Schweden - Tunesien; Fußball WM Gruppe F

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Schweden - Tunesien. Fußball WM Gruppe F.

Estadio BBVAZuschauer50.987.

Schweden 5

  • Y Ayari (7. minute, 96. minute)
  • A Isak (30. minute)
  • V Gyokeres (59. minute)
  • M Svanberg (84. minute)

Tunesien 1

  • O Rekik (43. minute)

Live-Kommentar

Das war der Liveticker zur WM-Partie zwischen Schweden und Tunesien. Weiter geht es mit der Begegnung zwischen Spanien und Kap Verde, die um 18 Uhr losgeht. Dann sind wir natürlich erneut live für Sie dabei. Bis dahin und herzlichen Dank fürs Mitlesen.

Weiter geht es für die Schweden mit dem zweiten Gruppenspiel gegen die Niederlande, Anstoß ist am Samstag in Houston um 19 Uhr MESZ. Für Tunesien steht als Nächstes die Partie gegen Japan an, die wie die heutige Begegnung in Monterrey stattfinden wird. Anpfiff ist am Sonntag um 6 Uhr unserer Zeit.

Auftakt nach Maß für Schweden, das sich mit diesem 5:1 den ersten Platz in der Gruppe F sichert. Die Skandinavier waren von Anfang an die bessere Mannschaft. Ihr Sturmduo aus Isak und Gyökeres, die beide jeweils einen Treffer erzielten, war für den Gegner nie in den Griff zu bekommen. Ayari ragte mit seinem sehenswerten Doppelpack ebenso heraus. Der eingewechselte Wolfsburger Svanberg steuerte den fünften Treffer bei. Entscheidende Ballverluste der Tunesier taten ihr Übriges. Dabei hatten diese mit Rekiks Treffer zum 1:2 kurz vor der Pause Hoffnung geschöpft. Insgesamt blieben sie aber zu harmlos, kamen nur auf einen xG-Wert von 0,28 und konnten sich nach dem Anschlusstreffer keine echte Torchancen mehr erspielen.

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Das Spiel ist zu Ende, Schweden startet erfolgreich in die WM und schlägt Tunesien klar mit 5:1.

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Toooor! SCHWEDEN - Tunesien 5:1. Kurz vor Schluss baut Ayari mit seinem zweiten Treffer die Führung weiter aus. Erneut geben die Tunesier die Kugel in der eigenen Hälfte her, Bergvall geht dazwischen und bringt Mitspieler Ayari an den Ball. Der legt sich die Kugel rechts vor dem Sechzehner einmal vor, zieht dann fulminant ab. Der Ball schlägt halbhoch und platziert im linken Eck ein, da ist nichts zu machen für Chamakh im Tor.

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Vorlage Lucas Bergvall

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Auch in der Nachspielzeit hat Schweden das Geschehen klar im Griff, von den Tunesiern kommt kaum mehr Gegenwehr.

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Noch ein Wechsel: Der Dortmunder Svensson ist für Bernhardsson im Spiel.

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Wechsel bei Schweden: Elanga kommt für Isak.

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Erneut tauchen die Schweden gefährlich vor dem Kasten auf. Gyökeres bedient diesmal den freien Bergvall, der etwas zu lange für seinen Abschluss braucht, sodass ein Verteidiger dazwischengrätschen und so abfälschen kann, dass der Ball deutlich am Tor vorbeigeht.

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Es gibt sechs Minuten Nachspielzeit.

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Nächste gute Möglichkeit für Schweden. Gyökeres legt links im Sechzehner quer zu Isak, der sofort abzieht und Keeper Chamakh zu einer guten Parade zwingt.

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Spätestens mit dem vierten Gegentreffer scheint der Wille der Tunesier nun gebrochen. Schweden hält den Ball souverän in den eigenen Reihen und lässt wenig anbrennen. 

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Toooor! SCHWEDEN - Tunesien 4:1. Der Treffer zählt! Zunächst sah es nach klarer Abseitsstellung des Torschützen Svanberg aus. Die Zeitlupe zeigt aber, dass Isak, der nicht im Abseits stand, den Ball kurz davor minimal berührte und zu Svanberg weiterleitete. So entstand also eine neue Situation, und weil Svanberg dabei nicht mehr im Abseits stand, wird der Treffer nach der VAR-Überprüfung nun doch gegeben.

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Wenige Sekunden nach seiner Einwechslung trifft Svanberg ins Netz! Es gibt Freistoß für Schweden von der rechten Seite, Svanberg kommt frei aus zehn Metern zum Schuss und versenkt den Ball flach im linken Eck. Danach geht aber die Abseitsfahne hoch. Zählt der Treffer vielleicht doch? Der VAR meldet sich, die Szene wird überprüft.

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Vorlage Alexander Isak

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Schweden wechselt ebenfalls: Svanberg kommt für Karlström.

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Noch ein Wechsel bei den Tunesiern: Ben Slimane macht Platz für Chaouat.

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Wechsel bei Tunesien: Khedira geht vom Feld und wird durch den Augsburger Gharbi ersetzt.

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Und vorne sorgt das starke Sturmduo Isak und Gyökeres immer wieder für Entlastung bei den Skandinaviern. Die beiden beschäftigen die tunesische Abwehr immer wieder und strahlen Gefahr aus. Diesmal weicht Isak auf den linken Flügel aus und bringt den Ball von dort flach in die Mitte, ein Verteidiger kann aber klären.

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Die Schweden ziehen sich immer weiter zurück, um die Führung zu verteidigen. Dabei werden sie bislang nicht wirklich vor Probleme gestellt. Die Tunesier lassen die Kugel zwar ganz gefällig laufen, im letzten Drittel mangelt es aber noch immer an Ideen und Aktionen.

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Der Ball rollt wieder. Tunesien greift an und muss ab jetzt dringend mehr Torgefahr entwickeln, bis auf den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer in der 43. Minute brachte man noch keinen Schuss aufs gegnerische Tor.

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Rechtsverteidiger Valery geht auch vom Feld und wird durch Mahmoud ersetzt.

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Saad hat ebenfalls Feierabend, für ihn ist Tounekti neu dabei.

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Bei den Tunesiern wird durchgewechselt, drei Neue kommen ins Spiel. Einer von ihnen ist Achouri, der für Kapitän Skhiri auf den Platz kommt.

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Tunesien präsentiert sich im zweiten Durchgang offensiver und kommt auf knapp 61 Prozent Ballbesitz, im vorderen Drittel erzeugt man aber zu wenig Gefahr. Nach dem Patzer von Skhiri, den Gyökeres sofort bestrafte, ist der alte Abstand wiederhergestellt. Und bei einem xG-Wert von 0,19 fällt schwer, sich auszumalen, dass die Nordafrikaner hier noch mit zwei Toren ausgleichen können. Aber warten wir ab.

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Dann geht es erneut in eine dreiminütige Trinkpause.

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Nächste gute Möglichkeit der Schweden, wieder für Gyökeres. Der Stürmer kontrolliert ein hohes Zuspiel rechts im Sechzehner und fackelt nicht lang, jagt die Kugel aber über das Gehäuse.

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Noch ein Wechsel bei den Schweden: Bergvall ist für Nygren im Spiel.

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Erster Spielerwechsel bei Schweden: Stroud kommt für Gudmundsson in die Partie.

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Der dritte Treffer ist natürlich beruhigend für die Schweden, die im zweiten Durchgang in der Defensive deutlich mehr zu tun bekamen. Gyökeres bleibt weiter der Talisman bei den Skandinaviern, für den Stürmer ist es der 16. Treffer im 15. Einsatz.

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Toooor! SCHWEDEN - Tunesien 3:1. Nach einem Fehler des tunesischen Kapitäns Skhiri kommt auch Gyökeres zu seinem Treffer und baut die Führung aus. Skhiri wird von Keeper Chamakh vor dem Sechzehner angespielt, geht ins gefährliche Dribbling gegen Isak und verliert dabei die Kugel. Der Frankfurter will seinen Fehler ausbügeln und grätscht dazwischen, der Ball springt aber genau zu Gyökeres. Der steht rechts im Sechzehner, behält vor dem herauskommenden Keeper die Nerven und schiebt den Ball flach ins linke Eck.

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Vorlage Alexander Isak

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Schweden agiert jetzt vorsichtiger als im ersten Durchgang, setzt auf eine kompaktere Grundordnung und lauert auf Umschaltmomente. Erneut passt dabei aber die Abstimmung zwischen den zwei prominenten Stürmern nicht. Gyökeres bringt den Ball auf halbrechts nach vorne und spielt nach links zum völlig freien Isak, der dabei aber wieder knapp im Abseits steht.

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Khedira kommt mit einer Grätsche im Mittelfeld zu spät und sieht die erste Gelbe Karte der Partie.

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Es gibt Freistoß für Tunesien aus zentraler Position in der gegnerischen Hälfte. Trotz der großen Distanz versucht es Hannibal direkt, jagt das Leder mit dem Vollspann aber deutlich über das Gehäuse.

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Schweden schaltet mit einem langen Ball auf rechts um, Isak startet aber einen Tick zu früh. Seine flache Hereingabe rollt quer vor dem Tor vorbei, Sturmpartner Gyökeres hatte mit einem Ball in den Rückraum gerechnet. Dann geht aber sowieso die Abseitsfahne hoch.

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Tunesien geht offensiv in den zweiten Durchgang und drängt Schweden in die Defensive. Der schon im ersten Durchgang auffällige Spielmacher Hannibal steckt rechts am Sechzehner durch in den Lauf von Khedira, dessen versuchte Flanke geblockt wird. Kurz darauf flankt Hannibal selbst von rechts, Keeper Nordfeldt fängt den Ball sicher ab. 

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Die zweite Hälfte läuft. Auf beiden Seiten sind die Teams personell unverändert auf den Rasen zurückgekehrt.

Schweden erwischte einen sehr guten Auftakt in diese Partie, gab zunächst klar den Ton an und ging früh durch Ayari (7.) in Führung. Auch danach spielten fast nur die Schweden, während sich die defensiven Tunesier kaum aus der Deckung trauten. Als sie es doch mal taten, wurde das durch einen Konter und Isaks 2:0 bestraft (30.). Kurz vor der Pause sorgte Rekik (43.) per Kopfball für den Anschlusstreffer. Bei einem xG-Wert von 0,09 kam das quasi aus dem Nichts. In den verbleibenden Minuten deuteten die Nordafrikaner durchaus an, dass sie Spielfreude und Torgefahr entwickeln können. Im zweiten Durchgang dürften sie den Druck noch verstärken, um zum Ausgleich zu kommen.

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Dann ist Halbzeit in Monterrey, mit der 2:1-Führung für Schweden gegen Tunesien geht es in die Kabinen.

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Nach einer guten Kombination durch die Mitte spielt Skhiri den Ball in den Lauf von Khedira, der in Richtung Sechzehner durchstartet, das steile Zuspiel aber nicht ganz erreichen kann.

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Nach dem Anschlusstreffer wirken die Tunesier mutiger und greifen weiter an, Schweden ist in der Nachspielzeit defensiv gefordert.

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Es gibt vier Minuten Nachspielzeit.

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Toooor! Schweden - TUNESIEN 2:1. Aus dem Nichts verkürzt Tunesien und schöpft wieder Hoffnung. Ein weiter Einwurf durch Valery von rechts wird abgewehrt, der Rechtsverteidiger sichert sich den Abpraller und spielt zurück zu Mejbri. Der wird nicht richtig angegriffen und flankt gut vor den ersten Pfosten. Dort setzt sich Rekik gegen Bewacher Lagerbielke durch, kommt aus sechs Metern zum Kopfball und verlängert die Kugel platziert ins lange Eck.

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Vorlage Hannibal Mejbri

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Nach einer guten Flanke von der rechten Seite kommt Gyökeres beinahe zur nächsten guten Chance für Schweden, verpasst die halbhohe Hereingabe am zweiten Pfosten aber knapp.

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Das Spiel findet nach wie vor überwiegend in der Hälfte der Tunesier statt, die kaum Zugriff haben, weil die Schweden sich sehr ballsicher präsentieren. Und so warten die Nordafrikaner weiter auf ihre erste Großchance. Für eine Aufholjagd müsste bei einem xG-Wert von 0,06 nach vorne deutlich mehr kommen.

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Vor dem zweiten schwedischen Treffer hatten die Tunesier eigentlich eine gute Phase, nach der Trinkpause war ihnen anzumerken, dass sie offensiv mehr tun wollten. Das hat sich für den Moment erledigt, Schweden tritt weiter bestimmend auf und greift an.

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Nächste Möglichkeit für die Nordeuropäer. Nach einer Ecke von rechts steigt Lindelöf hoch und kommt aus fünf Metern zum Kopfball, den er unter Bedrängnis aber deutlich über den Kasten setzt.

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Toooor! SCHWEDEN - Tunesien 2:0. Tunesien wird nach einem Ballverlust bestraft, Isak schließt den Konter ab und baut die Führung aus. Mit drei Stationen kommen die Schweden bis in den Sechzehner. Gyökeres wird im Zentrum vertikal angespielt, leitet gut nach links zu Isak weiter. Der hat mit Talbi nur noch einen Gegenspieler vor sich, schlägt am Sechzehner einen Haken und schließt aus 16 Metern ab. Der Ball kommt flach aufs rechte Eck und ist haltbar, Keeper Chamakh sieht aber nicht gut aus und verlängert ihn mit den Fingerspitzen ins eigene Netz.

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Vorlage Viktor Gyökeres

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Es geht weiter, und Tunesien scheint nun gewillt, offensiver zu agieren. Auf links startet Außenverteidiger Abdi einen Tiefenlauf und wird mit dem langen Ball gesucht, wird aber von einem Gegenspieler abgedrängt. 

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In der kurzen Pause wird vor allem auf tunesischer Seite viel zu besprechen sein, der frühe Gegentreffer dürfte den Matchplan durcheinander gebracht haben. Schweden-Coach Graham Potter kann dagegen zufrieden sein, seine Mannschaft macht einen guten Eindruck und wirkt bislang deutlich gefährlicher als der Gegner. 

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Es geht in die dreiminütige Trinkpause.

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Ansonsten geht es aber meist in die andere Richtung. Schweden hält das Spiel überwiegend in der Hälfte der Tunesier, die ihre defensive Grundordnung auch beim Rückstand beibehalten und auf Umschaltmöglichkeiten lauern.

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Auf der anderen Seite kommt Tunesien erneut über den schnellen Saad nach vorne. Dabei ist der Angreifer des FC Augsburg, der in der vergangenen Saison an Hannover 96 ausgeliehen war, auf sich allein gestellt. Also hält er aus 20 Metern drauf, jagt das Leder aber rechts über den Kasten.

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Nach diesem ersten Warnschuss der Tunesier übernimmt Schweden wieder die Kontrolle. Die Skandinavier lassen den Ball gefällig und in hohem Tempo laufen, kommen bislang auf knapp 70 Prozent Ballbesitz.

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Mit dem ersten echten Angriff wird Tunesien gleich gefährlich. Mejbri spielt Saad im Zentrum frei, der hat Platz und kommt mit viel Tempo vor den Sechzehner. Das Zuspiel nach halblinks zum freien Ben Slimane ist gut, erfolgt aber einen Tick zu spät. Ben Slimane schließt direkt ab und scheitert an Keeper Nordfeldt. Weil er dabei im Abseits stand, wird die Szene dann abgepfiffen.

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Mit dem frühen Treffer im Rücken agiert Schweden hier sehr selbstbewusst, lässt Ball und Gegner laufen und gibt klar die Richtung vor. Tunesien tritt in der Offensiv bisher noch nicht in Erscheinung.

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Toooor! SCHWEDEN - Tunesien 1:0. Perfekter Auftakt für die Schweden, Yasin Ayari trifft früh und lässt die mitgereisten Fans jubeln. Nach einem langen Ball kommt Isak hinter die Abwehr und will abschließen, Keeper Chamakh ist zur Stelle. Den Abpraller sichert sich Gyökeres, dessen Schuss aus 13 Metern vor dem Tor geblockt wird. Die Kugel landet beim lauernden Ayari, der sie vor dem Sechzehner einmal aufspringen lässt, dann mit dem Vollspann perfekt trifft und aus 21 Metern hoch im rechten Eck versenkt.

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Gyökeres mit dem ersten kleinen Ausrufezeichen. Nach einem Ballgewinn macht es der Stürmer auf dem linken Flügel schnell, dribbelt dann in den Sechzehner und zieht aus dem Rückraum ab. Sein erster Versuch segelt aber hoch rechts neben dem Tor ins Aus.

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Schweden übernimmt in den ersten Minuten die Spielgestaltung, während Tunesien zunächst abwartend steht. Lindelöf schaltet sich ein und startet den ersten schwedischen Vorstoß, sein Zuspiel nach vorne landet dann aber im Aus.

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Und los! Schiedsrichter Yael Falcon aus Argentinien pfeift die Partie an, der Ball rollt in Monterrey.

Im tunesischen Kader finden sich einige aus der Bundesliga bekannte Namen. Rani Khedira von Union Berlin feierte erst im März beim 1:0 gegen Haiti sein Debüt. Mannschaftskapitän ist Ellyes Skhiri von Eintracht Frankfurt. Hinzu kommen Ismael Gharbi und Elias Saad, die beide beim FC Augsburg unter Vertrag stehen. Große Hoffnungen ruhen auch auf den Schultern von Mittelfeldspieler Hannibal Mejbri. Der 23-Jährige vom FC Burnley ist mit einem Marktwert von 15 Millionen Euro der wertvollste Akteur im Kader.

Die Stärken Tunesiens liegen in der Abwehrarbeit, in der gesamten WM-Qualifikation gab es keinen einzigen Gegentreffer. Um heute mit einem Erfolgserlebnis zu starten, muss man sich im Vergleich zu den letzten drei Testspielen aber steigern. Gegen Kanada (0:0), Österreich (0:1) und Belgien (0:5) blieben die Tunesier ohne Sieg und ohne Treffer.

Die Tunesier konnten in der WM-Qualifikation viel Selbstvertrauen sammeln, in zehn Partien gab es starke neun Siege und ein Unentschieden. Als Trainer ist seit Januar der Ex-Profi Sabri Lamouchi im Amt, der nach dem enttäuschenden Aus im Achtelfinale des Afrika-Cups auf Sami Trabelsi folgte.

Für Tunesien ist es die siebte Teilnahme an einer WM. Bislang konnten sich die Nordafrikaner noch nie für die K.o.-Runde qualifizieren. Bei der Endrunde 2022 in Katar scheiterte man knapp und schied als Gruppendritter aus, obwohl man im letzten Spiel mit einem 1:0-Sieg gegen Frankreich für Aufsehen sorgte.

Im Doppelsturm läuft neben Gyökeres mit Alexander Isak vom FC Liverpool ein weiterer namhafter Stürmer auf. Beide trafen in den letzten zwei Tests, wobei man gegen Norwegen (1:3) und Griechenland (2:2) aber ohne Sieg blieb.

In den Playoffs übernahm dann Viktor Gyökeres. Der Stürmer des FC Arsenal erzielte in den entscheidenden Partien gegen die Ukraine (3:1) und Polen (3:2) vier Treffer. Gegen die Ukrainer erzielte er einen Hattrick, gegen Polen traf er in der 88. Minute zum Sieg. Damit hatte er großen Anteil daran, dass die Schweden doch noch zur WM fahren durften.

Ihr WM-Ticket hat sich die Mannschaft von Graham Potter auf außergewöhnliche Art gesichert. In der eigentlichen WM-Quali sah man wenig Land, gewann kein Spiel und schloss die Gruppe als Letzter ab. Durch bessere Leistungen in der Nations League konnte man sich aber für die WM-Playoffs qualifizieren.

Die schwedische Nationalmannschaft geht zum 13. Mal in der Verbandsgeschichte bei einer WM an den Start. Die Skandinavier stehen im aktuellen Fifa-Ranking auf Platz 39 und damit sechs Plätze vor dem heutigen Gegner, gehen demnach leicht favorisiert in das Duell.

Weiter geht es in der Gruppe F mit der Begegnung zwischen Schweden und Tunesien, die mit der Partie im mexikanischen Monterrey in die WM starten. Im ersten Gruppenspiel trennten sich am Abend die Niederlande und Japan mit 2:2. Dadurch bietet sich Schweden und Tunesien nun die Möglichkeit, mit einem Sieg auf Platz 1 der Gruppe zu springen. Und damit das Tor zur nächsten Runde weit aufzustoßen.

Tunesien handelte sich im letzten Test vor Turnierbeginn eine deutliche 0:5-Niederlage gegen Belgien ein. Im Vergleich dazu rücken unter anderem Rani Khedira von Union Berlin und Elias Saad von Hannover 96 neu ins Team. Khedira gibt mit Kapitän Skhiri (Eintracht Frankfurt) die Doppelsechs, Saad den einzigen Stürmer. Außerdem ist Rechtsverteidiger Valery neu dabei, genauso wie die gänzlich neue offensive Dreierreihe bestehend aus Ben Slimane, Mejbri und Abdi.

In dieser Besetzung läuft Tunesien heute auf (4-2-3-1): Chamakh - Valery, Talbi, Rekik, Ben Hmida - Khedira, Skhiri - Ben Slimane, Mejbri, Abdi - Saad.

Nach dem 2:2 bei der WM-Generalprobe gegen Griechenland gibt es in der schwedischen Startelf zwei Änderungen. Mit Svensson (Dortmund) und Svanberg (Wolfsburg) müssen dabei zwei Bundesliga-Legionäre auf die Bank, Lindelöf und Karlström sind neu dabei. Gudmundsson auf dem linken Flügel war bis zuletzt aufgrund einer Erkrankung fraglich, meldete sich aber fit und läuft auf.

Schweden geht mit folgender Aufstellung in diese Partie (3-4-1-2): Nordfeldt - Lagerbielke, Hien, Lindelöf - Bernhardsson, Karlström, Ayari, Gudmundsson - Nygren - Gyökeres, Isak.

Herzlich willkommen bei der WM 2026 zum Gruppenspiel zwischen Schweden und Tunesien.