Juventus Turin - Benfica; UEFA Champions League

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Juventus Turin - Benfica. UEFA Champions League.

Juventus StadiumZuschauer41.626.

Juventus Turin 2

  • K Thuram-Ulien (55. minute)
  • W McKennie (64. minute)

Benfica 0

    Live-Kommentar

    Damit danken wir für die Aufmerksamkeit und wünschen eine gute Restwoche. Bis zum nächsten Mal.

    Wir sind noch den Gegner für Juves letztes Gruppenspiel am kommenden Mittwoch in der XXL-Konferenz der Champions League schuldig. Es geht zur AS Monaco. Alle 18 Spiele gibt es bei uns im Ticker. Bei uns wird mit Sicherheit kein Tor verpasst.

    Für Juve gehts am Sonntag im Topspiel gegen Napoli ab 18 Uhr weiter. Live bei uns im Ticker. Die Adler aus Lissabon empfangen am Sonntag um 19 Uhr Estrela Amadora.

    Als 15. mit zwölf Punkten kann Juve nicht mehr aus den Top 24 gestoßen werden, da Napoli und Kopenhagen auf 25 und 26 vier Punkte zurückliegen. Benfica hingegen bekommt noch eine letzte Minichance. Im Heimspiel gegen Real Madrid muss ein Sieg her, am besten auch mit mehr als einem Tor Abstand.

    Verhaltener Jubel auf der Heimseite, doch die Qualifikation für die K.o.-Runde der Champions League ist eingetütet. Der Alten Dame reichen sehr gute zehn Minuten Mitte der zweiten Hälfte für den Heimsieg, während Benfica heute komplett glücklos blieb, inklusive verschossenem Elfmeter. Immer wieder hatte Turin Lücken und Fehler offenbart, Lissabon nutzte das aber nichts. Entweder zu umständlich oder aber nicht vom Glück verfolgt. Bestnoten verdienten sich Thuram und der eingewechselte Conceicao auf Juve-Seite, der das Spiel im zweiten Abschnitt sichtlich belebte.

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    Feierabend! Juventus Turin gewinnt mit 2:0 gegen Benfica.

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    In der Nachspielzeit scheinen sich beide Seiten mit dem Ergebnis eher schon abgefunden zu haben. Wirklich viel passiert hier nicht mehr.

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    Fünf Minuten werden nachgespielt.

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    Lloyd Kelly tritt Ivanovic um. Dafür sieht auch er Gelb.

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    Koopmeiners schreitet direkt zur Tat. Einen Freistoß aus 20 Metern jagt er aber in die Mauer.

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    Kapitän Locatelli geht runter, Koopmeiners kommt für die letzten Minuten.

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    Barrenechea mit einem Kopfball aus acht Metern nach einer Ecke. Zu harmlos, Di Gregorio packt zu.

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    Das Unvermögen bei Benfica ist heute zu groß. So kann es auch nichts mit dem Weiterkommen werden.

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    Filip Kostic wird für Kenan Yildiz eingewechselt.

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    Ach du meine Güte. Pavlidis rutscht beim Schuss so schlimm aus, dass der Ball meterweit am Tor vorbeifliegt. Er berührt zudem den Ball zweimal, weshalb es Freistoß für Juve gibt. Di Gregorio will gar nicht jubeln, aber schlimmer kann es nicht kommen für die Gäste.

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    Es gibt den Elfmeter für Benfica. Gözübüyük guckt sich die Szene nur kurz an. Bremer trifft Barreiro bei einem Klärungsversuch deutlich am Fuß. Klare Sache.

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    Barreiro wird von Bremer im Strafraum abgeräumt. Der VAR meldet sich bei Gözübüyük, der sich das selbst am Bildschirm anschauen soll.

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    Prestianni geht vom Feld, ihn ersetzt Joao Rego.

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    Aursnes aus der zweiten Reihe - sein Versuch fliegt knapp rechts am Tor vorbei.

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    Nach einer kurzen Ruhephase kommts für Benfica fast knüppeldick. Dedic berührt bei einer Flanke unglücklich das Spielgerät aus nächster Nähe, doch irgendwie kratzt Trubin im Liegen den Ball noch von der Linie. Klasse Rettungstat.

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    Und im Sturm ersetzt Ex-Leipziger Openda Jonathan David.

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    Und bei den Gastgebern gibts auch direkt eine Reaktion. Cabal kommt für Cambiaso.

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    Auch Sudakov hat Feierabend. Er wird durch Barrenechea ersetzt.

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    Jetzt reagiert Mourinho - bringt Ivanovic für Schjelderup.

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    Lebenszeichen der Gäste. Und das hat es in sich. Aursnes wird bei einer Ecke per Kopf bedient und köpft aus sieben Metern aufs lange Eck. Di Gregorio ist schon geschlagen, doch der Ball klatscht nur an den Pfosten.

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    Tooor! JUVENTUS TURIN - Benfica 2:0. Da ist der zweite Treffer für Juve! McKennie bekommt den Ball am Strafraum von David, spielt zum Kanadier zurück und der bedient erneut den Amerikaner, der so frei vor Trubin auftaucht und aus elf Metern überlegt ins linke Eck schießt - wieder ist der Keeper machtlos.

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    Vorlage Jonathan David

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    Die Einwechslung von Conceicao macht sich mittlerweile bemerkbar. McKennie spielt im Zentrum deutlich agiler, das Tempo über rechts ist mit dem jungen Portugiesen ein anderes. Mourinho muss zeitnah reagieren, bevor es zu spät ist.

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    Otamendi trifft McKennie mit dem Fuß am Oberschenkel, kurz vor dem Strafraum. Klares Foulspiel und eine gute Freistoßmöglichkeit für die Gastgeber.

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    Tooor! JUVENTUS TURIN - Benfica 1:0. Gegen den Spielverlauf der zweiten Hälfte. Ballverlust Benfica auf rechts, Conceicao treibt den Angriff an, legt in die Mitte zu Thuram, der mit David einen Doppelpass spielt und mit einer Körpertäuschung die freie Schussbahn bekommt. Aus rund zwölf Metern zentraler Position schießt er ins linke Eck. Trubin ist machtlos.

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    Und aus dem Nichts das dicke Ding für die Alte Dame. Conceicao mit einer flachen Hereingabe, die McKennie direkt nimmt. Den Flachschuss pariert Trubin mit dem Fuß. Glück jetzt für die Gäste.

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    Juve baut hier Böcke, unglaublich. Die Fans kriegen das auch nicht ganz gefasst, was für Einladungen hier verteilt werden, doch Benfica macht da einfach viel zu wenig draus. Jose Mourinho kann das auch nicht so ganz nachvollziehen.

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    Juve mit einer ungewohnt hohen Fehlerquote in den Anfangsminuten. Pavlidis bekommt den Ball von Aursnes, dreht sich um die eigene Achse und schließt ab. Kelly blockt zu einer Ecke ab.

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    Juve-Kapitän Locatelli sieht die erste Gelbe Karte im Spiel, für einen Tritt gegen Sudakov.

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    Bremer tritt Pavlidis in die Bauchregion, dafür gibts einen Freistoß. Bremer kann das nicht ganz nachvollziehen, hält sich aber zurück und will keine Karte riskieren.

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    Weiter gehts. Die zweite Halbzeit läuft.

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    Juventus-Coach Spalletti ist es, der schon in der Halbzeit etwas ändern will. Er bringt Flügelstürmer Conceicao neu ins Spiel, Miretti bleibt dafür in der Kabine.

    In einer an sich ereignisarmen Partie haben beide Seiten hier und da gute Möglichkeiten, die beide Torhüter aber souverän vereiteln konnten. Die Abwehrreihen stehen bislang sicher und lassen im Strafraum nichts anbrennen, fast alle gefährlichen Schüsse kamen aus der Distanz. Wenn eine Mannschaft hier die drei Punkte haben will, so wird es womöglich eine taktische Veränderung brauchen. Die beiden Teams neutralisieren sich bisher vollständig.

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    Halbzeit in Turin. Mit einem 0:0 gehts in die Kabinen. Kein überraschender Zwischenstand.

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    Was macht eigentlich Jonathan David? So ziemlich gar nichts. Der Mittelstürmer Turins ist komplett abgemeldet und wird von seinen Mitspielern zudem kaum in Szene gesetzt.

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    In die Mauer, immerhin eine Ecke. Die aber bringt auch gar nichts ein. Standards sind nicht so das Ding von Lissabon heute.

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    Lebenszeichen von Benfica. Pavlidis holt einen Freistoß an der rechten Strafraumgrenze heraus. Den wird Sudakov schießen.

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    Das haben wir mal wieder Gefahr für ein Gehäuse. Flanke von rechts, McKennie verlängert mit der Hacke und so kommt am zweiten Pfosten Miretti an die Kugel, köpft sie aber doch klar über das Tor.

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    Das Spiel schläft gerade ein wenig ein und findet eher zwischen den Strafräumen statt.

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    Die Systeme spiegeln sich, doch Mourinho und Spalletti sind zu erfahren, um nicht irgendwann mal eine Lücke auszumachen. Mal schauen, wann es soweit ist, dass mal einer durchbricht und wir einen Torschuss im Strafraum registrieren können.

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    Juves anfänglicher Sturmdrang verflacht, Benfica wird von Minute zu Minute besser, muss eigentlich nur noch Pavlidis besser in Szene setzen.

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    Nächster Fehler in der Juve-Abwehr, nächster Schuss, diesmal Pavlidis, weit über das Tor.

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    Benficas Offensive bringt eigentlich nichts zustande, wird dann aber plötzlich eingeladen und schon wird es brenzlig. Aus nächster Distanz wird Schjelderup angespielt und kann direkt abschließen. Seinen Flachschuss aufs rechte Eck fischt Di Gregorio gerade noch zur Seite, Kelly erledigt den Rest.

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    Starke Aktion von Yildiz, der am linken Strafraumrand in die Mitte zieht, zwei Spieler umkurvt und aufs lange Eck abschließt. Sein Schlenzer fliegt knapp am Tor vorbei, aber der Türke beweist, dass er der Unterschiedsspieler sein kann.

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    Zwei Ecken, die nichts einbringen. Über Standards geht bei beiden Teams wenig.

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    Schjelderup mit dem Kopf durch die Wand gegen drei Verteidiger. Beim letzten ist Schluss, Barreiro holt sich den Ball aber wieder und erobert einen Eckball für die Adler.

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    Sudakov kriegt einen Tritt auf den Knöchel, dabei rutscht ihm der Schuh weg. Das dauert jetzt ein wenig, bis er den wieder zugebunden hat.

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    Juve ist außerordentlich aktiv und scheint die Gäste mit dem hohen Pressing, vor allem dem hohen Tempo erstmal unter Druck zu setzen.

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    Und auf der anderen Seite ist es Yildiz, der Trubin mit einem Aufsetzer prüft. Der Keeper kann nur nach vorne abwehren, Otamendi rettet vor McKennie, der einschussbereit wäre.

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    Erster Konter der Gäste, Sudakov kriegt den Ball 20 Meter vor dem Tor, zieht ihn sich auf rechts und schließt ab. Sein strammer Schuss ist für Di Gregorio kein Problem, er packt sicher zu.

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    Gute Flanke von links, die Yildiz in die Mitte schlägt. Otamendi klärt vor David zu einer ersten Ecke.

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    Die ersten Ansätze hat die gastgebende Mannschaft. Es geht einmal schnell über die rechte Seite, doch Mirettis Flanke findet in der Mitte keinen, da sie in den Rücken der Mitspieler gespielt wurde.

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    Pünktlich geht es nicht los, Serdar Gözübüyük hat noch etwas mit den Kapitänen zu besprechen. Dann rollt der Ball vor rund 38.000 Zuschauern.

    Die Teams sind auf dem Rasen. Die Hymne ertönt, nach der Seitenwahl geht es dann los.

    Schiedsrichter der Partie ist der 41-jährige Serdar Gözübüyük, er leitet seine vierte Champions-League-Begegnung in dieser Spielzeit.

    Eine solche Cinderella-Story gibt es in Turin aktuell nicht. Die Saison läuft einfach überhaupt nicht rund, egal ob unter Igor Tudor oder nun mit Luciano Spalletti. Die Tabellenspitze ist weit weg, über den Scudetto redet sowieso keiner mehr. Immerhin ein Überleben in der Champions League würde schon viel ausmachen. Dazu bedarf es aber einer klaren Leistungssteigerung nach dem blamablen 0:1 gegen Cagliari am Wochenende.

    Wie schon erwähnt, wollen wir auch kurz auf Sidny Lopes Cabral zu sprechen kommen. Der 23-jährige Flügelspieler hat es binnen eines halben Jahres von der 3. Liga Deutschlands in die erste Liga Portugals zu einem der großen drei Klubs geschafft. Von Viktoria Köln kommend spielte der Mann von den Kap Verden eine so großartige Hinserie, dass sich Benfica und Jose Mourinho genötigt fühlten, sechs Millionen Euro an Estrela Amadora zu überweisen, bei denen er fünf Tore und drei Vorlagen in 15 Spielen erzielte. Sein Marktwert betrug im Juni laut Transfermarkt 325.000 Euro, nun schon 2 Millionen. Respekt.

    Fokus liegt bei beiden Mannschaften heute auf dem Umschaltspiel. Spieler wie Yildiz oder Mirettu und auf der anderen Seite Schjelderup und Prestianni werden mit ihrer Schnelligkeit, Dribbelstärke und ihrem Zug zum Tor von Bedeutung sein. Juve und auch Benfica agieren im 4-2-3-1. Mal schauen, wer zuerst das System des anderen zu knacken bekommt.

    Im internationalen Vergleich gewannen die Italiener zuletzt 1993 mal ein Spiel gegen Lissabon, das seitdem im Head-to-Head deutlich die Nase vorn hat. Und mit Jose Mourinho einen Trainerfuchs auf der Bank hat, der weiß, wie Luciano Spalletti zu schlagen ist. Benfica ist mit sechs Punkten in Schlagdistanz zu den Plätzen, die für die Qualifikation zum Sechzehntelfinale noch gerade so reichen würden. Platz 24 ist nur zwei Zähler entfernt.

    Die Ausgangslage ist klar. Hier zählen nur drei Punkte, für beide Seiten gilt das. Die Alte Dame steht mit neun Punkten nur knapp über dem Strich und hat noch das schwere Auswärtsspiel in Monaco vor der Brust. Umso blöder, dass mit Benfica heute ein absoluter Angstgegner kommt.

    Die wohl aktuell beste Elf, die Benfica aufzubieten hat. Neuzugang Lopes Cabral darf in der Champions League nicht mitspielen, auf ihn gehen wir aber gleich noch etwas näher ein. Schjelderup erhält den Vortritt, ebenso Sudakov, der Rios aus der Mannschaft verdrängt hat, weshalb Ex-Mainzer Barreiro wieder auf der Acht spielen wird.

    Und so lässt Jose Mourinho Benfica spielen: Trubin - Dedic, Otamendi, Araujo, Dahl - Aursnes, Barreiro - Prestianni, Sudakov, Schjelderup - Pavlidis. 

    Luciano Spalletti stellt nach der 0:1-Niederlage bei Cagliari auf Sardinien etwas um. Di Gregorio steht heute zwischen den Pfosten, Perin macht Platz. Im zentralen Mittelfeld fällt die Wahl auf Thuram statt Koopmeiners.

    Auf gehts in die siebte Gruppenpartie für beide Seiten. Juventus empfängt die Gäste aus Portugal mit folgender Elf: Di Gregorio - Kalulu, Bremer, Kelly, Cambiaso - Locatelli, Thuram - McKennie, Miretti, Yildiz - David.

    Herzlich willkommen in der Champions League zur Begegnung der Ligaphase zwischen Juventus Turin und Benfica.