bildschirmen bilden Johann Pfeifer und Arno Blos das VAR-Duo.

Als Mutmacher dürfte dem FCH das Hinspiel an der Alten Försterei dienen. Mit zwei ganz späten Toren ab der 90. Minute drehten die Brenzstädter einen Rückstand und feierten in letzter Sekunde mit dem 2:1 einen von drei Siegen in dieser Saison. Und nicht nur das. In der dreijährigen Bundesligahistorie ist Union der absolute Lieblingsgegner von Heidenheim. 13 Punkte aus fünf Spielen (10:3 Tore) sind eine absolute Top-Bilanz, Union dagegen holte den einzigen Punkt zu Hause bei einem 2:2 im Februar 2024.

Für den letzten Dreier überhaupt muss man in Heidenheim wesentlich länger zurückblättern. Ein 2:1 am 13. Spieltag Anfang Dezember - ebenfalls gegen Freiburg. Um wirklich konkurrenzfähig zu sein, reicht die individuelle Klasse heuer einfach nicht aus. Nach drei Pleiten am Stück punktete der FCH zuletzt aber immerhin zweimal und feierte vor dem Remis in Gladbach beim 3:3 gegen Leverkusen einen Achtungserfolg. Auf der To-do-Liste bis zum Abstieg steht neben dem ersten Sieg in diesem Jahr auch noch das erste Zu-Null der Saison.

Mit einem Sieg gegen St. Pauli wären es sogar bereits zehn Punkte gewesen, durch das 1:1 konnte Union die Kiezkicker aber immerhin auf Distanz halten. So war Steffen Baumgart am Ende "zwiegespalten" und wertete das Remis als "Teilerfolg". Jedenfalls weiß Baumgart um die "sehr gute Ausgangsposition" - und das, obwohl man nur eines der letzten fünf Spiele (1U, 3N) und seit dem 15. Spieltag überhaupt nur zweimal gewinnen konnte. Immerhin liegt der letzte Auswärtssieg beim 1:0 in Freiburg erst vier Wochen zurück.

Heidenheim gegen Union Berlin - wie viel Spannung steckt in diesem Duell überhaupt noch drin? Nur mit Blick auf die Hausherren gar keine. Zwar ist der Abstieg in Heidenheim noch nicht besiegelt, doch hat man sich damit als Tabellenletzter mit nur 16 Punkten neun Zähler hinter dem Relegationsplatz längst abgefunden. Auf Platz 10 liegen die Gäste derweil klar auf Kurs Richtung Klassenerhalt, sieben Punkte vor dem Relegationsplatz müssen die letzten Zweifel aber erst noch beseitigt werden.

Auch für Union gab es vergangene Woche einen Punkt auf das Konto, wobei man sich im Heimspiel gegen St. Pauli mehr als ein 1:1 ausgerechnet hatte. Steffen Baumgart nimmt heute zwei Wechsel an seiner Startelf vor und muss dabei auf den Ausfall des angeschlagenen Jeong reagieren, der durch Kral ersetzt wird. Mit Linus Güther steht derweil eine erst 16-jährige Nachwuchshoffnung erstmals im Kader.

Und hier die Aufstellung der Gäste aus Berlin-Köpenick: Rönnow - Doekhi, Querfeld, Diogo Leite - Haberer, Khedira, Köhn - Kral, Schäfer - Burke, Ilic.

Leistungsgerecht trennte sich der FCH letzte Woche 2:2 von Gladbach und holte damit immerhin den erst fünften Auswärtspunkt in dieser Saison. Im Vergleich dazu nimmt Frank Schmidt heute zwei personelle Änderungen vor und beordert neben Schöppner auch Stürmer Schimmer neu in die Startelf. Dorsch sowie Zivzivadze müssen dagegen weichen und sitzen zunächst auf der Bank.

Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Anfangself der Hausherren: Ramaj - Busch, Mainka, Föhrenbach, Behrens - Niehues, Schöppner - Dinkci, Honsak - Pieringer, Schimmer.

Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 29. Spieltages zwischen dem 1. FC Heidenheim und Union Berlin.