Saudi Arabien - Uruguay; Fußball WM Gruppe H

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Saudi Arabien - Uruguay. Fußball WM Gruppe H.

Hard Rock StadiumZuschauer62.764.

Saudi Arabien 1

  • A Alamri (41. minute)

Uruguay 1

  • M Araújo (80. minute)

Live-Kommentar

Das war der Liveticker zur Partie zwischen Saudi-Arabien und Uruguay. Ab 3 Uhr steht schon das nächste WM-Spiel an, dann treffen Iran und Neuseeland aufeinander, und wie gewohnt sind wir live für Sie dabei. Viel Spaß dabei und herzlichen Dank fürs Mitlesen.

Nach dem sensationellen Punktgewinn von Kap Verde gegen Spanien endet also auch die zweite Partie der Gruppe H mit einem 1:1, damit ist für alle vier Teams noch alles drin. Saudi-Arabien trifft im zweiten Gruppenspiel auf Spanien, die Partie findet am Sonntag ab 21 Uhr MESZ in Atlanta statt. Uruguay trifft am Montag auf Kap Verde, ab 0 Uhr mitteleuropäischer Zeit an selber Spielstätte wie heute in Miami.

Im ersten Durchgang hielt Saudi-Arabien gut mit und ging nach einer Ecke sogar durch Al Amri (41.) in Führung. Die bis dahin enttäuschenden Uruguayer zeigten nach der Pause ein anderes Gesicht und wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. Allein im zweiten Durchgang kam man auf unglaubliche 23 Abschlüsse, verzweifelte aber immer wieder am starken saudischen Schlussmann Al Owais, der lange Zeit nicht zu bezwingen war. Erst in der 80. Minute wurde das Anrennen durch den Abstauber von Araujo zum 1:1 belohnt. Die Südamerikaner wollten den Sieg erzwingen und kamen bis in die Nachspielzeit zu Chancen, der Siegtreffer gelang aber nicht mehr.

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Es gibt noch eine letzte Ecke von der linken Seite. Die Flanke wird abgewehrt, der folgende Nachschuss von Sanabria geblockt. Und dann ist das Spiel zu Ende, Saudi-Arabien und Uruguay trennen sich mit einem 1:1-Unentschieden.

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Das Spiel findet nur noch um den Sechzehner der Saudis statt, und es gibt noch eine weitere Chance. Rodriguez schließt links vor dem Sechzehner flach ab, Al Owais ist auch diesmal nicht zu bezwingen und pariert.

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Nächste Möglichkeit für Uruguay, das in der Schlussphase aus allen Lagen feuert. Caceres steigt hoch und verwertet eine Flanke von rechts mit dem Kopf, setzt den Ball aber rechts hinter dem Tor an die Werbebande.

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Immer wieder Al Owais! Der saudische Keeper bringt den Gegner zum Verzweifeln und zeigt die nächste Glanztat. Stark gemacht zuvor von Valverde, der den Ball aus 18 Metern flach und wuchtig aufs rechte Eck bringt. Doch Ol Owais taucht schnell ab und lenkt den Ball mit den Fingerspitzen noch um den Pfosten.

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Letzter Wechsel bei Saudi-Arabien: Alaa Al Hejji kommt für Feras Al Brikan.

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Abdullah Al Hamddan ist für Moteb Al Harbi im Spiel.

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Saudi-Arabien nimmt mit einem Dreifachwechsel noch etwas Zeit von der Uhr. Dabei kommt zunächst Ali Lajami für Abdulhamid ins Spiel.

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Sieben Minuten sind als Nachspielzeit angezeigt.

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Nächste Großchance für Uruguay! Der Ball kommt flach von links in den Rückraum, de la Cruz steht frei und schließt direkt ab. Der Schuss ist aber nicht platziert genug, Al Owais zeigt seine bereits siebte Parade in dieser Partie.

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Es gibt noch einen Wechsel: Aguirre kommt bei Uruguay für Vinas in die Partie.

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Dann geht es wie zuvor mit Powerplay der Uruguayer weiter. Gibt es noch eine Großchance zum Siegtreffer?

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Und dann trauen sich die Saudis auch nochmal nach vorne und werden dabei gefährlich. Uruguay kann den Ball mehrmals nicht richtig klären, Abdulhamid sichert sich einen Abpraller und zieht aus der zweiten Reihe ab. Der Ball rauscht nur knapp über die Latte.

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La Celeste will jetzt natürlich den Siegtreffer erzwingen und kommt immer wieder gefährlich vors Tor. Nach einer flachen Hereingabe von links gibt es beinahe die nächste Chance, ein Verteidiger steht aber noch im Weg und kann klären.

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Großchance für Uruguay! Der eingewechselte Rodriguez kommt aus etwa 17 Metern zum Abschluss und trifft den Ball gut, sein halbhoher Schuss rauscht knapp am rechten Pfosten vorbei ins Aus.

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Nach einer weiteren Ecke kommt Uruguay zum nächsten Abschluss. De la Cruz flankt von rechts und findet Caceres, der köpft aber etwa zwei Meter über den Kasten.

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Saudi-Arabien wechselt auch nochmal: Al Shamat geht aus dem Spiel, Bu Washl ist neu dabei.

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Gleich nach seinem Treffer hat Maxi Araujo Feierabend, er wird durch Brian Rodriguez ersetzt.

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Toooor! Saudi-Arabien - URUGUAY 1:1. Uruguay brauchte viel Geduld, bejubelt nun aber den Ausgleich. Nach einer Flanke aus dem linken Halbfeld ist es wieder einmal Vinas, der zum Kopfball kommt. Sein Versuch aus acht Metern wird von Al Owais pariert. Beim Abpraller ist Araujo links vor dem Tor zur Stelle, hält die Innenseite hin und setzt den Ball aus wenigen Metern am Keeper vorbei ins kurze Eck.

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Viel geht bei Uruguay über die rechte Seite, wo der eingewechselte Canobbio auffällig bleibt. Immer wieder versuchen es die Südamerikaner mit Hereingaben in den Sechzehner, die momentan aber gut von den Saudis verteidigt werden.

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Zum gefühlt ersten Mal überhaupt in der zweiten Hälfte kommen die Saudis zu etwas Entlastung, halten den Ball über ein paar Stationen in der gegnerischen Hälfte. Das Ganze erledigt sich aber schnell und es geht wieder in die andere Richtung.

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Die Trinkpause ist beendet, und Valverde holt umgehend auf rechts die nächste Ecke heraus. Die kommt an den ersten Pfosten, wo Stürmer Al Brikan klären will, dabei den Ball aber gefährlich auf den eigenen Kasten köpft. Das Leder geht knapp am Pfosten vorbei und landet am Außennetz.

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Bevor es weitergeht, gibt es einen weiteren Wechsel bei Uruguay: Ugarte geht für de la Cruz vom Feld.

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Saudi-Arabien hat das Angriffsspiel in dieser zweiten Hälfte eingestellt, kommt seit dem Seitenwechsel nur noch auf 22 Prozent Ballbesitz und noch auf keinen Abschlussversuch. Uruguay hält den Druck hoch und kommt allein im zweiten Durchgang auf neun Abschlüsse, kommt bislang aber nicht am starken Keeper Al Owais vorbei.

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Dann steht die zweite Trinkpause an, die Akteure beider Mannschaften gehen an die Seitenlinie, um durchzuschnaufen und sich zu erfrischen.

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Und der wird gefährlich. Valverde zieht den Freistoß von der linken Seite direkt aufs kurze Eck. Al Owais bringt den Gegner aber weiter zum Verzweifeln und wehrt auch diesen Ball gut ab.

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Uruguay greift weiter an. Araujo kommt links neben dem Sechzehner an den Ball, schlägt einen schnellen Haken und holt den Freistoß heraus, den Kapitän Valverde übernehmen wird.

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Erster Wechsel bei Saudi-Arabien: Nasser Al Dawsari, der jüngere Bruder des Kapitäns Salem Al Dawsari, kommt für Stürmer Al Juwayr in die Partie.

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Pfosten! Beinahe das 1:1. Ugarte kommt vor dem Sechzehner an den Ball und nimmt aus etwa 25 Metern Maß. Der Flachschuss kommt aufs linke Eck, Al Owais kommt aber gerade noch mit den Fingerspitzen dran und verlängert das Leder ans Aluminium. Der Keeper der Saudis zeigt bisher eine tadellose Leistung.

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Das sieht schon deutlich besser aus, was La Celeste im zweiten Durchgang in der Offensive anbietet. Vor allem die Hereinnahme von Canobbio hat dem Spiel der Südamerikanier gutgetan, der Angreifer sorgt auf dem rechten Flügel mit einigen Aktionen für Unruhe.

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Linksverteidiger Al Harbi verliert an der Seitenlinie das Gleichgewicht, stochert gegen Canobbio nach und erwischt den Gegenspieler dabei am Oberschenkel. Keine Absicht, aber ein klar gelbwürdiges Foul, das trotz heftiger Proteste der Uruguayer nicht geahndet wird.

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Der Ausgleich liegt seit Wiederanpfiff in der Luft, die Saudi-Defensive hält dem Sturmlauf der Uruguayer aber bislang stand. Nach einer erneuten Ecke von rechts kommt diesmal Olivera zum Kopfball, der wird aber noch vor dem Tor geblockt.

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Nächste Kopfballchance für Uruguay, wieder ist es Vinas, den die Saudis bei hohen Bällen einfach nicht in den Griff bekommen. Obwohl der Stürmer von Real Oviedo gedoppelt wird, kommt er nach einer Ecke von rechts zum Kopfball, sein Aufsetzer springt am linken Pfosten vorbei ins Aus.

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Es ist offensichtlich, dass sich Uruguay viel für die zweite Hälfte vorgenommen hat, die Südamerikaner bestimmen die ersten Minuten nach Wiederanpfiff klar und bauen Druck auf.

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Es geht direkt mit einer Großchance für Uruguay los. Nach einer Hereingabe von rechts zeigt Vinas erneut seine Kopfballstärke und verlängert das Leder aus sieben Metern aufs lange Eck, Al Owais ist aber auch diesmal parierend zur Stelle.

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Die zweite Hälfte läuft.

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Noch ein Wechsel bei La Celeste, bevor es weitergeht: Canobbio ist neu dabei, Stürmer Nunez bleibt in der Kabine.

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Uruguay wechselt in der Pause: Sanabria kommt als neuer Linksverteidiger für Vina in die Partie.

Diese Partie brauchte einen langen Anlauf, zunächst war bei schwülen Bedingungen in Miami kaum etwas los. Saudi-Arabien hielt aber von Anfang an gut mit, Favorit Uruguay tat sich schwer. Erst nach einer halben Stunde wurde es gefährlich, als Vinas mit einem Flugkopfball scheiterte. Kurz vor der Pause erhöhten die Saudis dann den Druck und belohnten sich mit der Führung, die Al Amri (41.) nach einer Ecke per Abstauber besorgte. Bei den xG-Werten (0,91 - 0,38) haben die Grünen Falken die Nase vorn, ihre Führung ist also nicht unverdient.

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Halbzeit in Miami, mit der 1:0-Führung für Saudi-Arabien geht es in die Kabinen.

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Valverde marschiert auf halbrechts nach vorne und bringt den Ball aus der zweiten Reihe in den Sechzehner. Eine Mischung aus flacher Hereingabe und Abschluss, die leicht abgefälscht wird und dann in den Armen von Al Owais landet.

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Es gibt vier Minuten Nachspielzeit.

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Gute Chance zum Ausgleich. Den Freistoß aus dem linken Halbfeld schlägt Araujo vor den zweiten Pfosten. Vinas steigt hoch und kommt zum Kopfball, den er aufs linke Eck bringt. Al Owais im Tor bleibt aber fehlerlos und fängt die Kugel sicher ab.

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Torschütze Al Amri kommt bei einem Zweikampf in der eigenen Hälfte zu spät und sieht für das Foul die erste Gelbe Karte der Partie.

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Der Treffer hatte sich in den Minuten davor angekündigt, die Saudis wurden immer mutiger und tauchten immer öfter in der Gefahrenzone auf. Uruguay ist jetzt gefordert, da muss im Spiel nach vorne deutlich mehr kommen.

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Toooor! SAUDI-ARABIEN - Uruguay 1:0. Nächste Ecke, nächste Chance für Al Amri, diesmal schlägt der Verteidiger zu. Nach der Hereingabe von rechts kommt Al Juwayr zum Kopfball und zwingt Muslera zur Parade. Diesmal lässt der Schlussmann den Ball dabei unglücklich nach vorne prallen. Danach schaltet Al Amri am schnellsten und spitzelt den Ball aus zwei Metern am Keeper vorbei ins Netz.

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Dann die Riesenchance für Saudi-Arabien! Nach einer Ecke von der rechten Seite kontrolliert Verteidiger Al Amri den Ball mit der Brust und zieht aus elf Metern mit der Innenseite ab. Der Ball kommt gegen die Laufrichtung von Muslera aufs rechte Eck, der Routinier zeigt aber einen starken Reflex und lenkt das Leder gerade noch über die Latte.

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Nach einer Flanke von links kommt Nunez beinahe zu seiner ersten Chance, hat im Luftduell mit dem Keeper aber das Nachsehen und rempelt ihn zu Boden. Mit Freistoß für Saudi-Arabien geht es weiter.

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La Celeste erhöht jetzt den Druck etwas, der Ball läuft schon energischer durch die Reihen, das Spiel wird in die gegnerische Hälfte verlagert. Die Saudis müssen sich weit zurückziehen und sich für den Moment auf die Defensivarbeit konzentrieren.

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Da ist sie, die erste Großchance! Uruguay kommt über die rechte Seite nach vorne, die Flanke kommt an den zweiten Pfosten. Araujo legt den Ball mit dem Kopf quer in die Mitte. Stürmer Vinas steht frei und setzt aus sechs Metern zum Flugkopfball an, der ist aber zu mittig und wird von Schlussmann Al Owais abgewehrt.

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Der Ball rollt wieder. Zunächst kommen die Grünen Falken nach vorne, der Angriff endet aber mit einem Stürmerfoul direkt am Sechzehner. Beim Gegenstoß der Uruguayer erkämpft Nunez auf rechts einen Einwurf. Das war die erste auffällige Aktion des Stürmers, der bislang kaum eingebunden wird und nur auf drei Ballaktionen kommt. 

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Auf beiden Seiten gab es bislang jeweils einen Warnschuss, bei Uruguay durch Araujo, bei Saudi-Arabien durch Kapitän Al Dawsari. Das war es auch schon mit nennenswerten Offensivaktionen, ansonsten ist bis hierhin wenig los. Das spielt vor allem den Saudis in die Karten, die gut mitspielen und es dem favorisierten Gegner schwer machen.

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Es geht in die dreiminütige Trinkpause, und bei aktuell 30 Grad in Miami wird diese sicher gerne von den Akteuren wahrgenommen.

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Auf der anderen Seite gibt es einen Freistoß für Uruguay von links. Der kommt gefährlich vor den Kasten, wo Bentancur hochsteigt, gegen einen Verteidiger aber knapp das Nachsehen hat.

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Jetzt gibt es aber den ersten Abschluss für Saudi-Arabien. Ein Heber von Keeper Muslera nach rechts landet beim Gegner. Saudi-Kapitän Al Dawsari kommt an die Kugel und versucht es mit einem Schlenzer aus 20 Metern, setzt den Ball aber deutlich rechts am Kasten vorbei.

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Das Tempo bleibt niedrig, was vielleicht auch an den schwülen Bedingungen in Florida liegt. Beide Mannschaften schaffen es bisher nicht, sich dem Tor entscheidend zu nähern.

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Es bleibt dabei, in beiden Strafräumen ist bisher so gut wie nichts los. Gerade die Saudis lassen den Ball ganz gefällig laufen, im vorderen Drittel kommen die letzten Zuspiele aber noch nicht an.

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Klassisches Abtasten ist bislang in Miami zu beobachten. Beide Teams halten das Risiko und Tempo überschaubar, lassen den Ball abwechselnd durch die eigenen Reihen laufen, strahlen aber noch nicht viel Gefahr aus.

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In den Anfangsminuten geht es ausgeglichen zu. Uruguay setzt auf aggressives Pressing, zieht sich aber zwischenzeitlich auch mal zurück und lässt den Gegner kommen. So nimmt Saudi-Arabien aktiv am Spiel teil und sucht den Weg nach vorne, bislang noch ohne Torannäherung.

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Zum ersten Mal zieht Uruguay das Tempo an, schon wird es gefährlich. Vina macht auf links mit und gibt flach in den Rückraum. Araujo legt sich die Kugel gut vor und zieht aus 17 Metern halblinker Position ab. Der Schuss ist aber zu mittig, Keeper Al Owais wehrt ihn zur Seite ab.

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Uruguay beginnt mit viel Ballbesitz und Kontrolle, den ersten echten Vorstoß starten aber nach einem Ballgewinn die Saudis. Al Khaibari hat auf halblinks etwas Platz und spielt in die Spitze, das Zuspiel ist aber zu steil und rollt in die Arme von Keeper Muslera.

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Und los! Schiedsrichter Maurizio Mariani aus Italien pfeift die Partie an, der Ball rollt in Miami.

Der uruguayische Kader ist prominent besetzt. Mit Kapitän Valverde, Ugarte, Bentancur und Stürmer Nunez können mehrere Spieler aus der Startelf viel Erfahrung in den europäischen Top-Ligen vorweisen. Überhaupt verdienen alle Spieler aus der Startelf außerhalb Uruguays ihr Geld. Dazu kommt der argentinische Trainer Marcelo Bielsa, der 70-Jährige gilt mit seiner Erfahrung und taktischer Finesse als einer der angesehensten Trainer im Weltfußball.

Die CONMEBOL-Qualifikation schloss Uruguay als Vierter ab und sicherte sich damit das direkte WM-Ticket, blieb dabei unter anderem gegen Brasilien (1:1) und Argentinien (1:0) ungeschlagen. Die aktuelle Form ist aber schwer einzuschätzen, denn die letzten Testspiele absolvierten die Südamerikaner im März, als es zwei Unentschieden gegen England (1:1) und Algerien (0:0) gab.

Uruguay nimmt zum 15. Mal bei einer WM teil und gehört zu den prägenden Nationen der Turniergeschichte. In den Jahren 1930 und 1950 wurde La Celeste Weltmeister, vier Mal schaffte man es bis ins Halbfinale, zuletzt 2010. Bei der letzten WM 2022 in Katar schied man in der Gruppenphase bereits aus, danach gab es einen personellen Umbruch.

Trainer der Grünen Falken ist Georgios Donis, er kam erst sieben Wochen vor Turnierbeginn ins Amt. Donis war jahrelang als Klubtrainer in Saudi-Arabien aktiv, kennt den saudischen Fußball aus dem Effeff und folgte auf Herve Renard, der nach schwachen Auftritten in den Tests gegen Ägypten (0:4) und Serbien (1:2) entlassen wurde.

Die Saudis belegen in der FIFA-Weltrangliste aktuell Platz 60, gehen damit gegen die auf Platz 17 stehenden Uruguayer als Außenseiter in die Partie. Dass sie gegen große Gegner mithalten können, bewiesen sie aber auch beim letzten Duell beider Mannschaften bei der WM 2018, das Uruguay nur knapp mit 1:0 gewann.

Das gelang 2022 in Katar zwar nicht, trotzdem sorgte man mit dem 2:1-Auftaktsieg gegen Argentinien für eine faustdicke Überraschung. Den sehenswerten Siegtreffer besorgte dabei Salem Al-Dawsari. Der 34-Jährige spielt für Al-Hilal und ist seit Jahren Kapitän und Leitwolf der Mannschaft.

Saudi-Arabien ist zum dritten Mal in Folge bei einer WM dabei, insgesamt ist es die siebte Endrundenteilnahme für die Grünen Falken. Einmal gelang dabei der Einzug in die K.o.-Runde, im Jahr 1994 schaffte man es bei der ersten WM in den USA ins Achtelfinale.

Im ersten Spiel der Gruppe H gab es die bisher größte Sensation dieser WM: Topfavorit Spanien musste sich gegen den krassen Außenseiter Kap Verde mit einem 0:0 begnügen. Damit bietet sich nun Saudi-Arabien und Uruguay jeweils die Chance, mit einem Sieg auf Platz 1 der Gruppe zu springen. Das zweite Gruppenspiel findet in Miami statt.

Wie der Gegner läuft auch Uruguay im 4-4-2 auf, diese ganz klassische Grundformation scheint bei dieser WM eine Art Comeback zu feiern. In der Startelf fehlen die zwei namhaften Innenverteidiger Gimenez und Araujo, die beide angeschlagen sind. Mit Vina und de Arrascaeta fallen zwei weitere Stammelf-Kandidaten verletzt aus. Im Tor steht der Routinier Muslera, der am heutigen 16. Juni seinen 40. Geburtstag feiert. Glanzstück ist das Mittelfeld, das mit den prominenten Namen Valverde, Ugarte und Bentancur daherkommt.

In dieser Besetzung läuft Uruguay heute auf (4-4-2): Muslera - Varela, Caceres, Olivera, Vina - Valverde, Ugarte, Bentancur, Araujo - Vinas, Nunez.

Saudi-Arabien trennte sich im letzten Test vor der WM von Senegal mit 0:0. Im Vergleich dazu gibt es in der Startelf beim heutigen WM-Auftakt nur eine Änderung: Im Mittelfeldzentrum rückt Kanno für Nasser Al Dawsari neu ins Team. Dessen Bruder Salem Al-Dawsari ist Kapitän der Saudis und läuft wie gewohnt auf dem linken Flügel auf. Einziger Spieler im Kader, der nicht in der heimischen Liga spielt, ist Saud Abdulhamid, der für RC Lens in Frankreich aufläuft. Der Rechtsverteidiger ist mit einem Marktwert von neun Millionen Euro auch der wertvollste Akteur im Kader.

Saudi-Arabien geht mit folgender Aufstellung in diese Partie (4-4-2): Al Owais - Abdulhamid, Al Tambakti, Al Amri, Al Harbi - Al Shamat, Kanno, Al Khaibari, Al Dawsari - Al Juwayr, Al Brikan.

Herzlich willkommen bei der WM 2026 zum Gruppenspiel zwischen Saudi-Arabien und Uruguay.