VfB Stuttgart - FC Porto; UEFA Europa League Achtelfinale

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

VfB Stuttgart - FC Porto. UEFA Europa League Achtelfinale.

MHP ArenaZuschauer60.000.

VfB Stuttgart 1

  • D Undav (40. minute)

FC Porto 2

  • T Moffi (21. minute)
  • R Mora de Carvalho (27. minute)

Live-Kommentar

Das war es also von diesem Spiel. Um 21:00 Uhr haben wir noch den anderen deutschen Vertreter im Programm, Freiburg ist in Genk zu Gast. Viel Spaß dabei!

Vor dem Rückspiel in sieben Tagen um 21:00 Uhr empfängt Stuttgart den direkten Konkurrenten im Kampf um die Champions League, RB Leipzig. Porto erwartet am Sonntag Moreirense.

Letztlich war eine vom VfB verschlafene Phase im ersten Durchgang entscheidend. Porto nutzte Fehler der Schwaben im Aufbau eiskalt aus und kam durch Moffi und Rodrigo Mora zu einem Doppelschlag. Stuttgart brauchte etwas, um zurück ins Spiel zu finden, der Anschlusstreffer von Undav sorgte dann für neuen Schwung. Das Problem: Nach der Pause agierte Stuttgart trotz 63 Prozent Ballbesitz zu harmlos, die sechs Torschüsse ergaben nur einen xG-Wert von 0,19. Porto zeigte sich giftig und hatte sogar die ein oder andere gefährliche Szene in Hälfte zwei (sieben Torschüsse mit 0,4xG). Der Sieg für die Portugiesen geht in Ordnung, im Rückspiel bleibt für Stuttgart jedoch noch alles drin.

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Dann ist Schluss! Stuttgart unterliegt Porto im Hinspiel mit 1:2.

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Stuttgart ist sichtlich mit den Kräften am Ende und so kommt hier sogar Porto nochmal. Froholdt setzt links vor dem Strafraum Veiga ein, dessen Schuss aus 17 Metern von Nübel im linken Eck pariert wird.

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Jetzt wird auch Sanusi verwarnt, weil er hier eindeutig simuliert und mit Diskussionen mehr Zeit von der Uhr nehmen will.

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El Khannouss sieht für ein Stempeln gegen Sanusi nochmal Gelb.

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Sechs Minuten gibt es obendrauf. Kommt der VfB nochmal?

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Stuttgart will nochmal Druck entfachen. Tiago Tomas findet Mittelstädt mit einer Flanke links vor dem Strafraum, der dann zu Führich rüberlegt. Der Joker schlenzt die Kugel aus 20 Metern einige Meter drüber.

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Stiller mit einer guten Idee. Der Mittelfeldmann chippt die Kugel links in die Box zu El Khannouss, der mit rechts abschließt, aber nicht genug Wucht hinter den Ball bekommt. Diogo Costa packt abermals sicher zu.

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Porto parkt den Ball immer wieder in der gegnerischen Hälfte und nimmt so ordentlich Zeit von der Uhr. Die Gäste kommen sogar in die Box, ein Abschluss von Gül wird zur Ecke abgefälscht.

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Varela sieht Gelb wegen Zeitspiels.

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Auch Stuttgart wechselt ein letztes Mal: Maximilian Mittelstädt bringt für Atakan Karazor eine gewisse Flankenqualität mit sich.

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Endlich mal wieder Torgefahr beim VfB! Führich sorgt auf der linken Seite für Betrieb und entscheidet sich für den Weg ins Zentrum. Sein halbhoher Schlenzer aus 19 Metern kommt gefährlich aufs rechte Eck, Diogo Costa wehrt sicher zur Seite ab.

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Der letzte Wechsel bei Porto: Alan Varela übernimmt für Seko Fofana.

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So ein Standardtor hätte dem VfB sehr geholfen, denn aus dem Spiel heraus wird Stuttgart einfach nicht gefährlich. Nur drei Torschüsse und 0,08 xG seit dem Seitenwechsel, Porto war hier gefährlich mit fünf Versuchen und 0,28 xG.

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Jaquez verliert an der Mittellinie den Ball und dann könnte es gefährlich werden. Zum Glück für den VfB ist Fofana nicht der Schnellste bei den Gästen, er kann eingeholt werden. Die Situation wird letztlich bereinigt.

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Das Tor wird zurückgenommen! Es geht um eine Abseitsposition von Tiago Tomas, der Schiedsrichter wurde dafür an den Monitor geschickt. Er sollte entscheiden, ob der Offensivmann aktiv zum Ball geht und das tut er wohl. Abseits, weiter 1:2.

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Per Standard kommt der VfB zum Ausgleich! El Khannouss bringt einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld in den Sechzehner, über Undav landet der Ball bei Chabot, der aus wenigen Metern Diogo Costa nicht überwinden kann. Beim Abpraller schaltet Stiller am schnellsten und setzt den Nachschuss ins Netz. Der VAR schaltet sich aber nochmal ein, worum geht es?

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... und Chris Führich ist für Nikolas Nartey neu dabei.

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Stuttgart reagiert mit Luca Jaquez für Finn Jeltsch ...

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Beide Teams wechseln nochmal: Bei Porto verlässt William das Feld für Gabri Veiga ...

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Auf der anderen Seite wird es schon gefährlicher: Pepe nimmt auf der linken Seite Tempo auf und zieht dann in der Box ins Zentrum, der vorbelastete Jeltsch muss da wegbleiben. Pepe schlenzt die Kugel aus 14 Metern rechts vorbei.

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El Khannouss versucht es selbst, doch das kann er viel besser. Er verfehlt das Tor deutlich, Diogo Costa muss nicht eingreifen. Wo bleibt die entscheidende Torgefahr der Stuttgarter?

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Jetzt könnte es eine gute Chance für den VfB geben. El Khannouss dribbelt sich links an einem Gegenspieler vorbei und wird dann kurz vor der Sechzehnergrenze von Thiago Silva zu Fall gebracht. Es gibt Freistoß Stuttgart und Gelb für Thiago Silva.

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Auch der VfB braucht einen frischen Impuls und bringt daher Tiago Tomas für Ermedin Demirovic.

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Warum nicht? Undav sieht, dass Diogo Costa weit vor seinem Kasten steht und zieht vom Mittelkreis einfach mal ab. Der Versuch sieht nicht schlecht aus, der Keeper der Gäste fängt die Kugel jedoch sicher ab.

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...  und Deniz Gül kommt für Terem Moffi, den Torschützen zum 0:1.

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... Borja Sainz weicht für Pepe ...

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Porto wechselt nun sogar dreifach: Victor Froholdt kommt für Rodrigo Mora ...

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Hin und wieder kann Porto kontern, dabei sind die Gäste nicht ungefährlich. Erst kann Hendriks Borja Sainz rechts am Strafraum gerade noch stoppen, dann köpft Sanusi eine Flanke von William aus fünf Metern in Nübels Arme.

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Der harmlose Abschluss von El Khannouss war bislang der einzige Torschuss der Stuttgarter im zweiten Durchgang. Vorne wirkt der VfB ideenlos. Karazor hat nach einem Ballgewinn mal etwas Platz und nimmt rechts El Khannouss mit, der sich jedoch festrennt.

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68 Prozent Ballbesitz hat Stuttgart seit dem Seitenwechsel, der VfB will unbedingt den Ausgleich. Doch vorne bleibt es dabei, dass die Durchschlagskraft fehlt. Immer wieder belagert Stuttgart den Strafraum, muss aber genauso oft den Rückwärtsgang wählen.

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Dann mal wieder Porto, William nimmt rechts Tempo auf und zieht dann bis an den Strafraum, wo sein Schuss aus 16 Metern nicht durchkommt. Der VfB wirkt auch hinten mittlerweile stabiler.

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Jeltsch sieht nun die erste Gelbe Karte auf Stuttgarter Seite für eine Grätsche gegen Borja Sainz an der Seitenlinie.

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Stuttgart drängt Porto direkt an den Strafraum. Gefährlich wird es noch nicht, weil eine Flanke von Stiller vor die Füße von El Khannouss geklärt wird, dessen Direktabnahme aus 17 Metern rechts vorbeikullert.

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Ohne personelle Wechsel geht es weiter!

Der VfB begann mit viel Schwung, konnte sich aber noch keine Torchancen erarbeiten. In der Folge wurde der VfB hinten nachlässiger und lud Porto durch zahlreiche Ballverluste ein, was die Portugiesen zu zwei Toren durch Moffi und Rodrigo Mora nutzten. In dieser Phase war Stuttgart überhaupt nicht auf der Höhe, Porto zeigte sich abgeklärt. Erst durch den überraschenden Anschlusstreffer durch Undav fand der Bundesligist zurück in die Partie und arbeitete mit viel Rückenwind durch die Fans am Ausgleich. Bei 8:7 Torschüssen und 0,44 zu 0,58 xG ist noch alles drin.

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Dann ist Pause in Stuttgart! Der VfB liegt mit 1:2 zurück.

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Nochmal der VfB, immer wieder geht es über rechts. Nartey nutzt seinen schnellen Antritt und geht von rechts nach innen, sein Schuss aus über 20 Metern ist dann aber zu zentral. Diogo Costa packt zu.

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Ich habe das Zeitspiel bereits angesprochen, William wird nun genau deswegen verwarnt.

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Es bleibt dabei, es gibt keinen Strafstoß für Stuttgart. Leweling macht aus wenig Kontakt sehr viel und hebt sichtbar ab, dafür kann es keinen Elfmeter geben.

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Stuttgart fordert einen Elfmeter! Leweling setzt sich auf der linken Seite energisch gegen Alberto Costa durch und geht dann an der Grundlinie in die Box. William hilft hinten aus und bringt Leweling zu Fall, doch das ist auf den ersten Blick zu wenig. Der VAR schaut sich das nochmal an.

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Insgesamt werden vier Minuten nachgespielt.

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Der VfB ist zurück im Spiel und kommt jetzt über die rechte Seite. Der aufgerückte Jeltsch taucht vorne am Sechzehner auf und schießt aus 16 Metern halbrechter Position in die Arme von Diogo Costa.

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Es war schon vor dem Anschlusstor ein emotionales Spiel, nun wird aber jeder Zweikampf mit Jubel oder Pfiffen begleitet - je nach Ausgang. Porto liegt tatsächlich auffallend oft am Boden, schon der Schiedsrichter zeigt an, dass die Gäste schneller Standards ausführen sollen.

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Tooooor! VFB STUTTGART - FC Porto 1:2. Quasi aus dem Nichts der Anschlusstreffer! Nartey taucht nach einem Doppelpass mit Demirovic im Strafraum auf und verweigert unnötigerweise den Abschluss. Stuttgart bleibt jedoch dran, über Umwege landet die Kugel bei Undav, der Thiago Silva clever abblockt und dann aus der Drehung volley aus elf Metern ins rechte Eck trifft. Die Gäste haben ein Foul an Thiago Silva gesehen, doch da war alles sauber. Der Treffer zählt.

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So viel dazu, Sanusi kehrt doch wieder aufs Feld zurück, der vorbereitete Wechsel wird erstmal verschoben. Stuttgart will nun wieder aktiver werden, mehr als ein Distanzschuss von Jeltsch über das Tor springt aktuell nicht heraus.

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Erneut muss die Partie unterbrochen werden, Sanusi hat sich wieder hingelegt. Offenbar hat es den Außenverteidiger doch härter erwischt, es wird die Trage auf den Platz bestellt. Sanusi hat Probleme im Rippenbereich.

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Sanusi ist mittlerweile wieder im Spiel, die Gäste haben sich bislang keine Freunde im Stuttgarter Publikum gemacht. Zwei Torjubel vor der gegnerischen Kurve sorgen für ein gellendes Pfeifkonzert gegen Porto bei nahezu jeder Aktion. Die Spieler auf dem Feld müssen derweil die Ruhe bewahren.

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Von der ordentlichen Anfangsphase kann sich Stuttgart nichts mehr kaufen, mittlerweile ist Porto hier die klar bessere Mannschaft, weil die Gäste eiskalt die Fehler des VfB ausnutzen. Demirovic will nun ein Zeichen setzen und stößt Sanusi an der Seitenlinie um, der daraufhin liegen bleibt und behandelt werden muss.

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Tooooor! VfB Stuttgart - FC PORTO 0:2. Der VfB ist komplett verunsichert und wird erneut bestraft! Wieder ein unnötiger Ballverlust in der eigenen Hälfte, diesmal ist ein Pass von Chabot auf Nartey viel zu kurz. Sanusi geht dazwischen und marschiert die linke Seite entlang. Er bringt den Ball dann am Strafraum halbhoch in die Mitte, wo Rodrigo Mora die Kugel aus zehn Metern ins linke Eck abtropfen lässt. 

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Vorlage Zaidu Sanusi

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Porto nutzt das Momentum und arbeitet am zweiten Treffer! Wieder ist es Moffi, der diesmal von Fofana geschickt wird. Der Angreifer hat nur noch Chabot vor sich und schließt dann aus 15 Metern verdeckt ab. Diesmal ist Nübel zur Stelle und wehrt im rechten Eck ab.

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Tooooor! VfB Stuttgart - FC PORTO 0:1. Wenig später gehen die Gäste doch in Führung! Ein Abschlag von Nübel misslingt, sofort schaltet Porto um, während der VfB hinten völlig unsortiert ist. Moffi spielt einen Doppelpass mit Borja Sainz und taucht so frei rechts in der Box auf. Aus elf Metern trifft er schließlich ins rechte Eck. 

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Vorlage Borja Sainz

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Gefährlich! William hat auf der rechten Seite keine Anspielstation, also zieht er am Strafraumeck nach innen und schlenzt die Kugel dann mit links an die Latte. Glück für den VfB!

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Auf eine Großchance warten wir also noch, das Ballbesitzverhältnis ist mit 42 Prozent für Porto wieder etwas ausgeglichener geworden. Doch auch die Portugiesen tun sich schwer, entscheidend an den Strafraum zu kommen.

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William spielt bei Porto nach einem Ballgewinn einen Angriff schlecht aus, auf der Gegenseite hat dann Leweling etwas Platz. Der Nationalspieler zieht von links nach innen und schießt aus 23 Metern in die Arme von Diogo Costa.

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Und der Freistoß ist nicht ohne: El Khannouss bringt den Ball mit viel Effet von links in den Sechzehner, als Hereingabe ist das jedoch deutlich zu hoch. Diogo Costa muss dennoch wachsam sein, denn nur knapp rauscht der Ball am rechten Pfosten vorbei.

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Auch wenn die zündende Idee noch auf sich warten lässt, das ist ein ordentlicher Auftritt der Stuttgarter. Das liegt vor allem an einem guten Gegenpressing, der Ball wird ziemlich schnell zurückerobert. Leweling holt derweil links den nächsten Freistoß heraus.

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Mit 65 Prozent Ballbesitz hat der VfB Stuttgart bislang mehr vom Spiel, den Schwaben ist anzumerken, dass sie in diesem Hinspiel vorlegen wollen. Im letzten Drittel fehlt es noch an der Durchschlagskraft, immerhin kommt jetzt Demirovic bei einer Flanke von links aus 13 Metern zum Volleyabschluss - deutlich drüber.

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In dieser Europapokalwoche wurde bei Ecken deutlich, dass das Überladen des Fünfers durch die angreifende Mannschaft öfter abgepfiffen wird. So auch in dieser Situation, Diogo Costa wird bei einer Faustabwehr leicht behindert.

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Ein erster Stuttgarter Freistoß von der linken Seite bringt nichts ein, auf der anderen Seite kommt Porto zum ersten Abschluss. Borja Sainz zieht aus 24 Metern einfach mal ab, zielt aber einige Meter zu hoch. Nübel muss nicht eingreifen.

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Das Tempo ist von Beginn an hoch, beide Teams verstecken sich nicht. Demirovic und El Khannouss wollen mal eine Umschaltaktion starten, bekommen links vor der Box aber zu wenig Unterstützung. Der VfB muss den Angriff abbrechen, Porto kann sich wieder ordnen.

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Nach nur wenigen Sekunden gibt es den ersten großen Aufreger! Stuttgart spielt blitzschnell nach vorne, El Khannouss wird in die Tiefe geschickt. Thiago Silva setzt als letzter Mann zur Grätsche an, nach einigen Schritten geht El Khannouss in der Hoffnung auf eine Notbremse zu Boden. Aber er wird nicht getroffen, weiter gehts.

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Etwas verspätet rollt in Stuttgart der Ball!

Zu guter Letzt blicken wir noch auf das Schiedsrichtergespann, das heute aus Litauen kommt und von Donatas Rumsas geleitet wird. Der 37-Jährige kommt heute zu seinem zwölften Einsatz in der Europa League. Der VAR ist dagegen niederländisch besetzt, Dennis Higler wird ein Auge auf knifflige Entscheidungen haben.

Tatsächlich hat es noch nie ein Pflichtspiel zwischen diesen beiden Klubs gegeben. Zuletzt traf der VfB Stuttgart in der Runde der letzten 32 der UEFA Europa League 2010/11 auf ein portugiesisches Team, wobei beide Spiele gegen Benfica verloren gingen (1:2 auswärts, 0:2 zu Hause). Der FC Porto hat seine letzten drei Europapokalspiele gegen deutsche Mannschaften gewonnen und blieb dabei jeweils ohne Gegentor (zwei gegen Leverkusen in der CL, eins gegen Hoffenheim in der EL).

In Stuttgart kann man nicht von einem Titelrennen sprechen, dafür will sich der VfB ein weiteres Mal für die Königsklasse qualifizieren. Das sieht aktuell gut aus, Stuttgart ist derzeit Vierter, punktgleich mit Verfolger Leipzig, wobei die Bundesliga gute Karten hat, fünf Teilnehmer für die Champions League stellen zu können. In der Liga wollte es auswärts zuletzt nicht so richtig laufen, drei Spiele ist man in der Fremde dort sieglos (bei zwei Remis). Gut also, dass heute ein Heimspiel ansteht.

Wie sieht es beim FC Porto überhaupt aus? Nach drei Jahren ohne einen Meistertitel ist der FCP wieder auf einem guten Weg, die portugiesische Liga zu gewinnen. Derzeit steht Porto an der Spitze, vier Punkte vor Sporting und sogar sieben Punkte vor Benfica. Zuletzt gab es zwei Pflichtspiele ohne Sieg. In der Liga gab es das angesprochene 2:2 bei Benfica, zuvor hatte Porto das Hinspiel im Pokalhalbfinale bei Sporting mit 0:1 verloren.

Für den VfB wäre ein direkter Einzug ins Achtelfinale nach der Ligaphase sicherlich möglich gewesen, doch drei Niederlagen waren dann eine zu viel. So ging es in den Playoffs gegen Celtic, mit dem 4:1-Auswärtssieg sorgte Stuttgart für eine Vorentscheidung und konnte sich im Rückspiel ein 0:1 erlauben. Porto hingegen beendete die Ligaphase auf Platz 5 und musste keine Extrarunde drehen. Im Viertelfinale würde für den Gewinner dieses Duells übrigens Nottingham oder Midtjylland warten.

Auch Porto spielte am Wochenende in der Liga 2:2, trotz einer 2:0-Führung musste man sich bei Benfica mit dem Unentschieden zufriedengeben. Trainer Francesco Farioli rotiert heute ordentlich, satte acht Wechsel gibt es in der Startelf. Lediglich Diogo Costa, Alberto Costa und Jan Bednarek stehen erneut in der ersten Elf.

Porto geht mit folgender Elf in die Partie: Diogo Costa - Alberto Costa, Thiago Silva, Bednarek, Sanusi - Fofana, Rosario, Rodrigo Mora - William, Moffi, Borja Sainz.

Am vergangenen Wochenende musste Stuttgart nach einem nicht unbedingt überzeugenden Spiel ein spätes 2:2 in Mainz hinnehmen, für die heutige Partie stellt Trainer Sebastian Hoeneß sein Team daher auf vier Positionen um: Nikolas Nartey, Finn Jeltsch, Ramon Hendriks und Bilal El Khannouss starten für Lorez Assignon, Luca Jaquez, Maximilian Mittelstädt und Chris Führich (alle Bank).

Besteht Stuttgart auch die schwere Aufgabe gegen Porto? Zunächst blicken wir auf die Aufstellungen dieses Spiels, angefangen beim VfB: Nübel - Nartey, Jeltsch, Chabot, Hendriks - Karazor, Stiller - El Khannouss, Undav, Leweling - Demirovic.

Herzlich willkommen zum Achtelfinal-Hinspiel der Europa League zwischen dem VfB Stuttgart und dem FC Porto.