AS Monaco - Paris Saint-Germain; UEFA Champions League Knockout Play-offs

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

AS Monaco - Paris Saint-Germain. UEFA Champions League Knockout Play-offs.

Stade Louis-IIZuschauer10.287.

AS Monaco 2

  • F Balogun (1. minute, 18. minute)
  • A Golovin (s/o 48. minute)

Paris Saint-Germain 3

  • D Doué (29. minute, 67. minute)
  • A Hakimi (41. minute)

Live-Kommentar

Damit können wir einen Haken hinter diese Partie machen. Mit der Königsklasse geht es bei uns morgen Abend wieder weiter, wenn zunächst ab 18:45 Uhr Playoff-Überraschung Qarabag Agdam zum Heimspiel gegen Newcastle lädt. Ihnen noch eine gute Nacht und bis bald!

Bei insgesamt 30:7 Abschlüssen wird sich Paris ärgern, die Tür zum Achtelfinale nicht noch weiter aufgestoßen zu haben. Bevor nächste Woche am Mittwoch um 21:00 Uhr das Rückspiel im Parc des Princes steigt, sind beide Mannschaften am Wochenende zunächst wieder in der Ligue 1 gefordert. Während Monaco am frühen Samstagabend beim Tabellenführer in Lens zu Gast ist, empfängt PSG anschließend am späten Abend Schlusslicht Metz zu Hause.

Trotz Blitzstart und früher 2:0-Führung ist Monaco am Ende mit dieser knappen Niederlage noch gut bedient. Die pure Effizienz der Monegassen sowie ein verschossener Elfmeter von Vitinha brachten die Pariser nicht aus der Ruhe, die mit insgesamt 80 Prozent Ballbesitz sehr dominant und auch bedacht auftraten. Noch vor der Halbzeit glich Paris aus und profitierte kurz nach der Pause von einem Platzverweis für Golovin. In Überzahl blieb PSG geduldig, drehte das Spiel und ließ nichts mehr anbrennen. Mann des Abends war mit zwei Toren und einer Vorlage Desire Doue, der früh für den angeschlagenen Dembele eingewechselt wurde. 

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Und so bleibt es beim 3:2 für PSG - Abpfiff in Monaco!

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Jetzt darf sich Köhn nochmal auszeichnen. In der Vorwärtsbewegung legt Hakimi für Lee ab, der sich den Ball nach innen vorlegt und halbrechts von der Strafraumkante draufhält. Köhn macht sich im kurzen Eck lang und lenkt den verdeckten Schuss um den Pfosten. 

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Erneut gibt Köhn keine sichere Figur ab. Eine Ecke von der rechten Seite zieht Lee mit viel Schnitt nah vor das Tor, wo sich Köhn im dichten Spielerpulk nicht wirklich durchsetzen kann. Dabei lässt er den Ball nur nach vorne abprallen und packt im Nachfassen zu, ehe sich Goncalo Ramos rechtzeitig orientieren könnte. 

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Doue flankt von links mit Zug zum Tor an den Fünfmeterraum, wo Ramos und Köhn zum Ball gehen. Ramos wäre früher dran, verpasst aber knapp mit dem Kopf. So hat Köhn ein wenig Glück und lenkt den Ball nach vorne. 

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PSG lässt nichts mehr anbrennen, vier Minuten werden gleich noch nachgespielt. 

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Das war jetzt zu viel klein-klein. Nach einem Steckpass von Lee müsste Joao Neves rechts vom Fünfer eigentlich selbst abschließen, legt stattdessen flach in den Rückraum quer. Und zwar vor den Sechzehner, wo Vitinha seine Direktabnahme aus 17 Metern über das Tor jagt.

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Nach einem Einwurf lässt Hakimi auf dem rechten Flügel Caio Henrique stehen und dringt in den Strafraum ein. Rechts vom Fünfer will der Marokkaner in den Rückraum flanken, dabei hält Faes seinen Fuß rein und fälscht so tückisch ab, dass sich der Ball fast entlang der Torlinie über Köhn weg um den langen Pfosten dreht.

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Paris lässt den Ball weiterhin sicher durch die eigenen Reihen laufen und scheint nicht mit aller Macht auf das vierte Tor zu gehen. Wenn man das Tempo situativ aber anzieht, dann stehen die Monegassen in den entscheidenden Momenten häufig zu weit weg.

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Sebastien Pocognoli wechselt zum vierten Mal und ersetzt Doppeltorschütze Balogun im Sturm durch Biereth.

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Rechts auf Sechzehnerhöhe legt Zaire-Emery nach innen für den zuvor durchgelaufenen Lee ab, der viel Platz hat und aus halbrechten 17 Metern draufhält. Sein strammer Schuss dreht sich nach außen weg und fliegt knapp am rechten Pfosten vorbei.

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Luis Enrique zieht seinen dritten Joker und bringt in der Offensive Goncalo Ramons für Barcola.

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Fast das 4:2! Einen Steilpass über halblinks darf Barcola viel zu einfach verarbeiten und dringt im Rücken der Abwehr in den Sechzehner ein. Frei vor Köhn schließt Barcola aus halblinken elf Metern flach ab und scheitert. Zwar geht der Schuss durch die Hosenträger von Köhn, doch ist der Torwart noch dran und lenkt den Ball gerade so um den linken Pfosten.

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Nach der kurz ausgeführten Ecke auf der linken Seite kann sich Paris den Ball im Rückraum erneut hin- und herschieben. Am Ende schießt Hakimi aus 18 Metern deutlich über das Tor.

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Lee setzt vor dem Sechzehner gut nach und hält aus zentralen 18 Metern drauf. Faes verteidigt eng und fälscht den Schuss über das Tor ab.

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Und natürlich wissen die Franzosen um ihre Chance, das Ergebnis in Überzahl noch deutlicher zu gestalten und die Tür zum Achtelfinale schon heute weit aufzustoßen.

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Aber der Distanzschuss von Zakaria und die daraus resultierende Ecke scheinen nur eine Ausnahme gewesen zu sein. Ansonsten hat PSG alles im Griff und hält den Ball in den eigenen Reihen.

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Immerhin zeigen die Monegassen nach dem Rückstand eine Reaktion und geben sich in Unterzahl nicht geschlagen. PSG hatte durchaus Glück, dass sich der Schiedsrichter die Szene mit dem Handspiel von Marquinhos nicht zumindest nochmal am Monitor angesehen hat.

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Zudem wird Vanderson durch Bamba ersetzt.

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Doppelwechsel aufseiten der Monegassen: Coulibaly kommt für Adingra.

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Nach diesem Wechsel geht es mit einem Eckball für Monaco weiter. Die hohe Hereingabe von links rutscht am ersten Pfosten durch und springt dahinter klar und deutlich an die Hand von Marquinhos. Der Brasilianer konnte den Ball nicht sehen, ging dabei instinktiv mit dem Kopf voraus und hat dann einfach Pech. Absicht lag sowieso nicht vor, außerdem war die Hand noch halbwegs angelehnt. Referee Jesus Gil Manzano lässt jedenfalls laufen, auch der VAR schaltet sich nicht ein.

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Luis Enrique wechselt zum zweiten Mal: Auf dem rechten Flügel macht Kvaratskhelia für Lee Platz.

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Um ein Haar die postwendende Antwort! Zakaria bringt sich nach einem Schlenker gegen Nuno Mendes in Abschlussposition und visiert aus halbrechten 17 Metern flach das lange Eck an. Safonov macht sich ganz lang, bekommt noch die Fingerspitzen dran und lenkt den Ball um den Pfosten.

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Tooor! Monaco - PARIS 2:3. Wie gesagt, die Führung für PSG war nur eine Frage der Zeit! Zaire-Emery leitet den Angriff mit einem schnellen Antritt durch das Zentrum ein und nimmt Kvaratskhelia halbrechts vor dem Sechzehner mit. Der Georgier spielt einen schönen Doppelpass mit dem überlaufenden Hakimi und passt entlang der Strafraumkante nach innen, wo der nachrückende Zaire-Emery auf engstem Raum kurz für Doue ablegt. Aus zentralen zwölf Metern hält Doue ansatzlos mit dem zweiten Kontakt drauf und trifft wuchtig ins untere rechte Eck. Die Monegassen standen in dieser Szene zu jedem Zeitpunkt einfach zu weit weg. 

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Vorlage Warren Zaïre-Emery

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Auch das war brandgefährlich: Doue bekommt den Ball rausgelegt und hebt ihn links vom Sechzehner an den ersten Pfosten. Im Rücken von Teze darf Joao Neves unbedrängt hochsteigen und drückt seinen Kopfball aus acht Metern über das Tor.

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Entlastungsangriffe der Monegassen gibt es praktisch gar nicht. Zwar ist das noch nicht der ganz große Druck im Rahmen der Pariser Offensivbemühungen, doch scheint die Führung nur eine Frage der Zeit zu sein. 

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Auch hier war mehr drin! Nach einem öffnenden Pass taucht Barcola links im Strafraum auf und spielt flach nach innen, wo Doue den Ball auf engstem Raum gut festmacht und mit dem Rücken zum Tor für den nachrückenden Zaire-Emery ablegt. Dem rutscht der Ball aus zentralen 13 Metern bei der Direktabnahme über den Spann und geht klar rechts am Tor vorbei. 

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Zentimeter fehlen! Nach einer Seitenverlagerung durch Joao Neves flankt Doue vom linken Sechzehnereck mit Zug zum Tor zentral an den Fünfer, wo Zaire-Emery unbedrängt im wahrsten Sinne des Wortes um Haaresbreite mit dem Kopf verpasst - da hat das Timing samt Körperhaltung aber auch nicht gestimmt. So zieht der Ball unberührt am langen Pfosten vorbei.

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Spätestens seit dem Platzverweis kennt das Spiel nur eine Richtung. Auch jetzt bleibt Paris sehr geduldig und legt sich den Gegner in Ruhe zurecht.

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Erster Wechsel aufseiten der Monegassen: Diatta kommt für Akliouche ins Spiel und ist die deutlich defensivere Alternative im Mittelfeld.

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Hakimi flankt von rechts halbhoch in den Sechzehner, wo der Ball in den Rückraum geklärt wird. Kvaratskhelia schließt aus 16 Metern auf engstem Raum ab und wird auf Kosten einer Ecke geblockt, die nichts einbringt. 

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Paris bleibt dran und kombiniert sich links in den Sechzehner, wo Vanderson den Ball nach einem Querpass blockt und damit eine Bogenlampe produziert. Vor dem Fünfer hält Joao Neves im Gewühl den Fuß rein, doch trifft er den Ball nicht richtig und sorgt für keine Gefahr.

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Das geht hier teils aber auch zu einfach für die Pariser, die sich den Ball nach einer kurz ausgeführten Ecke in Ruhe hin- und herspielen können. Vor dem Sechzehner legt Hakimi für Vitinha ab, der aus 20 Metern geblockt wird. 

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Vitinha wird aus der zweiten Reihe geblockt. Die Gäste sichern sich aber den zweiten Ball, sodass es nochmal Kvaratskhelia von der Strafraumkante versuchen kann und ebenfalls früh hängenbleibt.

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Und jetzt wird es natürlich ganz schwer für die Monegassen, die bis hierhin auch so schon kaum Spielanteile verzeichnet haben und jetzt versuchen werden, dieses Unentschieden möglichst lange zu halten. 

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Nach Ansicht der Bilder hat Jesus Gil Manzano keine andere Wahl. Wenngleich hier natürlich keine Absicht von Golovin ausgeht, wandelt der Spanier nach diesem rüden Foulspiel Gelb in glatt Rot um und schickt den Russen vom Platz.

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Bei dieser Schilderung ahnen Sie es aber womöglich bereits: Der VAR schaltet sich ein und bittet Jesus Gil Manzano persönlich an den Monitor. Vitinha hat es glücklicherweise nicht so hart erwischt, der Portugiese wird das Spiel fortsetzen können. 

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In der eigenen Hälfte will Golovin gegen Vitinha nachsetzen und kommt zu spät. Mit einem langen Ausfallschritt und vor allem offener Sohle trifft er den Portugiesen dabei voll am Schienbein und sieht vorerst nur Gelb. 

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Beide Mannschaften kommen personell unverändert aus der Kabine, der zweite Durchgang läuft. 

In einer sehr unterhaltsamen ersten Hälfte haben wir bereits vier Tore gesehen. Der Anfang gehörte enorm effizienten Hausherren, die nach ihren ersten beiden Torannäherungen nach 18 Minuten 2:0 in Front lagen. Weil kurz darauf auch noch Köhn einen Elfmeter von Vitinha parierte und Dembele angeschlagen ausgewechselt werden musste, schien alles gegen PSG zu laufen. Mit fast 80 Prozent Ballbesitz ließen sich spielbestimmende Pariser aber nicht verrrückt machen, glichen noch vor der Pause aus und haben das Momentum vor dem zweiten Durchgang klar auf ihrer Seite.

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Halbzeit in Monaco.

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Nach einem Foul von Teze an Nuno Mendes gibt es nochmal einen aussichtsreichen Freistoß für PSG 19 Meter zentral vor dem Tor. Joao Neves nimmt sich der Sache an, schießt aber zu mittig direkt in die Arme von Köhn.

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Zwei Minuten werden nachgespielt. 

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Gute Chance für Paris. Nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte verlagern die Gäste das Spiel auf die halbrechte Seite, wo Kvaratskhelia Platz bekommt und Tempo aufnimmt. Bei seinem Tempodribbling legt sich der Georgier den Ball am Sechzehner leichtfüßig an Faets vorbei, lässt dann auch noch Zakaria stehen und schließt aus vollem Lauf vom rechten Fünfereck ab - Außennetz!

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Hakimi kommt mit Tempo über rechts und legt am Sechzehner für Kvaratskhelia ab, der aus halbrechten 16 Metern früh geblockt wird. Aber gerade die Zwischenräume verteidigt Monaco bislang oft zu luftig. 

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Bei weiterhin nur 20 Prozent Ballbesitz muss sich Monaco den Vorwurf gefallen lassen, mit der Zwei-Tore-Führung im Rücken zu wenig für das Spiel investiert zu haben. Nach einem Steckpass von Camara kommt jetzt immerhin Adingra links im Strafraum zum Abschluss und verzieht unter Gegnerdruck aus spitzem Winkel deutlich. 

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Tooor! Monaco - PARIS 2:2. Der Ausgleich! Aus dem zentralen Halbfeld verlagert Joao Neves das Spiel auf den linken Flügel, wo Vanderson Gegenspieler Doue im Eins gegen Eins zu einfach nach innen ziehen lässt. So kann Doue aus halblinken 17 Metern wuchtig draufhalten und scheitert mit seinem tückischen Aufsetzer an Köhn, der den Schuss im rechten Eck noch gut abwehrt. Den Abpraller schnappt sich aber Hakimi nahe dem rechten Fünfereck vor Caio Henrique und zieht mit dem zweiten Kontakt ansatzlos per Dropkick ab. Der Ball geht durch die Beine von Caio Henrique und schlägt platziert im unteren linken Eck ein.

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Nach einem Ballgewinn tief in der eigenen Hälfte kann Monaco jetzt aber mal umschalten. Akliouche hat im Zentrum Platz und nimmt Adingra zu seiner Linken mit, der im Strafraum nach einem Übersteiger gegen Marquinhos aus spitzem Winkel abschließt und das Tor in Rückenlage deutlich verfehlt. 

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Paris geht sehr bedacht vor und hält im Rahmen der Ballbesitzphasen das Risiko für mögliche Umschaltmomente der Monegassen gering. Dadurch wirkt das Spiel in dieser Phase etwas statisch.

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Schönes Kombinationsspiel aufseiten der Hausherren. Zentral vor dem Sechzehner chippt Golovin den Ball per Doppelpass in den Lauf von Vanderson, der rechts im Strafraum direkt per Kopf nach innen ablegt. Der Ball kommt aber genau in den Rücken von Balogun und wird dahinter abgefangen.

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Kvaratskhelia nimmt in der Vorwärtsbewegung den überlaufenden Hakimi mit, der rechts vom Sechzehner wieder nach innen für den Georgier ablegt. Aus halbrechten elf Metern hält Kvaratskhelia ansatzlos drauf und verfehlt das untere lange Eck um einen Meter.

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Weiterhin zählen wir 80 Prozent Ballbesitz in den Reihen der Gäste. Paris scheint die frühen Rückschläge gut weggesteckt zu haben und sucht seit dem Anschlusstreffer geduldig nach den Möglichkeiten, das Tempo situativ anzuziehen. 

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Adingra zieht auf dem linken Flügel im Dribbling nach innen und hält halblinks vor dem Sechzehner drauf. Sein Versuch ist harmlos und rollt in die Arme von Safonov. Damit zählen wir den ersten Abschluss der Monegassen, der nicht im Netz landet. 

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Golovin verliert den Ball in der gegenrischen Hälfte, worauf Paris schnell umschaltet. Doue schiebt an und versucht, aus dem rechten Halbfeld halbdiagonal in den Lauf von Barcola durchzustecken. Vor dem Sechzehner grätscht im letzten Moment Teze dazwischen und kann den Ball in höchster Not abfangen.

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Der kurze Zupfer von Doue war jedoch zu wenig für ein Foul, zumal Vanderson sehr theatralisch zu Boden ging. Nach einem kurzen Check im Hintergrund bestätigt nun auch der VAR das Tor. 

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Und natürlich moniert Vanderson im Anschluss, regelwidrig gehalten worden zu sein. Auch Zakaria wird gegenüber dem Schiedsrichter etwas zu lautstark vorstellig und sieht Gelb.

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Tooor! Monaco - PARIS 2:1. Der Joker sticht sofort! Vanderson will sich den Ball im Halbfeld an Doue vorbeilegen, wird dabei kurz gehalten und kommt zu Fall. Das Spiel läuft aber weiter und Paris spielt sich auf der linken Seite schnell nach vorne. Nahe dem linken Strafraumeck setzt sich Barcola gegen Teze durch und steckt für Doue durch, der halblinks in der Box viel zu viel Platz hat und nicht angegriffen wird. Der 20-Jährige nimmt die Kugel kurz mit und jagt sie aus elf Metern mithilfe des Innenpfostens unhaltbar ins untere rechte Eck.

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Vorlage Bradley Barcola

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Auch das noch: Dembele läuft etwas unrund und muss nach nur 27 Minuten ausgewechselt werden. An seiner Stelle betritt Doue das Feld.

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Nach einem Pressschlag gegen Barcola bleibt Vanderson liegen, dürfte das Spiel aber wohl gleich wieder fortsetzen können. Derweil macht sich plötzlich Desire Doue vor der Bank der Gäste für eine Einwechslung bereit.

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Es läuft bislang also alles gegen Paris. Erst machen die Monegassen zwei Tore aus zwei Chancen, dann vergibt Vitinha auch noch vom Punkt. Jetzt nimmt sich mal Kvaratskhelia ein Herz und setzt seinen strammen Versuch aus halblinken 20 Metern gut zwei Meter am rechten Pfosten vorbei.

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Vitinha stellt sich der Verantwortung vom Punkt und hat die XXL-Chance, postwendend den Anschluss zu erzielen. Aber er vergibt! Zwar mit reichlich Zug dahinter, doch schießt Vitinha viel zu unplatziert auf das untere linke Eck. Köhn hat den Braten gerochen und wehrt mit beiden Händen nach vorne ab, ehe Vanderson final klärt.

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Für sein Foulspiel sieht Faes zudem die Gelbe Karte. Ohenhin war das Ganze viel zu übermotiviert vom Belgier, in der Mitte hätte schließlich auch noch Teze eingreifen können. 

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Jesus Gil Manzano zeigt auf den Punkt, es gibt Elfmeter für PSG! Bei einem Rückpass leistet sich Faes im Aufbau einen leichtsinnigen Stockfehler auf der rechten Seite, sodass Kvaratskhelia dazwischenspritzen kann und in den Strafraum eindringt. Faes will von hinten ausbaden und setzt zu einem Tackling an, bei dem er den Georgier klar und deutlich von den Beinen holt. 

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Tooor! MONACO - Paris 2:0. Verrückt, mit ihrer zweiten Offensivannäherung erzielen die Monegassen ihr zweites Tor! Nach einem Einwurf sichern sich die Hausherren den zweiten Ball im Mittelfeld, worauf Balogun kurz nach der Mittellinie auf Akliouche ablegt und dann aus dem Rücken der hochstehenden PSG-Abwehrkette direkt in die Spitze startet. Akliouche sieht das und steckt mustergültig in den Lauf von Balogun durch, der einfach schneller als Marquinhos ist. So kann Balogun aus zentralen 13 Metern frei vor Safonov abschließen und trifft aus vollem Lauf trocken ins untere linke Eck.

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Vorlage Maghnes Akliouche

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Nach diesen beiden guten Chancen dürfte Monaco gewarnt sein. Mit der frühen Führung im Rücken agiert die Pocognoli-Truppe sehr zurückgezogen und kommt bislang auf nur 16 Prozent Ballbesitz.

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Die nächste gute Möglichkeit für PSG gleich hinterher! Dembele darf auf dem rechten Flügel andribbeln und spielt rechts vom Sechzehner flach nach innen, wo Barcola mit dem Rücken zum Tor für Joao Neves ablegt. Aus zentralen 15 Metern schließt der Portugiese direkt mit der Innenseite ab und jagt den Ball knapp über das Tor.

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Die erste gute Chance für die Gäste. Einen flachen Pass von Joao Neves legt Nuno Mendes vor dem Sechzehner direkt in den Lauf von Kvaratskhelia ab, der in den Strafraum eindringt und aus halblinken elf Metern abschließt. Im allerletzten Moment grätscht von der Seite Faes dazwischen und blockt den Ball über das Tor. 

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Jetzt nähert sich PSG auch erstmals über die rechte Seite an. Auf dem rechten Flügel bringt Hakimi den Ball aus vollem Lauf flach nach innen, wo Köhn am Fünfer abtaucht und das Leder sicher in seinen Armen begräbt.

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Das war zugleich die erste offensive Annäherung der Pariser. Ansonsten kommt PSG noch nicht über leeres Ballgeschiebe im Mittelfeld hinaus. 

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Nuno Mendes wird auf dem linken Flügel in Szene gesetzt und hat links vom Sechzehner Platz. Sein flaches Zuspiel wird in der Mitte auf Kosten einer ersten Ecke geklärt, die in der Folge nichts einbringt. 

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Da fällt es auch nicht groß ins Gewicht, dass Paris in diesen Anfangsminuten bislang 80 Prozent Ballbesitz verzeichnet. Monaco hat dieses Spiel praktisch mit einer Führung begonnen und sieht sich jetzt in Ruhe an, was die Gäste im Angebot haben. 

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Den Anfang haben die Pariser mal ordentlich in den Sand gesetzt. Tief aus der eigenen Hälfte durfte schon Nuno Mendes diesen Ball quer durch den Platz so nicht spielen, im Anschluss hat PSG in der Rolle als Zuschauer der Zugriff auf der linken Seite und auch im Strafraum komplett gefehlt. 

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Tooor! MONACO - Paris 1:0. Kalte Dusche für PSG, Moncaco geht nach nicht einmal 60 Sekunden in Führung! Bei einer verunglückten Seitenverlagerung von Nuno Mendes fängt Caio Henrique den Ball halblinks an der Mittellinie ab und legt sofort den Vorwärtsgang ein. Nach Zusammenspiel mit Camara steckt Caio Henrique im letzten Drittel auf Golovin durch, der links im Strafraum viel zu viel Platz hat und den Ball vor der Grundlinie unbedrängt in die Mitte heben darf. Und weil auch hier die Zuordnung bei den Parisern überhaupt nicht stimmt, hat Balogun keine Mühe, den Ball freistehend aus drei Metern mit dem Kopf ins Tor zu drücken.

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Vorlage Aleksandr Golovin

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Wir wären so weit, Paris hat angestoßen. 

Geleitet wird die Partie vom Spanier Jesus Gil Manzano, der dabei von Angel Nevado und Guadalupe Porras Ayuso an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Guillermo Cuadra Fernandez, vor den Bildschirmen bilden Carlos del Cerro Grande und Valentin Gomez das VAR-Duo. 

Als Ligakonkurrenten kennen sich beide Mannschaften natürlich bestens, Monaco dürfte das letzte Aufeinandertreffen in der Hinrunde der laufenden Ligue-1-Saison Mut machen. Ende November setzte sich die AS zu Hause nämlich mit 1:0 durch und hat damit vier der letzten sechs Heimspiele gegen PSG gewonnen (1U, 1N). Auf internationaler Bühne begegnet man sich heute zum ersten Mal, auf den Gewinner dieser Paarung würde im Achtelfinale entweder Klub-Weltmeister Chelsea oder der FC Barcelona warten. 

Monaco dagegen trennte sich zum Abschluss der Ligaphase torlos von Juventus und rettete sich mit diesem Punktgewinn auf Platz 21 knapp in die Playoffs. Bei nur zwei Siegen gegen Bodö (1:0) sowie Galatasaray (1:0) blieb man immerhin zu Hause ungeschlagen und knöpfte unter anderem Man City einen Punkt ab. Insgesamt hat sich die Trennung von Adi Hütter bislang nicht ausgezahlt. Im Pokal zuletzt ausgeschieden, liegt Monaco in der Ligue 1 nur auf Platz 8 und hat den Anschluss an die CL-Plätze bereits verloren.

Ein Sieg hätte PSG am letzten Spieltag für die Top 8 gereicht, stattdessen trennte man sich von Newcastle nur 1:1 und beendete die Ligaphase auf Platz 11. Bereits zuvor blieb man gegen Sporting (1:2) und Bilbao (0:0) sieglos und verspielte so noch das sicher geglaubte Achtelfinal-Ticket. Selbst in der Ligue 1 wird der Weg zum Titel kein Spaziergang. Durch die Niederlage in Rennes musste Paris die Tabellenführung einen Punkt dahinter an Lens abtreten, nach dem Spiel kritisierte Dembele die Einstellung seiner Mitspieler öffentlich. 

Es gibt Mannschaften, für die das Erreichen der Champions-League-Playoffs bereits ein Erfolg ist, so hat zum Beispiel die AS Monaco damit ihr Mindestziel erreicht. Gewiss zählt aber nicht der Titelverteidiger dazu, der sich diesen Umweg am liebsten erspart hätte. Und dennoch könnte man die Paarung als gutes Omen aus Sicht der Pariser betrachten, die sich im Vorjahr auf dem Weg zum Titel auch schon in einem reinen Ligue-1-Duell gegen Brest in den Playoffs durchsetzten - während Monaco an Benfica scheiterte.

Auch PSG war zuletzt am Freitag im Einsatz und musste beim 1:3 in Rennes die erste Niederlage in der Ligue 1 nach zuvor sieben Siegen in Folge einstecken. Luis Enrique tauscht seine Startelf heute auf zwei Positionen aus: Erwartungsgemäß beginnt Kapitän Marquinhos in der Innenverteidigung und verdrängt dafür Zabarnyi auf die Bank, zudem erhält Barcola auf dem linken Flügel den Vorzug vor Doue (Bank). 

Und hier die Aufstellung der Gäste aus Paris: Safonov - Hakimi, Marquinhos, Pacho, Nuno Mendes - Zaire-Emery, Vitinha, Joao Neves - Kvaratskhelia, Dembele, Barcola.

Am vergangenen Freitag sorgte Monaco in der Ligue 1 gegen Kellerkind Nantes bereits in der ersten Halbzeit für klare Verhältnisse und feierte am Ende einen verdienten 3:1-Heimsieg. Im Vergleich dazu nimmt Trainer Sebastien Pocognoli heute eine personelle Änderung vor und muss dabei den krankheitsbedingten Ausfall von Thilo Kehrer kompensieren. Für den deutschen Innenverteidiger rückt Jordan Teze positionsgetreu ins Abwehrzentrum.

Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Anfangself der Hausherren: Köhn - Vanderson, Teze, Faes, Caio Henrique - Zakaria, Camara - Akliouche, Golovin, Adingra - Balogun.

Herzlich willkommen zum Playoff-Hinspiel der Champions League zwischen der AS Monaco und Paris St.-Germain.