Senegal - Irak; Fußball WM Gruppe I

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Senegal - Irak. Fußball WM Gruppe I.

Toronto Stadium.

Senegal 1

  • M Diarra (4. minute)

Irak 0

  • R Sulaka (s/o 13. minute)

Live-Kommentar

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Halbzeit in Toronto. 

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Mane zieht nochmal von links in die Box und legt vor der Grundlinie zurück. Weil es aber an einem Abnehmer mangelt, wird der Ball mühelos abgefangen. 

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Vor der Pause scheint nichts mehr zu passieren. Der Irak will einfach nur diesen Rückstand in die Pause bringen.

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Ecke jetzt auch für den Senegal. Die Hereingabe von links wird in den Rückraum geklärt, wo Camara volles Risiko geht und seinen Halbvolley aus 25 Metern deutlich über das Tor jagt.

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Immerhin erarbeitet sich die Arnold-Truppe aber noch eine Ecke. Bei der Hereingabe von rechts darf sich Senegals Ersatztorwart Diaw auszeichnen und fischt den Ball sicher aus der Luft.

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Nadelstiche der Iraker bleiben derweil Mangelware. Fragt sich nur, ob die Asiaten das Risiko nach der Pause erhöhen? Eigentlich ja alternativlos. 

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Guter Versuch! Mane dreht sich halblinks vor dem Sechzehenr auf, zieht dann mit schnellen Schritten in die Box und setzt seinen strammen Vollspannschuss aus halblinken zwölf Metern nur knapp rechts über die Latte. 

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Satte neun Minuten werden nachgespielt. Wir erinnern uns dabei an die VAR-Überprüfung im Vorfeld des Platzverweises sowie einige Verletzungsunterbrechungen. 

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Basil ist aber hart im Nehmen und kann das Spiel wieder fortsetzen.

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Nach einer Ecke für Senegal pflückt Basil den Ball sicher runter, stößt dabei mit Niakhate zusammen und landet hart mit dem Rücken auf dem Boden. Zum zweiten Mal muss der Torhüter behandelt werden. 

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Diatta setzt Torwart Diaw mit einem unsauberen Rückpass unter Druck und verschuldet dann auch noch einen Eckball. Nach diesem stehen zumindest zwei Schüsse aus der zweiten Reihe - erst Doski, dann Jasim. Beide Versuche werden aber geblockt. 

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Links im Strafraum nimmt Sarr den überlaufenden Mane mit, der mit seiner flachen Hereingabe nicht durchkommt. Der Ball wird in die Arme von Basil geblockt.

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Von der linken Seite schleudert Jakobs einen Einwurf lang in den Sechzehner, wo Basil aktiv zum Ball geht und souverän zupackt.

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Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Iraker in Unterzahl tief stehen und sich auf das Verteidigen beschränken. In dieser Form bieten sich nur wenig Räume für Senegal. 

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Insgesamt ist der Auftritt der Senegalesen aber doch recht verhalten. Gerade nach dem Platzverweis war eigentlich davon auszugehen, dass die Westafrikaner wesentlich zielstrebiger am so wichtigen Torverhältnis arbeiten würden. 

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Jetzt aber auch hier mal wieder ein Highlight! Mane kommt über links, wird nicht angegriffen und legt am linken Sechzehnereck nach innen für Jakobs ab. Jakobs kontrolliert den Ball mit rechts, hält mit dem zweiten Kontakt per linkem Vollspann drauf und setzt seinen strammen Versuch aus halblinken elf Metern nur ganz knapp flach am langen Pfosten vorbei. 

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Deutlich ereignisreicher geht es derweil im Parallelspiel zur Sache, wo Frankreich gegen die B-Elf von Norwegen bereits 3:1 führt. 

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Das Spiel hängt in diesen Minuten ein wenig in der Luft. Während der Irak in Unterzahl vorrangig darum bemüht ist, Schlimmeres zu verhindern, kommen die Westafrikaner kaum über leeres Ballgeschiebe hinaus. 

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Nach der Trinkpause übernimmt Senegal wieder die Initiative, setzt sich in der gegnerischen Hälfte fest. Gegen den Ball machen es die Asiaten in Unterzahl bislang aber ordentlich und halten die Abstände eng. 

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Weiter gehts. 

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Der Irak erlebt bislang einen Albtraum: Erst das frühe Gegentor in der 4. Minute, nur zehn Minuten später dann der Platzverweis für Sulaka. Immerhin zeigen sich die Asiaten auch in Überzahl bemüht und verzeichnen bislang gar 60 Prozent Ballbesitz. 

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Anthony Taylor bittet zur obligatorischen Trinkpause. 

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Senegal hat sich in dieser Phase etwas zurückgezogen, überlässt dem Irak den Ball. Viele solcher Phasen sollte man sich bei der Ausgangslage aber nicht leisten. 

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Den fälligen Freistoß aus halblinken 19 Metern setzt Jasim zu flach an und bleibt an der Mauer hängen.

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Jetzt wird es brenzlig: Ein langer Schlag der Iraker findet den Lauf von Al Hamadi, der halblinks vor dem Sechzehner von Seck umgestoßen wird. War Seck ebenfalls letzter Mann? Die Iraker fordern natürlich einen Platzverweis. Weil in dieser Szene aber noch ein weiterer Verteidiger in unmittelbarer Nähe hätte eingreifen können, zückt Anthony Taylor Gelb. Dieses Mal bleibt es auch bei Gelb.

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Nach einem senegalesischen Einwurf von links rutscht der Ball im Strafraum hinter den zweiten Pfosten durch, wo Ismaila Sarr aus der Drehung verzieht. 

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Dennoch wird aufseiten der Asiaten gewechselt: Graham Arnold reagiert auf den Platzverweis und nimmt Offensivspieler Qasem für Abwehrspieler Younis raus. 

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Bei dieser Flugeinlage ist Basil unglücklich aufgekommen, hat sich an der Schulter verletzt. Nach einer kurzen Behandlungspause geht es für den Torwart vorerst aber weiter.

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Wird der Irak gleich doppelt bestraft? In minimal nach rechts versetzter Position schießt Mane den fälligen Freistoß aus 18 Metern über die Mauer auf das Torwarteck. Basil sieht den Ball etwas spät, reagiert dann aber noch gut und wehrt per Flugeinlage mit einer Hand zur Seite ab. 

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Nein, es bleibt nicht bei Gelb! Per Stadiondurchsage erklärt Taylor, dass die beiden Verteidiger neben Sulaka zu weit weg standen und nicht mehr hätten eingreifen können. Mit Ansicht der Bilder wertet Taylor das Foul von Sulaka somit als Notbremse und wandelt Gelb in glatt Rot um.

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Sie ahnen es bereits: Der VAR sieht sich die Szene im Hintergrund genau an, ehe Anthony Taylor jetzt das Signal auf sein Ohr bekommt und persönlich an den Monitor gebeten wird. Bleibt es bei Gelb für Sulaka?

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Großes Glück für den Irak! Vor dem Sechzehner geht Mane gegen Sulaka dazwischen, blockt den Ball nach vorne und wäre eigentlich frei durch. Sulaka zieht ihn daraufhin mit einem kurzen Griff von hinten zu Boden - eigentlich als letzter Mann - und sieht zunächst nur Gelb. 

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Entsprechend ist also auch nicht zu erwarten, dass sich die Senegalen jetzt zurückziehen und auf der Führung ausruhen. Im Gegenteil. 

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Ein Traumstart also für die Westafrikaner. Und nur nochmal zur Erinnerung: Es geht heute nich nur um den bloßen Sieg, sondern vor allem die Höhe. 

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Tooor! SENEGAL - Irak 1:0. Es gibt also den nächsten Eckball. Und aus diesem resultiert die ganz frühe Führung für Senegal! Camara serviert die Ecke von rechts vom Tor weg acht Meter zentral vor den Kasten, wo sich Seck zu einfach von seinem Gegenspieler lösen konnte und Richtung Tor köpft. Im Torraum steht Diarra, fälscht den aufsetzenden Ball ungewollt mit dem Fuß ab und lässt damil Basil im oberen rechten Eck keine Chance. 

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Vorlage Abdoulaye Seck

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Auf dem rechten Flügel holt Diarra die erste Ecke für Senegal heraus, die direkt Gefahr einbringt: Nach der Hereingabe von rechts landet der Ball im Rückraum, wo Gueye nicht lange zögert und aus 18 Metern direkt draufhält. Sulaka steht dabei in der Schussbahn und fälscht den Ball nur knapp rechts neben das eigene Tor ab. 

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Wir sind so weit, der Irak hat angestoßen.

Spielort ist das Toronto-Stadion, das Platz für rund 43.000 Zuschauer bietet. Geleitet wird die Partie vom Engländer Anthony Taylor, der von Gary Beswick und Adam Nunn an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Khalid Saleh Al-Turais, vor den Bildschirmen agiert das VAR-Gespann um Ivan Bebek. 

Der Blick auf die vorangegangenen Begegnungen zwischen dem Irak und Senegal erübrigt sich - es gab schließlich noch keine. Wir erleben also ein Premierenduell.

Nochmal zur Ausgangslage: Der Irak hat eine Tordifferenz von -6, Senegal hingegen -3. Ob drei Punkte überhaupt reichen könnten, um einer der besten acht Gruppendritten zu werden, lässt sich noch nicht sagen. Jedenfalls nicht mehr aus eigener Kraft. Um die Chancen zu erhöhen, sollte man möglichst die anderen Gruppendritten mit ebenfalls drei Punkten hinter sich lassen - anhand der Tordifferenz. Während der Irak realistisch betrachtet schon einen Kantersieg bräuchte, wird auch Senegal auf einen möglichst hohen Sieg spielen. 

Das Skandal-Finale des Afrika-Cups im Januar zumindest auf dem Platz für sich entschieden, hatte der Senegal auch im Vorfeld dieser WM hohe Ambitionen. Das Erreichen der K.o.-Runde sollte Pflicht sein, stattdessen droht jetzt sogar das frühe Aus. Zwar gehört die undankbare Gruppe auch zur Wahrheit, doch kamen die Westafrikaner bislang einfach nicht an ihre Bestform heran. Während Frankreich zum Auftakt (1:3) aufdrehte, war man beim 2:3 gegen Norwegen in den entscheidenden Momenten nicht wach genug. 

Zumindest aus Sicht der Iraker wäre ein vorzeitiges Aus keine Schande, für den großen Underdog der Gruppe ist schließlich die bloße Teilnahme an dieser WM - erst die zweite nach 1986 - bereits ein großer Erfolg. Dass man auf diesem Niveau mithalten kann, wurde zum Auftakt gegen Norwegen deutlich. Zwar liest sich so ein 1:4 einseitig, doch war der Irak lange ebenbürtig, wenn nicht sogar besser. Gegen Frankreich waren die individuellen Qualitätsunterschiede schlicht zu groß, versteckt hat man sich aber auch hier nicht. 

Gruppenfinale in Gruppe I, wo die beiden direkten Tickets für das Sechzehntelfinale bereits vergeben sind. Mit je sechs Punkten hielten sich Frankreich und Norwegen bislang schadlos und machen den Gruppensieg parallel unter sich aus. Komplizierter ist die Lage derweil hier in Toronto, wo nur der Sieger zwischen den noch punktlosen Senegalesen und Irakern darauf hoffen kann, als einer der besten acht Gruppendritten in die K.o.-Runde zu folgen. Wie die Chancen dafür stehen, sehen wir uns gleich noch ausführlicher an.

Inklusive zweistündiger Unwetter-Pause, bekam es der Irak am späten Montagabend mit Frankreich zu tun und war bei der 0:3-Niederlage gegen die Startruppe um Mbappe und Co. letztlich machtlos. Trainer Graham Arnold nimmt heute vier Wechsel vor und beordert Rechtsverteidiger Putros, Innenverteidiger Sulaka sowie die beiden Offensivkräfte Jasim und Al Hamadi neu in seine Startelf. Während Hussein gegen Frankreich früh ausgewechselt werden musste und angeschlagen auf der Bank sitzt, bleibt auch Tahseen, Hussein Ali und Ismael vorerst nur die Reservistenrolle.

Und hier die Aufstellung der Iraker: Basil - Putros, Hashim, Sulaka, Doski - Al Ammari - Jasim, Bayesh, Iqbal, Qasem - Al Hamadi. 

In der Nacht zum vergangenen Dienstag traf der Senegal im 2. Gruppenspiel auf Norwegen und musste sich den Skandinaviern nach einer kurzweiligen Partie 2:3 geschlagen geben. Im Vergleich dazu nimmt Pape Thiaw heute fünf personelle Änderungen vor und muss dabei zunächst auf den Ausfall von Stammtorwart Edouard Mendy reagieren, der sich gegen Norwegen am Knie verletzte und durch Diaw ersetzt wird. Außerdem erhalten Jakobs, Diarra, Seck und der 18-jährige Mbaye den Vorzug gegenüber El Diouf, Pape Gueye, Koulibaly sowie Jackson (alle auf der Bank). Nie zuvor hat es beim Senegal bei einer WM so viele Startelfänderungen gegeben.

Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Aufstellung der Senegalesen: Diaw - Diatta, Seck, Niakhate, Jakobs - Idrissa Gueye, Diarra - Mbaye, Camara, Mane - Ismaila Sarr. 

Herzlich willkommen bei der WM 2026 zum Gruppenspiel zwischen Senegal und Irak.