Spanien - Saudi Arabien; Fußball WM Gruppe H

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Spanien - Saudi Arabien. Fußball WM Gruppe H.

Mercedes-Benz Stadium.

Spanien 3

  • L Yamal (10. minute)
  • M Oyarzabal (21. minute, 24. minute)

Saudi Arabien 0

    Live-Kommentar

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    Auswechslung Musab bin Fahad bin Zaid Al Juwayr Abdullah bin Abdulrahman bin Abdullah Al Hamddan

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    Auswechslung Abdullah bin Mohammed bin Hamza Al Berri Al Khaibari Mohamed bin Ibrahim bin Abdullah Kanno

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    Auswechslung Mikel Oyarzabal Ferran Torres

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    Auswechslung Lamine Yamal Nasraoui Ebana Yéremy Pino

    Nach ihrem verpatzten Turnierauftakt zeigen die Spanier eine Machtdemonstration, führen gegen Saudi-Arabien nach 45 Minuten mit 3:0. Vom Anpfiff weg dominierte der Europameister das Geschehen nach Belieben. Es entwickelte sich eine eklatante Überlegenheit. Die Saudis waren nur Spielball des Favoriten, bekamen diesen trotz massiver defensiver Ausrichtung überhaupt nicht gestoppt und wurden förmlich an die Wand gespielt. Mit den drei Gegentreffern waren die Grünen Falken noch gut bedient. Erst nach der Trinkpause ließen die Iberer ein wenig locker, gaben dem Gegner auch mal etwas Luft zum Atmen. So wurden statistisch noch zwei saudische Torschussversuche erfasst. Wirklich der Rede wert oder gar gefährlich waren diese nicht annähernd.

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    Dann bittet Schiedsrichter Raphael Claus die Akteure zur Pause in die Kabinen.

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    Es gibt noch eine Ecke für den Favoriten. Alex Baena führt kurz aus. Lamine Yamal flankt mit dem Außenrist. Dieser Pass kommt nicht an. Dann starten die Saudis einen Konter. Doch Spanien arbeitet stark nach hinten und stört den Gegner effektiv.

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    Soeben ist die reguläre Spielzeit des ersten Durchgangs abgelaufen. Fünf Minuten soll es noch obendrauf geben.

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    Jetzt erarbeiten sich die Araber tatsächlich eine Ecke. Das ist eine Sache für Musab Al Juwayr. Ertrag stellt sich nicht ein. Vielmehr starten die Spanier einen Konter, doch Lamine Yamal wird nahe der Mittellinie gestoppt.

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    Links in der Box taucht Mikel Oyarzabal auf. Im ersten Versuch kickt der Angreifer sich den Ball selbst weg, bekommt dann dennoch die zweite Chance und setzt den Linksschuss am langen Eck vorbei.

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    Jetzt greifen die Saudis tatsächlich mal an. Saud Abdulhamid möchte von rechts flanken. Die Angelegenheit wird nur ein wenig gefährlich, weil der Ball abgefälscht wird. Doch die Spanier bekommen das geklärt, bevor es zu einem Torabschluss kommt.

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    Mitunter kommen die Spanier im Minutentakt zum Torabschluss. Lamine Yamal feuert jetzt aus der Distanz. In diesem Fall muss Mohammed Al Owais nicht eingreifen.

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    Doch dann lädt Mohammed Al Owais im eigenen Sechzehner Mikel Oyarzabal ein. Mit dem linken Außenrist zwirbelt dieser die Kugel von der linken Strafraumgrenze auf die Querlatte.

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    Doch was ist das? Es gibt einen Torschuss für Saudi-Arabien - ein kurioser noch dazu. Tief aus der eigenen Hälfte versucht Abdulelah Al Amri Unai Simon zu überraschen. Das aber klappt nicht.

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    Doch die Seleccion lässt Ball und Gegner laufen. Für die Asiaten ist das genauso bitter, da tut jeder Schritt weh.

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    Spanien verschont den Gegner aktuell ein wenig, setzt den Saudis gerade nicht ganz so sehr zu. Die Kontrolle gibt man dennoch nicht aus der Hand. Konstruktiv werden die Araber nicht.

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    Erstmals greift der Referee zum gelben Karton. Den bekommt Salem Al Dawsari zu sehen, der Pedro Porro auf den Fuß gestiegen ist.

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    Nun wird der Spielbetrieb wieder aufgenommen in Atlanta.

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    Spanien spielt wie im Rausch, zeigt eine eindrucksvolle Reaktion auf den Ausrutscher gegen Kap Verde. Und die Iberer geben sich nicht zufrieden, lassen überhaupt nicht nach. Und das macht es für die Araber zu einem Albtraum. Der Außenseiter steht nur hinten drin, bekommt die Räume trotzdem nicht dicht. Nach vorn tut sich bei den Grünen Falken gar nichts.

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    Anschließend bittet der Unparteiische zur Trinkpause. Und die haben vor allem die Saudis dringend nötig.

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    Tooooor! SPANIEN - Saudi-Arabien 3:0. Ein langer Ball von Pedro Porro landet links im Sechzehner bei Marc Cucurella. Dieser legt das Ding aus der Luft kurz ab. Dani Olmo leitet per Kopf weiter. Halbrechts im Torraum steht Mikel Oyarzabal völlig frei und schießt aus etwa zwei Metern volley mit dem linken Fuß ein.

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    Vorlage Dani Olmo

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    Tooooor! SPANIEN - Saudi-Arabien 2:0. Eine Ecke von Alex Baena landet über Umwege halbrechts in der Box bei Dani Olmo. Dessen Schuss kommt nicht durch. Doch über Aymeric Laporte gelangt die Kugel links im Torraum bei Mikel Oyarzabal. Mit dem linken Fuß bugsiert der Stürmer das Ding am Torhüter vorbei ins lange Eck.

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    Vorlage Aymeric Laporte

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    Saudi-Arabien wirkt völlig überfordert und ist mit dem einen Gegentreffer noch gut bedient.

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    Auch in den Zweikämpfen, so sich die Spanier überhaupt darin verwickeln lassen, hat der Favorit eindeutig das Sagen, entscheidet mehr als 70 Prozent der Duelle für sich - die meisten im Gegenpressing.

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    Nun macht auch Mikel Oyarzabal mit, ballert aus der zweiten Reihe unten aufs linke Eck. Bei diesem Rechtsschuss muss sich Mohammed Al Owais strecken, pariert aber gut.

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    Der Europameister verzeichnet etwa 80 Prozent Ballbesitz und sammelt weiter fleißig Torschüsse. Den siebten setzt gerade Alex Baena ab. Doch auch diesem fehlt die Präzision. Saudi-Arabien ist offensiv nach wie vor nicht existent.

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    Spanien lässt nicht locker. Mühelos schafft man es immer wieder in den Strafraum. Jetzt funkt Torwart Mohammed Al Owais gerade noch dazwischen. Aus dem Hintergrund schießt dann Pedri, tut das mit dem linken Fuß allerdings viel zu hoch.

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    Tooooor! SPANIEN - Saudi-Arabien 1:0. Über links bringen die Iberer Schwung rein. Alex Baena schickt Mikel Oyarzabal. Dieser hat Platz, kann schauen und spielt den Pass präzise in den Torraum. Am zweiten Pfosten rutscht Lamine Yamal in die Hereingabe und befördert die Kugel aus kurzer Distanz mit dem rechten Fuß in die Maschen.

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    Vorlage Mikel Oyarzabal

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    Halbrechts aus der zweiten Reihe feuert Pedro Porro mit dem rechten Fuß. Allmählich nähert man sich an. Dieser Rechtsschuss fliegt nicht ganz so weit über die Querlatte.

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    Auf der linken Seite tritt Alex Baena zur Ecke an, bringt den Ball hoch halbrechts an die Strafraumgrenze. Dort steht Dani Olmo frei und zieht volley ab. Der Rechtsschuss verfehlt das Ziel deutlich.

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    Jetzt wagen die Saudis einen ersten eigenen Vorstoß, zeigen sich in der gegnerischen Hälfte. Für einen gezielten Torabschluss reicht es allerdings nicht, auch wenn der abgefälschte Ball letztlich in die Arme von Unai Simon rollt.

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    Saudi-Arabien steht massiv hinten drin. Zur Fünferkette gesellt sich in diesem Moment gar noch ein sechster Spieler.

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    Spanien geht recht variabel zu Werke. Jetzt probiert es Lamine Yamal mit einem Distanzschuss. Diesem fehlt es allerdings noch gehörig an Genauigkeit.

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    Nun probiert es der Europameister mit einem langen Ball, den Alex Baena links kurz vor der Grundlinie mit dem Kopf erwischt. Die Ablage schnappt sich Keeper Mohammed Al Owais.

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    Um den ersten Torschuss der Begegnung bemüht sich Alex Baena. Der Versuch mit dem rechten Fuß prallt an einem Gegenspieler ab, führt aber immerhin zu einer ersten Ecke. Diese führt Lamine Yamal in der Folge kurz aus. Die Iberer spielen dann hinten rum.

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    Sofort übernimmt der Favorit das Kommando. Und rechts am Sechzehner bittet Lamine Yamal gleich mal zum Tanz. Seine Flanke findet dann allerdings keinen Abnehmer.

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    Soeben ertönt im Mercedes-Benz Stadium in Atlanta der Anpfiff, die Spanier stoßen an.

    Kurz vor dem Anstoß schauen wir auf das Schiedsrichtergespann. Mit der Spielleitung wurde Raphael Claus betraut. Der Brasilianer erhält Unterstützung von seinen Landsleuten Danilo Manis und Rodrigo Figuereido. Als Vierter Offizieller fungiert der Kolumbianer Andres Rojas. Vor den VAR-Monitoren haben dessen Landsmann Nicolas Gallo sowie die Mexikaner Erick Miranda und Guillermo Pacheco das Geschehen im Blick.

    Drei Duelle hat es zwischen diesen beiden A-Nationalmannschaften bisher gegeben. Alle gingen an die Spanier. Die erste Auseinandersetzung war ein Pflichtspiel. Bei der WM 2006 setzten sich die Iberer in der Gruppenphase mit 1:0 durch. Darauf folgten 2010 und 2012 noch zwei Freundschaftsspiele (3:2, 5:0).

    Saudi-Arabien ist übrigens zum siebten Mal bei einer WM dabei. Lediglich beim Debüt 1994 überstand man die Gruppenphase (Achtelfinale). In etwa auf diesem Niveau bewegten sich die Grünen Falken auch bei den letzten vier Asienmeisterschaften. Die großen Zeiten mit den Titelgewinnen 1984, 1988 und 1996 liegen also länger zurück.

    Spanien kassierte vor mehr als einem Jahr letztmals eine Niederlage. Im Nations-League-Endspiel gegen Portugal hatte man aber auch erst im Elfmeterschießen das Nachsehen. Seither ist man elf Partien ungeschlagen, von denen sieben gewonnen wurden. Heute möchte der Rekordeuropameister und Weltmeister von 2010 diese Serie mit einem Dreier ausbauen.

    Allerdings haben die Araber in diesem Jahr erst eine Partie gewonnen - ein Freundschaftsspiel Anfang Juni gegen Puerto Rico (3:0). Sobald es gegen stärkere Gegner ging, hatte man zumeist das Nachsehen, wie die Niederlagen gegen Ägypten (0:4), Serbien (1:2) und Ecuador (1:2) belegen.

    Aufgrund der bisherigen Unentschieden gestaltet sich die Situation in der Gruppe H völlig offen. Umso zwingender sollten die Spanier heute liefern. Es müssen drei Punkte her, um am letzten Spieltag gegen Uruguay nicht das ganz große Zittern zu bekommen. Alle rechnen damit, dass die Furia Roja eine Reaktion zeigt. Doch natürlich wittern auch die Saudis ihre Chance. Wer heute gewinnt, steht bei vier Punkten, was nach menschlichem Ermessen fürs Weiterkommen reichen wird.

    Auf saudischer Seite gibt es nach dem 1:1 zu Wochenbeginn gegen Uruguay zwei Veränderungen. Mohammed Abu Al Shamat und Mohammed Kanno finden sich auf der Bank wieder. Dafür beordert Georgios Donis heute Ali Lajami und Nasser Al Dawsari von Beginn an auf den Platz.

    Für Saudi-Arabien stehen anfangs folgende elf Spieler auf dem Rasen: Al Owais - Abdulhamid, Al Amri, Lajami, Al Tambakti, Al Harbi - Al Juwayr, Al Khaibari, N. Al Dawsari, S. Al Dawsari - Al Buraikan.

    Im Vergleich zum enttäuschenden 0:0 zum Auftakt gegen Kap Verde nimmt Luis de la Fuente vier Wechsel vor. Anstelle von Marcos Llorente, Fabian Ruiz, Gavi und Ferran Torres (alle Bank) rücken Pedro Porro, Alex Baena, Dani Olmo und Lamine Yamal in die Anfangsformation der Iberer.

    Zu Beginn der Berichterstattung widmen wir uns den personellen Angelegenheiten und dabei zuvorderst der spanischen Mannschaftsaufstellung: Simon - Porro, Cubarsi, Laporte, Cucurella - Olmo, Rodri, Pedri - Yamal, Oyarzabal, Baena.

    Herzlich willkommen bei der WM 2026 zum Gruppenspiel zwischen Spanien und Saudi-Arabien.