Hertha BSC - 1. FC Heidenheim; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Hertha BSC - 1. FC Heidenheim. 2. Bundesliga.

Olympiastadion BerlinZuschauer41.459.

Hertha BSC 4

  • S Grønning (2. minute)
  • M Winkler (26. minute)
  • D Zeefuik (35. minute, s/o 88. minute)
  • O Adewumi (90. minute)

1. FC Heidenheim 1

  • J Schöppner (49. minute)

Live-Kommentar

Die Nachmittagsspiele sind durch, der Blick schweift in Richtung 20:30 Uhr. Und da haben wir mit dem Südwestschlager Lautern gegen Karlsruhe ein feines Highlight für Sie im Livertickerprogramm. Viel Spaß auch damit uns bis bald.

Damit übernimmt die Hertha aber nicht die Tabellenführung, denn Nürnberg kam im Derby gegen Fürth auch zu einem Dreier und weist das um ein Törchen bessere Torverhältnis auf. Trotzdem natürlich der perfekte Saisonstart der Leitl-Elf, die zudem ja auch noch auf dem Transfermarkt aktiv werden will. Spannende Sache. Für Heidenheim hingegen ist noch sehr viel zu tun, man kann von Glück sprechen, dass man die Saison daheim gegen Osnabrück eröffnen durfte. Weiter gehts jetzt erst einmal mit dem Pokal, die Berliner reisen nach Saarbrücken, der FCH hat mit Jeddeloh II das deutlich einfachere Los gezogen.

Heidenheim hat nach desolater erster Halbzeit mit verdientem 0:3-Rückstand Moral gezeigt, aber insgesamt war das doch zu wenig, um Zählbares mit auf die lange Rückreise in den Süden zu nehmen. Es fehlte die Passgenauigkeit, zu selten konnte man die allerdings auch teilweise recht sorglos agierende Hertha-Abwehr in Bedrängnis bringen. So blieb es bei dem einen FCH-Treffer durch Schöppner in der 49. Minute, in der Schlussphase wurde es plötzlich aber noch einmal turbulent. Erst Rot für Herthas Zeefuik wegen Tätlichkeit, dann der Premierentreffer für Adewumi nach einem Konter zum Endstand von 4:1.

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Und Schluss! 

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Fast noch das 5:1. Schuler hat erst freie Bahn, zögert dann vor dem Strafraum aber zu lange. Sein Schuss wird von Feller abgelenkt, aber rollt trotzdem in Richtung Tor. Busch hechelt hinterher und schlägt das Leder vor der Linie weg.

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Sechs Minuten Nachspielzeit laufen längst. 

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Toooor! HERTHA BSC - 1. FC Heidenheim 4:1. Nichts mit Spannung, direkt danach der K.o.-Konter der Hertha. Brekalo startet in der eigenen Hälfte, trägt den Ball im Zentrum über den gesamten Platz, flankiert von zwei pfeilschnellen Mitspielern ergibt sich so eine Drei-gegen-Eins-Situation für die Berliner. Fünf Meter vor dem Sechzehner spielt Brekalo rechts in den Lauf von Adewumi, der mit dem ersten Kontakt aus halbrechten zwölf Metern gekonnt per Flachschuss ins lange Eck trifft.

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Vorlage Josip Brekalo

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Kommt hier noch einmal Spannung auf? Zeefuik fliegt nach einer völlig unnötigen Tätlichkeit mit Rot vom Platz! Der Berliner lässt bei einem eigentlich harmlosen Gerangel an der Mittellinie zu einem Schlag hinreißen, trifft den hinter ihm stehenden Breunig mit dem Ellenbogen im Brustbereich. Das reicht Schiedsrichter Lukas Benen für den Platzverweis.

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Gelbe Karte für den Heidenheimer Trainer Schmidt. Der hat sich über eine Einwurfentscheidung gegen seine Elf zu sehr aufgeregt, vermutlich sogar mit Recht, aber das hilft ihm auch nicht. 

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Und auch Sessa hat Feierabend, Thorsteinsson übernimmt.

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Leitl bringt Marton Dardai für den mit Gelb belasteten Eitschberger.

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Schöppner will den Freistoß gut 25 Meter vor dem Hertha-Tor und er bekommt ihn auch. Etwas ungeschickt vom eben eingewechselten Klemens. Föhrenbach macht es nicht direkt, aber seine Ball in den Sechzehner bekommt überhaupt keine Höhe, wird so mühelos geklärt. 

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Und Breunig für Zivzivadze bei den Gästen. 

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Die nächsten Wechsel, Klemens für Winkler bei der Hertha. 

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Schuler setzt einen Abschluss aus zentraler Position genau auf Feller. Die Hertha jetzt aber doch wieder näher an einem weiteren Treffer als die Gäste ihrem zweiten. 

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Vor allem, da der nachfolgende Freistoß von Föhrenbach nur einen Kopfball von Kaufmann zwei Meter über den Kasten von Gersbeck bringt.

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Eitschberger ringt Costly auf der linken Seite zu Boden, ganz klare Gelbe, aber sein Trainer wird über dieses Sicherungsfoul nicht unglücklich sein.

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Weiter gehts. Mit einem weiten Ball in den Strafraum der Heidenheimer, da irrt Feller ein wenig umher und so kommt Schuler an der Torauslinie noch ran. Aber letztlich keine Gefahr für das Tor der Gäste. 

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Adewumi macht mal gleich Betrieb rechts im Heidenheimer Strafraum. Sein Flachpass zur Mitte, für Schuler gedacht, wird abgeblockt. Und dann ist wieder eine Trinkpause angesagt und angebracht bei diesen tropischen Temperaturen.

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Fast wieder die Konterchance für Costly, aber diesmal ist er schneller als der Ball. 

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Ist ein Doppelwechsel, denn auch Schuler kommt für Grönning.

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Auch Leitl hat jetzt Handlungsbedarf beim Personal. Adewumi für Gouram.

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Jetzt läuft die Hertha auch noch in einen Konter, den spielen Pieringer und Costly aber denkbar schlecht aus. Gersbeck muss noch nicht einmal eingreifen, die Sache versandet in Richtung rechte Eckfahne. 

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Heidenheim klärt eine Ecke nicht, aber Gouram verzieht freistehend aus zwölf Metern total. Hier ist jetzt wirklich was geboten. 

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Dann marschiert auf der anderen Seite Brekalo mühelos auf links durch die Heidenheimer Abwehr. Im Strafraum ist der Winkel spitz, ist das ein Schuss oder doch ein gedachter Pass für Grönning? Auf jeden Fall landet das Leder im Toraus, auch da war mehr drin. 

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Gechter mit einem ganz schlimmen Ballverlust vor dem eigenen Sechzehner gegen Kaufmann. Der aber bringt das Leder nicht zu Costly, Heidenheim nimmt ein Geschenk nicht an.

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Kann Heidenheim dranbleiben? Es ist jetzt eine ziemlich hektische Partie, wer hätte das vor wenigen Minuten gedacht? 

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Toooor! Hertha BSC - 1. FC HEIDENHEIM 3:1. Oha, doch das frühe Tor für den FCH. Fast eine Kopie des 1:0 gleich zu Beginn. Hier flankt Föhrenbach einen Freistoß von links in den Sechzehner, Kaufmann verlängert noch mit dem Scheitel und am zweiten Pfosten steht Schöppner goldrichtig und befördert das Runde ins Eckige. 

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Vorlage Mikkel Kaufmann

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Leitl hat natürlich auf Personalmaßnahmen verzichtet, aber sicherlich wird bei der Hertha früher oder später Rotation angesagt sein. Indes aber der bessere Start diesmal für die Gäste, Zivzivadze aus spitzem Winkel am Ziel vorbei. 

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Und weiter gehts. 

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Und Beck macht für Zrilic Platz.

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Kaufmann darf für Honsak ran.

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Gimber für Mainka.

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Vielfachwechsel von Müller, das lässt keine Fragen offen. Busch für Mhamdi.

Überforderte Heidenheimer liegen auch in der Höhe korrekt mit 0:3 hinten. Die Hertha begann furios, führte bereits nach 91 Sekunden durch den Treffer von Grönning nach Freistoßflanke Winkler. Weitere Chancen wurden herausgespielt, die Führung durch Mastermind Winkler und Zeefuik entsprechend ausgebaut. Der FCH ließ bisher alles vermissen, man hat überhaupt keinen Zugriff und ist nur damit beschäftigt, Schlimmeres zu verhindern. Der Mann des Spiels dürfte aber bereits feststehen, Herthas Marten Winkler mit einem Treffer und zwei Assists ist eine Klasse für sich.

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Und auch schon vorbei, es geht in die Kabinen. Dort wird die aktuelle Laune diametral unterschiedlich ausfallen.

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Handelsübliche drei Minuten Nachspielzeit sind angezeigt. 

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Mhamdi muss im Mittelfeld das taktische Foul gegen den schnellen Gouram ziehen, das gibt wieder Gelb. 

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Dann aber plötzlich die Chance für den FCH. Costly hat links im Sechzehner Zeit und Raum, schießt aber Torwart Gersbeck an. Wobei der auch den Winkel gut zugemacht hat, diese Parade wollen wir auch nicht unter Wert verkaufen. 

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Beinstellen. So holt sich Mainka die erste Gelbe an der Mittellinie für ein Foul an Gouram.

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Für Heidenheim geht es jetzt erst einmal nur darum, sich irgendwie in die Pause zu retten. Nichts funktioniert, hinten Scheunentor, vorne hängt Zivzivadze komplett in der Luft. 

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Toooor! HERTHA BSC - 1. FC Heidenheim 3:0. Ist das bereits die Vorentscheidung? Winkler spielt heut gewaltig auf! Aus dem Fußgelenk hebt er einen Pass aus dem Halbfeld über die Abwehrkette der Heidenheimer in den Lauf von Zeefuik, so taucht der völlig alleine vor Feller auf. Und hebt das Leder aus 16 Metern über den Schlussmann ins Netz. Das ging viel zu einfach!

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Vorlage Marten Winkler

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Sessa dann im anderen Strafraum mit einem Volley aus der Drehung. Er trifft den Ball nicht richtig, Feller muss nicht eingreifen. xG-Wert war aber viermal so hoch wie im anderen Strafraum eben. 

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Machen wir weiter. Mit einem Freistoß für Heidenheim aus 30 Metern. Mhamdi und Föhrenbach suchen einen Plan. Finden aber keinen, bzw. wird Herthas Sessa angeschossen. Was für einen xG-Wert hat so ein Ding? 0,03, angemessen. 

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Trinkpause. Die haben die Heidenheimer auch nötig. 

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Toooor! HERTHA BSC - 1. FC Heidenheim 2:0. Von wegen - die Hertha legt nach! Winkler nimmt Beck am Mittelkreis den Ball ab, tunnelt den herangrätschenden Schöppner und nimmt Fahrt auf. Zentrale 25 Meter vor dem Kasten nimmt sich Winkler relativ früh den Abschluss. Zu früh? Da war durchaus noch Wiese vor ihm. Doch die braucht ein Spieler mit einer solchen Schusstechnik nicht. Winkler schweißt das Leder unhaltbar neben den rechten Pfosten, eine überragende Einzelleistung des Vorlagengebers vom 1:0.

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Die Hertha hingegen lässt Ball und Gegner laufen. Der beeindruckende Zug zum Tor der ersten Minuten, der ist freilich mittlerweile ein wenig verlorengegangen.

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Auch wenn diesmal ein Foul von Brekalo an Mhamdi dabei ist, das Leitlsche Pressing in der gegnerischen Hälfte funktioniert richtig gut. Das Kombinationsspiel nach vorne, zumindest das hat beim FCH gegen Osnabrück gut funktioniert, ist noch nicht einmal ansatzweise zu erkennen. 

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Vielversprechender Flachpass von Brekalo in die Mitte, Freund und Feind verpassen. Weiter gilt, wenn, dann Hertha. 

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Langsam kommt Heidenheim etwas besser ins Spiel. Oder sagen wir, das Geschehen verlagert sich ins Mittelfeld. Bei 34 Grad in der Hauptstadt sind 90 Minuten Powerfußball auch nicht realistisch, da wird es immer wieder auch mal kleinere Stehversuche geben. 

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Freistoß für die Berliner aus 25 Metern zentraler Position. Winkler übernimmt auch diesmal, findet Gechter links im Sechzehner. Der will per Kopf ablegen, trifft einen Heidenheimer und es gibt Ecke. Die bleibt diesmal folgenlos. 

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Zehn Minuten sind gespielt, maximale Überlegenheit der Hertha ist zu konstatieren. Fast alles spielt sich in der gegnerischen Hälfte ab, nein, eigentlich sogar im letzten Drittel. Das sieht man nicht oft. 

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Zeefuik flankt gefährlich von links, aber der Ball war schon deutlich über die Torauslinie, das hat auch der Linienrichter gesehen. Aber die Hertha bleibt dran, jetzt taucht Brekalo ziemlich frei links im Sechzehner auf, schießt aufs kurze Eck. Feller taucht ab und bekommt noch eine Hand dran. Und hat jetzt erheblichen Gesprächsbedarf mit seinen Vorderleuten, die sind erneut voll im Osnabrück-Modus. Bleibt das so, dann wird das gegen die Hertha aber nicht bei drei Gegentoren bleiben. 

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Heftige Proteste der Gäste, auf Anhieb ist mit nicht ganz klar, worauf diese fußen. Abseits war es keines, Hand war auch keine im Spiel. Dementsprechend wird seitens des VAR auch nicht interveniert, da war alles korrekt, die Heidenheimer haben einfach gepennt. 

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Toooor! HERTHA BSC - 1. FC Heidenheim 1:0. Die frühe Führung für die Hausherren nach einer Freistoßflanke von links durch Winkler. Auf Höhe des ersten Pfostens läuft Sebastian Grönning als Schnellster ein und drückt den Ball aus sieben Metern per Flugkopfball ins kurze Eck.

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Vorlage Marten Winkler

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Anpfiff beim ersten Ligaduell zwischen der Hertha und Heidenheim. Nur gegen Union hat der FCH natürlich schon Erfahrungen gesammelt, die letzten beiden Spielzeiten im Oberhaus natürlich. 

Blicken wir noch schnell auf die Spielleitung. Und hier sehen wir brandaktuell Hauptschiedsrichter Lukas Benen die beiden Teams ins recht gut gefüllte Olympiastadion führen. Ihm assistieren die Herren Clemens Neitzel-Petersen und Lennart Kernchen, die VAR-Hauptverantwortliche heißt Katrin Rafalski.

Und da hat man wohl nicht danebengegriffen. Mhamdi ist direkt gesetzt hinten rechts, Costly vot ihm war gegen Osnabrück mit einem Treffer und zwei Assists gleich der Mann der Spiels. Und auch die linke Seite ist mit Föhrenbach und Honsak stark besetzt, da darf man gespannt sein.

Bei Heidenheim war der personelle Aderlass nach dem Bundesligaabstieg gar nicht so schlimm. Niklas Dorsch konnte für gutes Geld in die MLS verkauft werden, für Thomas Keller hat Dynamo Dresden auch eine kolportiert siebenstellige Ablöse bezahlt. So konnten auch vielversprechende Neuzugänge präsentiert werden, Paul Hennrich kam aus Hoffenheim, Costly aus Ingolstadt und Mhamdi aus Verl.

An Kapital dürfte es aber nicht mangeln an der Spree, etliche Millionen wurden durch die Verkäufe von Eichhorn, Reese, Ernst und Cuisance lukriert. Da wird sicherlich noch etwas passieren auf dem Transfermarkt, es schwirren Namen wie Ducksch, Waldschmidt oder Ngankam durch die Berliner Luft.

Die Berliner waren bisher auf dem Transfermarkt eher zurückhaltend unterwegs. Etliche Leihspiele kamen zurück, noch ist unklar, wer bleiben darf und vielleicht sogar Stammelfpotenzial hat. Dieses Potenzial hat freilich der einzig prominente Neuzugang, Oluwaseun Adewumi wurde allerdings auch nur ohne Kaufoption von Burnley ausgeliehen. 

Beide Teams haben wie gesagt ihre Auftaktbegegnungen gewonnen, die Berliner 1:0 in Bochum, der FCH mit viel, viel Mühe gegen Aufsteiger Osnabrück. Und beide gehören zum erweiterten Kreis der Top-3-Anwärter, zu dem aber zu diesem Zeitpunkt noch die halbe Liga gehört. Wer freilich den perfekten Sechspunktestart hinlegt, der verzeichnet einen Saisonstart, der die Hoffnungen des eigenen Anhangs sicherlich weiter anstachelt. Und das ist immer gut für die Zuschauerzahlen.

Beide Contehs sind verletzt, das ist aber nichts Neues für Trainer Schmidt. So setzt er heute exakt auf die Startelf vom 4:3 gegen Osnabrück, erwartet heute aber sicherlich eine konzentriertere Defensivleistung seiner Elf.

Und so geht der Bundesligaabsteiger aus Heidenheim die Sache an: Feller - Mhamdi, Mainka, Siersleben, Föhrenbach - Schöppner - Costly, Pieringer, Beck, Honsak - Zivzivadze.

Stefan Leitl hat schon eine Stammelf, zumindest, was den aktuellen Kader betrifft, das Transferfenster ist ja noch einige Zeit offen. Die Leistung beim 1:0-Auftaktsieg in Bochum war tadellos, dementsprechend gibt es erst einmal keine personellen Veränderungen.

Alles ist angerichtet im altehrwürdigen Olympiastadion. Und das ist die Aufstellung der Gastgeber: Gersbeck - Eitschberger, Gechter, Kolbe, Zeefuik - Sessa, Seguin - Winkler, Gouram, Brekalo - Grönning. 

Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 2. Spieltages zwischen Hertha BSC und dem 1. FC Heidenheim.

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