SSC Neapel - Parma; Italien, Serie A

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

SSC Neapel - Parma. Italien, Serie A.

Diego Armando MaradonaZuschauer40.000.

Live-Kommentar

So, alle Augen nun auf Inter. Der Tabellenführer empfängt gleich ab 20:45 Uhr Lecce, Kollege Königseder steht Gewehr bei Fuß und erwartet Sie freudig. Viel Spaß auch damit. 

Mit dem 0:0 schließt Napoli wenigstens wieder zum zweitplatzierten Milan auf, die Rossoneri haben aber auch noch ein Spiel offen, bestreiten das morgen in Como, kurze Anreise, aber da hängen die Trauben hoch. Am Samstag spielt die SSC erneut daheim, dann gegen Sassuolo ab 18:00 Uhr. Parma bleibt auf Rang 14, jetzt schon üppige acht Punkte über dem Strich. Und muss Sonntagmittag im altehrwürdigen Ennio Tardini gegen Genua ran. 

Napoli verpasst den Pflicht- bzw. Arbeitssieg, hatte Pech bei der Abseitsentscheidung zu Beginn, vermochte es aber nicht, sich Hochkaräter zu erspielen. Parma verkaufte sich teuer, ließ wenig zu, fast gar nichts. Die beste Abwehr der unteren Tabellenhälfte, diesen Titel trägt man nicht zufällig. Eigene Chancen waren wohl nicht vorgesehen, gab auch keine. Dennoch ist der Punktgewinn ein verdienter, besser kann man gegen ein Topteam eigentlich nicht verteidigen. 

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Und das war es dann auch schon. 

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Lucca probiert links im Strafraum einen Fallrückzieher, klappt nicht, war keine gute Idee, den Ball hätte er auch konservativ verarbeiten können. 

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Valenti zieht ein wertvolles Offensivfoul im eigenen Sechzehner, Höjlund hat da nicht viel gemacht. 

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Doch fünf Minuten extra. Die Nettospielzeit gibt das überhaupt nicht her, aber Parma hat natürlich schon ein wenig Zeitspiel betrieben, das jetzt bestraft wird. 

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Und bei Parma übergibt Ordonez für Benedyczak.

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Totalausfall David Neres geht wieder raus, war er nicht fit? Lucca ersetzt ihn. 

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Napoli braucht die Nachspielzeit. Die wird aber eher mickrig ausfallen, da bin ich mir ziemlich sicher. 

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Gelbe Karte für David Neres, Frustfoul nach einem eher peinlichen Ballverlust gegen Valeri. 

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Napoli bleibt minutenlang geduldig, dann aber ist man im Strafraum und bringt sogar Lobotka gut in Schussposition, halbrechts, 15 Meter vor dem Tor. Zu unplatziert, Rinaldi packt einmal mehr sicher zu.

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Filippo Rinaldi hat ganz viel Zeit. Und diese Gelbe ist ihm wurscht, es ist ein Serie-A-Einstand zu Null in Sicht. 

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Politano übergibt bei der Heimelf an Vergara.

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Wir gehen in die Schlussviertelstunde. Es ist jetzt auch schon Frust dabei bei den Gastgebern. Ob das noch was wird heute? Ich hege große Zweifel.

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Bisserl Ballglück mal, hat Napoli auch notwendig. So kommt Rrahmani zum Abschluss, der misslingt, gibt aber überraschenderweise Ecke. Eine folgenlose Ecke allerdings.

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Endlich mal ein Abschluss. McTominay aus 16 Metern genau auf die Mitte des Tores, wenig überraschend steht genau da Rinaldi.

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Cuesta schickt Troilo in den vorzeitigen Feierabend, Delprato darf jetzt mitverteidigen.

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Sascha Britschgi zerrt am Trikot von Spinazzola, über Gelb muss sich der junge Schweizer da nicht wundern.

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Parma hat die beste Abwehr in der unteren Tabellenhälfte, bestätigt sich heute, so steigt man natürlich nicht ab, da gibts ganz andere Kandidaten. Aber hier und heute wird Napoli natürlich nicht locker lassen. Kopfball Di Lorenzo aus dem Gedränge, drüber! 

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Bin wieder da und wir haben nichts verpasst. Klar, fünf Neue, erst einmal neu sortieren. 

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Dazu noch Bernabe für Ondrejka. Und jetzt atme ich erst einmal 120 Sekunden durch. 

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Wechseln kann Parma auch, Pellegrino für Cutrone bei Parma. 

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Mazzocchi übergibt zudem Spinazzola.

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Campos für Lang bei Napoli.

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So, Stunde durch, Wechselzeit. Bei Napoli macht Olivera Platz für Elmas.

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Parma mal in der gegnerischen Hälfte. Ballverlust, Troilo foult Höjlund aber sofort taktisch und nimmt die zwingende Gelbe billigend in Kauf. 

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Höjlund hätte einfach sofort abziehen müssen, so kommt Keita von hinten angestürmt und kann noch entscheidend stören. Die Kollegen Rinaldi und Circati lagen hilflos auf dem Boden und können sich jetzt beim Belgier bedanken. 

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Hui, Missverständnis von Rinaldi und Circati, die sich bei einem langen Ball von Milinkovic-Savic (!) gegenseitig aus dem Spiel nehmen. Damit hätte Gerd Müller wohl gerechnet, nicht aber Höjlund, der das Geschenk nicht nutzen kann. 

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Alles wie gehabt, den Ball haben eigentlich nur die Himmelblauen, die Dunkelblauen machen höchst erfolgreich die Räume dicht. Oder die Schotten, sprich, den McTominay.

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Der mischt sich nicht ein, dafür hat er auch keinerlei Grund. War der Wunsch der Vater des Gedankens bei McTominay. 

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Napoli unverändert. Und gleich in heller Aufregung, man hätte gerne einen Handelfmeter. Fabbri sieht das anders, was sagt der VAR? 

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Und weiter gehts. 

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So jetzt hat Valeri ohne fremde Hilfe die Schuhe gebunden und kann Sörensen ersetzen. 

Wir warten noch auf einen Wechsel von Parma, das zieht sich gerade etwas. 

Geht in Ordnung, dieser Zwischenstand. Parma hat gut verteidigt, nur einmal geriet man in den Comedymodus, wurde da aber vom VAR gerettet. Rinaldi konnte sich noch einmal bei einem Kopfball von Buongiorno auszeichnen, ansonsten war nicht viel los im Strafraum der Gäste. Die offensiv freilich komplett unauffällig blieben, die xGoals von 0,18 erscheinen mir da sogar noch überraschend hoch. Wie auch immer, ein Tor würde der Partie guttun. 

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Torlos geht es in die Kabinen.

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Die hat zwei Minuten gedauert, diese Zahl leuchtet jetzt auch auf der Tafel auf. 

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Wir nähern uns der Nachspielzeit, die wird es wegen der VAR-Überprüfung des vermeintlichen 1:0 geben. Aber nur wegen dieser. 

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Die Aufregung hält sich in Grenzen, im eigenen Fünfer ist Grizzlybär Milinkovic-Savic eine Macht, faustet den Ball weg, obwohl er dabei auch noch gefoult wird. 

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Jetzt aber doch die erste Ecke für Parma. Wir sind gespannt! 

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Kein weiterer Abschluss für Parma, aber eine längere Phase in der gegnerischen Hälfte. Dass der Zug zum Tor nicht vorhanden ist, zeigt sich daran, dass man sich eher in Richtung des eigenen Sechzehners kombiniert. 

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Und da haben wir einen Ansatz. Ein Weitschuss von Ondrejka geht zwar genau auf Milinkovic-Savic, aber ein xGoals-Anfang ist gemacht. Viel gefährlicher wird es allerdings auf der anderen Seite, Höjlund aus der Drehung aufs linke Eck, Rinaldi ist erneut zur Stelle. 

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Wenn Rinaldi heute beim Titelkandidaten die Null festhält, dann hat er aber sicherlich gute Karten. Aber da ist noch ein weiter Weg hin, irgendwann müssen seine Vorderleute auch mal für ein Minimum an Entlastung sorgen. 

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Das ist übrigens Rinaldis erstes Serie-A-Spiel überhaupt. Bisher war der 23-Jährige nur in der Serie C aktiv. Stammkeeper Zion Suzuki wird noch ein paar weitere Wochen ausfallen, eine klare Nummer 2 sieht Cuesta in seinem Kader offensichtlich nicht.

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Eckball von Napoli links, den spielt Lang erst kurz, den zweiten Ball flankt er dann prima zur Mitte. Buongiornos wuchtigen Kopfball aus kurzer Distanz pariert Rinaldi reaktionsschnell. 

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Was den Wenger-Plan angeht, da gehen die Meinungen in der Redaktion offensichtlich auseinander, ich höre Widerworte. Soll sein, das war und ist beim VAR ja nicht anders. Und Sie haben ja bestimmt Ihre eigene Meinung dazu.

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Muss es Napoli also weiter probieren. Die Lücke ist nicht leicht zu finden, keine Frage. 

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Mamma mia, jetzt bekommen wir auch die Auflösung im Computermodell. Mazzocchi war da auf rechts wirklich hauchdünn im Abseits, das auch noch mit der Schulter. Wenn es nach Arsene Wenger geht, wird das zukünftig nicht mehr abgepfiffen und auch ich würde das als sinnvolle Regeländerung ansehen. 

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Bei dem Gestolper und Gestocher war alles in Ordnung, aber schon im Vorfeld gab es auf der rechten Außenbahn eine Abseitsposition. Gefühlt zwei Minuten, bevor der Ball dann drin war, aber da gibt es keinen Spielraum, Abseits bei der Torentstehung, Treffer wird einkassiert! 

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Wird es nicht, ein - Verzeihung - Kacktor bringt die frühe Führung der Gastgeber. Circati fabriziert fast ein Eigentor, bugsiert das Leder an den rechten Pfosten.  Dann wird intensiv rumgestolpert, Parma kann nicht klären und irgendwann drückt Scott McTominay den Ball aus kürzester Distanz doch noch über die Linie. Aber überraschenderweise meldet sich der VAR zu Wort. 

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Parma hat sich jetzt regelrecht eingeigelt, könnte ein Geduldsspiel für Napoli werden.

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Erste interessante Szene. McTominay kommt im Strafraum in zentraler Position an den Ball, setzt seine Direktabnahme am rechten Pfosten vorbei. 

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Eher gemütlicher Beginn. Man nimmt vielleicht darauf Rücksicht, dass doch noch ein paar mehr Leute an diesem frühen Abend ins Diego Armando Maradona kommen. Ansonsten ist der Saisonminusrekord wohl fix, aus neapolitanischer Sicht sind plus 11 Grad wohl sowas wie minus 11 bei uns. 

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Und los! 

Auf der richtigen Seite der Alpen kann man natürlich selbst im Januar gut kicken, vor allem südlich der Abruzzen. Klar, aktuell 11 Grad sind auch hier nicht vergnügungssteuerpflichtig, aber es ist trocken und ein Jäckchen reicht. Schiedsrichter Fabbri ist sogar kurzärmlig unterwegs, alles ist bereit für den Anpfiff. 

Das letzte Match zwischen Napoli und Parma endete im Mai 2025 torlos. Das war die vorletzte Runde der Vorsaison und beide konnten mit dem Punkt leben. Weil Napoli eine Woche später den Scudetto mit einem 2:0 gegen Como holte und Parma mit einem 3:2 in Bologna den Klassenerhalt sicherte. Die drei direkten Duelle zuvor gingen allesamt an die Erben Maradonas. 

Napoli hat nach dem turbulenten 2:2 bei Inter aktuell vier Punkte Rückstand auf die Nerazzurri, die ihrerseits ab 20:45 Uhr den Fußballmittwoch im San Siro gegen Lecce abrunden. Vorlegen ist also angebracht für das Team vom gesperrten Antonio Conte. Der muss übrigens auch am Wochenende beim Heimspiel gegen Sassuolo den Innenraum noch meiden.

Aktuell notiert Parma als Vierzehnter sieben Zähler über dem Strich, punktet sogar auswärts regelmäßig. So zuletzt mit dem angesprochenen und so wichtigen 2:1 in Lecce, dies sorgte dafür, dass man heute doch recht tiefenentspannt die Reise nicht ganz so weit nach Süden antreten konnte. 

Napoli gegen Parma, das war zu Zeiten, als die Gäste noch als AC Europa aufmischten, ein Topduell auf Augenhöhe.  Davon sind wir zwar noch ein gutes Stück entfernt, aber im dritten Jahr Serie A könnte Parma Calcio diesmal nicht bis zum Schluss in Sachen Klassenerhalt zittern müssen.

Trainer Carlos Cuesta schmeißt alles über den Haufen. Man möchte meinen, zuletzt sei seine Truppe 0:6 in Lecce untergegangen, aber nein, man hat 2:1 gewonnen. Trotzdem sechs Startelfänderungen, selbst im Tor mit Rinaldi für Corvi. Nur die Mittelfeldmotoren Mandela Keita und Oliver Sörensen sind eigentlich immer dabei, so auch heute. 

Und so geht der Gast aus der Emilia-Romagna die Sache an: Rinaldi - Circati, Trolio, Valenti - Britschgi, Keita, Estevez, Ordonez, Sörensen - Ondrejka, Cutrone.

Conte ist nach seinem Platzverweis am Sonntag mal wieder gesperrt, diese Aufstellung geht aber natürlich trotzdem auf seine Kappe. Groß diskutieren müssen wir aber ohnehin nicht drüber, es gibt keinerlei personelle Änderungen.

Andiamo! Mit der Startelf der sportlichen Sozietät: Milinkovic-Savic - Di Lorenzo, Rrahmani, Buongiorno - Mazzocchi, Lobotka, McTominay, Olivera - Politano, Lang - Höjlund.

Herzlich willkommen in der Serie A zur Begegnung des 16. Spieltages zwischen der SSC Neapel und Parma Calcio.