1. FSV Mainz 05 - Racing Straßburg; UEFA Conference League Viertelfinale

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

1. FSV Mainz 05 - Racing Straßburg. UEFA Conference League Viertelfinale.

Coface ArenaZuschauer32.000.

1. FSV Mainz 05 2

  • K Sano (11. minute)
  • S Posch (19. minute)

Racing Straßburg 0

    Live-Kommentar

    Das war der Liveticker zur Partie zwischen Mainz 05 und Racing Straßburg. Herzlichen Dank fürs Mitlesen, bis zum nächsten Mal und eine gute Nacht.

    Das Rückspiel findet am kommenden Donnerstag in Straßburg statt. Die Nullfünfer haben davor noch das Ligaspiel gegen Freiburg am Sonntag zu absolvieren. Straßburg hat dagegen am Wochenende in der Ligue 1 spielfrei und trifft danach erst am 19. April auf Rennes.

    Mit einer starken Leistung sichert sich Mainz 05 den 2:0-Heimsieg und damit eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel. Nach den zwei Treffern im ersten Durchgang kamen die Nullfünfer auch nach dem Seitenwechsel zu einigen guten Möglichkeiten, der dritte Treffer blieb aber aus. Mit zunehmender Spielzeit zogen sich die Rheinhessen zurück, während Straßburg immer aktiver wurde. Jetzt hatten auch die Gäste ihre Chancen und scheiterten unter anderem durch Barco an der Latte. Insgesamt stand Mainz defensiv aber sicher und ließ dann in der Schlussphase nichts Gefährliches mehr zu. 

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    Und auch Posch sieht auf Mainzer Seite nach dem Schlusspfiff noch den gelben Karton. Inzwischen hat sich die Situation aber beruhigt, die Mainzer bejubeln den Heimsieg mit ihren Fans.

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    Sieb wird ebenfalls noch verwarnt.

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    Nach dem Schlusspfiff sieht Moreira für seine Beteiligung an der Szene die Gelbe Karte.

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    Dann folgt der Schlusspfiff, der geht aber fast unter. Bei der letzten Aktion verharken sich Sieb und Moreira an der Seitenlinie im Zweikampf, dann wird es hitzig, beide greifen sich an den Hals und geben sich ein paar Worte mit. Schnell mischen sich Kollegen auf beiden Seiten ein, und das Ganze artet zur unübersichtlichen Rudelbildung aus, die der Schiedsrichter nur mit Mühe in den Griff bekommt.

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    In der Nachspielzeit sind nun die Mainzer wieder die aktivere Mannschaft und halten den Ball souverän in ihren Reihen. Von Straßburg kommt jetzt nur noch sehr wenig nach vorne.

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    Es gibt vier Minuten Nachspielzeit.

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    Noch eine gefährliche Aktion der Mainzer. Nach einer Flanke von links verschätzt sich Penders beim Herauslaufen und lässt den Ball durch. Sieb müsste nur noch ins leere Tor einköpfen, wird aber etwas davon überrascht und sorgt nur für eine ungefährliche Kerze, wodurch Penders seinen Fehler schnell wiedergutmachen und sich den Ball greifen kann.

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    Noch ein Wechsel bei den Hausherren: Maloney kommt für Nebel ins Spiel.

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    Mainz wird nochmal gefährlich! Sano wieder mit einer sehenswerten Aktion, diesmal lässt er zwei Verteidiger mit einem schnellen Dribbling links im Sechzehner alt aussehen. Dann legt er ab zu Sieb, der flach vor den Kasten gibt. Tietz will grätschend abschließen, verpasst die Kugel aber knapp.

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    Die Gäste bleiben in der Schlussphase offensiv und wollen mit einem Treffer ihre Ausgangsposition für das Rückspiel verbessern. Mainz steht defensiv aber nach wie vor gut. Barco bringt eine Hereingabe aus dem linken Halbfeld, Emegha lauert vor dem Tor, ein Verteidiger kann aber klären.

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    Straßburg wechselt nochmal: Nanasi kommt für Godo.

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    Bei den Gästen kommt Enciso halblinks vor dem Sechzehner an die Kugel und zum Abschluss, der segelt aber meterweit über das Gehäuse.

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    Wechsel bei Mainz 05: Potulski kommt für Widmer ins Spiel.

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    Und kommen dabei zur nächsten Großchance! Kohr hat halblinks im Sechzehner etwas Platz und schließt flach ab, Penders ist wieder mit einer guten Parade zur Stelle und wehrt zur Seite ab. Beim Abpraller reagiert Sieb am schnellsten, kommt neben dem Pfosten zum Abschluss, doch der Winkel ist zu spitz. Sein Schuss geht parallel zur Torlinie links am Kasten vorbei.

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    Die Mainzer merken, dass der Gegner immer gefährlicher wird, und sorgen mit einigen Gegenstößen für etwas Entlastung.

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    Dreifachchance für Straßburg! Da hatten die Mainzer jetzt eine Menge Glück. Zunächst dribbelt Barco quer durch den Sechzehner, verzögert so lange, bis sich die Lücke ergibt, zieht dann fulminant ab, sein Schuss kracht links gegen den Querbalken. Der Nachschuss von Moreira ist ebenfalls hart und gefährlich, Batz wehrt ihn zur Seite ab. Dann kommt noch Emegha nach einer Flanke von links am zweiten Pfosten zum Kopfball, setzt ihn aber etwa einen Meter am Kasten vorbei.

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    Für den Moment hat sich die Drangphase der Elsässer erledigt, Mainz lässt die Kugel laufen und macht wieder etwas auf. Insgesamt legen die Hausherren das Augenmerk aber immer stärker auf die Defensive, Mainzer Aktionen in Tornähe sind seltener geworden.

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    Dritter Wechsel bei 05: Böving kommt für Kawasaki in die Partie.

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    Sieb kommt ebenfalls neu in die Partie, Weiper geht für ihn vom Feld.

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    Auch Mainz wechselt: Veratschnig ist für Mwene im Spiel.

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    Racing wird drückender, Mainz ist in der Defensive gefordert und kommt nicht mehr oft zur Entlastung. Aus Mainzer Sicht gilt es jetzt, diese kritische Phase ohne Gegentreffer zu überstehen.

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    Straßburgs etatmäßiger Kapitän Emegha ist ebenfalls im Spiel und soll den Sturm verstärken, Yassine geht für ihn vom Feld.

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    Es gibt die ersten zwei Wechsel bei Racing. Zunächst kommt dabei Diego Moreira für Maxi Oyedele ins Spiel.

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    Mainz zieht sich zunehmend zurück und lauert auf Umschaltmöglichkeiten, mit denen man heute schon so häufig für Gefahr sorgen konnte. Straßburg hält die Kugel in den eigenen Reihen, findet gegen die Fünferkette der Nullfünfer aber kaum spielerische Mittel.

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    Im Gegensatz zur ersten Hälfte kommen die Gäste aus Frankreich jetzt auf ihre Abschlüsse. Der hier ist aber ungefährlicher als der vorherige, Doues Versuch aus der zweiten Reihe geht nämlich deutlich am Kasten vorbei.

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    Jetzt gibt es auch die erste Großchance für Straßburg. Für einen Moment stimmt die Zuteilung in der Mainzer Kette nicht, ein flaches Zuspiel kommt genau in die Lücke am Sechzehner. Dort steht Stürmer Enciso und kommt frei an den Ball, agiert dann aber etwas überhastet und schiebt den Flachschuss freistehend in die Arme von Schlussmann Batz.

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    Und gleich die nächste gute Mainzer Möglichkeit. Nach einer Flanke von links darf Weiper zentral vor dem Tor frei hochsteigen und zum Kopfball, setzt diesen aber knapp über den Kasten.

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    Nächste Großchance! Mainz müsste längst höher führen. Kohr taucht diesmal zentral vor dem Sechzehner auf und bedient den freistehenden Tietz. Der kann links im Sechzehner flach abziehen und bringt den Schuss aufs kurze Eck, Peders zeigt erneut eine starke Parade.

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    Zwei Hereingaben von der rechten Straßburger Seite, beide ungefährlich. Zuerst ist es eine Ecke, die Kohr vor dem Kasten klärt. Dann kommt Barco auf rechts an die Kugel und schlägt die Flanke, die ist viel zu weit und segelt ins Aus.

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    Das kennen wir aus der ersten Hälfte. Straßburg hält lange den Ball, wird damit aber nicht gefährlich. Mainz lauert auf den Fehler, kommt dann zur Chance. Sano kommt an den Sechzehner und spielt nach halbrechts zu Tietz. Der zieht im Strafraum gleich nach der Ballannahme ab. Der Schuss kommt hoch und platziert aufs rechte Eck, Penders reagiert stark und wehrt auf der Linie ab.

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    Die zweite Hälfte läuft. Auf beiden Seiten sind die Teams personell unverändert auf den Rasen zurückgekehrt.

    Mit viel Applaus werden die Mainzer vom Anhang in Richtung Kabine verabschiedet. Den haben sich die Nullfünfer auch verdient. Sie waren von Anfang an die gefährlichere und zielstrebigere Mannschaft, nutzten Fehler des Gegners konsequent aus und kamen durch Sano (11.) und Posch (19.) zu zwei sehenswerten Treffern. Straßburg kam zwar mit 64 Prozent auf mehr Ballbesitz, strahlte dabei aber keine Gefahr aus, brachte noch keinen Schuss aufs Tor und wartet noch auf die erste richtige Torchance.

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    Halbzeit in Mainz, mit der 1:0-Führung für die Hausherren geht es in die Kabinen.

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    Es gibt eine Minute Nachspielzeit.

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    Freistoß für Straßburg von der rechten Seite. Batz will den eigentlich ungefährlichen Ball abfangen, lässt ihn aber fallen. Er hat Glück, dass der lauernde Doue den Fehler nicht rechtzeitig nutzen und abschließen kann. Stattdessen klärt Batz den springenden Ball dann ins Toraus.

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    Flügelstürmer Godo ist auf seiner linken Seite einer der wenigen Racing-Akteure, die hin und wieder für Gefahr sorgen. Er setzt sich gut im Dribbling durch, kommt am Gegenspieler vorbei und dann zur Flanke in Richtung Stürmer Enciso, Keeper Batz ist aber zur Stelle und fängt das Leder ab.

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    Straßburg kommt zwar auf rund 63 Prozent Ballbesitz, präsentiert sich aber auch gegen Ende der Hälfte noch zu einfallslos. Mainz arbeitet aggressiv gegen den Ball und hält den Gegner erfolgreich vom eigenen Kasten fern.

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    Wieder eine gefährliche Mainzer Szene, wieder mit Beteiligung des auffälligen Nebel. Seine Flanke von links landet neben dem zweiten Pfosten bei Tietz. Der sieht zwei freistehende Kollegen vor dem Kasten und will quer zu ihnen köpfen, kommt dabei aber nicht ganz hinter den Ball und bringt ihn deshalb nicht an.

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    Fast das 3:0! Dass auch dieser Mainzer Chance ein einfacher Straßburger Ballverlust vorausgeht, muss man schon fast nicht mehr erwähnen. Danach kommt Nebel auf links in den Sechzehner, verzögert kurz, zieht dann an und bringt eine Mischung aus Flachschuss und Hereingabe vors Tor. Kawasaki läuft ein, verpasst die Kugel aber knapp, die rollt dann am rechten Pfosten vorbei ins Aus. 

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    Für ein Foul an Nebel sieht Doue bei den Gästen die erste Gelbe Karte der Partie.

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    Mainz hat sich in den vergangenen Minuten eine Verschnaufpause gegönnt, jetzt geht es wieder nach vorne. Nebels Freistoß von der linken Seite fällt zwar zu kurz aus und wird problemlos geklärt, die Hausherren sichern sich aber erneut die Kugel und bleiben weiter im Angriff.

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    Die erste Möglichkeit für Racing. Nach einer Ecke von rechts kommt zunächst Doukoure an den Ball und spitzelt ihn zu Nebenmann Omobamidele, der schließt mit dem Rücken zum Tor mit der Hacke ab. Der Ball senkt sich aber eher ungefährlich rechts neben dem Tor.

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    Straßburg trägt das Spiel in die gegnerische Hälfte und will für Gefahr sorgen. Es gibt ein, zwei Vorstöße bis in den Sechzehner, wirklich in Bedrängnis gerät die Mainzer Defensive dabei noch nicht.

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    Mainz kommt gleich nochmal gefährlich vor den Kasten. Nebel schlägt eine Flanke von der rechten Seite in den Sechzehner. Tietz will in Tornähe zum Kopfball, verpasst aber knapp. Penders fängt sicher ab.

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    Tooooor! FSV MAINZ 05 - Racing Straßburg 2:0. Wenn schon nicht mit dem Weitschuss, dann eben per Volley im Sechzehner. Denkt sich Innenverteidiger Stefan Posch und baut die Mainzer Führung mit einem technisch feinen Abschluss aus. Nebel bringt die fällige Ecke von rechts nach innen. Neben dem Elfmeterpunkt steht Posch völlig frei, kein Straßburger fühlt sich für ihn zuständig. Also schließt er direkt mit der rechten Innenseite ab, trifft die Kugel perfekt und versenkt sie halbhoch und platziert im rechten Eck. Der Keeper kann nur hinterherschauen.

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    Vorlage Paul Nebel

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    Aber die Fehler im Aufbau bekommt Racing nicht in den Griff, nach einem weiteren Ballverlust kommt Mainz zur nächsten Chance. Posch fasst sich ein Herz und lässt aus der zweiten Reihe einen guten Linksschuss los. Keeper Penders ist aber schnell unten und lenkt das Leder noch um den Pfosten.

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    Jetzt wird Straßburg aber aktiver und zielstrebiger, kommt ins vordere Drittel und setzt sich dort erst einmal fest. Barco schlägt eine gefährliche Flanke von rechts, die wird aber von einem Verteidiger geklärt.

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    Die Gäste wirken verunsichert und bekommen keine Linie in ihr Angriffsspiel, immer wieder ist früh in der gegnerischen Hälfte Endstation. Mainz ist die griffigere und gefährlichere Mannschaft, die frühe Führung ist verdient.

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    Tooooor! FSV MAINZ 05 - Racing Straßburg 1:0. Früher Jubel in Mainz! Mit einem sehenswerten Treffer bringt Sano sein Team in Führung. Erneut gibt Straßburg im Mittelfeld die Kugel her. Sano spielt einen kurzen Doppelpass und hat dann auf halblinks Platz. Er kommt vor den Sechzehner, zieht gekonnt an zwei Gegenspielern vorbei nach innen, schließt dann aus dem Lauf aus etwa 18 Metern ab. Der Schlenzer wird ganz leicht abgefälscht, klatscht hoch an den rechten Innenpfosten und springt dann ins Netz.

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    Vorlage Sota Kawasaki

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    Jetzt zieht sich Mainz etwas zurück und lässt den Gegner kommen. Die Gäste aus Frankreich suchen den Weg nach vorne, machen sich mit einfachen Ballverlusten aber das Leben schwer.

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    Die Mainzer erwischen einen guten Start und greifen immer wieder druckvoll an. Straßburg ist in der Defensive gefordert und taucht bislang kaum einmal in der gegnerischen Hälfte auf.

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    Mainz mit der nächsten guten Offensivaktion. Nebel bringt einen Freistoß von links flach vor den ersten Pfosten und findet Tietz, der legt zurück in den Rückraum. Sano sucht den Abschluss, wird aber geblockt.

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    Der erste Ballverlust der Gäste führt gleich zur ersten guten Möglichkeit für Mainz. Straßburg leistet sich einen Fehlpass im Spielaufbau, Tietz kommt vor dem Sechzehner an die Kugel und bedient Weiper. Der zieht rechts im Sechzehner aus spitzem Winkel ab, setzt den Schuss aber am rechten Pfosten vorbei.

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    Und los! Schiedsrichter Rade Obrenovic aus Slowenien pfeift die Partie an, der Ball rollt in Mainz.

    Dass die Elsässer so auftrumpfen, hat auch mit der engen Verbindung zum FC Chelsea zu tun. Im Juni 2023 wurde Racing vom selben Konsortium aufgekauft, dem auch der englische Spitzenklub gehört. Seitdem ist man eng miteinander verbandelt. Gleich fünf Spieler im Straßburger Kader haben eine Vergangenheit bei Chelsea, darunter der Ex-Dortmunder Anselmino. Ex-Trainer Liam Rosenior ging den umgekehrten Weg an die Stamford Bridge, Mittelstürmer und Kapitän Emegha wird ihm im Sommer folgen.

    Die Heimstärke der Mainzer wird auf gegnerischer Seite passend gespiegelt, denn Racing Straßburg trat im bisherigen Wettbewerb als echte Auswärtsmacht auf. Alle fünf Auswärtsspiele entschied man für sich. Die Ligaphase schloss Le Racing als Spitzenreiter ab, seit zehn Pflichtspielen ist man ungeschlagen. Da kommt heute also ein happiger Gegner auf die Nullfünfer zu.

    In der Conference League bestach Mainz bislang durch enorme Heimstärke - und durch Minimalismus. Von allen Viertelfinalisten hat der Bundesligist sowohl die wenigsten Tore kassiert (3) als auch erzielt (9). Von den vier Heimspielen wurden alle vier gewonnen. Im Achtelfinale behielt man mit einem 2:0-Gesamtergebnis gegen Sigma Olomouc die Oberhand.

    Am Wochenende untermauerten die Rheinhessen ihre Form mit einem 2:1-Auswärtserfolg beim Champions-League-Anwärter Hoffenheim. Dafür zeichnete in erster Linie Stürmer Tietz mit seinem Doppelpack verantwortlich. Bei acht Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz ist das Abstiegsgespenst schon so gut wie vertrieben.

    Für die formstarken Mainzer geht der Höhenflug unter Urs Fischer weiter. Der neue Trainer heuerte im Dezember an und übernahm den Verein in akuter Abstiegsnot, seitdem läuft es wie am Schnürchen. Inzwischen sind die Nullfünfer seit acht Pflichtspielen ungeschlagen und stehen in der Bundesliga auf dem soliden neunten Platz.

    Mit dem FSV Mainz 05 steht zum ersten Mal ein deutscher Verein im Viertelfinale der UEFA Conference League. Dabei treffen die Nullfünfer heute mit Racing Straßburg auf einen Gegner, für den das Duell ebenfalls historischen Charakter hat. Für die Elsässer ist es erst das dritte Viertelfinale in einem europäischen Wettbewerb, das erste seit 1980.

    Die Gäste fuhren bei ihrer Generalprobe in der Liga einen 3:1-Sieg gegen Nizza ein. Im Vergleich dazu ist auf der linken Außenbahn heute Barco neu dabei, während Nanasi auf der Bank beginnt. Auf Angreifer Panichelli, der vor zwei Wochen noch mit einem Doppelpack beim 3:2 in Nantes erfolgreich war, muss Straßburg aufgrund eines Kreuzbandrisses lange verzichten.

    In dieser Besetzung läuft Racing Straßburg heute auf (4-3-1-2): Penders - Doue, Doukoure, Omobamidele, Chilwell - El Mourabet, Oyedele, Barco - Yassine - Enciso, Godo.

    Bei den Mainzern gibt es nach dem 2:1-Sieg in der Bundesliga gegen Hoffenheim zwei Wechsel in der Startelf. Kawasaki im Mittelfeldzentrum und Weiper im Doppelsturm sind neu dabei und ersetzen den verletzten Lee und Becker, der nicht für den Wettbewerb gemeldet wurde. Verzichten müssen die Gastgeber unter anderem auf die weiterhin angeschlagenen Amiri, Bell und Caci.

    Der FSV Mainz 05 geht mit folgender Aufstellung in diese Partie (3-5-2): Batz - da Costa, Posch, Kohr - Widmer, Nebel, Sano, Kawasaki, Mwene - Weiper, Tietz.

    Herzlich willkommen zum Viertelfinal-Hinspiel der Europa Conference League zwischen dem FSV Mainz 05 und Racing Straßburg.