Schweiz - Bosnien-Herzegowina; Fußball WM Gruppe B

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Schweiz - Bosnien-Herzegowina. Fußball WM Gruppe B.

SoFi Stadium.

Schweiz 0

    Bosnien-Herzegowina 0

      Live-Kommentar

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      Nach der Pause bleibt das Personal auf beiden Seiten unverändert, der zweite Durchgang läuft. 

      Zwischen der Schweiz und Bosnien wurde uns eine erste Halbzeit geboten, die sich nochmal in zwei grundverschiedene Hälften aufteilen lässt: Die ersten 24 Minuten vor der obligatorischen Trinkpause sowie die restlichen Minuten danach. Gegen klar spielbestimmende Eidgenossen konnte Bosnien lange kaum für Entlastung sorgen und konnte von Glück sprechen, sich schadlos in die Trinkpause gerettet zu haben. Anschließend kam die Barbarez-Elf aber immer besser ins Spiel und war zum Ende gar die zwingendere Mannschaft. Die Schweiz wirkte derweil wie abgemeldet und muss in der Halbzeitpause dringend den Faden wieder finden.

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      Halbzeit in Inglewood. 

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      In den letzten Minuten war die Schweiz praktisch abgemeldet. Von der anfänglichen Dominanz ist längst nichs mehr übrig. 

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      Drei Minuten werden nachgespielt.

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      Klasse gespielt! Alajbegovic von links mit dem Pass ins Zentrum auf Demirovic, der direkt in den Lauf von Kolasinac klatschen lässt. Über halblinks dringt Kolasinac in den Sechzehner ein und könnte selbst schießen. Stattdessen legt der Ex-Schalker aber lieber nochmal quer und bleibt mit seinem Zuspiel hängen.

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      Die Trinkpause hat der Barbarez-Elf sichtlich gut getan. Bosnien ist inzwischen deulich besser im Spiel und hält das Geschehen kurz vor der Pause ausgeglichen. 

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      Vor dem Sechzehner fängt Alajbegovic einen Fehlpass im Aufbau der Eidgenossen ab und übergibt nach einer Zwischenstation mit Demirovic auf Dzeko. Aus zentralen 15 Metern zögert der Altmeister nicht lange und hält direkt drauf. Freuler wirft sich dabei in die Schussbahn und kann blocken. 

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      Im Tempodribbling von Ndoye bekommt Dedic an der linken Sechzehnergrenze den Fuß dazwischen und spitzelt den Ball wohl als letzter Mann ins Toraus. Joao Pinheiro entscheidet jedoch auf Abstoß. 

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      Stattdessen verzeichnet Bosnien seinen zweiten Abschluss: Memic zieht von links nach innen und hält aus halblinken 20 Metern unter Gegnerdruck drauf. Sein Aufsetzer ist jedoch harmlos und leichte Beute für Kobel im kurzen Eck.

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      In diesen Minuten nimmt die Schweiz die Zügel wieder in die Hand. Dennoch tun sich die Eidgenossen seit der Trinkpause schwer und kommen nicht mehr so einfach durch. 

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      Mit 40 Jahren und 93 Tagen ist Edin Dzeko im Übrigen der drittälteste Feldspieler, der bei einer WM in der Startelf steht. Lediglich Cristiano Ronaldo und Luka Modric waren bei ihren Einsätzen gestern noch älter.

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      Der bislang beste Offensivvortrag der Barbarez-Elf! Dzeko leitet selbst ein und bekommt den Ball von Alajbegovic in seinen Lauf durchgesteckt. Links im Strafraum nimmt der Kapitän mit einem Haken zunächst geschickt Tempo raus, ehe er gefühlvoll an den zweiten Pfosten flankt. Tahirovic steht dort eigentlich gut, agiert aber zu zögerlich und trifft die Kugel bei seiner versuchten Direktabnahme aus sieben Metern nicht.

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      Immerhin ist es den Bosniern nach der Trinkpause gelungen, das Spiel für den Moment ins Mittelfeld zu verlagern. 

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      Alajbegovic jetzt mal mit einem schnellen Antritt auf dem linken Flügel und damit einem seltenen Vorstoß der Bosnier. Seine flache Hereingabe ist jedoch ungefährlich und wird im Strafraum mühelos abgefangen.

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      Bei einem tiefen Zuspiel auf Embolo steht die Verteidigung der Bosnier viel zu offen. Immerhin rückt Muhamerovic von rechts noch rechtzeitig ins Zentrum ein und kann Embolo am Sechzehner stellen. 

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      Weiter gehts.

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      Nach den ersten 25 Minuten sehen wir bislang eine einseitige Partie. Die Schweiz ist klar spielbestimmend und legt sich den Gegner in den letzten Minuten zurecht. Bosnien läuft nahezu ausschließlich hinterher und ist mit dem Zwischenstand gut bedient.

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      In diesem Augenblick bittet Schiedsrichter Joao Pinheiro zur ersten obligatorischen Trinkpause. 

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      Freuler wird nicht angegriffen und hält aus halblinken 25 Metern einfach mal drauf. Sein strammer Versuch rauscht nur knapp am linken Pfosten vorbei und dient als weiterer Warnschuss aus Sicht der Bosnier.

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      Die Bosnier können kaum mal nachhaltig für Entlastung sorgen und kommen bislang auf lediglich 24 Prozent Ballbesitz.

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      Die Bosnier jetzt zu allem Überfluss mit einem leichtfertigen Fehlpass im Aufbauspiel, den Rieder abfängt. Am Ende schließt Ndoye aber harmlos ab und schiebt den Ball aus zentralen 20 Metern direkt in die Arme von Vasilj. 

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      Die Schweiz bleibt aber klar spielbestimmend und taucht in Person von Ndoye ein weiteres Mal aussichtsreich im gegnerischen Sechzehner auf. Im Tempodribbling kommt Ndoye über links und spielt flach nach innen. Auf Fünferhöhe steht aber Katic richtig und kann klären.

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      Inzwischen liegt auch schon die Anfangsviertelstunde hinter uns. Anfänglich zu passiv, durfte Bosnien bereits zweimal durchatmen. In dieser Phase zeigt sich die Barbarez-Elf etwas bemühter und schiebt zumindest höher drauf. 

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      Plötzlich holt sich Memic vor der Mittellinie den zweiten Ball und leitet einen schnellen Umschaltmoment der Bosnier ein. Aus vollem Lauf legt sich Memic den Ball an Rodriguez vorbei und flankt rechts vom Sechzehner nach innen. Dabei rutscht ihm der Ball ab und landet im Toraus. 

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      Die Nati bleibt am Drücker! Dieses Mal steckt Xhaka auf Rieder durch, der von der linken Sechzehnergrenze flach in die Mitte gibt. Ndoye lauert vor dem ersten Pfosten ungedeckt, der 25-Jährige kriegt die Füße aber nicht rechzeitig sortiert und muss den Ball passieren lassen. Dahinter steht Muharemovic richtig und kann schließlich klären. 

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      Die Chance von Ndoye kam jedenfalls nicht von ungefähr. In den letzten Minuten hat die Schweiz die Initiative übernommen und sich zunehmend in der gegnerischen Hälfte festgesetzt. 

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      Die erste gute Chance gehört den Eidgenossen! Rund 30 Meter halblinks vor dem Tor steckt Xhaka vertikal auf Ndoye durch, der links im Strafraum Platz hat und aus spitzem Winkel flach abschließt. Im kurzen Eck klatscht der Ball an den Außepfosten, wobei Vasilj wohl zur Stelle gewesen wäre.

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      Xhaka nimmt sich aus der zweiten Reihe ein Herz und bleibt an Katic hängen, der in der Schussbahn stehend blockt. Die anschließende Ecke bleibt ohne Folgen. 

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      Jetzt auch der erste Eckball für die Schweiz, nachdem Muharemovic eine Flanke von links etwas unglücklich ins Toraus klärt. Die fällige Hereingabe von links kommt aber viel zu kurz und wird noch vor dem ersten Pfosten sicher bereinigt. 

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      Und damit das ja nicht untergeht: Weil Dzeko im Anschluss an den Eckball in der 2. Minute auf engstem Raum noch geblockt wurde, steht Bosnien bereits bei einem Abschluss. Verbunden mit einem xG-Wert von 0,04. 

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      Kurz nach der Mittellinie hebt Xhaka den Ball über halblinks in die Tiefe und sucht damit den Lauf des eingestarteten Ndoye. Vasilj spielt aber gut mit und packt im Sechzehner mühelos vor Ndoye zu. 

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      Die anschließende Freistoßflanke fliegt aus dem linken Halbfeld lang in den Sechzehner, wo Widmer hinter dem zweiten Pfosten ohne Gegnerdruck sicherheitshalber auf Kosten der ersten Ecke klärt. Den fälligen Eckstoß kriegen die Schweizer sicher verteidigt. 

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      Aebischer stempelt Alajbegovic und holt sich nach wenigen Sekunden die erste mündliche Ermahnung an diesem Abend ab. 

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      Wir sind so weit, Bosnien hat angestoßen. 

      Erst der Schweizerpsalm, anschließend die reine Instrumentalhymne "Intermeco": In diesem Moment erklingt die erste der beiden Nationalhymnen. 

      Vor den Toren von Los Angeles wird heute im Los-Angeles-Stadion gespielt, das bei dieser WM Platz für knapp über 70.000 Zuschauer bietet. Schiedsrichter ist der Portugiese Joao Pinheiro, der von Bruno Jesus und Luciano Maia an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Yusuke Araki, vor den Bildschirmen agiert das VAR-Gespann um Dennis Higler.

      Immerhin bleiben die Eidgenossen schwer zu schlagen und haben von ihren letzten 17 Gruppenspielen bei einem Großturnier in Form von WM oder EM nur zwei verloren (7S, 8U). Blickt man auf die bisherigen Begegnungen zwischen Bosnien-Herzegowina und den Eidgenossen, findet man nur einen einzigen Eintrag in der Länderspielhistorie beider Nationen. Im März 2016 entschied Bosnien ein Freundschaftsspiel in Zürich 2:0 für sich, bei dem kein Geringerer als Edin Dzeko den Führungstreffer erzielte.

      Aufseiten der Schweiz war das Hauptproblem nach dem verpatzten Auftakt gegen Katar schnell ausgemacht: Über 90 Minuten klar tonangebend, war die Chancenverwertung bei 26:6 Abschlüssen sowie xG-Werten von 3,2 zu 0,6 mangelhaft. Und weil man auch hinten vereinzelt nachlässig agierte, schaute die Nati beim Gegentor in der 94. Minute blöd aus der Wäsche. Mit dem Ziel gestartet, "die beste WM aller Zeiten" zu spielen, sparte vor allem Kapitän Xhaka nicht mit Kritik und nahm seine Mitspieler heute umso mehr in die Pflicht.

      Nach dem Vorrundenaus 2014 ist für Bosnien-Herzegowina schließlich die zweite Teilnahme überhaupt an einer WM bereits ein Erfolg. Zwar blieb nach dem späten Ausgleichstreffer der Kanadier zum Auftakt ein "bitterer Beigeschmack", doch war Sergej Barbarez mit der "kämpferischen Leistung" seiner Mannen bei nur 39 Prozent Ballbesitz sehr zufrieden. Auch heute wolle man vor allem über den Einsatz kommen. Selbstvertrauen gibt zudem die aktuelle Form: Denn Bosnien ist seit neun Länderspielen ungeschlagen.

      Im zweiten rein europäischen Duell dieser WM läuten die Schweiz und Bosnien-Herzegowina heute den 2. Spieltag in Gruppe B ein. Nachdem am 1. Spieltag gleich beide Partien 1:1 endeten, hat sich an der Ausgangslage für alle vier Mannschaften nichts geändert. Als Gruppenfavorit gestartet, ließ die Schweiz gegen Underdog Katar unerwartet zwei Punkte liegen und steht bereits unter Zugzwang. Besser dagegen die Stimmungslage bei den Bosniern, die das 1:1 gegen Co-Gastgeber Kanada als Punktgewinn verbuchen konnten. 

      Die Bosnier bekamen es zum Auftakt mit Co-Gastgeber Kanada zu tun und spielten am Freitagabend ebenfalls 1:1. Trainer Sergej Barbarez nimmt heute drei personelle Änderungen vor und beordert neben Sunjic und Alajbegovic auch Kapitän Dzeko neu in die Startelf, der nach seiner Schulterverletzung offensichtlich wieder bei 100 Prozent ist. An ihrer Stelle müssen Bajraktarevic, Basic und Lukic auf der Bank Platz nehmen. Auf der Bank sitzt auch Bundesliga-Akteur Tabakovic, der nach einem auskurierten Fußbruch zumindest wieder mit der Mannschaft trainieren konnte. Gegen die Eidgenossen hofft der gebürtige Schweizer umso mehr auf sein WM-Debüt als Joker. 

      Und hier die Aufstellung von Bosnien-Herzegowina: Vasilj - Dedic, Katic, Muharemovic, Kolasinac - Memic, Sunjic, Tahirovic, Alajbegovic - Demirovic, Dzeko. 

      Trotz spielerischer Überlegenheit sind die Schweizer am vergangenen Samstag nur mit einem 1:1-Unentschieden gegen Katar ins Turnier gestartet. Im Vergleich dazu tauscht Murat Yakin seine Startelf auf zwei Positionen aus und besetzt zunächst den Platz rechts in der Viererkette neu. Völlig überraschend lief dort zum Auftakt noch Zakaria auf, der heute in Person von Mainz-Kapitän Widmer durch einen gelernten Rechtsverteidiger auf die Bank verdrängt wird. Außerdem erhält in der Offensive Rieder vom FC Augsburg den Vorzug vor Vargas (Bank). Mit Miro Muheim vom HSV steht ein anderer Bundesliga-Akteur derweil aufgrund von Wadenproblemen nicht zur Verfügung.

      Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Aufstellung der Schweiz: Kobel - Widmer, Elvedi, Akanji, Rodriguez - Xhaka - Aebischer, Freuler - Ndoye, Embolo, Rieder.

      Herzlich willkommen bei der WM 2026 zum Gruppenspiel zwischen der Schweiz und Bosnien-Herzegowina.