1. FC Saarbrücken - Hertha BSC; DFB-Pokal 1. Runde
1. FC Saarbrücken - Hertha BSC. DFB-Pokal 1. Runde.
Ludwigsparkstadion.
Hertha BSC gewinnt 4-2 im Elfmeterschießen
Hertha BSC zittert sich weiter: Gersbeck rettet Hertha bei Pokalkrimi in Saarbrücken
Hertha BSC hat die erste Runde im DFB-Pokal überstanden. Die Berliner gewannen beim 1. FC Saarbrücken nach einem späten Ausgleich mit 4:2 im Elfmeterschießen, wobei Torhüter Marius Gersbeck zwei Versuche parierte.
22.08.2026 | 18:21 Uhr
Paul Seguin brachte Hertha per Traumtor in Führung. Philip Fahrner rettete Saarbrücken kurz vor Schluss in die Verlängerung, ehe Gersbeck zum Matchwinner wurde.
Zweitligist Hertha BSC hat den alljährlichen Traum vom DFB-Pokalfinale im heimischen Olympiastadion am Leben gehalten. Beim Drittligisten 1. FC Saarbrücken gewann die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl am Samstag mit 4:2 (1:1, 1:1) im Elfmeterschießen und zog in die zweite Runde ein. Für Saarbrücken zerbrachen dagegen die Hoffnungen auf eine neuerliche Pokal-Sensation wie zuletzt in der Saison 2023/24, als der Klub erst im Halbfinale ausschied.
Paul Seguin (69.) hatte die Berliner in der regulären Spielzeit mit einem Traumtor in Führung gebracht. Philip Fahrner (90.+2) glich spät aus. Hertha-Keeper Marius Gersbeck parierte im Elfmeterschießen zwei Versuche.
Hertha bestimmte die Anfangsphase und sorgte vor allem über die rechte Seite für Betrieb. Saarbrücken stand tief, setzte auf schnelle Gegenstöße und kam durch Kapitän Florian Pick (12.) zu einem geblockten Abschluss. Die besten Gelegenheiten hatte Herthas Deyovaisio Zeefuik: Erst parierte Kevin Broll stark aus kurzer Distanz (4.), dann scheiterte der Außenverteidiger an der Latte (16.).
Saarbrücken schockt Hertha spät
Die Berliner blieben die gefährlichere Mannschaft. Angreifer Sebastian Grönning scheiterte im Fallen (25.). Hertha kontrollierte auch in der Folge, strahlte bis zur Halbzeit aber weniger Gefahr aus. Auf der Gegenseite ließ Abdenego Nankishi (42.) Saarbrückens Führung liegen.
Hertha legte nach dem Seitenwechsel weiter nach. Das große Manko blieb die Chancenverwertung. Kevin Sessa (51., 55.) kam zu zwei guten Möglichkeiten. Wenig später brach Seguin den Bann mit einem sehenswerten Distanzschuss. Kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit rettete Fahrner Saarbrücken in die Verlängerung. In dieser fehlten mit Ausnahme eines Kopfballs von Herthas Pascal Klemens (92.) lange die großen Chancen. Luca Schuler (112.) zielte aus kurzer Distanz zu zentral.
SID / Mehr zu den Autoren und Autorinnen auf skysport.de
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