Tunesien - Niederlande; Fußball WM Gruppe F

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Tunesien - Niederlande. Fußball WM Gruppe F.

GEHA Field at Arrowhead StadiumZuschauer68.391.

Tunesien 1

  • H Mastouri (54. minute)

Niederlande 3

  • E Skhiri (3. minute ET)
  • B Brobbey (7. minute)
  • J van Hecke (62. minute)

Live-Kommentar

Das war der Liveticker zur Partie zwischen Tunesien und der Niederlande. Weiter geht es bei uns im WM-Programm mit dem Duell zwischen der USA und der Türkei sowie der Begegnung zwischen Paraguay und Australien. Anstoß ist jeweils um 4:00 Uhr, bei beiden Partien sind wir natürlich wieder live für Sie dabei. Viel Spaß dabei und vielen Dank fürs Mitlesen.

Dass Tunesien sich als Gruppenletzter aus dem Turnier verabschieden würde, stand schon vor der Partie fest. Mit der dritten Niederlage im dritten Spiel endet eine enttäuschende WM für die Adler von Karthago, die sich sicherlich mehr erhofft hatten.

Damit sichert sich Oranje vor Japan, das sich von Schweden mit einem 1:1-Unentschieden trennte, den Gruppensieg. Im Sechzehntelfinale geht es für die Elftal gegen Marokko. Die Partie findet am Dienstag in Monterrey in Mexiko statt, Anstoß ist um 3:00 Uhr unserer Zeit.

Die Niederlande wurden ihrer Favoritenstellung heute gerecht und bestimmten mit 72 Prozent Ballbesitz und 20 Abschlüssen diese Partie. Mit dem frühen Doppelschlag in den ersten sieben Minuten war man schnell auf der Siegerstraße. Aus dem Nichts kam Tunesien nach dem Seitenwechsel durch Mastouri wieder heran, van Hecke (62.) erstickte die Hoffnungen des Gegners aber im Keim. In der verbleibenden Spielzeit schaltete Oranje nach und nach in den Verwaltungsmodus und ließ nichts mehr anbrennen.

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Dann ist Schluss, die Niederlande schlagen Tunesien mit 3:1 und sichern sich damit den Gruppensieg.

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Hannibal bringt eine tunesische Ecke von rechts in die Mitte. Nach einer Kopfballabwehr kommt Achouri an den Abpraller und zum Nachschuss, wird dabei aber geblockt.

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Beide Teams scheinen sich mit dem Ergebnis abgefunden zu haben. Die Niederlande bestimmt nach wie vor den Rhythmus, greift aber nicht mehr mit der letzten Konsequenz an. Lang tankt sich dabei auf links mal durch, seine flache Hereingabe bleibt ohne Abnehmer.

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Es gibt fünf Minuten Nachspielzeit.

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Wechsel bei Tunesien: Tounekti kommt für Mastouri.

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Erneut Gefahr vor dem tunesischen Tor. Dumfries zieht die Kugel von rechts vor den Kasten. Memphis kann die Kugel zunächst nicht richtig kontrollieren, will den hochspringenden Ball dann per Fallrückzieher verwerten, erwischt ihn aber nicht.

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Eine Ecke von der linken Seite landet bei van Dijk, der den Ball vor dem Fünfer annimmt, dann aber ohne Abschluss bleibt, weil ein Verteidiger dazwischengehen kann.

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Noch ein Wechsel bei Oranje: Lang kommt für Gakpo ins Spiel.

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Nach zahlreichen Wechseln auf beiden Seiten ist der Spielfluss etwas abhanden gekommen. Die Niederlande greifen nicht mehr mit der größten Intensität an und lassen den Gegner etwas kommen. So kann sich Tunesien befreien und startet einige Angriffe, ohne viel Gefahr auszustrahlen.

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Auf der anderen Seite kommt van Dijk nach einem Freistoß zum Kopfball, der landet aber genau in den Armen von Dahmen.

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Der eingewechselte Achouri sichert sich einen Abpraller im Sechzehner und zieht dann sofort ab, jagt das Leder aber hoch und weit rechts am Tor vorbei ins Aus.

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Nächster Wechsel von Bondscoach Koeman: Depay ist für Brobbey in der Partie.

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Tunesien kommt gefährlich nach vorne, zwei brenzlige Szenen hintereinander für Oranje. Zuerst zieht Dumfries im Strafraum am Trikot von Achouri, der wohl etwas zu leicht zu Boden geht und keinen Elfmeter bekommt. Gleich danach kommt Hannibal aus 17 Metern zum Abschluss, Verbruggen reißt die Hände rechtzeitig hoch und lenkt das Leder über die Latte.

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Noch ein Wechsel bei Tunesien: Chaouat kommt für Gharbi.

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Summerville kommt für Malen.

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Kluivert ist für Reijnders im Spiel.

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Bevor es weitergeht, gibt es auch bei den Niederlanden einen Dreifachwechsel. Koopmeiners kommt dabei für de Jong.

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Durch den Anschlusstreffer Tunesiens gab es eine kleine Schrecksekunde für Oranje, zumal von der anderen Partie die Nachricht des Führungstreffers von Verfolger Japan kam. Doch inzwischen ist die Lage wieder komfortabler. Van Hecke sorgte mit dem 3:1 für den alten Abstand, und Schweden glich gegen Japan aus. So ist die Elftal dem Gruppensieg nach wie vor ganz nah.

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Nächste Chance, wieder für Reijnders. Diesmal zieht er direkt vor dem Sechzehner ab und bringt den Ball flach aufs linke Eck, Keeper Dahmen reagiert gut und wehrt zur Seite ab. Gleich danach wird das Spiel unterbrochen, es geht in die Trinkpause.

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Noch ein Wechsel bei Tunesien: Ben Ouanes kommt für Ben Hmida.

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Achouri kommt ebenfalls neu ins Spiel, Ben Slimane geht vom Feld.

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Wechsel bei Tunesien: Mahmoud kommt für Khedira.

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Latte! Reijnders baut die Führung beinahe aus. Bei einem hohen Ball kommt Dahmen aus dem Tor und klärt etwas zu kurz. Der Abpraller landet bei Reijnders, der den Ball aus 15 Metern halblinker Position über den Keeper hebt, aber knapp am Aluminium scheitert.

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Mastouri kommt bei einem tunesischen Gegenstoß zum Abschluss, sein Versuch aus der zweiten Reihe ist aber ungefährlich und kein Problem für Verbruggen.

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Toooor! Tunesien - NIEDERLANDE 1:3. Acht Minuten nach dem tunesischen Anschlusstreffer schlägt Oranje erneut zu und stellt den alten Abstand wieder her. Eine Ecke von links kommt an den ersten Pfosten, wo van Hecke am höchsten steigt und den Ball vors Tor verlängert. Ben Slimane deckt Brobbey und will mit dem Kopf klären, verlängert aber stattdessen den Ball genau ins lange Eck.

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Vorlage Tijjani Reijnders

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Die Niederlande zeigen sich äußerlich unbeeindruckt und greifen nach dem Gegentreffer weiter an, um den alten Abstand wiederherzustellen. Tunesien zieht sich für den Moment erneut weit zurück.

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Jetzt ist Oranje gefordert. Der Gegner ist bis auf einen Treffer wieder dran, und zu allem Überfluss liegt Konkurrent Japan inzwischen gegen Schweden mit 1:0 vorne. Die Niederlande und Japan sind jetzt punktgleich und haben dasselbe Torverhältnis. Bei einem weiteren Treffer würde Japan vorbeiziehen.

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Toooor! TUNESIEN - Niederlande 1:2. Aus dem Nichts der Anschlusstreffer für die Adler von Karthago. Die fällige Ecke von der rechten Seite bringt Hannibal vor den Fünfer. Dort bleiben van Hecke und vor allem Reijnders zu passiv gegen Mastouri, der ungestört hochsteigen kann und sich die Chance nicht nehmen lässt, sein Aufsetzer landet platziert im linken Eck.

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Vorlage Hannibal Mejbri

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Gefährlicher Konter von Tunesien. Hannibal schickt den durchstartenden Valery auf rechts, der bringt den Ball flach vor den ersten Pfosten, wo ein Verteidiger ins Aus klärt.

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Dann die Riesenchance zum 3:0. Eine Flanke von links prallt vor dem Tor von Brobbey so ab, dass Dumfries die Kugel annehmen und sofort volley abschließen kann. Der Ball würde wohl platziert im linken Eck landen, stünde da nicht Skhiri noch im Weg, der ihn gerade noch vor dem Kasten blocken kann.

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Es geht erneut mit viel Ballbesitz für die Niederlande los, die es dabei im Vergleich zur ersten Hälfte aber noch etwas ruhig angehen lässt.

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Die zweite Hälfte läuft. Auf beiden Seiten sind die Teams personell unverändert auf den Rasen zurückgekehrt.

Inzwischen hat der angekündigte Regen eingesetzt, in Kansas City gießt es in Strömen. Bevor es gleich weitergehen kann, kommt es zu einer kuriosen Szene. Die Schiedsrichterin will gerade anpfeifen, als sie merkt, dass bei Tunesien nur zehn Spieler auf dem Platz sind. Es dauert etwas, bis Kapitän Skhiri auch dazustößt, dann kann es weitergehen.

Mit zwei Toren innerhalb der ersten sieben Minuten legten die Niederlande einen perfekten Start hin. Dabei hatte Tunesien schon nach zwei Minuten durch Gharbi die erste gute Möglichkeit der Partie. Danach war von den Adlern von Karthago aber kaum etwas mehr zu sehen, stattdessen trat Oranje sehr dominant auf und drängte durchweg auf den dritten Treffer. Der wollte noch nicht fallen, mit 70 Prozent Ballbesitz und zwölf Abschlüssen ist die Elftal aber die klar tonangebende Mannschaft. Und damit auf bestem Wege, sich den Gruppensieg zu sichern.

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Halbzeit in Kansas City, mit der 2:0-Führung für die Niederlande gegen Tunesien geht es in die Kabinen.

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Für Tunesien geht es nun nur noch darum, ohne dritten Gegentreffer in die Pause zu gehen. Die Niederlande greifen weiter an, eine Flanke von Dumfries von rechts wird von Skhiri am ersten Pfosten geklärt.

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Drei Minuten sind als Nachspielzeit angezeigt.

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Nächster Abschluss: De Jong hebt den Ball aus der Zentrale nach rechts zu Dumfries. Der nimmt die Kugel mit rechts runter, schließt mit links flach ab, zielt aber genau in die Arme des Keepers.

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Die Niederlande halten die Intensität hoch und drängen weiter auf den dritten Treffer. Diesmal tankt sich Brobbey durch und kommt rechts im Sechzehner zum Abschluss, kann vom grätschenden Skhiri aber gerade noch geblockt werden.

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Der zehnte Abschluss für die Elftal. Gravenberch fasst sich ein Herz und versucht es aus der Distanz, jagt den Schuss aber weit über das Ziel.

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Bei vereinzelten Gegenstößen deuten die Tunesier aber doch ihr Offensivpotenzial an. Linksverteidiger Abdi macht vorne mit und gibt flach von links in den Rückraum. Ben Slimane lauert, kommt aber nicht ganz an den Ball und bleibt ohne Abschluss.

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Ansonsten geht es aber fast durchgehend in die andere Richtung. Die Niederlande geben mit knapp 69 Prozent Ballbesitz und bereits neun Abschlüssen klar die Richtung vor, wirken dem 3:0 deutlich näher als der Gegner dem Anschlusstreffer.

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Dann mal wieder ein Lebenszeichen von der tunesischen Offensive. Gharbi rückt nach vorne und kommt aus der zweiten Reihe zum Abschluss, der geht aber flach und ungefährlich links am Tor vorbei.

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Immer wieder Oranje. Zuerst kommt Gakpo nach einer Flanke von rechts am zweiten Pfosten zum Kopfball, bringt diesen aber nicht aufs Tor. Kurz darauf legt Brobbey am Sechzehner für den nachrückenden Dumfries auf, dessen Abschluss wird abgefälscht und rollt links am Kasten vorbei.

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Es geht weiter, und das mit der nächsten Gelegenheit für die Niederlande. Gravenberch marschiert mit großen Schritten bis in den Sechzehner und schließt von halbrechts ab, sein Schuss wird abgefälscht und geht links am Tor vorbei.

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Es läuft alles nach Plan für Oranje, das hier von Anfang an das Kommando übernahm und nach zwei frühen Toren komfortabel in Front liegt. Die Tunesier wirken völlig verunsichert, setzten zwar nach vorne einige Akzente, präsentieren sich aber in der Defensive erneut anfällig.

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Dann geht es in die erste dreiminütige Trinkpause.

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Nach einer kurzen offensiven Phase wird Tunesien jetzt wieder weit in die Defensive gedrängt, die Niederlande lassen Ball und Gegner in hohem Tempo laufen.

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Nach einer schnellen Kombination wird es im tunesischen Sechzehner erneut gefährlich. Reijnders taucht rechts vor dem Tor auf und will den Keeper Dahmen überlupfen, der behält aber die Oberhand.

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Dann gibt es den nächsten Freistoß und Abschluss auf der anderen Seite. Nach der Hereingabe von der rechten Seite steigt van Hecke hoch, sein Kopfball geht aber deutlich über das Ziel.

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Tunesien befreit sich etwas aus der Umklammerung des Gegners und nähert sich erneut dem Tor. Ben Slimane hebt den Ball von rechts in den Sechzehner, wo Hannibal hochsteigt, den Kopfball aber knapp verpasst.

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Tunesien kommt zum ersten Eckball, der wird kurz ausgeführt und bringt die nächste Möglichkeit. Slimane kommt zum Kopfball, der ist aber zu mittig und landet in den Armen von Keeper Verbruggen.

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Wenn das so weitergeht, droht das nächste tunesische Debakel. Die Niederlande lassen nicht locker und kommen erneut in den Sechzehner, nach Zuspiel von Brobbey kann Malen aber gerade noch am Abschluss gehindert werden.

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Toooor! Tunesien - NIEDERLANDE 0:2. Die Elftal legt hier den perfekten Auftakt hin und legt schnell den zweiten Treffer nach. Nach einem Foul von Khedira gibt es Freistoß rechts vor dem Sechzehner. Reijnders führt aus und flankt auf van Dijk, der aus linker Position im Sechzehner mit dem Kopf querlegt. Brobbey kommt aus fünf Metern völlig frei zum Abschluss und trifft halbhoch ins rechte Eck.

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Vorlage Virgil van Dijk

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Nach dem Treffer bleibt Oranje im Vorwärtsgang und macht sich in der gegnerischen Hälfte breit. Tunesien wirkt verunsichert und zieht sich zunächst weit zurück.

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Toooor! Tunesien - NIEDERLANDE 0:1. Was für ein Auftakt, nach der Großchance Tunesiens gehen die Niederlande in Führung, und das durch ein Eigentor des tunesischen Kapitäns Skhiri. Über Brobbey und Malen kommt die Kugel zu Dumfries, der von der rechten Seite flach und scharf vor den Kasten gibt. Skhiri hat den freien Brobbey im Rücken und muss zum Ball, trifft ihn aber nicht richtig und befördert ihn aus drei Metern ins eigene Netz.

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Tunesien gleich mit der ersten Großchance! Mastouri trägt den Angriff auf der linken Seite vor und gibt in die Mitte. Gharbi kommt aus dem Rückraum und kann aus zehn Metern direkt abschließen, setzt den Ball dabei nur knapp über den Kasten.

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Und los! Schiedsrichterin Katia Garcia aus Mexiko pfeift die Partie an, der Ball rollt in Kansas City.

Die Partie findet in Kansas City statt, und dabei könnte das Wetter zum Faktor werden, denn es werden örtlich starke Stürme erwartet. Es könnte also durchaus dazu kommen, dass wir es mit einer Spielunterbrechung zu tun bekommen, wie zuletzt bei der Partie Frankreich gegen Irak (3:0). Aber warten wir ab und hoffen darauf, dass die Begegnung ohne Probleme durchgeführt werden kann.

Heute geht es für die Elftal darum, sich den Gruppensieg zu sichern, und damit Brasilien als möglichem Gegner im Sechzehntelfinale zu entgehen. Im Kampf um die ersten zwei Plätze der Gruppe geht es sehr eng zu. Die Niederlande stehen bei vier Punkten und haben aktuell die Nase vorn, das aber denkbar knapp, weil das Torverhältnis nur um einen Treffer besser ist als beim punktgleichen Verfolger Japan. Schweden folgt mit drei Punkten in der Lauerstellung.

Vielleicht fiel das Ergebnis etwas zu hoch aus - Schweden hatte mit 16:10 das bessere Torschussverhältnis - das wird Trainer Ronald Koeman aber herzlich egal sein. Dessen Maßnahme, im Sturm auf Brian Brobbey zu vertrauen, machte sich bezahlt. Der Angreifer vom FC Sunderland zahlte das Vertrauen mit einem Doppelpack zurück und steht auch heute wieder in der Startelf.

Die Niederlande legten beim 2:2 gegen Japan einen durchwachsenen Auftakt hin, gaben dabei zweimal die Führung aus der Hand. Mit dem 5:1-Sieg gegen Schweden meldete man sich aber eindrucksvoll zurück.

Vor allem defensiv präsentieren sich die Adler von Karthago bislang schwach, das Torverhältnis von 1:9 spricht Bände. Das ist überraschend, schließlich war man in der gesamten WM-Qualifikation ohne Gegentor geblieben. Nun sind die Nordafrikaner erst das vierte Team der WM-Geschichte, das innerhalb eines Turniers zwei Partien mit vier oder mehr Gegentoren verloren hat.

Mit einem Trainerwechsel während des Turniers hatte Tunesien für Aufsehen gesorgt, die Maßnahme hat aber nicht gefruchtet. Nach dem 1:5 gegen Schweden zum Auftakt war Trainer Sabri Lamouchi entlassen worden. Auf ihn folgte Herve Renard, mit dem es gegen Japan (0:4) aber die nächste Klatsche gab. Angesichts des bisher desaströsen Turnierverlaufs wäre schon ein Punktgewinn im letzten Gruppenspiel gegen den Favoriten Niederlande ein Erfolg.

Tunesien und die Niederlande gehen mit ganz unterschiedlichen Gefühlslagen und Ausgangspositionen in den letzten Spieltag der Gruppe F. Während es für die bereits ausgeschiedenen Tunesier nur noch darum geht, sich vernünftig aus dem Turnier zu verabschieden, will Oranje nach dem 5:1 gegen Schweden nachlegen und mit einem Sieg in Kansas City den Gruppensieg fix machen.

Bondscoach Ronald Koeman nimmt im Vergleich zum klaren 5:1-Sieg gegen Schweden nur eine personelle Änderung vor: Ake rückt links in die Viererkette, van de Ven beginnt auf der Bank. Mittelfeldmann Timber, der gegen Schweden verletzt aussetzen musste, ist wieder im Kader und gehört zu den Optionen von der Bank.

In dieser Besetzung laufen die Niederlande heute auf (4-3-3): Verbruggen - Dumfries, van Hecke, van Dijk, Ake - Gravenberch, de Jong, Reijnders - Malen, Brobbey, Gakpo.

Vier Änderungen gibt es in der tunesischen Startelf nach dem enttäuschenden 0:4 gegen Japan. Dabei rücken Khedira und Ben Hmida neu in die Fünferkette, Gharbi im Mittelfeld und Mastouri im Doppelsturm sind ebenfalls neu dabei. Dafür müssen Rekik, Bronn, Saad und Tounekti weichen.

Tunesien geht mit folgender Aufstellung in diese Partie (5-3-2): Dahmen - Valery, Khedira, Talbi, Ben Hmida, Abdi - Skhiri, Mejbri, Gharbi - Mastouri, Ben Slimane.

Herzlich willkommen bei der WM 2026 zum Gruppenspiel zwischen Tunesien und den Niederlanden.