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SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Juventus Turin - AC Florenz. Italien, Serie A.

Juventus StadiumZuschauer37.994.

Juventus Turin 1

  • F Gatti (21. minute)

AC Florenz 0

    Live-Kommentar

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    Für heute verabschiede ich mich von Ihnen und wünsche noch eine gute Nacht. Mit Spitzenfußball aus Italien geht es bei uns morgen Abend wieder weiter, wenn Udinese und Ligaprimus Inter ab 20:45 Uhr den 31. Spieltag in der Serie A abschließen. Bis dann!

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    Ein kurzer Ausblick auf die kommenden Aufgaben beider Mannschaften, die nächste Woche wieder gefordert sind: Während auf Juve kommenden Samstag am 32. Spieltag der Serie A das Stadtderby beim FC Torino wartet, ist die Fiorentina bereits am Donnerstag international im Einsatz, wenn man bei Viktoria Pilsen zum Viertelfinal-Hinspiel der Conference League in Tschechien gastiert. 

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    In der Tabelle bleibt die Alte Damit somit auf Rang 3 und verschafft sich zudem etwas Luft, nachdem Bologna zuvor nicht über ein torloses Unentschieden gegen Absteiger Frosinone hinauskam - mit jetzt vier Punkten vor Bologna und sieben vor der Roma ist man wieder voll auf Kurs Champions League. Die Fiorentina bleibt hingegen im Mittelfeld stecken und hat bereits einen Rückstand von sieben Punkten auf Rang 6, wobei ja ohnehin noch unklar ist, wie viele Mannschaften sich letztlich für das internationale Geschäft qualifizieren werden. 

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    Am Ende fährt Juventus einen maximal glanzlosen Heimsieg ein, der in der Schlussphase nochmal so richtig ins Wanken geriet. Nachdem der Alten Dame im ersten Durchgang gleich drei Treffer aberkannt wurden, ging es nach Gattis Abstauber mit einer knappen Führung in die Kabine, wobei die Fiorentina bis hierhin offensiv überhaupt nicht stattfand. Lange Zeit änderte sich auch nach dem Seitenwechsel nichts daran, zumal Juve etwas aktiver blieb. Als die Bianconeri rund 20 Minuten vor Ende jedoch in Passivität verfielen und die Viola endlich aufwachten, hatten die Gäste gleich drei dicke Chancen auf den Ausgleich, wobei Szczesny nach Gonzalez' Schlenzer einmal glänzend reagierte und so den Sieg für die Turiner festhielt. 

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    So ist es dann auch, Juventus gewinnt 1:0! 

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    Zudem noch Freistoß für die Alte Dame aus 23 Metern leicht halblinker Position. Alcaraz nimmt sich der Sache an, setzt den Ball aber in die Mauer - das dürfte es gewesen sein. 

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    So kann Juve nochmal über Yildiz umschalten, der von links nach innen zieht und dann durch Beltran zu Fall gebracht wird, der für sein Tackling nochmal Gelb sieht. 

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    Kommt die Fiorentina hier nochmal vor das Gehäuse von Szczesny? Im Moment deutet nichts darauf hin, Juve konnte sich wieder ein wenig Luft verschaffen. 

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    Die Viola haben im Saisonendspurt ein vermeintlich leichtes Restprogramm vor der Brust. In den verbleibenden sieben Ligapartien geht es schließlich sechsmal gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte, darunter einige der Abstiegskandidaten. Drei Minuten gibt es hier derweil noch obendrauf. 

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    Von der Alten Dame kommt in dieser Phase überhaupt nichts mehr. Irgendwie die knappe Führung über die Ziellinie bringen, mehr ist das nicht. Die Gäste sind zwar spät aufgewacht, doch wäre der Ausgleich inzwischen nicht ganz unverdient. 

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    Nach Lopez-Eckball von der rechten Seite kommt über Umwege Beltran im Strafraum zum Abschluss, wird im Fallen aus elf Metern aber durch den grätschenden Iling-Junior geblockt. 

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    Yildiz fährt bei einem langen Ball den rechten Ellenbogen etwas nach hinten aus und trifft damit Dodo leicht im Gesicht - Gelb. 

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    Allegri reagiert inmitten der besten Viola-Phase: Kean ist für die Schlussminuten neu dabei, Feierabend hingegen für den heute glücklosen Vlahovic. 

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    Erneut die große Chance auf den Ausgleich! Im Mittelfeld führen die Viola einen Freistoß gegen tief stehende Hausherren kurz aus, wobei Lopez halblinks vertikal in den Strafraum spielt, sofort nachrückt und den Ball durch die feine Hacke von Milenkovic in seinen Lauf weitergeleitet bekommt. Links in der Box legt Lopez dann flach quer an den Fünfer, wo Szczesny die Kugel im Fallen vor die Füße von Beltran wischt. Der zieht aus sechs Metern sofort ab, doch steht im Torraum mit Nzola der eigene Mann im Weg und blockt unglücklich ab, woraufhin Szczesny die Kugel aus der Luft fischt. 

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    Vincenzo Italiano schöpft sein Wechselkontigent aus: Der schnelle Doda kommt als nomineller Rechtsverteidiger positionsgetreu für Kayode. 

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    Und dennoch haben sich die Gigliati längst in der Hälfte der Allegri-Elf festgesetzt. Juve lauert auch nicht so recht auf Umschaltsituationen, wodurch Entlastung immer seltener wird - passiver geht kaum. 

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    Rund zehn Minuten vor Spielende wird sich an der derzeitigen Statik des Spiels wohl nicht mehr allzu viel ändern: Die Fiorentina läuft jetzt natürlich an, Juventus steht kompakt. Weil die Bianconeri das aber weitestgehend auch ziemlich souverän machen, fehlt es im Spiel der Gäste am nötigen Druck, wodurch eine echte Schlussoffensive noch nicht so recht aufkommen will. 

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    Zum insgesamt 182. Mal treffen Juve und Florenz heute übrigens in diesem Traditionsduell aufeinander - erstmals im Jahre 1931. Im direkten Vergleich liegt die Alte Dame dabei mit bislang 87 Siegen klar vorne, dem gegenüber stehen 36 Triumphe für die Fiorentina.

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    Rund eine Viertelstunde vor Ende sind die Gäste aus der Toskana jetzt also endlich aufgewacht und haben das Zepter hier jetzt übernommen. Juve dürfte gewarnt sein und setzt in diesen Minuten auf eine kompakte Grundordnung gegen den Ball. 

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    Allegri wechselt aufseiten der Gastgeber nochmal und bringt Alcaraz für Cambiaso. 

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    Nächste dicke Chance für die Viola, Aluminium! Erst wird Gonzalez über rechts allein auf die Reise geschickt, doch rücken die Viola schnell nach und halten den Ball zunächst im Rückraum. Bonaventura auf Lopez, der in zentraler Position nochmal auf Gonzalez rausspielt. Halbrechts auf Höhe des Sechzehners täuscht der Ex-Stuttgarter erst noch einen Schuss an, legt sich die Kugel dann kurz zu seiner Linken zurecht und schlenzt dann herrlich hoch gen langes Eck. Szczesny macht sich ganz lang, nutzt jeden seiner 196 Zentimeter und lenkt das Leder mit den Fingerspitzen noch an die Latte. 

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    Einerseits stellt Juventus mit 24 Gegentreffern die zweitbeste Defensive der Liga bis zu diesem Spieltag nach Ligaprimus Inter. Andererseits musste man in den vergangenen fünf Partien sieben Gegentore hinnehmen, was für Juve-Verhältnisse verhältnismäßig viel ist.

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    Die bislang beste Gelegenheit für die Fiorentina! Der aufgerückte Milenkovic hat im Mittelfeld mal etwas Luft, treibt den Ball und nimmt dann Gonzalez auf dem rechten Flügel mit, der von dort in den Strafraum dringt. Im Eins gegen Eins schlägt Gonzalez gegen Danilo einen Haken, macht dabei den Schlenker nach innen und bringt sich damit auf Höhe der rechten Fünfergrenze in aussichtsreiche Position. Und dann? Legt er quer, zieht er ab? Eine katastrophale Mischung aus beiden, die völlig missglückt - der Ball zieht hoch und weit entlang der Grundlinie am langen Pfosten vorbei und landet im Seitenaus. 

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    Die erste Gelbe Karte: Sottil ist im Rückraum schon vorbei an Cambiaso, dann zieht Cambiaso seinen Gegenspieler zu Boden und wird verwarnt. 

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    Von Florenz ist das bis hierhin wirklich eine Nullleistung. Würde man den Spielstand ausblenden, dann könnte man gar nicht glauben, dass die Viola hier eigentlich einem Rückstand hinterherlaufen. Kein Druck nach vorne, zu wenig Bewegung, zu viel Standfußball. 

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    Kayode will den Ball links von hinten rausschlagen, trifft aber Iling-Junior, von wo der Ball Vlahovic zentral vor dem Sechzehner vor die Füße springt. Zwar steht der Serbe zunächst blank, doch muss er das Tempo rausnehmen, verpasst im Strafraum dann mehrfach den Abschluss und wird folglich durch die zurückgeeilten Viola abgeblockt. 

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    Juve hat den Schalter hier wieder umgelegt, tritt wieder etwas offensiver auf und hält die Fiorentina somit weit vom eigenen Tor fern. Von den Gästen ist das bis hierhin einfach viel zu wenig und bislang keine Leistung, die einen Punkt wert wäre. 

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    Zudem bringt Italiano Lucas Beltran für die Offensive, Kouame muss hingegen weichen. 

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    Jetzt auch der Doppelwechsel bei den Gästen aus der Toskana: Nzola übernimmt für Barak. 

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    Das wäre mal ein Einstand gewesen! Aus dem rechten Halbfeld bekommt Yildiz den Ball zwischen zwei Verteidigern der Viola fein in die Tiefe durchgesteckt, doch verspringt dem Türken das Leder bei der Ballannahme auf Höhe des Sechzehners, sodass Terracciano locker aufnehmen kann. Ansonsten wäre Yildiz durch gewesen! 

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    Auch Ex-Frankfurter Kostic hat vorzeitig Feierabend, Iling-Junior kommt positionsgetreu. 

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    Allegri wechselt zum ersten Mal an diesem Abend, und zwar doppelt: Im Doppelsturm wird Chiesa durch Yildiz ersetzt. 

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    Ansonsten ist das hier aber schon als Ausnahme zu bewerten, schließlich fehlt es dem Spiel auch im zweiten Durchgang an jeglichem Tempo, wobei Juve wieder etwas aktiver wird. 

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    Glück für die Viola! Nach einer Verlagerung auf halblinks tankt sich Kostic im Eins gegen Eins bis kurz vor die Grundlinie und legt den Ball dann flach quer, wo Milenkovic im Torraum zwar mit dem langen Bein zur Stelle ist, den Ball dabei aber nur hauchdünn neben den langen Pfosten lenkt - um ein Haar das Eigentor! 

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    Ranieri fängt einen Fehlpass der Alten Dame im Mittelfeld ab und spielt dann zu Barak, der 20 Meter zentral vor dem Tor eigentlich ziemlich aussichtsreich positioniert ist, daraus aber viel zu wenig macht und das Leder dabei genau in die Arme von Szczesny schießt. 

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    Nach einem zunächst verunglückten Kostic-Zuspiel setzt Vlahovic im Rückraum stark nach, geht Richtung Sechzehner, wird an der Grenze dazu aber gestellt - im Anschluss zieht der Serbe auch noch das Offensivfoul. 

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    Beide Mannschaften gehören nicht gerade zu den Spezialisten, was das Spiel nach dem Seitenwechsel angeht. Blickt man schließlich auf eine Tabelle, in der jeweils nur der zweite Durchgang in die Wertung fließt, dann würden wir heute ein Mittelfeldduell zwischen zwei Teams auf den Rängen 11 und 16 sehen.

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    Juve agiert jetzt dann doch ziemlich passiv seit dem Seitenwechsel. Zwar ging das im ersten Durchgang gegen völlig wirkungslose Viola bekanntlich gut, doch ist jetzt schon etwas mehr Entschlossenheit im Spiel der Gäste zu erkennen. 

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    Weil die Fiorentina etwas aktiver aus der Kabine kommt, bietet sich der Alten Dame mal etwas Platz zum Umschalten nach Ballgewinn. In einer Zwei-gegen-Zwei-Situation treibt Vlahovic den Ball durch das Mittelfeld und spielt dann halblinks in die Tiefe, wo Chiesa im Strafraum nur Milenkovic vor sich hat, zeitgleich aber auch das Tempo rausnehmen muss. So steht dann am Ende ein flacher Schuss aus 14 Metern halblinker Position, der ohne Druck dahinter kein Problem für Terracciano ist. 

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    Und dann rein in den zweiten Durchgang, Florenz stößt an. 

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    Zudem ein neuer Mann für das zentrale Mittelfeld: Mandragora raus, Maxi Lopez rein. 

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    Bei den Gästen wird es mit zwei frischen Kräften weitergehen: Im Sturm wird der blasse Belotti durch Sottil ersetzt. 

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    Zähe Angelegenheit und nur wenig Tempo im Spiel. Hätte Konrad Koch einst in Braunschweig nicht die Abseitsregel erfunden, so könnte man zumindest Juventus zugutehalten, mit purer Effizienz zu überzeugen. So aber lag der Ball zwar gleich viermal im Netz der Viola, doch zählte lediglich der Abstauber von Gatti nach Eckstoß inklusive Pfosten-Kopfball. Aus dem Spiel heraus geht bislang so gut wie gar nichts, wobei man das 'so gut wie' im Falle der Fiorentina streichen kann. Ein müder Kick, der vielleicht nach dem Seitenwechsel Fahrt aufnimmt. 

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    Nochmal ein Eckball für die Alte Dame, der aber verpufft. Halbzeit! 

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    Während es hier noch zwei Minuten obendrauf gibt, wird der Ball mal rechts auf Gonzalez durchgesteckt, dessen Flanke kurz vor der Grundlinie letztlich entscheidend abgefälscht wird und somit sichere Beute für Szczesny ist. 

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    Um das mal ganz sanft auszudrücken: Ein fußballerischer Leckerbissen ist das bis hierhin wahrlich nicht. Null Tempo, null Überraschungsmomente. Immerhin kann man die Defensive der Bianconeri hervorheben, die nach wie vor nichts zulässt. 

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    Immerhin werden die Gigliati in diesen Minuten etwas aktiver und setzen sich zunehmend in der Hälfte der Bianconeri fest. Juventus ist mit der Führung zufrieden und will diese in die Halbzeit transportieren. 

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    Wow, zwei Abschlüsse der Fiorentina! Zunächst hält Mandragora im Rückraum drauf, wird aber vom eigenen Mann in Person von Barak im Strafraum abgeblockt. Im Anschluss bekommt Biraghi die zweite Chance und zieht aus gut und gerne 30 Metern zentraler Position drauf, knapp am rechten Pfosten vorbei, wenngleich Szczesny bei diesem Aufsetzer ohnehin zur Stelle gewesen wäre. Das war bis hierhin aber auch schon das Offensivhighlight aus Viola-Sicht. 

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    Ja, an diesem Abend ist das dann schon einen Eintrag wert: Die Fiorentina holt auf der rechten Seite einen Eckball heraus, womöglich gleich Torgefahr? Weit gefehlt. Szczesny ist auf Höhe des ersten Pfostens zur Stelle und packt im Fünfer sicher zu. 

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    In der Fremde konnten die Viola im Übrigen keine der vergangenen fünf Ligapartien für sich entscheiden und warten demnach noch immer auf den ersten Auswärtsdreier im neuen Jahr. Lediglich zwei von möglichen 15 Punkten sprangen in der Zwischenzeit dabei heraus.

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    Und dennoch bemerkenswert, aus welchem Material sich Juve hier gleich vier potenzielle Tore erarbeitet, von denen zumindest eines auch wirklich Bestand hatte. Aus Sicht von Florenz halten wir also fest: Offensiv geht nichts, hinten lässt man Gegentore zu, wenn Juve ausnahmsweise mal in den Angriffsmodus schaltet. 

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    Nein, das Tor zählt tatsächlich nicht. Zum dritten Mal an diesem Abend wird ein Treffer der Alten Dame aufgrund einer Abseitssituation zurückgenommen, diesmal erst durch den VAR. Bei der Flanke von Chiesa stand McKennie nämlich mit einem halben Schritt im Abseits. 

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    Einen solchen Neuner hat aber die Alte Dame, Effizienz pur und das zweite Tor, oder etwas nicht?  Gegen etwas unsortierte Gäste wird Chiesa halblinks vor dem Sechzehner nicht angegangen und hebt den Ball mit Schnitt an den langen Pfosten, wo McKennie im Rücken von Ranieri per Kopf querlegt. Am zweiten Pfosten ist Vlahovic dann schneller als Milenkovic und schiebt locker ein. Im Anschluss meldet sich aber der VAR nochmal, zählt das Tor? 

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    Eines der Probleme der Viola in dieser Saison: Das Fehlen eines treffsicheren Neuners vorne drin. Auch Winter-Leihe Belotti konnte diese Rolle bislang nicht ausfüllen und traf in acht Ligapartien für die Gäste aus der Toskana erst einmal.

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    Na immerhin: Die Viola mal im Strafraum, und zwar in dem der Hausherren sogar! Nach Barak-Ablage wird eine Flanke halbrechts vor dem Sechzehner weit und mit Schnitt an den zweiten Pfosten gezogen, wo Belotti aber mindestens mal zwei, wenn nicht gar drei Schritte zu spät kommt. Immerhin darf sich Szczesny im Anschluss in Erinnerung rufen, warum er heute Morgen aufgestanden ist und legt sich den Ball zum Abstoß zurecht. 

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    Und Juventus? Ja, Juventus halt. Die zeigen sich mit der knappen Führung erstmal zufrieden, lassen die Viola das Spiel machen und gucken mal, ob sich demnächst mal eine Möglichkeit zum Umschalten bieten könnte. 

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    Da können sich die Gäste aus der Toskana auch von knapp über 60 Prozent Ballbesitz bislang nichts kaufen, vermutlich nicht mal ein Stück Brot. Schließlich hat man schon Schwierigkeiten, sich mal aus der eigenen Hälfte zu spielen, vom letzten Drittel ganz zu schweigen. 

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    So langsam wäre es dann an der Zeit, dass der Fiorentina im Spiel nach vorne auch mal etwas einfällt. Zugegeben: Aus dem Spiel heraus geht bei Juventus bislang auch nicht viel, doch nimmt man Standardsituationen natürlich dankend an, wenn der Gegner dabei zum wiederholten Male so unsortiert steht. 

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    Tooor! JUVENTUS - Fiorentina 1:0. So, jetzt scheint der Treffer aber zu zählen, Führung für Juventus! Kostic zieht einen Eckball von der linken Seite vom Tor weg an den Fünfer, wo sich Bremer im Rücken von Milenkovic lösen kann und seinen Kopfball aus sechs Metern an den linken Pfosten setzt. Dort steht dann aber Gatti, und vor allem steht er dabei nicht im Abseits, sodass er aus kurzer Distanz problemlos abstauben kann. 

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    Noch ein Nachtrag aus der Vergangenheit, schließlich gibt das Geschehen auf dem Rasen gerade nicht viel her: Die Viola konnten im Übrigen nur eines ihrer vergangenen 15 Auswärtsspiele gegen Juve für sich entscheiden. Beim 3:0 im Dezember 2020 erzielte kein Geringerer als Dusan Vlahovic den Führungstreffer, vorbereitet durch Franck Ribery.

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    Ach ja, apropos Dusan Vlahovic: Für den Stürmer, der zwischen Januar und Februar einen Mega-Lauf mit neun Toren in acht Ligapartien hatte, ist es natürlich ein Spiel der besonderen Art. Für die Fiorentina bestritt der Serbe zwischen 2018 und 2022 schließlich 108 Pflichtspiele, bevor es ihn für knapp über 80 Millionen nach Turin zog.

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    So langsam sollte die Viola dann aber doch gewarnt sein, zumal der bisherige Auftritt auch äußerst passiv ist. Noch steht zwar hinten die Null, doch sind auch zwei Abseitstreffer nach nicht einmal einer Viertelstunde nicht ohne. 

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    Erneut liegt der Ball im Tor der Viola, erneut zählt der Treffer nicht. Im Anschluss an den Eckball bleibt die Alte Dame dran: Chiesa legt rechts für Kostic ab, der dann mit Schnitt an den Fünfer flankt. Zwar verpasst Vlahovic knapp mit dem Kopf, doch steht dahinter Gatti, der den Ball aus kürzester Distanz zunächst an den Querbalken grätscht. Von dort springt die Kugel zurück in den Torraum, wo Vlahovic aus der Drehung abstaubt. Und dann geht die Fahne hoch, warum? Weil Bremer beim Abstauber von Vlahovic in der Schussbahn stand, den Ball dabei minimal mit der Hacke berührt und somit im Abseits steht, bitter! 

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    Kostic flankt aus dem linken Halbfeld an den zweiten Pfosten, wo der aufgerückte Bremer gelauert hätte. Zuvor ist jedoch Kouame in der Mitte zur Stelle und klärt mit dem langen Bein zum ersten Eckball der Partie. 

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    Noch ein Wort zum Hinspiel: Das konnte die Alte Dame Anfang November in der Toskana knapp 1:0 gewinnen. Miretti brachte die Turiner früh in Führung, woraufhin sich die Viola trotz klarer Feldvorteile an einer bärenstarke Defensive Juves die Zähne ausbiss.

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    Ansonsten wirkt es tatsächlich so, als wäre keine der beiden Mannschaften so recht gewillt, das Spiel hier machen zu müssen. Entsprechend wechseln auch die Spielanteile in dieser Anfangsphase, wobei der große Druck ohnehin noch auf beiden Seiten ausbleibt. 

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    Und dann liegt der Ball auch schon im Tor, doch zählt der Treffer nicht: Kostic hebt den Ball nach seinem Antritt an der linken Strafraumgrenze gefühlvoll in die Mitte, wo Ranieri in den Rückraum köpft, und zwar genau auf Gatti. Der Innenverteidiger leitet mit dem Kopf sofort auf McKennie weiter, der zentral in der Box blank steht und vor Terracciano eiskalt bleibt. Und warum stand McKennie blank? Weil er beim Kopfball von Gatti eben auch mindestens mal einen Meter im Abseits stand - die Fahne geht hoch. 

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    Jetzt scheint die Alte Dame den Schalter dann aber doch so langsam umzulegen und setzt sich zumindest mal ein wenig in der Hälfte der Gäste aus der Toskana fest. 

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    Die Partie beginnt hier mit einer klassischen Abtastphase, wobei Juve sich früh zurückzuziehen scheint. Mal sehen, ob das denn auch wirklich nach dem Geschmack der Viola ist, die den Ball hier zunächst laufen lassen. 

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    Und dann rein ins Spiel, Anstoß in Turin! 

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    Geleitet wird die Partie von Federico La Penna, der heute zu seinem 14. Einsatz in der laufenden Serie-A-Saison kommt. Assistiert von Valerio Colarossi und Alessandro Lo Cicero, wird der 40-jährige Referee die Partie im Allianz Stadium um 20:45 Uhr freigeben.

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    Bekanntlich führen aber viele Wege nach Europa. Als eine von zwei italienischen Mannschaften tanzen die Viola schließlich noch auf drei Hochzeiten. Nachdem man im Finale der Conference League im Vorjahr noch West Ham unterlag, kämpft man nächste Woche gegen Pilsen um den erneuten Einzug in die Vorschlussrunde. In der Coppa ist man nach dem Hinspielsieg im Halbfinale gegen die Bergamaschi bekanntlich schon einen Schritt weiter und will den Trophäenschrank in dieser Saison endlich um den ersten Titel seit dem Pokaltriumph 2001 erweitern.

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    Auf der Gegenseite hatte man sich bei den Gästen lange Zeit ebenfalls deutlich mehr ausgerechnet. Schließlich lag man nach der Hinrunde auf Platz 4 und träumte bereits von der Königsklasse. Doch auch hier dann die Ernüchterung in der Rückrunde, in der bislang erst zwei Siege und zehn Punkte nach zehn Partien stehen. Trotz Nachholspiel durch den Tod von Manager Barone in der Hinterhand, wird es nach nur zwei Punkten aus den letzten drei Spielen schwer, sich über die Liga für das internationale Geschäft zu qualifizieren.

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    Durch den Sieg im Pokal gegen Lazio erhofft man sich nun einen Befreiungsschlag, nachdem man in der Liga seit vier Spielen auf einen Sieg wartet und im gesamten Februar nur zwei Punkte sammeln konnte. Letztmals erfolgreich waren die Bianconeri zu Hause gegen Aufsteiger Frosinone, wobei es auch hier schon viel Dusel und einen Last-Second-Siegtreffer benötigte. Statt Meisterkampf geht es für Juve nur noch darum, sich unter den Top 4 zu halten, zumal die direkten Duelle gegen die Konkurrenz um die Roma und Bologna noch warten.

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    Wie schnelllebig das Fußballgeschäft sein kann, bekam Juve in den vergangenen zwei Monaten schmerzhaft zu spüren. Anfang Februar gastierte man bei Spitzenreiter Inter und hatte bei nur einem Punkt Rückstand die Chance, den Platz an der Sonne einzunehmen - ganz Italien sprach dabei bereits von der Wiederauferstehung der glorreichen Turiner. Stattdessen ging nicht nur das Derby d'Italia in die Hose, sondern ist man seitdem in einer Abwärtsspirale gefangen und konnte nur eine der vergangen neun Ligapartien gewinnen.

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    Vor der Partie zwischen Juve und Florenz ist die Ausgangslage schnell erklärt: Obwohl im Pokal ein weiteres Duell im Finale winken könnte, treffen heute zwei der größten Enttäuschungen der bisherigen Rückrunde aufeinander. Während es für Juventus darum geht, sich über die Ziellinie zu retten und den festgeglaubten Champions-League-Platz nicht doch noch im Endspurt aus der Hand zu geben, sind die Gäste im Tabellenmittelfeld um den Anschluss an die verbleibenden Europa-Ränge bemüht.

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    Ein Tag später, gleicher Rahmen: Auch die Viola waren unter der Woche bereits im Pokal im Einsatz und konnten ihr Hinspiel zu Hause gegen Bergamo 1:0 für sich entscheiden. Vincenzo Italiano tauscht heute auf zwei Positionen: An Stelle von Parisi und Beltran (beide auf der Bank) beginnen Biraghi links hinten sowie Barak im offensiven Mittelfeld.

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    Aufseiten der Gäste aus dem knapp über 400 Kilometer Fahrtstrecke entfernten Florenz soll es hingegen folgende Elf richten: Terracciano - Kayode, Milenkovic, Ranieri, Biraghi - Bonaventura, Mandragora - Gonzalez, Barak, Kouame - Belotti.

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    Die Alte Dame machte am Dienstag einen großen Schritt Richtung Finale der Coppa Italia, als man im Halbfinal-Hinspiel die Gäste von Lazio Rom 2:0 schlagen konnte. Im Vergleich dazu nimmt Massimiliano Allegri heute nur eine obligatorische Änderung vor: Im Tor kehrt Stammkeeper Szczesny zwischen die Pfosten zurück, Pokal-Torhüter Perin rotiert demnach wieder auf die Bank.

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    Werfen wir zunächst einen Blick auf das heutige Personal und beginnen dabei mit der Anfangself der Hausherren: Szczesny - Gatti, Bremer, Danilo - Cambiaso, McKennie, Locatelli, Rabiot, Kostic - Vlahovic, Chiesa.

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    Herzlich willkommen in der Serie A zur Begegnung des 31. Spieltages zwischen Juventus Turin und der AC Florenz.