Olympiakos Piräus - Bayer 04 Leverkusen; UEFA Champions League Knockout Play-offs

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Olympiakos Piräus - Bayer 04 Leverkusen. UEFA Champions League Knockout Play-offs.

Karaiskakis Stadium.

Olympiakos Piräus 0

    Bayer 04 Leverkusen 0

      Live-Kommentar

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      Aleix Garcia spielt einen eigentlich genialen Pass diagonal halblinks in den Sechzehner, doch Ernest Poku geht darauf nicht ein. Der Spanier schlägt die Hände über dem Kopf zusammen und bedauert, dass diese feine Idee einfach so verpufft.

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      Gelson Martins sorgt aus der zweiten Reihe für den ersten Torabschluss der zweiten Hälfte, hebt die Kugel von rechts in Richtung Tor. Janis Blaswich streckt sich vergebens, doch die Kugel fliegt über die Querlatte.

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      Ohne personelle Veränderungen schickt Kasper Hjulmand seine Mannschaft in den zweiten Spielabschnitt.

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      Jetzt rollt der Ball wieder im Georgios Karaiskakis.

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      Während Panagiotis Retsos zur zweiten Hälfte wiederkommt, bleibt Lorenzo Pirola mit seiner Kopfverletzung in der Kabine. Dafür spielt fortan Giulian Biancone.

      Im Playoff-Hinspiel zwischen Olympiakos Piräus und Bayer 04 Leverkusen steht es bei Halbzeit 0:0. Insgesamt geht das durchaus in Ordnung. Der Ballbesitz war ziemlich gleich verteilt, in den Zweikämpfen nahm man sich nichts. Die Hausherren hatten besser in die Partie gefunden und verzeichneten zum Ende der ersten Hälfte eine starke Phase mit dem Abseitstor. Dazwischen kamen die Gäste eine ganze Zeit lang richtig gut zur Geltung. Zwar wurden nur vier Torschüsse der Werkself registriert, doch das waren allesamt hochkarätige Torchancen. Der Bundesligist strahlte also erheblich mehr Gefahr aus, als dass der Griechische Meister mit seinen fünf Torschüssen tat.

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      Dann bittet Schiedsrichter Joao Pinheiro die Akteure zur Pause in die Kabinen.

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      Lorenzo Pirola ist übrigens längst wieder auf dem Platz. Die erneute Blutung konnte gestillt werden. Der Italiener befindet sich auf seinem Innenverteidigerposten.

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      Und so gleichen die Hausherren in Sachen Ballbesitz allmählich aus. So lässt sich inzwischen noch mehr von einer völlig offenen Partie sprechen.

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      Olympiakos bleibt am Drücker. Der Griechische Meister hat eine gute Phase und drängt noch vor der Pause auf die Führung.

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      Jetzt fällt die Entscheidung der VAR-Überprüfung des Tores. Nach der Kopfballverlängerung wurde Mehdi Taremi am Rücken getroffen und stand dabei im Abseits. Daher findet der Treffer doch keine Anerkennung, es bleibt beim 0:0.

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      Soeben ist die reguläre Spielzeit des ersten Durchgangs abgelaufen. Acht Minuten soll es noch obendrauf geben.

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      Erst jetzt kommt der Freistoß zur Ausführung. Rodinei bringt den Freistoß mit dem rechten Fuß von links hoch herein. AyoubEl Kaabi verlängert per Kopf. Die Kugel fliegt völlig unhaltbar für Janis Blaswich ins lange Eck. Doch die Szene wird von VAR-Seite genau unter die Lupe genommen.

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      Der eisenharte Italiener ist an der Mittellinie tatsächlich eben mit dem Kopf zum Ball gegangen. Das war keine gute Idee, die Wunde platzt wieder auf und das Blut rinnt unter dem Verband hervor.

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      Wegen eines Fouls an Daniel Podence holt sich Aleix Garcia seine zweite Gelbe Karte in dieser Champions-League-Saison ab.

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      In der Tat stehen beide auf dem Platz, als der Unparteiische das Spiel wieder freigibt. Nach diesem heftigen Zusammenstoß ist das nicht selbstverständlich.

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      Inzwischen stehen beide wieder. Der Italiener bekommt noch einen Kopfverband, wird wieder spielfähig gemacht. Beide ziehen ein frisches Trikot über. Und auch der ehemalige Leverkusener Retsos wird die Partie wohl fortsetzen.

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      Für die medizinische Abteilung der Griechen gibt es alle Hände voll zu tun. Bei Pirola hat man die blutende Wunde getackert. Retsos liegt dort etwas länger.

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      Lorenzo Pirola und Panagiotis Retsos rennen voll ineinander, prallen übel mit den Köpfen zusammen. Patrik Schick ist ganz in der Nähe und signalisiert sofort, dass medizinische Hilfe nötig ist. Es fließt Blut.

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      Rechts an der Seitenlinie glänzt Ibrahim Maza mit einer feinen Ballmitnahme, macht sich dann auf den Weg und schickt Ernest Poku in den freien Raum. Der Niederländer stürmt halbrechts auf den Sechzehner zu und schießt dann mit dem rechten Fuß recht kläglich deutlich am langen Eck vorbei.

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      Leverkusen gelangt in den Sechzehner. Einen hohen Ball legt Patrik Schick in halbrechter Position mit dem Kopf und Übersicht quer. Ibrahim Maza schießt aus acht, neun Metern volley. Mit einem grandiosen Reflex lenkt Konstantinos Tzolakis das Spielgerät an die Querlatte.

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      Aus der zweiten Reihe und halblinker Position zieht Gelson Martins mächtig ab. Das stramme Geschoss fliegt auf den rechten Torwinkel zu. Janis Blaswich muss sich gehörig strecken, um den Ball mit einer Hand über die Latte zu lenken.

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      Im eigenen Sechzehner möchte Jarell Quansah mit der Hacke klären. Dabei springt ihm der Ball aus kürzester Distanz an den Arm. Auf griechischer Seite hätte man gern einen Elfmeter. Den gibt es aber auch von VAR-Seite nicht.

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      Mittlerweile verzeichnet Bayer zwei Drittel des Ballbesitzes, zeigt sich häufiger im gegnerischen Sechzehner. Darüber hinaus herrscht noch viel Augenhöhe.

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      Tief in der eigenen Hälfte läuft Jarell Quansah einen Ball gut ab, leitet sich dann aber einen Fehlpass in den eigenen Strafraum. Ayoub El Kaabi kann das nicht nutzen, weil Edmond Tapsoba den Fehler des Kollegen ausbügelt.

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      Lucas Vazquez flankt von der rechten Seite. Mittig im Sechzehner bringt Patrik Schick die Kugel unter Kontrolle, behält dabei die Übersicht und bedient auf links den freistehenden Ernest Poku. Dessen Linksschuss zischt etwa einen halben Meter am langen Eck vorbei.

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      Jetzt spielt sich Leverkusen gut in die Box. Im Zentrum ist Patrik Schick der Adressat. Der tschechische Angreifer kommt im Torraum mit dem linken Fuß an den Ball. Dieser bleibt dann an Konstantinos Tzolakis hängen.

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      Immer ausgiebiger hält sich die Werkself in der gegnerischen Hälfte auf. Und so schiebt man sich ganz allmählich an den Strafraum heran.

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      Ayoub El Kaabi ist im Mittelkreis zu spät gegen Robert Andrich dran, steigt diesem heftig auf den Fuß. Das gibt die erste Gelbe Karte dieser Partie. Für den Mittelstürmer ist es die erste Verwarnung im laufenden Wettbewerb.

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      Von rechts und über eine Flanke von Lucas Vazquez hat Bayer eben erstmals in den Sechzehner gefunden. Jetzt versucht man es durchs Zentrum. Ernest Poku steckt in Richtung Patrik Schick durch. Der kommt nicht zum Zug. Stattdessen setzt Ibrahim Maza nach, kommt aber auch nicht zum Abschluss.

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      Mit diesem Freiraum schaut das besser aus für den Bundesligisten. Allerdings streut man dann immer mal wieder Ungenauigkeiten im Passspiel ein.

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      Permanent gehen die Griechen ganz früh drauf, lassen kaum einen Leverkusener Spielaufbau zu. Die Rheinländer müssen die erste Pressing-Linie mit langen Bällen überspielen, um sich etwas Luft zu verschaffen.

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      Einen langen Ball legt Ayoub El Kaabi per Kopf nach hinten ab. So kommt Mehdi Taremi aus halblinker Position zum Distanzschuss. Dieser erste Torschussversuch der Partie fliegt deutlich links vorbei.

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      Olympiakos beginnt sehr aktiv, sucht die Zweikämpfe und möchte gleich das Publikum mitnehmen. Bayer scheint sich noch etwas orientieren zu müssen.

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      Soeben ertönt im Georgios Karaiskakis der Anpfiff.

      Kurz vor Spielbeginn schauen wir auf das Schiedsrichtergespann. An der Pfeife agiert Joao Pinheiro. Der portugiesische FIFA-Referee hat einige Landsleute an seiner Seite, als da wären die Assistenten Bruno Jesus und Luciano Maia sowie der Vierte Offizielle Joao Goncalves. Vor den VAR-Monitoren haben mit Tiago Martins Fabio Oliveira Melo zwei weitere Portugiesen das Geschehen im Blick.

      Ihre letzte Pflichtspielniederlage kassierten die Leverkusener ausgerechnet Mitte Januar hier an dieser Stelle gegen Olympiakos. Der Griechische Meister gewann damals mit 2:0. Darüber hinaus begegneten sich beide Vereine 2002 in der Gruppenphase der Königsklasse. Damals gab es in Piräus einen stattlichen 6:2-Erfolg der Heimmannschaft. Es war der einzige Sieg des späteren Tabellenletzten. Bayer revanchierte sich zu Hause mit 2:0 und erreichte als Zweiter die damalige zweite Gruppenphase. Heute nun steht das vierte Duell der beiden Vereine an.

      Bayer ist in der Bundesliga Sechster. Nach drei Pflichtspielniederlagen in Folge im Januar haben die Rheinländer die Kurve bekommen, sind aktuell sechs Partien ungeschlagen (fünf Siege). Zu dieser Serie gehören allerdings lediglich zwei Auswärtsspiele - in Frankfurt (3:1) und in Mönchengladbach (1:1). Die Werkself tanzt noch auf allen Hochzeiten, steht zudem im Halbfinale des DFB-Pokals, welches am Sonntag ausgelost wird.

      In der heimischen Super League ist der letztjährige Double-Gewinner derzeit Zweiter - zwei Zähler hinter Spitzenreiter AEK Athen. Anfang Januar gewann man den Supercup durch ein 3:0 nach Verlängerung gegen OFI Heraklion. Gut eine Woche später scheiterte man im Pokal-Viertelfinale an PAOK (0:2). Zuletzt blieb man gegen Panathinaikos (0:1) und bei Levadiakos (0:0) zweimal ohne Sieg. Den letzten Dreier fuhr man Anfang des Monats bei Asteras ein (3:0). Der letzte Heimerfolg geht auf ein 1:0 im Januar gegen Volos NFC zurück.

      In der Abschlusstabelle der Ligaphase lagen beide Klubs recht nah beieinander, waren lediglich durch einen Punkt voneinander getrennt. Olympiakos schloss als Achtzehnter ab, Bayer als Sechzehnter. Beide fuhren drei Siege ein. Griechenlands amtierender Meister tat dies allerdings erst in den letzten drei Partien, nachdem man zuvor fünfmal sieglos geblieben war (drei Niederlagen). Erst dieser Schlussspurt verhalf zum Weiterkommen.

      Aufseiten der Gäste verzichtet Kasper Hjulmand vier Tage nach dem 4:0-Heimerfolg gegen St. Pauli auf Veränderung der Leverkusener Anfangsformation.

      Für Bayer 04 Leverkusen stehen anfangs folgende elf Akteure auf dem Rasen: Blaswich - Quansah, Andrich, Tapsoba - Vazquez, Garcia, Palacios, Grimaldo - Maza, Poku - Schick.

      Im Vergleich zum 0:0 am Samstag bei Levadiakos nimmt Jose Luis Mendilibar vier Wechsel vor. Anstelle von Giulian Biancone, Bruno Onyemaechi, Chiquinho und Andre Luiz (alle Bank) rücken Francisco Ortega, Lorenzo Pirola, Daniel Podence und Mehdi Taremi in die Startelf von Piräus.

      Zu Beginn der Berichterstattung widmen wir uns den personellen Angelegenheiten des Abends und dabei zuvorderst der Mannschaftsaufstellung von Olympiakos: Tzolakis - Rodinei, Retsos, Pirola, Ortega - Mouzakitis, Hezze - Martins, Taremi, Podence - El Kaabi.

      Herzlich willkommen zum Playoff-Hinspiel der Champions League zwischen Olympiakos Piräus und Bayer Leverkusen.