SSV Jeddeloh II - 1. FC Heidenheim; DFB-Pokal 1. Runde
SSV Jeddeloh II - 1. FC Heidenheim. DFB-Pokal 1. Runde.
Marschwegstadion.
SSV Jeddeloh II 5
- K Krasniqi (13. minute)
- J Schöppner (27. minute ET)
- H Hyseni (29. minute, 70. minute 11m)
- T Janssen (72. minute)
1. FC Heidenheim 2
- Y Wagner (12. minute)
- M Kaufmann (89. minute)
Hier gibt's die Highlights im Video
Zweitligist Heidenheim geht im DFB-Pokal bei Regionalligist Jeddeloh mit 2:5 unter
Der 1. FC Heidenheim hat in der ersten Runde des DFB-Pokals für eine der größten Überraschungen gesorgt - allerdings im negativen Sinne. Der Bundesliga-Absteiger verlor beim Regionalligisten SSV Jeddeloh II mit 2:5 und verabschiedete sich früh aus dem Wettbewerb.
23.08.2026 | 15:01 Uhr
Ohne den gesperrten Trainer Frank Schmidt offenbarte Heidenheim vor allem in der Defensive gravierende Schwächen.
Der 1. FC Heidenheim ist bereits in der ersten Runde des DFB-Pokals ausgeschieden. Der Bundesliga-Absteiger verlor beim Regionalligisten SSV Jeddeloh II überraschend deutlich mit 2:5 (1:3) und scheiterte damit erstmals seit fünf Jahren zum Auftakt des Wettbewerbs.
"Das war hochgradig peinlich", sagte Heidenheims Patrick Mainka nach der Blamage im Interview bei Sky Sport über den Auftritt des Zweitligisten. Seine Mannschaft habe "ohne jede Struktur gespielt, wie beim Kinderfußball. Bei allem Respekt vor dem Kinderfußball", ergänzte Mainka.
Dabei hatte für die Gäste zunächst alles nach Plan ausgesehen. Yannik Wagner brachte Heidenheim früh in Führung (12.). Doch die Antwort des Außenseiters ließ nicht lange auf sich warten. Kamer Krasniqi glich nur zwei Minuten später aus (14.).
Heidenheims Trainer Schmidt gesperrt auf der Tribüne
In der Folge offenbarte die Mannschaft von Frank Schmidt, der nach seiner Roten Karte aus der vergangenen Pokalsaison gesperrt auf der Tribüne saß, große Probleme in der Defensive. Ein Eigentor von Jan Schöppner brachte Jeddeloh auf die Siegerstraße (27.), ehe Haris Hyseni nur zwei Minuten später auf 3:1 erhöhte (29.).
Auch nach der Pause fand Heidenheim keine Lösungen. Der von Schmidt vertretene Bernhard Raab reagierte mit drei Wechseln zur Halbzeit und versuchte, neue Impulse zu setzen. Die Gäste erhöhten zwar den Druck, vergaben jedoch die große Chance zum Anschluss. Joker Budu Siwsiwadse scheiterte vom Elfmeterpunkt an Jeddeloh-Keeper Moritz Onken.
Regionalligist sorgt für die Vorentscheidung
Stattdessen sorgte der Regionalligist für die Vorentscheidung. Hyseni verwandelte einen Foulelfmeter zum 4:1 (70.), nur zwei Minuten später legte Tim Janßen das fünfte Tor nach (72.).
Heidenheim war nun völlig von der Rolle und musste die nächste bittere Enttäuschung hinnehmen.
Heidenheims Negativ-Trend hält an
Der späte Treffer von Mikkel Kaufmann zum 2:5-Endstand (89.) änderte nichts mehr am bitteren Pokal-Aus. Für Heidenheim setzt sich damit der misslungene Saisonstart fort.
Bereits in den ersten beiden Zweitligaspielen hatte die Mannschaft sieben Gegentore kassiert. Die deutliche Niederlage in Jeddeloh offenbart, dass insbesondere in der Defensive dringend Verbesserungsbedarf besteht.
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