FC St. Pauli - SpVgg Greuther Fürth; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

FC St. Pauli - SpVgg Greuther Fürth. 2. Bundesliga.

Millerntor-StadionZuschauer29.218.

FC St. Pauli 1

  • M Mathisen (46. minute)

SpVgg Greuther Fürth 1

  • F Klaus (51. minute)

Live-Kommentar

Hinter die Berichterstattung von dieser Partie und damit dem 1. Spieltag im Unterhaus können wir jedenfalls einen Haken setzen. Ihnen noch einen schönen Restsonntag und bis zum nächsten Mal.

Noch ein kurzer Ausblick auf die kommenden Aufgaben beider Mannschaften nächste Woche im Unterhaus: Während St. Pauli bereits am Freitagabend zum Nordduell in Kiel zu Gast ist, lädt Fürth am Samstagmittag im Ronhof zum Frankenderby gegen Erzrivale Nürnberg.

Rein spielerisch können jedenfalls beide Mannschaften auf dieser Leistung aufbauen, gerade das Kleeblatt nimmt den Punkt nach der schwierigen Vorsaion und dem großen Umbruch gerne mit. Wenngleich die Tabelle zu diesem Zeitpunkt natürlich noch keine Aussagekraft hat, teilen sich beide Mannschaften nach diesem Auftakt Platz 9. 

Am Ende einer unterhaltsamen Partie steht zwischen St. Pauli und Fürth ein 1:1 zu Buche, das letztlich auch in Ordung geht. Zwar war St. Pauli mit fast 60 Prozent Ballbesitz über weite Strecken spielbestimmend, doch hatte das Kleeblatt in der ersten Hälfte die deutlich besseren Chancen und hätte zur Halbzeit in Führung liegen müssen. Stattdessen holte sich Fürth kurz nach Wiederbeginn die kalte Dusche nach einer Ecke ab, auf die Klaus nur wenig später die passende Antwort fand. In der Folge war St. Pauli dem erneuten Führungstreffer deutlich näher, spät in der Nachspielzeit war es aber Srbeny, der Fürth aus dem Nichts fast noch den Dreier beschert hätte.

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Und so bleibt es beim 1:1 - Abpfiff! 

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Wahnsinn, aus dem Nichts haben die Fürther das späte Siegtor auf dem Fuß! Während sich Nemeth bei einem aufsetzenden Ball im Mittelfeld komplett verschätzt, geht Sillah über halblinks dazwischen und steckt vor dem Sechzehner klasse für den nachrückenden Srbeny durch. Aus halbrechten elf Metern taucht Srbeny blank vor dem Tor auf und schießt rutschend auf das lange Eck. Voll fährt aber das lange Bein aus und kann den zu schwachen Versuch entschärfen. Beim Nachschuss trifft dann auch noch Wallentowitz den Ball nicht voll. 

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Wobei es nach dieser Unterbrechung nicht bei den fünf Minuten bleiben wird. Jones wirkt jedenfalls wieder mit. 

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Jones muss nach dieser Szene behandelt werden. Während der VAR nicht eingegriffen hat, werden fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt. 

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St. Pauli fordert Elfmeter! Ein langer Schlag in den Reihen der Kiezkicker setzt hoch auf und rutscht dann rechts in den Sechzehner durch, wo Heuer gegen Jones klären will. Jones ist aber zuvor mit dem Kopf dran und wird dann bei diesem Auffahrunfall von Heuer umgecheckt, der zumindest nicht den Ball trifft. Eine sehr brenzlige Szene, die Harm Osmers laufen lässt.

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Viel Leerlauf, dann die Chance für die Kiezkicker! Mathisen hebt den Ball hinter die Kette und findet damit den Lauf von Hrgota, der im richtigen Moment gestartet war und die Kugel mit dem Rücken zum Tor klasse verarbeitet. Aus der Drehung will Hrgota halblinks vor dem Fünfer abschließen, Heuer eilt aber rechtzeitig zurück und blockt noch vor Hellstern. 

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Mit einem Doppelwechsel schöpft Heiko Vogel das Fürther Wechselkontingent aus: Reich kommt rechts hinten für Dehm. 

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Auswechslung Shinta Appelkamp Mika Wallentowitz

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Außerdem wird Rasmussen durch Smith ersetzt. 

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Nochmal zwei frische Kräfte bei St. Pauli: Oppie macht zunächst für Ahlstrand Platz. 

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Die Ruhe vor dem Sturm? Zwar ist es den Mittelfranken gelungen, das Spiel in diesen Minuten zu beruhigen, doch investiert Fürth seit geraumer Zeit nur das Mindeste für das Spiel.

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Hrgota bekommt einen Treffer von Heuer ab und holt damit nahe dem rechten Sechzehnereck einen Freistoß heraus. Der Schwede versucht es anschließend direkt und scheitert mit seinem druckvollen, aber zu mittigen Aufsetzer an Hellstern. 

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Zweiter Wechsel aufseiten der Norddeutschen: Pyrka ist auch heute gewohnt viel gelaufen und wird durch Jansson ersetzt. 

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Inzwischen läuft auch schon die Schlussviertelstunde. Zwar konnte das Kleeblatt den zwischenzeitlichen Rückstand schnell egalisieren, doch kam seitdem von den Fürthern nur wenig nach vorne. St. Pauli ist dem erneuten Führungstreffer näher und gibt sich mit einem Punkt nicht zufrieden. 

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Zudem ersetzt Arifi Banse positionsgetreu auf der Doppelsechs. 

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Doppelwechsel beim Kleeblatt: Klaus übergibt die Kapitänsbinde an Will und macht für Stürmer Sillah Platz. 

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Nach einer Oppie-Flanke von links kommt der Ball rechts im Strafraum über Umwege zu Pyrka, der aus spitzem Winkel per Halbvolley abzieht. Hellstern ist im kurzen Eck zur Stelle, ohnehin stand Oppie bei seiner Flanke zuvor knapp im Abseits. 

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Kurz darauf zieht auch Gegenüber Marcel Rapp seinen ersten Joker: Jones übernimmt im Angriff für Hara. 

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Das Ende der Trinkpause nutzt Heiko Vogel für den ersten Wechsel in diesem Spiel und bringt Keller positionsgetreu für Pohlmann.

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Auch die fällige Ecke hat es in sich! Dieses Mal serviert Hrgota von rechts hin zum Tor und findet den Kopf von Nemeth, der die Kugel aus zentralen vier Metern per Aufsetzer knapp links vorbeinickt. Direkt im Anschluss geht es in die Trinkpause. 

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Pyrka wird rechts vom Sechzehner freigespielt und flankt direkt nach innen. Nahe dem rechten Fünfereck darf sich Kaars hochschrauben und köpft aus der Drehung hoch auf das Tor. Hellstern ist jedoch zur Stelle und lenkt den zentralen Versuch mit einer Hand über den Querbalken.

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Erst jetzt scheint sich das Spiel nach Wiederbeginn eine kurze Durchschnaufpause zu gönnen, mit 65 Prozent Ballbesitz nach der Pause ist St. Pauli klar spielbestimmend. 

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Im zweiten Durchgang ist hier ordentlich Tempo drin. Nach dem Ausgleich ist St. Pauli die gefährlichere Mannschaft, doch auch die Mittelfranken halten gut dagegen und lauern auf ihre Momente. 

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Als letzter Mann verhindert Pyrka Schlimmeres und grätscht Klaus in höchster Not fair ab. Anschließend provoziert der Pole den Fürther und sieht dafür Gelb. 

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St. Pauli hält die Schlagzahl jetzt hoch. Oppie steckt von links in den Strafraum durch, wo Kaars die Kugel von der linken Grundlinie nach innen kratzt. Hrgota macht den Ball im Rückwärtsgang fest und legt für Rasmussen ab, der aus zwölf Metern geblockt wird.

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Ball im Tor, Fahne oben: Halblinks von der Strafraumkante chippt Oppie den Ball hinter den zweiten Pfosten, wo Pyrka von der Grundlinie hoch nach innen ablegt. Zwar hat dort Kaars aus kürzester Distanz leichtes Spiel vor dem freien Tor, doch hatte Kaars zuvor die Flanke von Oppie noch leicht mit dem Kopf gestreift und stand dabei im Abseits.

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Das Spiel hat jetzt so richtig an Fahrt aufgenommen. Die Fürther kommen mit Tempo und verlagern auf halbrechts, wo sich Dehm aus 20 Metern ein Herz nimmt und das lange Eck um gut zwei Meter verfehlt.

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Glanztat von Hellstern! Mathisen steckt im hohen Aufbau auf Pyrka durch, der rechts vom Sechzehner quer in die Mitte gibt. Hara läuft dort ein und hält aus zentralen sechs Metern den Fuß hin - der Torschrei auf den Lippen fast schon inklusive. Doch Hellstern wirft sich dazwischen und verhindert den erneuten Rückstand.

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Tooor! St. Pauli - FÜRTH 1:1. Kurz geschüttelt nach dem Rückstand, stellt das Kleeblatt wieder alles auf Anfang! Pohlmann verlängert einen hohen Ball im Mittelfeld und verschafft dadurch Itter im linken Halbfeld Platz. Der Linksverteidiger schiebt an und verlagert vor Sechzehnerhöhe nach innen, wo Dehm nach zwei Zwischenstationen an den Ball kommt. 20 Meter zentral vor dem Tor behält Dehm auf engstem Raum die Übersicht und steckt flach in den Strafraum für Klaus durch. Klaus dreht sich bei der Ballannahme mit dem Rücken zum Tor direkt auf und hält rechts vom Elfmeterpunkt drauf. Mathisen fälscht noch leicht ab, sodass Voll beim Einschlag im rechten Eck chancenlos ist.

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Vorlage Jannik Dehm

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Den Wiederbeginn hat das Kleeblatt aber mal ordentlich verschlafen. Die Anfälligkeit nach Standardsituationen war bereits in der letzten Saison ein Thema.

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Tooor! ST. PAULI - Fürth 1:0. Blitzstart für die Hausherren in Durchgang zwei! Eine Ecke von der linken Seite serviert Ex-Fürther Hrgota mit Schnitt vom Tor weg zentral vor den Fünfer. Und weil in der Fürther Defensive die Zuordnung überhaupt nicht stimmt, darf Mathisen aus sechs Metern unbedrängt hochsteigen und köpft unhaltbar ins linke Eck ein. Eine Co-Produktion der beiden einzigen Neuzugänge in der Startelf also.

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Vorlage Branimir Hrgota

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Die Mannschaften kommen personell unverändert aus der Kabine, das Spiel läuft wieder.

In einem intensiven ersten Durchgang begann St. Pauli druckvoll und hatte durch Kaars die erste richtig gute Chance (13.). Weil Fürth im letzten Drittel aber gut stand und den Kiezkickern in der Folge trotz 55 Prozent Ballbesitz der nötige Punch fehlte, blieb es bei den Norddeutschen zumeist bei guten Ansätzen. Stattdessen wurden anfänglich passive Fürther mit zunehmender Spieldauer besser und verzeichneten die deutlich besseren Möglichkeiten. Bei xG-Werten von 0,68 zu 0,99 hatte allein Klaus vier Großchancen und hätte mindestens eine davon zwingend in den Fürther Führungstreffer ummünzen müssen. 

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Halbzeit am Millerntor. 

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Zwei Minuten gibt es obendrauf.

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Spielanteile hin oder her. Das Kleeblatt hat hier die deutlich besseren Chancen und hätte bei einem xG-Wert von 0,99 inzwischen mindestens ein Tor erzielen müssen.

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Schon wieder Klaus! Bei einem langen Ball setzt sich Itter auf dem linken Flügel gegen Pyrka durch und hat dann im Strafraum viel Zeit. Vor der linken Grundlinie spielt Itter in den Rückraum, wo sich Klaus zunächst noch gut gegen Fujita behauptet und aus halblinken elf Metern frei abschließen darf. Der Kapitän macht es mit Gewalt und jagt den Ball kläglich über das Tor - da muss Klaus zwingend mehr draus machen. 

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Die dritte gute Chance für Klaus! Nach einem Ballgewinn vor dem eigenen Sechzehner geht es nicht zum ersten Mal schnell und geradlinig nach vorne. Klaus wird über halbrechts in Szene gesetzt und hat viel Wiese vor sich. Im Vollsprint dringt Klaus in den Sechzehner ein und hält aus 14 Metern wuchtig drauf. Voll taucht ab und wehrt den strammen Versuch auf das lange Eck stark mit einer Hand ab.

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Es bleibt dabei: Trotz der vielversprechenderen Spielanlage fehlt es St. Pauli im letzten Drittel am nötigen Punch. Immer wieder bekommen die Fürther einen Fuß dazwischen und machen ihre Sache defensiv ordentlich. 

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Zwar kommt Oppie nach Doppelpass mit Hrgota mit einer flachen Hereingabe nicht durch, doch schnappt er sich den zweiten Ball und schließt im Strafraum aus halblinken elf Metern direkt ab. Hellstern ist im kurzen Eck zur Stelle, wobei auch hier anschließend die Fahne hochgeht. 

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Aus dem rechten Halbfeld flankt Mathisen stark vor den Fünfer, wo der einlaufende Ando seinen Kopfball aus halbrechter Position über das Tor setzt. Der Japaner war zuvor aber ohnehin aus dem Abseits gestartet.

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Und schon hat Klaus die zweite Topchance! Schön und direkt kombiniert sich Fürth über halbrechts nach vorne, wo Srbeny vor dem Sechzehner in den Lauf von Klaus durchsteckt. Klaus nimmt das Tempo mit und kann nahe dem rechten Fünfereck aus sieben Metern frei abschließen. Voll macht sich dabei breit und pariert im kurzen Eck mit dem Oberkörper. 

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In diesen Minuten scheinen sich die Fürther ein erstes Mal nachhaltig in der gegnerischen Hälfte festsetzen zu können.

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Etwas Slapstick im Sechzehner der Norddeutschen: Itter flankt von links an den Torraum, wo Ando klären will und dabei Mathisen aus nächster Nähe abschießt. Mathisen reagiert aber noch gut, kontrolliert den Ball mit der Brust und klärt dann zur Ecke, bei der Harms Osmers anschließend ein Offensivfoul ahndet. 

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In den letzten 15 Minuten haben die Hausherren 75 Prozent Ballbesitz verzeichnet, noch fehlt es im letzten Drittel aber am nötigen Punch. 

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Endlich spielen es die Mittelfranken sauber von hinten heraus. Klaus leitet ein, worauf Pohlmann im Halbfeld von links nach innen zieht und Srbeny vor dem Sechzehner bedient. Srbeny will direkt in den Lauf vom nachrückenden Klaus weiterleiten, bleibt mit seinem Zuspiel aber hängen. 

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Kaars legt für Oppie raus, der von links halbhoch nach innen flankt. Heuer passt gut auf und klärt am ersten Pfosten zur Ecke, die Hrgota dann zu ungenau serviert und keinen Abnehmer findet. 

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Für Keresztes geht es wieder weiter. 

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Im Rahmen dieser Szene hat Keresztes einen abbekommen und muss an der Nase behandelt werden. Schiedsrichter Osmers nutzt die Unterbrechung und bittet die Mannschaften zur Trinkpause. 

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Hellstern muss ran! Im Anschluss an eine Ecke flankt Oppie von halblinks hoch an den zweiten Pfosten, wo Ando den Ball aus fünf Metern per Kopf nicht sauber trifft und damit ungewollt eine tückische Bogenlampe produziert. Der Ball senkt sich dabei tückisch gen linkes Eck, Hellstern macht sich aber ganz lang und wischt den Ball mit einer Hand nach vorne. 

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Mit etwas Glück erreicht ein Zuspiel von Mathisen Hara, der sich vor dem Sechzehner auf engstem Raum etwas Platz verschafft und dann aus 18 Metern geblockt wird. 

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Trotz dieser Chance für das Kleeblatt bleibt St. Pauli am Drücker und schnürt die Mittelfranken wieder zunehmend tief in der eigenen Hälfte ein. 

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Im Anschluss bleibt das Kleeblatt noch in Ballbesitz, bei seinem Abschluss aus der zweiten Reihe verfehlt Srbeny das Tor aber um mindestens einen Meter. 

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Riesenchance für das Kleeblatt! Vor dem eigenen Sechzehner fängt Appelkamp einen Fehlpass der aufgerückten Kiezkicker ab und spielt den Ball dann herrlich lang in den Lauf von Klaus. Klaus bricht im Rücken der Abwehr durch und läuft alleine auf Voll zu. Während Klaus aus halbrechten zehn Metern abschließt, verkürzt Voll den Winkel gut, macht sich ganz breit und pariert im Eins gegen Eins mit dem Bein. 

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Von halblinks hebt Oppie den Ball an den Elfmeterpunkt, wo Hara im Rücken der Abwehr blank steht und dann aus sechs Metern an einem starken Reflex von Hellstern scheitert. Ein Tor hätte aber nicht gezählt, der Japaner stand dabei deutlich im Abseits. 

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Inzwischen ist auch schon die Anfangsviertelstunde ins Land gezogen. Mit 55 Prozent Ballbesitz ist St. Pauli spielbestimmend und zeigt offensiv auch die deutlich besseren Ansätze. Die Offensivbemühungen der Fürther sind dagegen noch zu statisch. 

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Großchance für St. Pauli! Bei einem langen Ball stellt Hrgota an der Mittellinie den Körper gut rein und lässt dadurch für Hara durch, der dann sofort in den Lauf von Hrgota weiterleitet. Aus dem linken Halbfeld steckt Hrgota mustergültig für Kaars durch, der alleine auf Hellstern zuläuft und die Kugel aus halblinken elf Metern unter leichtem Gegnerdruck etwas kläglich in die Arme von Hellstern schiebt.

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Immerhin erarbeiten sich die Mittelfranken kurz darauf auch die erste Ecke. Mittels Variante spielt Will den Ball dabei flach vor den ersten Pfosten, wo Klaus entscheidend gestört wird und nur ins Toraus verlängern kann. 

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Nach 10 Minuten meldet sich jetzt auch das Kleeblatt mit seinem ersten Abschluss in der Offensive an. Vor dem Sechzehner bleibt Srbeny zunächst hängen, ehe er den Ball doch noch weiter zu Klaus stochert. Im Strafraum hält Klaus aus halblinken elf Metern aus der Drehung drauf und verfehlt das lange Eck deutlich. 

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Fujita hebt den Ball in den Lauf von Pyrka, der von rechts direkt in den Strafraum zu Kaars spielt. Kaars leitet nochmal gefährlich in die Mitte weiter, wo Heuer im letzten Moment den Fuß dazwischenbekommt und klären kann. 

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Einen langen Flugball verarbeitet Oppie auf dem linken Flügel direkt und leitet auf Hrgota weiter. Links vom Sechzehner hält sich der Ex-Fürther mehrere Gegenspieler vom Leib und gibt flach in die Mitte, wo die Gäste klären können.

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Erster Abschluss für die Kiezkicker: Eine Oppie-Flanke von links rutscht an den zweiten Pfosten durch, wo Itter nur unzureichend in den Rückraum klärt. Von der Sechzehnerkante hält dort Rasmussen direkt drauf und wird durch Heuer auf Kosten einer Ecke geblockt, die dann nichts einbringt. 

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Während sich Fürth in den Anfangssequenzen sehr defensiv einordnet, beginnt St. Pauli mit viel Ballbesitz und hält das Spiel bislang in der gegnerischen Hälfte. 

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Wir sind so weit, Fürth hat angestoßen. 

Geleitet wird die Partie von Harm Osmers, der dabei von Florian Heft und Julius Martenstein an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Lukas Benen, vor den Bildschirmen bilden Dr. Arne Aarnink und Felix-Benjamin Schwermer das VAR-Duo. 

Während Fürth in der eingleisigen 2. Liga in seine 30. Saison geht und damit den Rekord innehat, folgt direkt dahinter St. Pauli mit jetzt 28 Spielzeiten. Bereits zum 39. Mal treffen beide Mannschaften heute im Unterhaus aufeinander, wobei die Norddeutschen seit fünf Duellen ungeschlagen sind (3S, 2U) und die letzten drei Heimspiele jeweils gewonnen haben. Nachdem St. Pauli die Vorsaison in der Bundesliga aber mit zehn Spielen ohne Siege beendet hatte, muss das Siegergen auch erstmal wieder reaktiviert werden.

Auf der Gegenseite wollen sich die Kiezkicker nach zwei Jahren in der Bundesliga möglichst schnell wieder an das Unterhaus anpassen. Marcel Rapp machte schließlich klar: "Der größte Fehler ist, zu denken, man ist noch ein Erstligist und spielt in der 2. Liga wie ein Erstligist. Dann hat man gar keine Chance." Wie seine Mannschaft künftig auftreten soll, sah Rapp bereits bei der Generalprobe gegen Deportivo de A Coruna (2:2): "Wir haben Zweikämpfe geführt, hatten viele Aktionen in der Box und wollten das Spiel bestimmen." 

Bereits letzte Saison sahen die Mittelfranken lange Zeit wie ein sicherer Absteiger aus, ehe unter Heiko Vogel mit etwas Anlauf doch noch der Turnaround gelang. Auf dramatische Weise rettete sich Fürth am letzten Spieltag in die Relegation und rang dort mit etwas Glück Rot-Weiss Essen nieder. Nach dem XXL-Umbruch ist das Fragezeichen vor dieser Spielzeit noch größer geworden, immerhin feierte man in der Vorbereitung beachtliche Siege gegen Zürich (3:2), den FC Paris (1:0) sowie zuletzt bei der Generalprobe gegen Freiburg (3:0). 

Die 2. Liga ist aus ihrer Sommerpause zurück und hat zum Abschluss des 1. Spieltages noch drei spannende Duelle an diesem Sonntag im Angebot. Auf St. Pauli kommt es dabei zum Aufeinandertreffen zwischen zwei Mannschaften, denen zumindest laut zahlreichen Prognosen ein eher gegensätzlicher Saisonverlauf bevorsteht. Während Bundesliga-Absteiger St. Pauli im Feld der Aufstiegsanwärter erwartet wird, gilt das Kleeblatt nach einer harten Vorsaison als Abstiegskandidat und kann demnach nur positiv überraschen. 

Während dafür Mittelfeldmotor Will nach erfolgreicher Leihe fest verpflichtet wurde, stehen fünf "echte" Neuzugänge in der Startelf: Im Tor gilt VfB-Leihgabe Hellstern als großes Talent, Heuer und Keresztes bilden die neuformierte Innenverteidigung, Appelkamp soll auf der Zehn in die Fußstapfen von Hrgota treten, außerdem ist in der Offensive die Flexibilität von Linksaußen Pohlmann gefragt.

Hinter dem Kleeblatt liegt ein XXL-Umbruch, der bei der andauernden Suche nach weiteren Neuzugängen noch nicht beendet sein dürfte. Neben Green, Ziereis oder Münz stechen auf der Abgangsseite zwei weitere Namen besonders hervor: Vorjahrestorschützenkönig Noel Futkeu und natürlich der langjährige Kapitän und Identifikationsfigur Branimir Hrgota, der den Verein nach sieben Jahren verließ und heute als Gegner direkt auf seine alte Liebe trifft. 

Und hier die Aufstellung der Gäste aus Fürth: Hellstern - Dehm, Heuer, Keresztes, Itter - Banse, Will - Klaus, Appelkamp, Pohlmann - Srbeny

Mit einem Abstieg gehen in der Regel auch personelle Veränderungen einher. So auch bei St. Pauli, wo Trainer Marcel Rapp heute sein Pflichtspieldebüt feiert und in seiner Startelf mit Mathisen sowie Hrgota auf zwei Zweitliga-erfahrene Neuzugänge setzt. Im Tor ist Voll zur neuen Nummer eins aufgestiegen, zudem führt Nemeth die Mannschaft künftig als Spielführer an. Neben Ex-Kapitän Irvine haben derweil weitere ehemalige Leistungsträger wie Torwart Vasilj, Abwehrchef Wahl, Mets, Sinani oder Saliakas den Verein verlassen.

Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Aufstellung der Hausherren: Voll - Nemeth, Mathisen, Ando - Pyrka, Rasmussen, Fujita, Oppie - Hrgota - Hara, Kaars.

Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 1. Spieltages zwischen dem FC St. Pauli und der SpVgg Greuther Fürth.