Mexiko - Südafrika; Fußball WM Gruppe A

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Mexiko - Südafrika. Fußball WM Gruppe A.

Azteca Stadium.

Mexiko 1

  • J Quiñones (9. minute)

Südafrika 0

    Live-Kommentar

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    Ohne personelle Veränderungen schicken beide Trainer ihre Mannschaften in den zweiten Spielabschnitt.

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    Jetzt rollt der Ball wieder im Aztekenstadion.

    Nach 45 Minuten führt Mexiko im WM-Eröffnungsspiel gegen Südafrika hochverdient mit 1:0. Das Gastgeberteam erwischte den besseren Start und brauchte nicht lange, um die Sache in den Griff zu bekommen. So spielte nur El Tri und verschaffte sich früh etwas Zählbares. Auch in der Folge erwiesen sich die Mittelamerikaner als die klar bessere Mannschaft, nahmen sich aber immer wieder üppige Auszeiten. Ernsthaft in Gefahr geriet man nicht, obwohl man dem Gegner streckenweise ausgiebig den Ball überließ. Die Südafrikaner brauchten weit mehr als eine halbe Stunde für ihre erste Abschlusshandlung. Zwei Schussversuche hat es inzwischen gegeben, an der Harmlosigkeit von Bafana Bafana änderte das nichts.

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    Dann bittet Schiedsrichter Wilton Sampaio die Akteure zur Pause in die Kabinen.

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    Nochmals findet El Tri eine Lücke. Halblinks spaziert Brian Gutierrez in den Strafraum und hat offensichtlich zwei Ideen im Kopf. Was herauskommt, ist weder Torschuss noch ein Zuspiel auf Raul Jimenez. So verpufft die gute Gelegenheit.

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    Soeben ist die reguläre Spielzeit abgelaufen. Vier Minuten soll es noch Zuschlag geben.

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    Auf der Gegenseite probiert es Mbekezeli Mbokazi mit einem Distanzschuss. Das ist ein legitimes Mittel. Der Linksschuss jedoch verfehlt das Ziel.

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    Wenig später spielen sich die Mexikaner über rechts in die Box. Mit Übersicht legt Brian Gutierrez nach hinten ab. In halbrechter Position kommt Julian Quinones zum Rechtsschuss, trifft damit aus etwa elf Metern den rechten Pfosten.

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    Dann segelt ein hoher Ball in den südafrikanischen Sechzehner. In allerbester Position taucht Raul Jimenez auf, möchte verlängern, erwischt die Kugel aber nicht richtig. Dennoch muss sich Ronwen Williams strecken und pariert gut.

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    An konsequenter Zweikampfführung fehlt es den Südafrikanern nicht, die gehen da durchaus robust zu Werke, setzten ihren Körper ein. Das kann schon mal wehtun.

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    Dann melden sich die Südafrikaner mit ihrem ersten Torabschluss zu Wort. Eine Flanke von Mbekezeli Mbokazi segelt aus dem linken Halbfeld hoch in den Sechzehner. Dort schraubt sich Lyle Foster zum Kopfball in die Höhe, setzt diesen aber rechts am Gehäuse von Raul Rangel vorbei.

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    Auf der Gegenseite spielen sich die Mexikaner mühelos links in den Sechzehner. Von dort soll der flache Pass von Jesus Gallardo in die Mitte kommen. Doch dieser wird von Keeper Ronwen Williams abgefangen.

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    Dennoch freuen wir uns schon über diese kleinen Ansätze, Bafana Bafana probiert zumindest etwas - auch wenn das noch lange nicht WM-tauglich ist.

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    Mit einem langen Ball wird über links Aubrey Modiba geschickt, setzt an der Grundlinie zur Flanke an, die zur Ecke geklärt wird. Diese aber gibt es nicht, weil sich der Südafrikaner zuvor im Abseits befand.

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    Um nicht aufgrund von Unterforderung einzurosten, müssen die Gastgeber zwangsläufig immer wieder selbst die Initiative ergreifen. Konstruktivität geht also weiterhin nur von den Mittelamerikanern aus. Doch so richtig zwingend wird auch El Tri nicht. Die Partie verflacht.

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    Nun rollt der Ball wieder. Inzwischen gewährt Mexiko dem Gegner auch mal längeren Ballbesitz. Damit kann Südafrika weiterhin wenig anfangen.

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    Neben der Möglichkeit der Flüssigkeitsaufnahme für die Spieler bietet sich so auch den Trainer die Gelegenheit, auf die Akteure einzuwirken. Bei Javier Aguirre gibt es nicht viel Bedarf, die Mexikaner sind die bessere Mannschaft. Dagegen hätte Hugo Broos einiges zu tun, um seinen bislang enttäuschenden Südafrikanern auf die Sprünge zu helfen.

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    Nun steht die erste offizielle Trinkpause an. Die wird es in jedem WM-Spiel und jeweils in beiden Halbzeiten geben und drei Minuten dauern.

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    Nun gibt es auch erstmals Gelb auf mexikanischer Seite. Nach einem Foul an Teboho Mokoena wird Brian Gutierrez verwarnt.

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    Mit einem hohen Ball gelangen die Südafrikaner dann doch in die Box. Dort soll Iqraam Rayners das Ziel sein. Mexikos Keeper Raul Rangel funkt dazwischen und fischt die Kugel weg.

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    So behalten die Mexikaner alles unter Kontrolle. Sonderlich herausgefordert werden die Männer von Javier Aguirre aber auch nicht. Südafrika hat das Innere des gegnerischen Sechzehners noch gar nicht gesehen.

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    Der Torschütze weiß natürlich, wo hier die Kiste steht. Also zieht Julien Quinones aus der zweiten Reihe ab. Dieser Rechtsschuss ist allerdings deutlich zu hoch angesetzt.

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    Bislang hat der Unparteiische Großzügigkeit walten lassen, nun aber greift der Brasilianer doch erstmals zum gelben Karton. Den bekommt Teboho Mokoena nach einem Foul an Alvaro Fidalgo zu sehen.

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    Zumindest deuten die Gäste jetzt etwas Bemühen an. Es bringt ja in der aktuellen Situation auch nichts, in der bisherigen Form weiterzumachen. Dafür sind die Südafrikaner ganz sicher nicht hierhergekommen.

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    Ohne Frage geht die Führung der Mexikaner vollauf in Ordnung. Nur El Tri kümmert sich bisher um dieses Spiel. Von den Südafrikanern haben wir noch überhaupt nichts gesehen. Offensiv ist Bafana Bafana nicht existent.

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    Tooooor! MEXIKO - Südafrika 1:0. Durch die Mitte möchte Südafrikas Keeper Ronwen Williams das Spiel mit einem Flachpass aufbauen. Doch Yaya Sithole verarbeitet das Zuspiel kurz vor dem eigenen Sechzehner nicht sauber, bekommt Druck von Erik Lira. Dieser erobert den Ball. Julian Quinones übernimmt und schießt aus leicht versetzter Position und gut 15 Metern mit dem rechten Fuß durch die Beine des Torhüters in den Kasten. Der Stürmer von Al-Qadisiyah aus Saudi Arabien trifft zum dritten Mal im Nationaltrikot.

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    Vorlage Érik Lira

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    Sonderlich eilig hat es El Tri nicht. Gerade kommt das Spiel nahezu zum Stillstand. Wir müssen feststellen, im Rahmen der Eröffnungsfeier war hier mehr Bewegung auf dem Rasen.

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    Inzwischen gibt es auch erste Abschlussversuche der Hausherren. Raul Jimenez kommt mittig im Sechzehner zum Linksschuss. Den leicht abgefälschten Ball pariert Ronwen Williams stark. Wenig später probiert sich Johan Vasquez und wird vom konsequent verteidigenden Gegner abgeblockt.

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    Mexiko ist sich seiner Verantwortung als Gastgeber und Favorit dieser Partie bewusst und bemüht sich aktiv um die Spielgestaltung. Außenseiter Südafrika wirkt sehr abwartend.

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    Soeben ertönt im Estadio Azteca der Anpfiff, bei dieser WM offiziell als Mexico City Stadium bezeichnet.

    Kurz vor Spielbeginn schauen wir, wer die Ehre hat dieses WM-Eröffnungsspiel zu leiten. An der Pfeife agiert Wilton Sampaio. Der Brasilianer hat als Assistenten seine Landsleute Bruno Pires und Bruno Boschilia dabei. Vierter Offizieller ist Juan Benitez aus Paraguay. Vor den VAR-Monitoren haben der Kolumbianer Nicolas Gallo, der Chilene Juan Lara und der Franzose Jerome Brisard das Geschehen im Blick.

    Dann betreten die Protagonisten den Rasen, um die es heute wirklich geht - die Spieler beider Mannschaften. Doch auch dabei erleben wir eine Neuerung. Alle Akteure des Kaders dürfen auf das satte Grün betreten und der Nationalhymnen lauschen.

    Auf 90 Minuten Eröffnungsfeier werden wir zwar vermutlich nicht kommen, doch inzwischen läuft quasi schon die Nachspielzeit. Die FIFA hinkt ihrem Zeitplan hinterher. Eigentlich sollte der Ball längst rollen, doch natürlich bekommt auch FIFA-Präsident Gianni Infantino noch seinen Auftritt - zusammen mit der von allen begehrten WM-Trophäe.

    Zum zweiten Mal treffen diese beiden Nationen in einem WM-Eröffnungsspiel aufeinander. 2010 gab es in Südafrika ein 1:1. Es war das letzte von bislang vier Duellen. Eine weitere Partie fand im Rahmen des Gold Cups 2005 statt. Damals waren die Südafrikaner Gaststarter und schlugen die Mexikaner mit 2:1. Die beiden Freundschaftsspiele 1993 und 2000 gingen an El Tri (4:0, 4:2).

    Deutlich mehr WM-Kompetenz besitzen die Mexikaner, die bereits zum 18. Mal mitmischen. 1990 war man letztmals nicht dabei. Über das Viertelfinale jedoch kam El Tri nie hinaus, das erreichte man 1970 und 1986. Titel errangen die Mittelamerikaner als Sieger den Konföderationenpokals 1999 und als 13-maliger Gewinner des CONCACAF Gold Cups. Für diese WM-Endrunde musste sich Mexiko als einer der Gastgeber nicht sportlich qualifizieren.

    Zum vierten Mal spielen die Südafrikaner bei einer WM mit. Bisher kam man nie über die Vorrunde hinaus - weder 1998 noch 2002 und auch nicht zu Hause 2010. Den größten Erfolg errang man als Afrikameister 1996. Für diese WM qualifizierte man sich als Sieger der Afrika-Gruppe C, ließ dabei Nigeria, Benin, Lesotho, Ruanda und Simbabwe hinter sich. Dabei konnte es die südafrikanische Auswahl verschmerzen, dass ein 0:0 gegen Lesotho nachträglich in eine 0:3-Niederlage verwandelt wurde, weil Hugo Broos versehentlich den gesperrten Teboho Mokoena eingesetzt hatte.

    Südafrikas Trainer Hugo Broos avanciert heute zumindest vorübergehend zum ältesten WM-Trainer aller Zeiten. Der 74-jährige Belgier jedoch darf sich damit nicht lange schmücken, wird er doch in ein paar Stunden vom geringfügig älteren Tschechen Miroslav Koubek übertrumpft. Beide werden ohnehin schon am Sonntag vom 78-jährigen Dick Advocaat in den Schatten gestellt.

    Auf der Gegenseite haben die Südafrikaner in Ime Okon einen Deutschland-Legionär in ihren Reihen. Der 22-jährige Defensivspieler besitzt einen langjährigen Vertrag bei Hannover 96 und hat in der zurückliegenden Saison 25 Zweitligapartien für die Niedersachsen bestritten (zwei Tore). Erfahrenster Akteur ist Torhüter Ronwen Williams mit 65 Länderspielen. WM-Erfahrung weist kein Spieler auf, denn die letzte Teilnahme der Bafana Bafana liegt 16 Jahre zurück.

    Für Südafrika stehen anfangs folgende elf Akteure auf dem Rasen: Williams - Mudau, Sibisi, Okon, Mbokazi, Modiba - Mokoena, Sithole, Adams - Rayners, Foster.

    Trainer der Mittelamerikaner ist Javier Aguirre. Als Spieler war der heute 67-Jährige 1986 bei Mexikos Heim-WM dabei. Als Nationalcoach wird das seine dritte WM-Endrunde nach 2002 und 2010. Als erfahrensten Spieler hat Aguirre den 40-jährigen Torwart Guillermo Ochoa berufen, der 152 Länderspiele auf dem Konto hat, elf davon bei WM-Turnieren. Torhungrigster Akteur ist Raul Jimenez mit 45 Länderspieltreffern.

    Fortan widmen wir uns den sportlichen Belangen und schauen auf die Mannschaftsaufstellung Mexikos: Rangel - Reyes, Montes, Vasquez, Gallardo - Lira - Alvarado, Gutierrez, Fidalgo, Quinones - Jimenez.

    Pyrotechnische Knall- und Farbeffekte durften auch nicht fehlen. Danach war erst einmal Pause. Diese dauert nun schon einige Zeit an. Unterdessen wird Spielern beider Mannschaften derzeit Gelegenheit gegeben, sich auf dem Rasen warmzumachen. Somit stellt sich die Frage, ob wir mit der Eröffnungsfeier tatsächlich auch die angekündigten 90 Minuten kommen. Das erscheint doch sehr fraglich, wäre aber vermutlich auch nicht sonderlich tragisch.

    Den wahren Auftakt erleben wir aber natürlich hier und heute. Und mal wieder hat die FIFA keine Kosten und Mühen gescheut, um bereits die Eröffnungsfeier außergewöhnlich zu gestalten. Im Mittelpunkt stand ein riesiger WM-Pokal. Es wurde viel getanzt und gesungen, dem Publikum war dabei eine aktive Rolle zugedacht. Und dann durften Shakira und Burna Boy der Weltöffentlichkeit erstmals den offiziellen WM-Song Dai Dai präsentieren. Die kolumbianische Sängerin hat in dieser Hinsicht bereits Erfahrung, lieferte schon 2010 das musikalische Aushängeschild der Fußball-WM.

    Derzeit laufen in Mexiko-Stadt die Eröffnungsfeierlichkeiten. Passend zum aufgeblähten Turnier werden für diese Veranstaltung im Aztekenstadion satte 90 Minuten veranschlagt, also quasi die Dauer eines Fußballspieles - mit Pause selbstverständlich. Doch damit nicht genug! Da wir erstmals drei Co-Gastgeber haben, gibt es vor den ersten Partien Kanadas und des US-Teams ebenfalls Eröffnungsfeiern.

    Nun hat das Warten ein Ende, die 23. Fußball-Weltmeisterschaft steht unmittelbar vor der Tür. Es wird die größte und längste WM-Endrunde aller Zeiten. Erstmals dürfen 48 Mannschaften mitmischen, die sich anfangs auf zwölf Gruppen verteilen. Insgesamt macht das eine enorme Zahl von 104 Spielen notwendig, die innerhalb von fünfeinhalb Wochen in 16 Stadien und vier Zeitzonen ausgetragen werden. Und wer Weltmeister werden will, muss nun acht Partien bestreiten, weil es mit dem Sechzehntelfinale eine zusätzliche K.o.-Runde geben wird.

    Herzlich willkommen zum Eröffnungsspiel der WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko zwischen Mexiko und Südafrika.