Uruguay - Spanien; Fußball WM Gruppe H

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Uruguay - Spanien. Fußball WM Gruppe H.

Estadio ChivasZuschauer45.065.

Uruguay 0

  • A Canobbio (s/o 95. minute)

Spanien 1

  • A Baena (42. minute)

Live-Kommentar

Das wars von dieser Stelle von der WM, doch der Tag ist noch lange nicht zu Ende. In Kürze fällt die Entscheidung in Gruppe G, Anpfiff der Partien Ägypten vs. Iran und Neuseeland vs. Belgien ist um 5:00 Uhr. Bis dahin und noch einen schönen Samstag. 

Als Tabellendritter mit nur zwei Punkten hat Uruguay also keine Chancen mehr aufs Weiterkommen. Schauen wir also, auf wen Spanien in der nächsten Runde trifft. Die Mannschaft von de la Fuente trifft am Donnerstag, den 02.07.2026 um 21:00 Uhr auf den Zweiten der Gruppe J. Mit anderen Worten auf den Sieger der Partie Österreich vs. Algerien. Wobei die Österreicher auch bei einem Remis die Gruppe als Zweiter abschließen würden. Und als Randnotiz: Traurig, dass Musleras internationale Karriere mit solch einem Fehlgriff endet.

Besser gegen Kap Verde, besser gegen Saudi Arabien, gegen Spanien auf Augenhöhe. Dennoch ist für Uruguay die Weltmeisterschaft vorüber. Vor allem für künftige Gegner der Spanier dürfte diese Partie ein Lehrstück sein. Uruguay ließ wenig zu, ließ nie den vertrauten spanischen Spielfluss aufkommen. Verteidigte gut, presste großartig - und Spanien kam über 90 Minuten nur zu einem Abschluss AUF das uruguayische Tor. Die Südamerikaner können die Heimreise hocherhobenen Hauptes antreten. Und die Spanier sind sicherlich froh, dass ihnen Uruguay so schnell nicht wiederbegegnen kann. 

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Schlusspfiff. 

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Nächste unschöne Szene, Agustin Canobbio hält gegen Cubarsi den Fuß drauf, als der den Ball wegschießt. Brutales Foul, und Ismail Elfath zückt sofort Rot. Es eskaliert gerade ein wenig.

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Während das Parallelspiel inzwischen beendet ist, bleiben Uruguay noch ein paar Sekunden.

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Nicolas de la Cruz läuft Nico Williams vergeblich hinterher und mäht ihn dann von hinten um, ein Tritt, wie man ihn beim Schießen sieht. Williams ist stinksauer. De la Cruz hat in dieser Szene Glück, dass es nur Gelb gibt. Da lob ich mir doch das klassische Trikotzupfen.

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Die Fans der Uruguayer machen sich jetzt noch einmal bemerkbar mit lautem Gesang, könnte das Requiem sein. Heute hätten sie besseres verdient. 

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Fünf Minuten extra bekommen wir.

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Vinas liegt im spanischen Strafraum, Was war passiert? Bei einer sehr chaotischen Szene im Strafraum, in der keiner einen klaren Ball spielen kann, kommen Olmo und Vinas zu Fall, die Spanier wollen einen Freistoß, Uruguay einen Elfer. Gibt am Ende Freistoß.

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Das war eine Chance, die war deutlich größer als beim Tor. Erstmals überhaupt gabs eine Lücke in der uruguayischen Verteidigung im Zentrum. Der Abschluss war dann eigentlich fast schon kläglich. Fürs Finale wissen die Franzosen jetzt Bescheid.

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Das hätte die Entscheidung sein MÜSSEN. Unglaublich. Die Spanier kombinieren sich zentral durch. Einen Steckpass nimmt Ferran Torres vor dem Sechzehner auf, lässt prallen, Fabian verlängert sofort in den Strafraum und Torres läuft alleine aufs Tor zu. Aus elf Metern trifft er aber nur die Oberkante der Latte - hätte nur noch einschieben müssen, weil er Rochet bereits verladen hatte. Unglaublich.

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Eine Fußballgala wird das nicht mehr, aber es dürfte bis zur letzten Sekunde spannend bleiben. Uruguay wird jetzt das meiste nach vorne. Nicht alles, aber viel. De la Cruz prüft Unai Simon mit einem Distanzschuss aus 24 Metern, den der sicher pariert. 

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Zunehmend versucht es Uruguay mit Flanken, eben Olivera, jetzt Bentancur. Die von Olivera rutschte etwas ab und hätte fast Unai Simon überrascht, Bentancur dagegen überreißt seine Hereingabe ziemlich, was schon eher der Normalfall ist. 

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Ist schon ein wenig zäh jetzt. Spanien fehlt die Durchschlagskraft. Und bei Uruguay siehts nicht viel besser aus. In der gegnerischen Hälfte hat Spanien eine Passquote von 84 Prozent. Für spanische Verhältnisse fast unterirdisch.

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Den Uruguayern fehlt nur ein einziger Treffer, um weiterzukommen. Irgendwann müssen die Visiere doch aufgeklappt werden!?

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Und für Lamine Yamal kommt mit Nico Williams der andere spanische Flügelflitzer. 

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De la Fuente legt nach. Bringt einen frischen Stürmer mit Ferran Torres, dafür geht Mikel Oyarzabal.

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Doch Uruguay bräuchte nur eine Treffer, um Kap Verde von diesem Rang zu verdrängen ...

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Bei der Parallelpartie stehts immer noch 0:0 zwischen Kap Verde und Saudi Arabien, Kap Verde stünde damit in der ersten K.o.-Runde als Tabellenzweiter. 

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Yamal spielt sich in der eigenen Hälfte aus der Bedrängnis frei und öffnet das Spiel mit einem Pass ins Zentrum auf Fabian, der läuft durch die linke Halbspur auf den Strafraum zu, zieht so die Verteidigung rüber und legt dann zurück auf die rechte Seite, wo mittlerweile Yamal angekommen ist, der verliert etwas Zeit, geht dann aber zur Grundlinie, passt in den Torraum ... und wird geblockt. Viel Unvollendetes hier. 

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Bielsa wechselt offensiv, für seinen Außenverteidiger Juan Manuel Sanabria kommt der deutlich offensivere Brian Rodriguez.

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Jetzt werden die Spieler wieder hydriert. Schauen wir schnell auf die Zahlen zur zweiten Hälfte. Uruguay mit 37 Prozent Ballbesitz, aber es wirkt irgendwie mehr, weil im Zug der Südamerikaner mehr zu ist. Bei Abschlüssen seit der Pause stehts 1:1. Interessante Partie, aber keine, die von den Sitzen reißt. Meist spielt sich das Geschehen in torfernen Bereichen ab. 

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Nächster Wechsel bei den Spaniern, für Torschütze Alex Baena kommt Yeremy Pino - der verdient seine Brötchen sonst bei Crystal Palace. Galt als kommender Mann, eine Kreuzbandverletzung war ihn weit zurück.

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Abschlüsse sind immer noch spärlich, doch das Tempo nimmt zu. Die Spanier erarbeiten sich leichte Feldvorteile. 

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Eigentlich eine Großchance für Spanien. Yamal kann sich einmal gegen Sanabria auf der rechten Seite durchsetzen und hat ein wenig Wiese vor sich. Am Strafraum angekommen, legt er den Ball quer. Olmo kommt am Elfmeterpunkt frei zum Abschluss und erwischt den Ball nicht richtig! Was für eine Möglichkeit. Die Abwehrspieler hatten Olmo offensichtlich noch überhaupt nicht auf dem Plan.

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Ziemlich zerfahrene Partie gerade, beide Teams ohne klare Offensivaktionen. Man könnte es eher als einen Kampf um die Oberhoheit im Mittelfeld beschreiben. Und die Zweikämpfe werden so intensiv, dass die Karten bald auch dunkler werden könnten. 

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Und Mikel Merino macht für Dani Olmo Platz. Neue Akzente im Mittelfeld, wies aussieht. 

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Nun Wechselt de la Fuente doppelt. Für Pedri kommt Fabian ins Spiel. 

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Wird ruppiger, Guillermo Varela setzt beim Laufduell gegen Baena den Ellbogen ein. Nächste Verwarnung. 

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Hätte Varela nicht eben Gelb gesehen, hätte der Schiedsrichter dieses Einsteigen von Bentancur gegen Merino sicherlich sanktioniert. 

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Oha, diesen Wechsel hätte man wohl eher nicht erwartet. Bielsa nimmt Fede Valverde vom Feld und bringt einen weiteren Stürmer in Federico Vinas. Ist Valverde nicht ganz fit? Schwer zu sagen. Kann man nur spekulieren.

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Wilde Phase in der spansichen Hälfte, sechs, sieben Ballbesitzwechsel binnen 60 Sekunden. SO wenig Kontrolle durch die Mannschaft von de la Fuente. Irgendwas macht Uruguay richtig, richtig gut. 

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Dieses Einsteigen von Sanabria gegen Yamal in einem ungefährlichen Raum auf Höhe der Mittellinie, das war deutlich über der Grenze. Nach Baena auf spanischer Seite ist nun auch der erste Uruguayer verwarnt. 

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Die Spanier brechen einen Angriff ab, weil Pedri nun auf dem Rasen liegt. Zwar wurde er den Ball im Aufbau gut los, aber die Grätsche danach von Bentancur ging voll aufs Fußgelenk. Pedri braucht ein Weilchen, kann die Partie aber fortsetzen. 

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Und auch was anderes kennen wir schon aus der ersten Hälfte. So richtig Spielfluss bringen die Spanier nicht in ihr Offensivspiel. Diese mitunter brutale Dominanz der Iberer, die blitzt in dieser Partie nur selten auf. 

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Wir sehen jetzt wieder da, was uns aus der ersten Hälfte vertraut ist, Spanien kontrolliert den Ball und Uruguay presst unangenehm und hoch. Dürfte noch die ein oder andere interessante Szene draus entstehen. 

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Dieser Freistoß bringt nichts ein. Aber bei den Schwächen, die Unai Simon heute bereits bei hohen Bällen gezeigt hat, ist das ein echt gutes Mittel.

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Alex Baena kassiert die erste Karte der Partie für ein taktisches Foul an der spanischen Grundlinie in der Nähe der Eckfahne. 

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Die Partie läuft wieder. 

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Wow, ein brutaler Moment. Bielsa wechselt den Torhüter. Fernando Muslera, eine Legende des uruguayischen Fußballs kommt nicht mehr zurück, Sergio Rochet steht nun zwischen den Pfosten. 

Muslera hatte seine internationale Karriere eigentlich schon beendet, aber extra für dieses Turnier hatte ihn Bielsa überredet, wieder das Nationaltrikot überzustreifen. Könnte ein Fehler gewesen sein, pro Partie leistete er sich bisher einen dicken Patzer. Und das in seinem wohl letzten Länderspiel erneut. 

Eine erste Hälfte, in der nur zwei Abschlüsse auf die Tore kamen. Und dennoch war es eine unterhaltsame Begegnung. Uruguay verstand es blendend, Sand ins Getriebe der spanischen Passmaschine zu werfen. Und bestach ein ums andere Mal mit guten Ballgewinnen durch hohes Pressing und Gegenpressing. Eigentlich wäre ein Remis nach 45 Minuten das gerechte Ergebnis gewesen. Aber als die Uruguayer verletzungsbedingt in Unterzahl waren, nutzte Spanien das prompt aus, mit freundlicher Unterstützung von Muslera, der da eine ganz üblen Bock schoss. 

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Dann gehts in die Pause. 

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Andererseits, sein Gegenüber Unai Simon machte auch nicht den sichersten Eindruck. Jetzt aber eine Parade: Araujo bricht über die linke Seite durch und spielt einen scharfen Flachpass ins Zentrum, Nunez lenkt die Hereingabe mit dem Fuß aufs Tor - und Unai Simon fliegt erfolgreich. Den musste er aber auch haben. Dem Abschluss in Bedrängnis fehlte der Druck. 

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Wenn die Uruguayer hier bisher eine Schwachstelle haben, dann ist es ganz klar Muslera, der schon gegen Kap Verde spielentscheidende Fehler machte. In der Elf des Turniers wird er nicht zu erwarten sein.

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Acht Minuten gibts obendrauf. 

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Und schon ist für Manuel Ugarte der Ersatz auf dem Feld. Nicolas de la Cruz übernimmt. Ganz bittere Phase für Uruguay, ein entscheidender Mittelfeldspieler fehlt. Und sofort schlägt Spanien zu.

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Die Uruguayer sind nach dem Treffer sauer. Ugarte lag verletzt auf dem Spielfeld, die Südamerikaner hätten gerne eine Unterbrechung gehabt. Aber so lange der Schiedsrichter nicht unterbricht ... Nach dem Treffer dauerts ein wenig, bis die Partie fortgesetzt werden kann, weil Ugarte nun auf der Trage abtransportiert wird.

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Tooor! Uruguay - SPANIEN 0:1. Der Treffer fällt ziemlich überraschend. Eigentlich hat Yamal den Ball am rechten Strafraumeck schon verloren. Doch Pedri reagiert schnell, legt nach außen, Llorente setzt nach, geht zwei, drei Schritte und passt scharf ins Zentrum, Baena mit erstklassigem, erstem Kontakt, dreht sich um seinen Gegenspieler am Elfmeterpunkt, umringt von vier Abwehrspielern, und zieht aus der Drehung ab. Eigentlich ein sehr haltbarer Schuss ohne Wucht, aber Muslera lässt den Ball fast stümperhaft durchrutschen. 

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Vorlage Marcos Llorente

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Dem spanischen Aufbau fehlt irgendwie der gewohnte Fluss, Pedri treibt den Ball durchs zentrale Mittelfeld und spielt dann unbedrängt einen Pass zum einem Uruguayer. So kennt man ihn gar nicht. 

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Uruguay über links. Araujo dribbelt sich bis auf Strafraumhöhe durch, legt dann quer und auf für Bentancur, der einen mächtigen Schuss aus 25 Metern auspackt. Als der Ball die Latte überquert, steigt er immer noch ... Irgendwie wirken die Uruguayer mittlerweile effizienter. 

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Aber eine leichte Aufgabe ist das nicht. Kurzzeitig setzen sich die Spanier am Strafraum fest, aber ohne Abschluss, ohne überraschende Pässe. Und endlich mit dem Ballverlust. 

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Schaffen es die Spanier nun langsam wieder, die Kontrolle zu übernehmen wie vor der Trinkpause. Die Bemühungen laufen gerade. 

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Klarer Momentumshift also nach dieser Trinkpause, wie wir das immer wieder erleben. Tatsächlich drückt Uruguay jetzt. Halbfeldfreistoß von der rechten Seite, Unai Simon kommt weit aus seinem Kasten, springt zum Ball und verliert ihn dann aus den Händen. Zwar entsteht keine echte Torchance daraus, aber die Partie hatte mindestens schon zwei Argumente für David Raya. 

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Wieder Uruguay, wieder über die rechte Seite, Bentancur kann diesmal durchbrechen und visiert den im Zentrum eingelaufenen Araujo an, der eingerückt ist, aber zwischen zwei Abwehrspielen dann am Ball vorbeirutscht. 

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Wieder Uruguay. Nunez startet über die reche Seite durch, als Cucurella etwas schläft und den Ball verliert. Aber alleine auf weiter Flur ist Nunez unterwegs, also muss er aus spitzem Winkel am Strafraum selbst den Abschluss nehmen. Und damit hat Unai Simon dann überhaupt kein Problem. 

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Riesenchance für Uruguay, als Valverde rechts am spanischen Strafraum den Ball gewinnt und zum Torraum passt, wo Nunez eingelaufen ist. Aber für einen Abschluss ist es dort dann zu eng, zumal Unai Simon ihm fast auf den Füßen liegt. Egal, bärenstarkes Gegenpressing mal wieder. 

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Und schon ist das erste Viertel vorbei. Gut 22 Minuten sind gespielt, es ist eine Partie mit wenigen Abschlüssen, Spanien hatte zwei, Uruguay noch keine. Besonders zu Beginn hatte Spanien Probleme mit dem aggressiven Pressing der Südamerikaner. Mal schauen, ob die Uruguayer sich nach dieser Trinkpause wieder besser einbringen können. 

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Cubarsi führt den Ball als letzter Mann an der Mittellinie und spielt einen Diagonalpass. Yamal lässt den Ball passieren, weil hinter ihm Llorente durchgestartet ist. Der geht bis auf Strafraumhöhe, bevor er ins Gewühl flankt. Kurz liegt das Spielgerät vor dem Tor frei, aber keiner weiß so richtig, wo es ist. Nur Muslera hat freie Sicht und wirft sich drauf. 

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Wie dem auch sei, die Spanier drücken jetzt richtig auf den Ballbesitz, schnüren Uruguay zunehmend ein. Zahlen? 77 Prozent. 

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Tauchen die Spanier am Strafraum an, wirds sofort extrem eng. Gut zu sehen gerade beim Dribbling von Yamal. Alleine gegen ACHT Uruguayer. Muslera nicht mitgerechnet. Nicht machbar, selbst nicht für Yamal. Keine Schussposition, alle Passwege sind zugestellt. 

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Gutes Direktspiel der Spanier durch die linke Halbspur, Baena leitet einen Steckpass direkt weiter in den Lauf von Oyarzabal, doch Caceres drängt den Stürmer sehr gut ab, der nicht zum Abschluss kommt. Harte Nuss, das. 

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Cubarsi steckt von der Mittellinie durch, Pedri übernimmt, passt auf rechts zu Yamal, der sofort in den Strafraum dribbelt und aus 14 Metern draufhält, doch der Schuss wird geblockt. Bisher eine starke, sehr konzentrierte Vorstellung der Uruguayer, die es bislang gut verstehen, gegen die spanischen Stärken zu spielen. Und die Spanier auch mit ungewohnt viele Ballverlusten, auch wenn sie langsam ein optisches Übergewicht gewinnen. 

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Über viele Stationen kombinieren sich die Spanier durchs Zentrum nach vorne, dann wird das Spiel geöffnet. Yamal bekommt den Ball auf rechts, schlägt eine Flanke zum kurzen Pfosten, wo Merino eingelaufen ist. Doch ein Abwehrbein ist dazwischen. 

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Gefährliche Szene vor dem spanischen Strafraum, als Baena einen vogelwilden Pass im Zentrum spielt. Valverde spritzt dazwischen, aber ein Doppelversuch bleibt an der Strafraumgrenze hängen. Wirkt ganz pfiffig, das Pressing der Uruguayer.

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Sehr auffällig, dass gerade in dieser Anfangsphase bei den Spaniern viel Yamal auf der rechten Seite gesucht wird, Sanabria hat das bisher aber ganz gut im Griff. Mit seinen Dribblings kann Yamal noch nicht für Gefahr sorgen. Die Begegnung ist überraschend offen. 

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Den Spielaufbau früh stören, das können die Spanier auch. Und sie erzwingen einen Befreiungsschlag. Spanien übernimmt, aber die spanische Ballmühle mahlt noch nicht richtig. 

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Cubarsi mit einem langen Ball zum Barca-Kollegen Yamal, der erneut bis zur Grundlinie kommt, diesmal eine Hereingabe versucht und geblockt wird. Ecke. Echte Gefahr entsteht weder aus diesem Standard noch dem unmittelbar folgenden zweiten Eckstoß. Aber Standards sind jetzt auch nicht unbedingt der spanische Weg. 

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Mutiges Pressing der Uruguayer, die den spanischen Aufbau sehr früh stören. Was riesige Lücken hinter den Pressinglinien bietet. Aber der Mut wird belohnt, die Uruguayer holen einen Freistoß im linken Halbfeld heraus. Araujo führt aus, bringt den Ball hoch in den Strafraum, Unai Simon zeigt beim Fangen des Balles mehr als leichte Unsicherheiten. Ein Abwehrspieler schlägt den Ball schließlich raus aus der Gefahrenzone. 

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Yamal geht rechts zur Grundlinie, legt dann aber zurück vor den Strafraum, über Llorente kommt die Kugel mittiger zu Pedri, der einen brandgefährlichen Steckpass auf Yamal legt. Mit etwas zu viel Schärfe. Yamal startet diesmal noch vergeblich. Uruguay wackelt jetzt schon.

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Das sind genau diese Nachlässigkeiten, die man sich gegen Spanien überhaupt nicht leisten kann. Wenn der Ball bei dieser Umschaltsituation nicht gegen die Hacke gesprungen wäre, hätte er frei aufs Tor zulaufen können. 

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Die Spanier fangen im Mittelfeld einen Ball ab und schalten schnell durchs Zentrum um. Yamal nimmt den Ball auf, legt ihn auf die linke Seite des Strafraums, wo Oyarzabal in guter Position gerade noch so zur Ecke geblockt wird. 

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Aus Anlass der Partie wurde der Countdown auf Spanisch runtergezählt. Auch mal schön. 

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Ismail Elfath aus den USA pfeift das Duell zweier ehemaliger Weltmeister nach einer Gedenkminute für die Opfer des Erdbebens in Venezuela an.

Kurze Zeit später kehrte er nach Bilbao zurück und arbeitete eine ganze Weile unter Bielsa, für den er große Bewunderung hegt. Auf eine Art könnte man auch davon sprechen, dass heute der Schüler den Meister trifft. Und der Schüler weit besser ausgestattet ist.

Wenn es darum geht, eine Liste der einflussreichsten Coaches der Gegenwart zu erstellen, Marcelo Bielsa würde in keiner Version fehlen. Mit Luis de La Fuenta verbindet ihn eine gemeinsame Vergangenheit. Als Bielsa das Traineramt 2011 bei Athletic in Bilbao übernahm, hatte de la Fuenta gerade dort den Jugendbereich verlassen, um seinen ersten Profijob als Coach von Alaves zu übernehmen.

Die Mannschaft von Bielsa gehörte bisher eher zu den Enttäuschungen des Turniers. Vor Beginn der WM wurden sie als sicherer Zweiter in Gruppe H gehandelt, doch nach den beiden Remis gegen Kap Verde und Saudi Arabien, dem Team, das in dieser Gruppe das mit Abstand schwächste ist, spricht jetzt doch viel dafür, dass die Heimreise bereits nach der Gruppenphase angetreten werden muss.

Die Spanier dagegen könnten sich sogar eine Niederlage leisten. Das Torverhältnis ist gut genug, um gegen Uruguay 0:4 zu verlieren und das Weiterkommen wäre ungefährdet. Aber mit diesem Anspruch ist der amtierende Europameister natürlich nicht nach Amerika gereist.

Oder sollte Uruguay lieber auf ein Remis gehen? Bei ausgeglichenem Torverhältnis mit drei Punkten auf dem Konto bestünde immerhin die Chance, eine immer schmaler werdende, über den 3. Platz in die nächste Runde einzuziehen. Egal wie das Parallelspiel ausgeht.

Die Konstellation in der Gruppe ist jedenfalls so, dass sich Uruguay eine Niederlage nicht leisten kann. Mit zwei Punkten in die K.o.-Runde einzuziehen, das ist bereits jetzt ausgeschlossen. Also gibt es ausgerechnet gegen Spanien mit seinem famosen Umschaltspiel und einer vorzüglichen Abwehr nur einen Weg, den nach vorne. Ein Lauf ins offene Messer?

Eine der ganz großen Überraschungen des 1. Spieltages war das torlose Remis der Spanier gegen Kap Verde. Das Team von de la Fuente strauchelte gleich im ersten Spiel! Eine Mannschaft aus dem engsten Favoritenkreis! Götterdämmerung? Wie sich mittlerweile aber herausgestellt hat, ist Kap Verde ein Fußballzwerg mit scharfen Zähnen. Und hat beste Möglichkeiten, die Gruppenphase sogar auf Platz 2 zu beenden.

De La Fuente nimmt dagegen zwei Wechsel vor nach dem 4:0 gegen Saudi Arabien - Llorente und Merino rücken in die Anfangsformation für Olmo und Porro.

So lässt Luis de la Fuente auflaufen: Unai Simon - Llorente, Cubarsi, Laporte, Cucurella - Merino, Rodri, Pedri - Yamal, Oyarzabal, Baena.

Nach dem 2:2 gegen Kap Verde nimmt Bielsa lediglich eine Veränderung vor, und zwar in der Sturmspitze. Darwin Nunez startet für Federico Vinas.

Marcelo Bielsa stellt so auf: Muslera - Varela, Caceres, Olivera, Sanabria - Ugarte - Canobbio, Bentancur, Valverde, Araujo - Nunez.

Die Gruppe H gehört in die Kategorie, in der alle Mannschaften noch die nächste Runde erreichen können. Und der Spielplan ist so angelegt, dass wir am letzten Spieltag zwei echte Endspiele haben. Was die Situation extra pikant macht: Bis auf Spanien können alle Teams auch noch ausscheiden. Schauen wir auf die Formationen.

Herzlich willkommen bei der WM 2026 zum Gruppenspiel zwischen Uruguay und Spanien.