Racing Straßburg - 1. FSV Mainz 05; UEFA Conference League Viertelfinale

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Racing Straßburg - 1. FSV Mainz 05. UEFA Conference League Viertelfinale.

Stade de la MeinauZuschauer30.631.

Racing Straßburg 4

  • S Nanasi (26. minute)
  • G Ouattara (35. minute)
  • J Enciso (69. minute)
  • E Emegha (74. minute)

1. FSV Mainz 05 0

  • N Amiri (s/o 96. minute)

4-2

Live-Kommentar

Das war der Liveticker zur Partie zwischen Racing Straßburg und Mainz 05. Herzlichen Dank fürs Mitlesen, bis zum nächsten Mal und eine gute Nacht.

Damit steht also fest, dass Racing Straßburg im Halbfinale der Conference League steht und dort auf Rayo Vallecano treffen wird. Mainz 05 verabschiedet sich dagegen aus dem Wettbewerb und konzentriert sich ab jetzt auf die Bundesliga. Dort geht es am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach.

Die starke Conference-League-Spielzeit der Mainzer endet mit einer Enttäuschung. An den überzeugenden 2:0-Erfolg aus dem Hinspiel konnte man heute zu keiner Zeit anknüpfen. Die ausgeruhten und offensiv ausgerichteten Straßburger dominierten das Spiel durchgehend, egalisierten den Vorsprung zur Pause, legten dann zwei weitere Treffer nach, vergaben zwischendurch noch einen Foulelfmeter. Mainz konnte zu keiner Zeit wirkliche Gegenwehr entwickeln und kam auf einen xG-Wert von nur 0,24. Gegen Ende fehlte dann auch die Kraft, um nochmal wirklich an ein Comeback zu glauben. Der eingewechselte Amiri brachte erst in der Nachspielzeit den ersten Mainzer Abschluss aufs Tor. 

Direkt nach dem Schlusspfiff wird es nochmal sehr hitzig. Ein Spieler der Straßburger jubelt provokant mit der Eckfahne direkt vor der Mainzer Kurve. Die Mainzer Spieler sind schnell zur Stelle und gehen dagegen vor, Amiri ist als Erster da. Die Situation wird unübersichtlich, viel Geschubse und Diskussionen, unter anderem stehen sich Tietz und Torwart Penders gegenüber. Dann beruhigt sich das Ganze doch allmählich wieder.

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Rote Karte Nadiem Amiri

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Gelbe Karte Martial Godo

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Dann ist das Spiel zu Ende, Straßburg schlägt Mainz im Viertelfinal-Rückspiel der Conference League mit 4:0.

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Auch Diego Moreira sieht für seine Beteiligung die Gelbe Karte.

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Veratschnig wird ebenfalls verwarnt.

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Weil Penders sich etwas provokant auf den vor ihm auf dem Boden liegenden Ball wirft, wird es danach kurz unruhig und es kommt zur Rudelbildung. Schon im Hinspiel hatte es beim Abpfiff einige Unstimmigkeiten zwischen Spielern beider Seiten und eine längere Rudelbildung gegeben. Der Schiedsrichter beruhigt das Ganze und verteilt Gelbe Karten, die erste geht an Sieb.

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Amiri kommt vor dem Sechzehner an den Ball und zieht ab. Keeper Penders wehrt ihn zunächst ab, hält ihn dann im Nachfassen fest. Das war der erste Mainzer Schuss auf sein Tor.

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Mainz wirft jetzt alles nach vorne, drängt den Gegner weit in die Defensive. Die Hausherren stehen bislang aber sicher und bieten wenig an.

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Es gibt fünf Minuten Nachspielzeit.

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Jetzt fordern die Mainzer einen Handelfmeter, und die Szene wird vom VAR überprüft. Ein Mainzer will den Ball im Sechzehner an Barco vorbeispitzeln, der bekommt das Leder zunächst an den Oberschenkel, dann unabsichtlich an die Hand. Nach der Überprüfung zeigt der Schiedsrichter aber an, dass es ohne Strafstoß weitergeht.

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Die Gastgeber wechseln nochmal, Oyedele kommt für Enciso in die Partie.

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Über eine halbe Stunde nach dem letzten Mainzer Abschluss gibt es den nächsten, aber der bleibt ungefährlich. Nach Mwenes Ecke von rechts geht Posch zum Kopfball, ein Verteidiger kann die Kugel aber problemlos vor dem Kasten klären.

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Die Elsässer ziehen sich jetzt zurück und geben sich mit dem Vorsprung zufrieden. Mainz versucht es mit einem langen Ball, den Sieb links im Sechzehner erläuft. Weil er einen Tick zu früh startete, geht aber die Abseitsfahne hoch.

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Straßburg legt eine Verschnaufpause ein, Mainz sucht nochmal den Weg nach vorne. Die Gäste halten den Ball in ihren Reihen, können sich dem Tor aber dabei noch nicht nähern.

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Noch ein Wechsel bei 05: Mwene geht für Veratschnig aus dem Spiel.

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Wechsel bei den Mainzern: Böving kommt für Mwene.

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Noch ein Wechsel bei Le Racing: Yassine kommt für Ouattara.

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Straßburg wechselt: Högsberg ist für Chilwell im Spiel.

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Mainz braucht jetzt mindestens zwei Tore. In der zweiten Hälfte kommen die Gäste aber bislang auf einen mickrigen xG-Wert von 0,08. Es braucht also eine erhebliche Leistungssteigerung für ein mögliches Comeback, für das nicht mehr allzu viel Zeit bleibt.

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Tooor! RACING STRASSBURG - Mainz 05 4:0. Straßburg setzt noch einen drauf, Mainz fällt auseinander. Enciso glänzt diesmal selbst als Vorbereiter, lässt auf links mehrere Mainzer aussteigen, flankt dann scharf vor den Kasten. Kohr passt nicht auf und steht zu weit weg von Gegenspieler Emegha, der steigt ungestört hoch und köpft aus kurzer Distanz an Batz vorbei ins rechte Eck.

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Vorlage Julio Enciso

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Mainz braucht nun also einen Treffer, um sich noch in die Verlängerung zu treffen. Aktuell fällt aber noch schwer, sich auszumalen, wie es dazu kommen könnte. Die Rheinhessen finden offensiv kaum mehr statt, brachten in dieser Partie noch keinen Schuss aufs Tor. 

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Noch ein Wechsel bei den Nullfünfern: Sieb kommt für Kawasaki.

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Mainz wechselt nochmal: Caci ist für Widmer im Spiel.

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Tooor! RACING STRASSBURG - Mainz 05 3:0. Drei Minuten nach dem verschossenen Elfer klingelt es dann doch. Enciso ist der Torschütze, mindestens zur Hälfte gehört der Treffer aber Godo. Der erläuft auf rechts einen Steilpass, geht dann im Sechzehner an Posch vorbei, kann auch von weiteren hinzukommenden Mainzern nicht gestoppt werden. Stattdessen legt er den Ball an Keeper Batz vorbei vors Tor, wo Enciso völlig blank steht, der Rest ist aus wenigen Metern nur noch Formsache.

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Vorlage Martial Godo

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Batz pariert! Es bleibt beim 2:0. Der eingewechselte Straßburg-Kapitän Emegha übernimmt die Verantwortung, verzögert mitten im Anlauf und will den Keeper ausgucken, der lässt sich nicht darauf ein. Dann folgt der Flachschuss in die vom Stürmer aus rechte Ecke. Batz hat den Braten gerochen und wehrt den nicht sehr platzierten Ball auf der Linie ab.

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Es gibt Elfmeter für Straßburg! Posch verliert den Ball rechts in der eigenen Hälfte. Straßburg kommt schnell an den Sechzehner, dann wird Barco rechts im Strafraum angespielt. Er hat nur noch Kohr vor sich, verzögert kurz, legt den Ball am Mainzer vorbei. Der kommt mit seiner Grätsche zu spät und erwischt den Gegenspieler klar. Der Schiedsrichter zeigt auf den Punkt.

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Das Spiel ist ausgeglichener als im ersten Durchgang, für die Mainzer ist das eine gute Nachricht. Es gibt weiterhin den einen oder anderen Nadelstich nach vorne, diesmal durch einen technisch feinen Versuch von Amiri, der mit der Hacke in den Lauf von Nebel verlängern will. Ein Abwehrspieler geht aber noch dazwischen.

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Barco ist zurück auf dem Feld und beißt nochmal auf die Zähne. Auf der Mainzer Ersatzbank holt sich derweil Keeper Zentner die Gelbe Karte ab, weil er seine Meinung wohl etwas zu vehement in Richtung der Unparteiischen äußerte.

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Es könnte sein, dass die Gastgeber gleich nochmal wechseln müssen. Barco hat sich bei seiner Rettungsaktion gegen Nebel wohl eine Verletzung zugezogen, er bleibt erneut liegen und braucht eine Behandlung. Ob er weitermachen kann, ist noch unklar. Eine Auswechslung des umtriebigen Mittelfeldmanns wäre eine Schwächung für die Elsässer.

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Straßburg wechselt zum ersten Mal: Der etatmäßige Kapitän Emegha kommt wie schon im ersten Durchgang erst nachträglich in die Partie, Nanasi geht für ihn runter.

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Mainz ist aktiver geworden und schafft es jetzt besser, den Gegner vom eigenen Tor fernzuhalten. Straßburg kann bisher nicht dieselbe Wucht wie im ersten Durchgang entwickeln, wartet noch auf die erste Ballaktion im gegnerischen Sechzehner.

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Das sieht aber gleich schon gefährlicher aus. Widmer schaltet sich nach vorne mit ein, gibt von der rechten Seite flach in den Rückraum. Nebel rückt nach und kommt aus zwölf Metern zum Abschluss, Barco wirft sich gerade noch in die Schussbahn und blockt.

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Den Abschluss nehmen wir eher für die Statistik mit: Posch versucht es aus großer Distanz, jagt das Leder aber in Richtung Stadiondach.

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Endlich mal wieder ein vernünftiger Mainzer Angriff. Kawasaki behauptet die Kugel rechts neben dem Sechzehner und steckt durch zu Amiri. Der will von der Grundlinie nach innen geben, wird geblockt, fordert danach vergeblich den Eckstoß.

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El Mourabet hält Gegenspieler Sano am Trikot fest und wird verwarnt.

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Straßburg beginnt auch nach dem Seitenwechsel mit viel Ballbesitz und sucht den Weg nach vorne. Die Mainzer setzen weiterhin auf eine defensive Grundformation mit Fünferkette. Amiri gibt neben Tietz die zweite Spitze und soll mit seiner Ballsicherheit für mehr Entlastung sorgen.

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Die zweite Hälfte läuft.

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Mainz wechselt in der Pause: Amiri kommt für Weiper in die Partie.

Das wird noch ein hartes Stück Arbeit für die Mainzer. Die müssen sich für den zweiten Durchgang dringend etwas einfallen lassen, denn bis jetzt spielt hier nur eine Mannschaft. Die ausgeruhten und spielstarken Hausherren bestimmten die erste Hälfte und kamen zu zahlreichen Chancen, könnten noch höher führen. Das Ergebnis aus dem Hinspiel ist egalisiert, der starke Batz im Tor verhinderte Schlimmeres. Es ist davon auszugehen, dass Urs Fischer einige taktische Änderungen vornehmen wird, denn so kann es aus Mainzer Sicht nicht weitergehen.

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Dann ist Halbzeit in Straßburg, mit der 2:0-Führung für die Hausherren geht es in die Kabinen.

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Chilwell und Godo kommen links im Sechzehner nacheinander nochmal zu zwei Abschlüssen, beide Male steht Posch blockend im Weg.

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Es gibt zwei Minuten Nachspielzeit.

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Nanasi sieht bei den Hausherren für ein taktisches Foul die Gelbe Karte.

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Die Mainzer Offensive bleibt abgemeldet, Tietz und Weiper warten vorne meist vergeblich auf Zuspiele. Straßburg bleibt weiter bestimmend und drängt auf den dritten Treffer. 

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Und gleich die nächste Riesenchance für Straßburg. Mainz jetzt völlig von der Rolle, links in der eigenen Hälfte gibt es einen einfachen Fehlpass. Enciso dringt auf halbrechts in den Sechzehner, schießt flach aufs lange Eck, Batz ist erneut mit einer starken Parade zur Stelle.

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Was für eine Chance zum 3:0. Eine Flanke von der linken Seite wird unzureichend geklärt. Direkt am Sechzehner kommt Ouattara an den Ball, springt dabei hoch und nimmt ihn technisch gekonnt. Der Volleyschuss rauscht nur knapp am rechten Pfosten vorbei.

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Der Vorsprung aus dem Hinspiel ist damit egalisiert. Für Mainz kann es nur noch darum gehen, sich irgendwie in die Halbzeit zu retten, um sich für den zweiten Durchgang neu einzustellen. Denn nach wie vor startet Racing einen Angriff nach dem anderen, der Druck bleibt ungebrochen.

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Barco sieht kurz nach dem zweiten Treffer die erste Gelbe Karte bei den Gastgebern.

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Toooor! RACING STRASSBURG - Mainz 05 2:0. Racing schlägt erneut zu und baut die Führung aus. Die Hausherren kombinieren mit kurzen Pässen schnell durch die Mitte, dann geht die Kugel nach rechts zu Enciso. Der flankt perfekt vor den Kasten, wo Posch knapp verpasst, der hinter ihm einlaufende Ouattara dafür frei zum Kopfball kann. Der Ball rauscht dabei knapp am Kopf von Batz vorbei ins Tor, den hält kein Keeper der Welt.

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Vorlage Julio Enciso

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Ein Angriff nach dem anderen rollt auf das Mainzer Tor zu, es gibt weiterhin so gut wie keine Entlastung für die Gäste. Straßburg kommt auf rund siebzig Prozent Ballbesitz und gibt klar den Ton an.

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Jetzt gibt es mal wieder einen Mainzer Gegenstoß, der erledigt sich aber schnell. Weiper rennt einem langen Ball hinterher, verpasst ihn vor dem Sechzehner aber knapp, und schon geht es wieder in die andere Richtung.

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Der Führungstreffer lag nun schon seit einigen Minuten in der Luft, der Druck der Hausherren wuchs stetig an, während Mainz immer passiver wurde. Auch nach dem Tor ist die Kugel fast nur bei den Spielern in Blau, die Nullfünfer stehen weiter defensiv.

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Toooor! RACING STRASSBURG - Mainz 05 1:0. Es hat sich angekündigt, die Hausherren gehen in Front. Bei einem Angriff auf der linken Seite geht es zu schnell für die Mainzer, Chilwell wird in den Sechzehner geschickt und gibt flach vor den ersten Pfosten. Dort ist Nanasi einen Schritt schneller als Kohr am Ball, schließt direkt ab und versenkt den Ball im kurzen Eck, Batz ist diesmal machtlos.

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Was für eine Parade von Batz! Weite Flanke von der linken Seite der Elsässer, am zweiten Pfosten steht Diego Moreira bereit und schließt mit einem sehenswerten Seitfallzieher ab. Der Ball kommt gefährlich aufs linke Eck, Batz taucht blitzschnell ab und verhindert den Treffer mit einem ganz starken Reflex.

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Die Hausherren bleiben am Drücker und halten das Spiel in der Mainzer Hälfte. Die Rheinhessen müssen jetzt aufpassen, denn in der aktuellen Phase kommen sie kaum mehr nach vorne.

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Die Straßburger protestieren beim Vierten Offiziellen und hätten gerne mindestens eine VAR-Überprüfung der Aktion von Kohr, die sicher auch grenzwertig war. Der Schiedsrichter belässt es aber bei der Gelben Karte, was auch noch vertretbar ist. Die Freistoßflanke von halbrechts segelt dann gefährlich vor den Kasten, Posch klärt den Ball gerade noch mit dem Kopf.

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Erste Gelbe Karte der Partie. Straßburg kommt über die linke Seite schnell nach vorne. Abseits des Balls hat Kohr im Laufduell Probleme gegen den schnellen Diego Moreira. Kohr fährt den Oberarm aus, trifft den Gegenspieler klar im Gesicht und wird verwarnt.

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Mainz igelt sich aber nicht ein, sondern taucht gleich nochmal gefährlich vor dem Kasten auf. Tietz kommt beinahe zur ersten Großchance. Nach einer Kopfballvorlage von Sano kontrolliert der Stürmer den Ball vor dem Tor, Gegenspieler Omobamidele grätscht aber gut dazwischen und verhindert den Abschluss.

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Die Hausherren strahlen bei ihren Angriffen durchaus Gefahr aus, sie verfügen über einige trickreiche, wendige Spieler. Barco ist einer von ihnen, er gehörte schon im Hinspiel zu den Auffälligeren. Er setzt sich rechts vor dem Sechzehner im Dribbling durch und flankt scharf vor den Kasten, hebt dann aber resigniert die Arme, weil keiner der Kollegen richtig zur Kugel geht.

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Jetzt ist das Spiel unterbrochen, Straßburg-Kapitän und Verteidiger Doucoure vertritt sich bei einer Abwehraktion und bleibt danach liegen. Nach kurzer Behandlung kommt er zurück aufs Feld und wird es nochmal probieren.

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Straßburg agiert mit viel Ballbesitz und meldet sich immer wieder vor dem Mainzer Sechzehner an, die Nullfünfer stehen defensiv aber sicher und bieten bislang kaum Lücken. Nach Balleroberungen geht es dann schnell nach vorne, wo sich mit Tietz und Weiper zwei Optionen bieten, die bei ihren ersten Aktionen den Ball auch gut behaupten können.

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Im Gegenzug wird Mainz zum ersten Mal gefährlich. Nebel bricht auf links durch und sieht den in der Mitte mitgelaufenen Tietz, spielt flach nach innen. Doucoure steht im Weg und hält den Fuß hin, befördert die Kugel damit in Richtung eigenes Tor. Der Ball landet neben dem linken Pfosten im Außennetz.

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Der erste Abschluss gehört Racing. Moreira dringt auf halbrechts in die Box und sorgt für etwas Unruhe, dann prallt die Kugel genau in den Lauf von Mitspieler Ouattara. Der hält direkt drauf, jagt das Leder aus rechter Position aber über den Kasten.

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Kawasaki startet auf halbrechts den ersten Mainzer Gegenstoß und kommt bis in den Sechzehner, ist dort aber auf sich allein gestellt und wird von der Kugel getrennt.

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Spieler und Fans auf Straßburger Seite sind natürlich sehr daran interessiert, hier schnellstmöglich Druck aufzubauen. Es wird also vom Anpfiff weg sehr laut im Stadion, die Hausherren suchen den Weg nach vorne. Mainz steht zunächst tief und schaut sich das Ganze erst einmal an.

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Und los! Schiedsrichter Joao Pinheiro aus Portugal pfeift die Partie an, der Ball rollt im Stade de la Meinau.

Vor eigenem Publikum dürfte Le Racing also ein anderes Gesicht zeigen als vergangene Woche. Zumal die Hausherren sehr heimstark sind, seit sieben Spielen haben sie vor eigenem Publikum nicht mehr verloren, in der Conference League noch gar nicht. Wir dürfen also gespannt sein, ob Mainz diese Bewährungsprobe meistert und es unter die letzten Vier schafft.

Die Hausherren dürften heute Kraftvorteile haben. Um den international vertretenen Teams der Ligue 1 einen Vorteil zu verschaffen, hatte der französische Verband deren Spiele vom Wochenende verschoben. Im Gegensatz zu den Mainzern, die am Sonntag gegen Freiburg ackern mussten, konnte sich Racing also eine Woche lang regenerieren.

Für Straßburg wird es heute darum gehen, wieder an die Ligaphase anzuknüpfen, die man als Erster abschloss. Der Auftritt in Mainz war zwar enttäuschend, davor war Racing aber zehn Pflichtspiele in Serie ohne Niederlage geblieben.

Für Mainz war es das neunte Pflichtspiel in Folge ohne Niederlage, gleichzeitig der fünfte Sieg hintereinander. Die Erfolgsserie, mit der die zuvor abstiegsbedrohten Nullfünfer auf Platz 9 kletterten, ist inzwischen aber gerissen. Am Wochenende gab es im Heimspiel gegen den Tabellennachbarn Freiburg eine unglückliche 0:1-Niederlage.

Im Hinspiel war Mainz die bessere Mannschaft und verdiente sich den Sieg. Vor allem im ersten Durchgang spielte das Team von Urs Fischer stark auf, Sano und Posch sorgten für die Führung zur Pause. Danach kam Straßburg etwas besser ins Spiel, bis auf einen Lattentreffer sprang aber nichts mehr heraus.

Der FC Bayern und der SC Freiburg haben es gestern und heute nachgemacht, nun will Mainz 05 in der Conference League nachziehen und als drittes deutsches Team in einem internationalen Wettbewerb das Halbfinale erreichen. Nach dem 2:0-Sieg im Viertelfinal-Hinspiel gegen Racing Straßburg ist das Tor weit offen. Doch die Rheinhessen dürften heute auf einen hochmotivierten Gegner treffen, der zudem am Wochenende spielfrei hatte und ausgeruht ins Duell geht.

Mainz-Coach Urs Fischer vertraut heute derselben Startelf wie im Hinspiel. Das bedeutet, dass im Vergleich zum 0:1 gegen Freiburg mit Widmer und Weiper zwei Neue in die Startelf rücken. Veratschnig sitzt dafür auf der Bank, während Sheraldo Becker aussetzen muss, da er nicht für den Wettbewerb gemeldet ist.

In dieser Besetzung läuft der FSV Mainz 05 heute auf (3-5-2): Batz - da Costa, Posch, Kohr - Widmer, Nebel, Sano, Kawasaki, Mwene - Tietz, Weiper.

Am Wochenende hatte Straßburg in der Liga spielfrei, daher können wir die heutige Startelf mit jener aus dem 0:2 im Hinspiel vergleichen. Dabei gibt es zwei Änderungen: Ouattara rückt auf der Doppelsechs ins Team, Nanasi auf der Zehnerposition. Oyedele und Yassine beginnen dafür auf der Bank.

Racing Straßburg geht mit folgender Aufstellung in diese Partie (4-2-3-1): Penders - Omobamidele, Doukoure, Chilwell, Moreira - El Mourabet, Ouattara - Barco, Nanasi, Godo - Enciso.

Herzlich willkommen zum Viertelfinal-Rückspiel der Europa Conference League zwischen Racing Straßburg und dem FSV Mainz 05.