Japan - Schweden; Fußball WM Gruppe F

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Japan - Schweden. Fußball WM Gruppe F.

Dallas StadiumZuschauer70.137.

Japan 1

  • D Maeda (56. minute)

Schweden 1

  • A Elanga (62. minute)

Live-Kommentar

Das von dieser Stelle mit unserer Berichterstattung von der Weltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und den USA. Doch der Tag auf der anderen Seite des Großen Teiches hat quasi erst angefangen. In Kürze beginnen die Begegnungen Türkei vs. USA und Paraguay vs. Australien - Entscheidung in Gruppe D. Und am Freitagabend gibst dann noch das Endspiel in Gruppe I, Norwegen vs. Frankreich sowie das Duell zwischen dem Senegal und dem Irak. Bis dahin und noch eine schöne Nacht. 

Damit beendet Japan die Gruppenphase auf Platz 2 und weiß auch bereits den Gegner in der ersten K.o.-Runde. Am Montag, den 29.06 gehts um 19:00 Uhr gegen Brasilien. Wer im Sechzehntelfinale dagegen auf die Schweden treffen wird, steht noch in die Sternen. Das kann sich in den kommenden Tagen noch ein paar Mal verändern. 

Die Partie brauchte sehr lange, um Schwung aufzunehmen, verschwendete praktisch die gesamte erste Hälfte. Erst nach dem Treffer von Maeda kam Bewegung in die Geschichte, doch lange hielt die japanische Führung nicht. Sechs Minuten später hatte Elanga bereits wieder ausgeglichen. In der Restspielzeit war dann Schweden mehr am Siegtreffer interessiert, erarbeitete sich ein paar Möglichkeiten, Japan war vor allem darauf bedacht, das Ergebnis über die Zeit zu bringen. 

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Und jetzt beendet Ivan Barton die Begegnung.

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Die letzte Minute ist angebrochen. Die Japaner schwimmen sich gerade in der Tat wieder etwas frei. Halten das Geschehen vom eigenen Kasten weg. Zu Möglichkeiten kommen sie nicht. 

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Die Nachspielzeit wird jetzt doch kurzweiliger als erwartet. Die Japaner versuchen nun durch längere Ballstafetten, wieder etwas mehr Kontrolle auszuüben.

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Bei der anschließenden Ecke von der linken Seite kommt Isak zum Kopfball aus kürzester Distanz, mit einem Reflex bekommt Suzuki gerade noch die Arme hoch und verhindert erneut den Ausschlag. Starke Reaktion, viel Zeit hatte er da nicht. 

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Aus einer chaotischen Sequenz am japanischen Strafraum ergibt sich dann für Elanga tatsächlich noch eine gute Möglichkeit, halbrechts im Strafraum sucht er plötzlich tiefe und schießt aus acht Metern aufs lange Eck. Mit einer guten Parade hält Suzuki das 1:1 fest.

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Nicht um jeden Preis, aber zwei, drei Öre würden sie schon springen lassen. 

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Eine grobe Beschreibung der Partie gerade: Die Japaner sind eigentlich nur noch auf Ergebnissicherung bedacht, die Schweden wollen jetzt ein bisschen den Sieg. 

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Sieben Minuten Nachspielzeit werden angezeigt.

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Außerdem kommt Benjamin Nygren für Gabriel Gudmundsson.

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Die Bank reagiert sofort. Victor Lindelöf wird runtergeschleppt, liegt hinter dem schwedischen Tor und wird weiter behandelt. Carl Starfelt kommt in die Partie.

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Die Partie ist gerade länger unterbrochen, zwei, drei Minuten, weil Lindelöf im eigenen Strafraum liegt und in beiden Beinen Krämpfe hat. 

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Einen schnellen Vorstoß über Kamada unterbindet Gyökeres mit einem taktischen Foul und kassiert Gelb. 

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Schauen wir uns an, wies mit den japanischen Standards aussieht. Ecke von der rechten Seite, Ito zieht den Ball zum kurzen Pfosten, woraus sich ein Konter entwickelt, der früh erstickt wird. Noch auf Strafraumhöhe erobert Kamada den Ball zurück und flankt sofort in freie Zentrum, wo Ogawa das anspruchsvolle Zuspiel direktnimmt. Schwer zu verarbeiten, extrem schwer, so ist zu entschuldigen, warum die Volleyabnahme nicht aufs Tor kommt. Die Deckung der Schweden war in dieser Situation völlig offen. 

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Elanga holt an der rechten Eckfahne einen Freistoß heraus, so bekommen die Schweden noch einmal eine vielversprechende Standardsituation. Die Hereingabe köpft Lagerbielke aus acht Metern aber harmlos am langen Pfosten vorbei. 

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Beide Teams sind also jetzt für die Schlussminuten aufgestellt. Und die Schweden halten das Zepter weiter in der Hand, das Spielgeschehen hat sich in die japanische Hälfte verlagert. Von seltener werdenden Entlastungsversuchen unterbrochen.

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Shogo Taniguchi kassiert Gelb für ein Luftduell mit Gyökeres mit zu viel Ellbogeneinsatz.

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Bei Japan räumt Keito Nakamura das Feld für Yuto Nagatomo.

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Und Elliot Stroud macht für Ken Sema Platz.

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Die nächste Unterbrechung wird für Wechsel genutzt. Bei Schweden kommt Daniel Svensson für Alexander Bernhardsson.

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Ob die Schweden jetzt ernsthaft darauf gehen, den 2. Platz zu jagen. Oder einigt man sich jetzt auf einen Waffenstillstand?  

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Hydration Break, der nötige Pfiff und die obligatorischen Buhrufe dazu. Der Treffer der Japaner war hier der Dosenöffner, seitdem machen die Schweden Druck, haben auch nach dem Ausgleich weiter mehr vom Spiel. Beim Ballbesitz haben die Skandinavier mittlerweile sogar ein leichtes Übergewicht.

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Ferner wird Ritsu Doan durch Junya Ito ersetzt.

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Moriyasu nimmt nun weitere Wechsel vor. Ayase Ueda hat Feierabend und für ihn kommt Koki Ogawa rein.

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Knappe sechs Minuten währte die japanische Führung. Jetzt sind wir wieder dort, wo wir angefangen haben. Fast wären wir aber nach der nächsten guten Chance der Schweden am anderen Ende herausgekommen. Isak wird zentral vor dem Strafraum angespielt und visiert aus der Drehung das rechte Eck an. Mit einem mächtigen Satz kann Suzuki diesen Versuch gerade noch so um den Pfosten lenken. Die Partie nimmt Fahrt auf. War aber auch lange genug im Parkhaus.

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Tooor! Japan - SCHWEDEN 1:1. Der schnelle Ausgleich hatte sich wirklich nicht angekündigt. Eigentlich sah es schon so aus, als dribbele sich Gyökeres vor dem Strafraum fest. Aber er bringt den Ball noch auf die rechte Seite vor den Sechzehner vor Elanga, der dann wiederum noch zwei Schritte nach innen zieht, bevor er den Ball großartig ins lange, untere Eck zirkelt. Keine Chance für Suzuki. Da passt kein Bierdeckel mehr zwischen Pfosten und Ball. 

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Vorlage Viktor Gyökeres

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Den einzigen Abschluss der Schweden gabs nach einem Standard. Und der kam auch noch von einem Verteidiger.

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Schlussfolgerung: Die Schweden müssen jetzt aktiver werden. Angesichts dieser sehr namhaften Offensive kam bisher aber auch extrem wenig. 

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Vielleicht ein Tor, das dieses Spiel echt gebraucht hat. Die Schweden haben mit einem aktuellen Torverhältnis von -1 bei drei Punkten immer noch sehr, sehr gute Chancen, in die K.o.-Runde einzuziehen, aber die absolute Sicherheit ist jetzt weg. 

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Tooor! JAPAN - Schweden 1:0. Gerade wollte ich schreiben, dass die Japaner jetzt tatsächlich erstmals richtig Druck entfalten, fällt auch schon der Treffer. Sugawara treibt den Angriff von der rechten Seite an, spielt einen Pass auf Kamada, der für Doan prallen lässt, der spielt dann einen erstklassigen Diagonalball in den Strafraum auf den perfekt gestarteten Maeda, der frei vor Widell Zetterström einschieben kann. Hervorragend herauskombiniert!

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Vorlage Ritsu Doan

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Kleine Drangphase der Japaner, da sieht ganz gefällig aus. aber gefährlich wirds erst, als Doan von der linken Strafraumseite eine Flanke hinter die Abwehrkette zum langen Pfosten schlägt, wo Kamada eine prächtige Volleyabnahme gelingt, die Widell Zetterström mit einem unfassbaren Reflex pariert. Hätte Kamada nicht aus einer überdeutlichen Abseitsposition abgeschlossen, hätte das die Parade des Turniers werden können!

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Auf der Gegenseite arbeiten sich die Schweden eine Reihe von Ecken heraus. Von der rechten Seite nun Stroud zum kurzen Pfosten, wo Lagerbielke zum Kopfball kommt und sieben Meter am Tor vorbeiköpft. Im Vergleich mit der ersten Hälfte beginnt die zweite Halbzeit verhältnismäßig dramatisch.

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Dann wieder ein Vorstoß der Japaner über die linke Seite, wenn was geht, dann dort. Über Maeda und Nakamura landet der Ball im Zentrum bei Tanaka, der ein kleines bisschen Platz hat, sich den Ball selbst vorlegt und aus 20 Metern drei Meter über das Tor schießt.

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Die Japaner mit Anstoß, halten den Ball 90 Sekunden in der eigenen Hälfte, spielen den Ball zu Suzuki zurück. Und der schlägt ihn dann lang in das Gehege von Widell Zetterberg. Hm.

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Beide Teams starten mit demselben Personal in Spielabschnitt zwei wie in der ersten Hälfte.

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Weiter gehts.

Wenig los beim letzten Gruppenspiel der Schweden und der Japaner. Beide Teams stehen beim aktuellen Zwischenstand schon in der K.o.-Runde. Und das sah man dem Spiel auch an. Nur nichts anbrennen lassen, nur kein zu großes Risiko gehen. Dabei hatten die Japaner leichte optische Vorteile. Doch so wie das hier läuft, wird das kein Schützenfest mehr. Ein 0:0 wirkt wie ein sicherer Tipp.

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Und nach dieser Szene schickt Ivan Barton die Teams in die Kabinen. 

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Wieder die Schweden, die sich kurz festsetzen und dann wählt Stroud auf links den Weg zur Grundlinie, flankt aber direkt in die Arme von Suzuki.

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Fünf Kopfbälle im defensive Halbfeld der Japaner, zwei Stockfehler und plötzlich fällt der Ball im Zentrum Gyökeres vor die Füße, der noch ein paar Meter geht, aus 20 Metern schießt und deutlich verfehlt. Allerdings war beim Schuss noch ein Abwehrbein dazwischen. Aber wir sind heute großzügig, das geht trotzdem als zweiter Abschluss der Skandinavier durch. 

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Fünf Minuten gibts obendrauf.

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Dabei sind die Japaner wenigstens bemüht, die Schweden setzen wenig Impulse nach vorne. Besonders über die linke Seite der Japaner läuft deutlich mehr. Und über diese Seite wird jetzt auch die Torchance vorbereitet. Eine Flachpass in den Strafraum lässt Maeda fein für Nakamura prallen, der aus 12 Metern und halblinker Position das lange Eck anvisiert. Widell Zetterström muss sich mächtig strecken, kann aber den nicht sonderlich harten Schuss doch problemlos um den Pfosten lenken. Die anschließende Ecke verpufft. 

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Kurz vor der Pause hat sich wenig geändert, an und in den Strafräumen passiert wenig, das Spielgeschehen breitet sich in den ungefährlichen Räumen aus. Die Japaner sind dabei etwas aktiver. kommen aber auch kaum mal in die Tiefe. Man neutralisiert sich gegenseitig, wie es so schön heißt. 

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Durch die Einwechslung von Bergvall ist Lindelöf von der Sechs eine Position nach hinten gerückt, Bergvall übernimmt die Position im Mittelfeld. 

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Sieht man auch nicht oft, dass beide Teams praktisch gleichzeitig den zentralen Mann in der der Dreierkette wechseln. 

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Warum jetzt auch die Japaner wechseln, ist dagegen nicht ganz klar, so wie Ko Itakura vom Platz sprintet und seine Position von Shogo Taniguchi übernommen wird. 

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Doch die schwedische Bank reagiert schnell, Hien kann kaum auftreten, es ist klar, dass er die Partie nicht fortsetzen kann. Lucas Bergvall ersetzt ihn.

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DIe Partie ist nun unterbrochen, weil sich Hien sich ohne gegnerische Einwirkung verletzt zu haben scheint. Er ist umgeknickt. Kurzzeitig müssen die Schweden in Unterzahl agieren.

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Als Ueda auf der linken Seite durchzubrechen droht, stoppt ihn Hien mit einem Haltegriff an der Mittellinie. Das zieht natürlich die erste Verwarnung der Partie nach sich. 

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Ähnlich wie die Schweden streuen auch die Japaner immer wieder mal lange Bälle aus der eigenen Hälfte ein, die dann einen einzelnen Angreifer finden. Ausrechenbar.

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Im Prinzip kann man den Teams keinen Vorwurf machen, der neue Modus sorgt dafür, dass beide Teams bereits wissen, dass sie in der nächsten Runde stehen. So scheuen beide Mannschaft das Risiko. 

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Mal schauen, jetzt da es weitergeht, ob sich irgendwelche taktischen Veränderungen zeigen. Diese kurze Unterbrechungen hatten bei dieser WM ja schon häufiger unmittelbar Tore zur Folge. 

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Kurzer Pfiff, langezogene Buhrufe: Der Hydration Break ist da. Nach diesen ersten 24 Minuten kann das die Coaches nur freuen. 2:1 Abschlüsse werden angezeigt zu Gunsten der Japaner, der Ballbesitz ist fast ausgeglichen. Remis stehts bei den Ballkontakten im gegnerischen Strafraum: 2:2. Ganz klar, die Visiere sind bei beiden Teams noch unten.

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Anders als vorhin bei der taktischen Aufstellung angegeben bearbeitet Elanga übrigens den rechten Flügel. Im Zentrum wechseln sich Isak und Gyökeres ab. Das sortiert sich auf dem Spielfeld eher in einem 3-4-3.

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Nun aber ein Abschluss, die Japaner kommen mit Ito über die linke Seite, der auf Strafraumhöhe zum kurzen Pfosten flankt, wo Maeda hochsteigt und einen Kopfball anbringen kann. Er kommt nicht ganz hinter den Ball und köpft deutlich daneben. Aber das war mal ein erster Anlass für die vielen japanischen Fans, lauter zu werden. 

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Viele Zweikämpfe im Mittelfeld prägen die Partie, was viele Ballbesitzwechsel mit sich bringt, die aber nur selten nachhaltig sind. Japan ist etwas aktiver, aber die Pässe im Angriffsdrittel bieten noch viel Raum für Verbesserungen.

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Will sagen, es stehen beiden Teams ziemlich viele Räume zur Verfügung. Wenn dann bei Gelegenheiten auch die Pässe ankommen, könnte es interessant werden. Doch wie gesagt, beide Teams investieren noch nicht allzu heftig in die Offensive, bei beiden Teams dürfte sich mittlerweile auch der Zwischenstand aus der anderen Partie herumgesprochen haben. Damit ist der Jagd der Japaner nach dem Gruppensieg ein wenig das Feuer genommen. Und mit 0:0 stünden ja beide Teams sicher in der ersten K.o.-Runde. Aber keine Sorge, ein zweites Gijon kündigt sich hier nicht an. 

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Ähnlicher Versuch auf der Gegenseite, bei den Schweden wird Elanga mit einem langen Ball von der Mittellinie zur Grundlinie geschickt, erreicht das Zuspiel aber nicht rechtzeitig. Das Niveau ist bisher eher so mittel. Aber wenigstens gehts hin und her. 

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Japan arbeitet sich über die linke Seite nach vorne. Kurz vor dem Strafraum schlägt Nakamura eine Flanke zum langen Pfosten, wo Sugawara eingelaufen ist. Aber dieses Zuspiel war unerreichbar, der Ball fliegt direkt ins Toraus. 

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Aber nur kurzfristig, im letzten Drittel ist das Passspiel noch zu ungenau. So wogt die Partie jetzt gerade ein wenig hin und her, ohne dass sich was in den Strafräumen tut. 

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Sagen wir mal so, wenn die Japaner in den nächsten Minuten nicht gewaltig zulegen, dürfte der Gruppensieg schon zur Pause außer Reichweite sein. Langsam übernehmen die Asiaten hier die Kontrolle, nisten sich in der gegnerischen Hälfte ein. 

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Schätze mal, so torreich wie beim Parallelspiel wird das hier nicht. Oranje führt gegen die Schießbude der WM bereits 2:0. Und Sie erinnern sich bitte, das Spiel begann zur selben Uhrzeit. 

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Erste echte Aktivszene der Japaner, bei denen Maeda aus dem Mittelfeld ein Dribbling bis in den Strafraum bringt, Unterstützung bekommt er keine, letztlich wird er vom Ball gedrängt. Insgesamt tasten sich beide Teams eher vorsichtig in die Begegnung. Nach vorne wird was versucht, aber noch nicht viel investiert.

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Erste länger Ballbesitzphase der Japaner, hauptsächlich in der eigenen Defensivzone, ein langer Ball aus der Abwehrkette wird viel zu lang. Und landet bei Widell Zetterberg. 

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Auch die Hereingabe von Gudmundsson bekommen die Japaner geklärt, die hier in der Anfangsphase wenig vom Ball sehen. Die Schweden dominieren diese ersten Szenen.

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Keine Minute gespielt und Schweden kommt hier zum ersten Eckstoß. Ayari führt aus, Suzuki wischt den Ball aus der Gefahrenzone und über den zweiten Ball kommt Schweden zur nächsten Ecke. 

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Ivan Barton aus San Salvador pfeift die Partie an. 

Dabei waren die Skandinavier bei der Partie gegen die Niederlande lange nicht so unterlegen, wie es das Ergebnis auszudrücken scheint. Der einzige Trost, den die Potter-Truppe aus dem Spiel gegen Oranje mit in die letzte Partie nehmen kann. Ein Remis würde aller Voraussicht nach das Erreichen der Runde der letzten 32 sichern, selbst eine knappe Niederlage könnte sich Schweden wohl leisten.

Für Schweden begann das Turnier mit einem Kantersieg gegen Tunesien, der dafür sorgte, dass die Klatsche gegen die Niederlande in Spiel zwei nicht ganz so ins Gewicht fällt. Trotz der 1:5-Niederlage gehen die Blau-Gelben so nämlich mit einem ausgeglichenen Torverhältnis ins letzte Spiel.

Die Japaner starteten mit einem 2:2 gegen den anderen Gruppenfavoriten in Gruppe F, die Niederlande, ins Turnier. Die Partie begann verhalten, nahm aber nach der Pause richtig Fahrt auf. Erst in der Schlussphase konnten die Japaner, die lange Zeit einem Rückstand hinterherliefen, ausgleichen und den Kampf um Platz 1 in der Gruppe spannend halten. In der zweiten Partie gabs ein glattes 4:0 gegen ein chancenloses Tunesien, das nach der zweiten Niederlage schon frühzeitig die Koffer packen konnte.

Nicht völlig auszuschließen ist, dass Japan und die Niederlande am Ende mit gleicher Punktzahl und identischem Torverhältnis dastehen, dann entscheidet die Fairplay-Wertung über den Gruppensieg, um das wenigstens einmal genannt zu haben.

Das liegt vor allem daran, dass Tunesien sich bei diesem Turnier als die Schießbude präsentiert, neun Gegentreffer gabs in den ersten beiden Partien für die Nordafrikaner. Und dass sie sich jetzt ausgerechnet gegen die beste Offensive in dieser Gruppe rehabilitieren können, wirkt fast ausgeschlossen. Aber es sei wenigstens erwähnt, wie Japan noch Gruppensieger werden kann. Muss einfach mehr Tore als die Niederländer schießen, vorausgesetzt natürlich, dass beide Teams ihr Spiel gewinnen.

Mit einem Punkt weniger ist Schweden derzeit Dritter, trotz der herben 1:5-Klatsche im letzten Gruppenspiel gegen Oranje liegen die Skandinavier im Rennen, sich unter den besten Dritten zu platzieren, aber noch ganz gut. Selbst bei einer knappen Niederlage hatte Schweden beste Chancen, noch ein wenig länger im Turnier zu verweilen.

Rein theoretisch könnten beide Teams noch den Gruppensieg erringen, aber sonderlich realistisch scheint das nicht. Denn schauen wir auf die Konstellation in Gruppe F, stellt die sich so dar. Vor Beginn des Spieltages liegen die Niederlande und Japan punktgleich an der Spitze, mit identischer Tordifferenz, allerdings haben die Niederländer mehr Tore erzielt. Der direkte Vergleich endete 2:2.

Drei Neue bringt auch Graham Potter, dessen Elf gegen die Niederlande 1:5 unterlag - am auffälligsten ist dabei, dass er mit Widell Zetterström einen neuen Torsteher bringt. Dafür bleibt Nordfeldt draußen. Außerdem beginnen Stroud und Elanga für Nygren und Karlström. Dadurch ist die Offensive etwas anders aufgestellt.

Und so hat Graham Potter aufgestellt: Widell Zetterström - Lagerbielke, Hien, Lindelöf - Bernhardsson, Stroud, Ayari, Gudmundsson - Elanga - Gyökeres, Isak.

Moriyasu verändert seine Elf nach dem 4:0 gegen Tunesien auf drei Positionen. Yukinari Sugawara, Ayumu Seko und Daizen Maeda starten für Junya Ito, Kaishu Sano und Takehiro Tomiyasu.

Tag der Entscheidung in Gruppe F. Beide Teams haben noch Chancen auf den Gruppensieg, Schweden könnte aber auch noch ganz rausfallen. Wir blicken auf die Formationen.

Herzlich willkommen bei der WM 2026 zum Gruppenspiel zwischen Japan und Schweden.