1. FC Nürnberg - Dynamo Dresden; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

1. FC Nürnberg - Dynamo Dresden. 2. Bundesliga.

Grundig StadionZuschauer45.000.

1. FC Nürnberg 0

    Dynamo Dresden 2

    • H Koudossou (55. minute ET)
    • B Bobzien (83. minute)

    Live-Kommentar

    Das war es vorerst, aber um 20:30 Uhr haben wir ja noch was für Sie. Den Schlager zwischen Darmstadt und Hannover, viel Spaß auch damit. 

    Nürnberg bleibt Neunter, aber für Dresden ist dieser Dreier pures Gold. Das torlose Remis zwischen Münster und Fürth parallel ist die Sahne auf der Torte, die jetzt mit einer großen "11" verziert ist. Von diesem Rang kann man jetzt ganz entspannt auf die Sonntagsspiele schauen und auch auf das nächste Duell daheim gegen Bochum blicken. Nürnberg reist in Runde 30 nach Bielefeld. 

    Ganz wichtiger Dreier für Dynamo Dresden im Kampf um den Klassenerhalt. Nürnberg erwischte einen komplett gebrauchten Tag, offensiv harmlos und defensiv mit Fehlern wie beim Eigentor von Koudossou nach 55 Minuten. Von diesem Schock erholten sich die Gastgeber nicht mehr, spätestens mit dem SGD-Kontertor zum 2:0 durch Bobzien war die Sache gelaufen. Letztlich mögen die Statistiken für den FCN sprechen, unverdient ist der Dreier für die Gäste aber keineswegs, so abwehrstark sah man sie schon lange nicht mehr. 

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    Und dann ist Feierabend, Nürnberg 0, Dresden 2. 

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    Klose zieht auch seinen letzten Wechsel für Soldic für Markhiev.

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    Reichert darf endlich mal einen Ball halten, bei einem Weitschuss von Fröling fliegt er schön ins rechte Eck und wehrt zur Seite ab. 

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    Die Nachspielzeit beträgt vier Minuten. Das geht in Ordnung, nach der Pause gab es deutlich mehr Unterbrechungen.

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    Letzter Wechsel Dynamo, Bobzien raus, Fröling rein.

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    Wieder Zoma mit einer Hereingabe, am zweiten Pfosten grätscht Becker das Leder neben das Tor. 

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    Die Messe macht einen sehr gelesenen Eindruck. Der FCN brachte ja schon vor diesem zweiten Nackenschlag eigentlich nichts mehr zustande, lediglich Zuma randaliert gelegentlich noch mit seiner enormen Wucht. Die der restlichen Nürnberger Offensive heute abgeht. 

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    Toooor! Nürnberg - DRESDEN 0:2. Nürnbergs anschließende Ecke ist wieder für die Katz, aber Dresden kann kontern. Lemmer schickt Ben Bobzien auf die Reise, der ist nicht zu halten, kurvt von rechts zur Mitte und zielt im Strafraum angekommen präzise neben den rechten Pfosten. Null Chance für Reichert, Dresdens erster Schuss auf sein Tor heute ist direkt drin. 

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    Vorlage Jakob Lemmer

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    Fast das 1:1! Und es wäre wieder ein Eigentor gewesen. Julian Pauli will klären, aber da war gar keine Gefahr mehr. Er lenkt den Ball knapp am langen Eck vorbei. Schreiber dem Ball nur mit Entsetzen hinterherschauen.

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    Lubach jetzt mit der Ecke, Justvan pausiert. Zu nah vor das Tor, da ist Schreiber mit den Fäusten zur Stelle. 

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    Sowie Bünning für Herrmann.

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    Wir bleiben im Rhythmus mit den Doppelwechseln. Jetzt ist wieder Stamm dran. Und bringt Kammerknecht für Menzel.

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    Yilmaz grätscht an der Seitenauslinie Bobzien um, Gelb geht völlig in Ordnung. 

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    Außerdem darf Grimaldi für Scobel ran.

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    Die versucht Klose jetzt einzuwechseln mit von der Hitz für den Unglücksraben Koudossou.

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    Wir gehen schon in die Schlussviertelstunde. Dynamo hat nach der Pause eigentlich noch nichts gezeigt. Weiter kein einziger Torschuss auf den Kasten von Reichert, aber ein scharfer Flachpass zur Mitte von Vermeij reicht ja auch, wenn mit Koudossou ein Gegenspieler entsprechend mitarbeitet. Auch der Club kann nicht an die Leistung des ersten Durchgangs anschließen, das Bemühen ist den Mittelfranken nicht abzusprechen, aber wo bleibt die Torgefahr?

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    Und Daferner löst Vermeij ab.

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    Doppelwechsel jetzt auch bei Dynamo. Lemmer für Ceka.

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    Nix.

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    Jetzt aber eine Ecke für die Hausherren, was macht Justvan draus?

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    Kein Eckball für Nürnberg, das immer noch vom Gegentreffer geschockt zu sein scheint. 

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    Erste Gelbe der Partie für Dresdens Ceka nach unfreundlicher Begrüßung des eingewechselten Lubach.

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    Und Lubach ist für Baack neu dabei. 

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    Doppelwechsel von Klose, er bringt Finn Becker für Nzingoula.

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    Die Blitztabelle sieht jetzt tatsächlich Dynamo auf dem komfortablen Rang 11. Aber bis zum Ende des Spieltags fließt noch viel Wasser die Elbe hinunter. Vom Saisonende ganz zu schweigen.

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    Nürnberg antwortet mit einem Freistoß von Nzingoula aus 20 Metern, Schreiber ist im linken Eck zur Stelle. 

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    Toooor! Nürnberg - DRESDEN 0:1. Und hier jubeln jetzt die Dynamos. Weil Vermeij und Menzel da schön kombinieren auf rechts. Am Strafraum angekommen nimmt Vermeij den Kopf hoch, will Bobzien in der Mitte bedienen. Der kommt nicht an den Ball, weil diesen einen Schritt vor ihm Koudossou ins eigene Netz befördert. 

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    Nun ist der Bann gebrochen, nicht hier, aber allgemein. Eh klar, mit Kaiserslautern hat das Team getroffen, bei dem es den Zahlen nach am Unwahrscheinlichsten war. Dat is Fußball, nicht auf Pfälzisch, aber das versteht jeder von Flensburg bis Garmisch. 

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    Dauert etwas, da jetzt auch ein Aufreger auf der anderen Seite, Zoma wieder gegen Pauli. Auch hier sieht Bickel kein strafwürdiges Vergehen. Und nach Studium der beiden Zeitlupen stimmen wir ihm hier in beiden Fällen zu. Keine Schwalben, aber zu wenig für die Höchststrafe. 

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    Aber eine knifflige Szene, die wir uns noch einmal anschauen wollen. Dresdens Menzel fällt im Strafraum, fordert einen Elfer. Bickel winkt nur ab. 

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    Dies in Nürnberg mit unverändertem Personal auf beiden Seiten. Da hatte sich auch überhaupt nichts aufgedrängt im ersten Spielabschnitt. 

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    Wir machen weiter mit der Toresuche. 

    Torlos zur Pause, woran liegts? Nicht am Engagement, das passt auf beiden Seiten, auch kamen beide Mannschaften regelmäßig in den gegnerischen Strafraum. Blieben dort aber überwiegend harmlos, das kann ich Ihnen auch mit Zahlen beweisen. Nach Torschüssen steht es 7:5, was die Schüsse betrifft, die auch auf das Tor gingen, da steht auf beiden Seiten immer noch die Null. Das Remis ist jedenfalls verdient, es war eine völlig ausgeglichene Partie. Da auch in den beiden anderen Partien noch nichts passiert ist, verschieben wir den Blick auf die aktuelle Tabellensituation für das Schlussfazit nachher. 

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    Und jetzt ist Pause. 

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    Nürnberg kommt noch einmal zu einem Abschluss, Koudossou marschiert auf rechts, passt flach zur Mitte in die Beine von Zoma. Der wühlt in alter Labbadia-Manier bis in den Fünfer, kann das Leder aber bedrängt von zwei Gegenspielern nur ans Außennetz bugsieren. 

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    Ja, genau diese drei Minuten werden jetzt voll nachgespielt. Soll sein. 

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    Oder gar drei? Ceka war auf das Gesicht gefallen, erst jetzt kann er sich zur Seitenauslinie begeben. 

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    Jetzt vielleicht doch zwei, dann erstmals ruht der Ball etwas länger. Dresdens Ceka muss auf dem Feld behandelt werden. 

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    Die letzte ist jetzt aber auch schon wieder zehn Minuten her, dazu naht die Halbzeit mit riesen Schritten. Denn eine Nachspielzeit drängt sich nicht auf, dann wirds wohl die eine Pflichtminute werden.

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    Vielleicht kommt der erste Treffer doch bei uns hier. Der Computer sagt, dass wir deutlich mehr xGoals als die Kollegen in Berlin und Münster haben. Die Halbchancen summieren sich halt auch. 

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    Der schweigt sich aus. Kann man auch anders sehen, wenn man die verlangsamte Wiederholung sieht. Er ringt ihn zu Boden, das fällt mir dazu spontan ein. Über die Sache mit dem letzten Mann ließe sich aber diskutieren.

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    Zoma nimmt wieder Fahrt auf, nur einer kommt halbwegs mit, das ist Julian Pauli. Zoma kommt zu Fall, ein Aufschrei des Stadions, Platzverweis, weil letzter Mann? Nein, Bickel winkt ab! Was macht der VAR. 

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    Halbchancen gibt es aber weiterhin, sprich, langweilig wirds uns nicht. Scobel köpft drüber, dann flitzt Zoma über links und mehrere Dresden Jäger stellen ihn dann doch noch vorm Flankenversuch. 

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    Halbe Stunde durch. Weiter torlos in allen drei Stadien. Wer bricht den Bann? Gefühlsmäßig nicht wir hier im schönen Frankenland. 

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    Ecke Dresden von links, das misslingt, da müssen die Gäste froh sein, dass sie nicht in einen Konter laufen. Auf Konter lauern, das ist Nürnbergs Devise auch daheim gegen einen Abstiegskandidaten. Wenns Erfolg bringt, wer will das kritisieren? 

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    Dann auch wieder die Hausherren. Nzingoula lupft den Ball für Justvan vors Dynamo-Tor, der setzt seinen Volley über das Ziel. 

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    Kopfschuss von Herrmann gegen Gruber, hört sich etwas überdramatisch an, aber wäre da nicht der Schädel des Nürnbergers gewesen, der Ball hätte passen können! Die nachfolgende Ecke bringt die Schusschance für Herrmann aus 14 Metern, der Ball geht links vorbei.

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    Und jetzt sind wir ganz nah dran am ersten Torschrei. Der wäre aus dem Gästeblock gekommen. Herrmann flankt von der rechten Seite, Müller steht zum Entsetzen der Nürnberger am zweiten Pfosten nicht im Abseits, setzt aber seinen Kopfballaufsetzer links im Ziel vorbei. Reichert wäre hier nicht einmal in die Nähe des Balles gekommen, hätte er denn müssen. 

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    Auch Dresden ist weiter anwesend, ein klarer Trend ist in dieser Partie noch überhaupt nicht zu erkennen. Ohne es zu wissen, mutmaße ich mal, dass das auch für die beiden Parallelspiele gelten könnte, Tore sind in der Anfangsviertelstunde jedenfalls noch keine gefallen. 

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    Wieder Nürnberg, wieder die Abschlusschance links im Strafraum, der Winkel für Zoma ist aber ziemlich spitz, er drischt das Leder auch eher in Richtung rechte Eckfahne. 

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    Zoma.über rechts, da kommt Müller nicht mit. Scobel verpasst in der Mitte, aber links im Sechzehner taucht Berkay Yilmaz auf und ballert mit links nur knapp am kurzen Eck vorbei. 

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    Insgesamt aber doch ein eher ruhigerer Beginn, das kann sich jetzt aber ändern, denn der Club kontert.

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    Dann wird auch Nürnberg vorstellig, Unter tätiger Mithilfe von Dresden, letztlich wird aber Nzingoula erfolgreich abgeblockt. Die Defensive, Dynamos große Schwachstelle. Offensiv sieht das ganz anders aus, da hat man mit einer Ausbeute von 45 Toren sogar sieben mehr Treffer als Nürnberg erzielt. 

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    Aha, die ersten offensiven Akzente setzen die Gäste. Kommen ein paar Bälle hintereinander in den Nürnberger Sechzehner, was Verwertbares für Vermeij und Co. ist noch nicht dabei. 

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    Anpfiff vor ausverkauftem Haus. Aber natürlich mit großen Sicherheitszonen links und rechts des Gästeblocks. 

    Blicken wir noch schnell auf die Spielleitung. Und hier sehen wir brandaktuell Hauptschiedsrichter Felix Bickel die beiden Teams ins Max Morlock führen. Ihm assistieren die Herren Jonah Besong und Alexander Roppelt, der VAR-Hauptverantwortliche heißt Robert Kampka..

    Das Hinspiel war ein Spiegelbild der Dresdner Hinrunde mit Pleiten, Pech und Pannen. Rückstand schon nach 17 Sekunden, mit viel Aufwand noch vor der Pause den Ausgleich geschafft, kurz nach Wiederanpfiff der nächste Nackenschlag. Und beim 1:2 blieb es dann. Ein übliches Resultat bei diesen beiden Teams, von den bisherigen 17 Duellen gewann der FCN zehn und Dynamo nur eines. 

    Das Hinspiel war ein Spiegelbild der Dresdner Hinrunde mit Pleiten, Pech und Pannen. Rückstand schon nach 17 Sekunden, mit viel Aufwand noch vor der Pause den Ausgleich geschafft, kurz nach Wiederanpfiff der nächste Nackenschlag. Und beim 1:2 blieb es dann. Ein übliches Resultat bei diesen beiden Teams, von den bisherigen 17 Duellen gewann der FCN zehn und Dynamo nur eines. 

    Ein Auswärtssieg, dem steht allerdings die Nürnberger Heimstärke entgegen, wobei Dresden auswärts auch ordentlich unterwegs ist, 14 Zähler aus 14 Partien, das klingt nicht nach Abstiegskandidat. Das gilt erst Recht für die Rückrundentabelle, hier überrascht Dynamo mit Platz 8, zu Ende der Hinrunde war man ja noch Stockletzter. Zuletzt gab es allerdings zwei knappe Niederlagen gegen Paderborn und die Hertha, der Club gewann vor dem Remis gegen den BTSV gegen Kiel und Lautern.

    Dynamo residiert derzeit auf dem Relegationsrang, würde aber im Falle einer Niederlage auf einen Abstiegsplatz fallen. Denn im zeitgleichen Kellerkracher Münster gegen Fürth können ja nicht beide verlieren. Andererseits gehts natürlich auch in die andere Richtung mit großen Sprüngen, ein Auswärtsdreier und Rang 10 (!) ist möglich, zumindest über Nacht.

    Hinter Nürnberg auf der Neun beginnt das große Hauen und Stechen um den Klassenerhalt. Dabei schaffte Kiel gestern einen Befreiungsschlag mit dem Sieg in Düsseldorf, Bielefelds Sorgenfalten wurden nach der Pleite in Karlsruhe wieder deutlich größer. Der KSC ist auch das Stichwort, mit dem wird sich der Club wohl bis Saisonende um Platz 8 streiten, vielleicht kommt auch Lautern noch für einen Dreikampf ins Minimittelfeld. 

    Thomas Stamm wechselt nach dem 0:1 im Skandalspiel gegen die Hertha mehrfach, Wagner und Amoako sind sowieso gelbgesperrt, werden durch Herrmann und Boeder ersetzt. Freiwillig tauscht er Hauptmann und Keller gegen Menzel und Müller. Nicht ganz freiwillig, beide sind angeschlagen und gar nicht mit nach Nürnberg gereist. 

    Und so beginnt der Gast aus dem Sächsischen: Schreiber - Sterner, Pauli, Müller, Rossipal - Boeder, Herrmann, Ceka, Menzel, Bobzien - Vermeij.

    Trainer Klose kennt seine Stammelf, nimmt nach dem 1:1 in Braunschweig erneut gar keine Änderung vor. Fernandez, Becker und Grimaldi dürfen natürlich wieder auf einen Jokereinsatz hoffen. 

    Wir haben die Aufstellungen! Hier die von Nürnberg: Reichert - Koudossou, Gruber, Lochoshvili, Yilmaz - Markhiev, Nzingoula, Baack, Justvan - Scobel, Zoma.

    Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 29. Spieltages zwischen dem 1. FC Nürnberg und Dynamo Dresden.