SC Verl - Hamburger SV; DFB-Pokal 1. Runde

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

SC Verl - Hamburger SV. DFB-Pokal 1. Runde.

SPORTCLUB Arena.

SC Verl 0

    Hamburger SV 3

    • A Erlykke (40. minute, 46. minute)
    • L Lemke (50. minute)

    Live-Kommentar

    Das war der Liveticker zur Partie zwischen dem SC Verl und dem Hamburger SV. Weiter geht es im DFB-Pokal mit der Abendpartie zwischen dem Halleschen FC und Schalke 04, die wir ab 20:45 Uhr ebenfalls live für Sie begleiten werden. Viel Spaß dabei und vielen Dank fürs Mitlesen.

    Für den HSV steht als Nächstes der Bundesliga-Auftakt an, am Samstag trifft man im Abendspiel ab 18:30 Uhr auswärts auf Borussia Dortmund. Verl trifft in der 3. Liga am Samstag ab 14 Uhr auf Fortuna Köln und will dabei den ersten Sieg in der neuen Saison einfahren.

    In der ersten halben Stunde hatte der HSV noch einige Probleme mit dem forsch auftretenden Drittligisten aus Verl, bekam das Ganze dann aber in den Griff, und löste die Aufgabe am Ende souverän. Die Tore fielen kurz vor und nach der Pause, zwischen der 40. und 50. Minute waren Grönbaek mit einem Doppelpack und der 16-jährige Lemke erfolgreich. Der Bundesligist nutzte die sich bietenden Chancen eiskalt, verwaltete danach die Führung sicher. Verl kam insgesamt auf 57 Prozent Ballbesitz, leistete sich aber entscheidende Fehler in der Defensive und blieb im Spiel nach vorne insgesamt zu harmlos.

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    Das Spiel ist zu Ende, der Hamburger SV gewinnt beim SC Verl mit 3:0 und zieht in die zweite Pokalrunde ein.

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    Für ein Foul an Stange im Mittelfeld sieht Waidner die Gelbe Karte.

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    Und noch eine gute Chance zum Ehrentreffer. Clausen zieht aus der Distanz fulminant ab, bringt den Ball gefährlich aufs rechte Eck. Tangvik macht sich aber lang und wehrt den Schuss gut ab.

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    Es gibt drei Minuten Nachspielzeit.

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    Mit einem Standard kommt auch Verl nochmal zu einer guten Möglichkeit. Den Freistoß aus halblinker Position schlenzt Farouk gefährlich über die Mauer und in Richtung linkes Eck, setzt den Ball aber knapp neben den Pfosten.

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    Der HSV wechselt nochmal: Bissi-Mouelle kommt für Adeline ins Spiel.

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    Und so bleibt der HSV auch in der Schlussphase mit schnellen Gegenstößen die gefährlichere Mannschaft. Stange ist nach einem Zuspiel auf links durch, zieht im Sechzehner aus spitzem Winkel flach ab. Schlieck ist im kurzen Eck zur Stelle und wehrt mit dem Fuß ab.

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    Ansonsten plätschert die Partie ihrem Ende entgegen. Verl steckt nicht auf, hält das Spiel in der gegnerischen Hälfte, findet aber einfach keine Lücken in der Hamburger Defensive.

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    Jetzt aber mal wieder eine gute Möglichkeit für den HSV. Der eingewechselte Philippe wird auf halblinks steil geschickt, kommt mit Tempo in den Sechzehner, zieht dann wuchtig ab. Sein Schuss soll aufs kurze Eck, rauscht stattdessen knapp über die Latte.

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    Im zweiten Durchgang kommt der Drittligist inzwischen auf knapp 63 Prozent Ballbesitz, brachte aber noch keinen Ball auf das gegnerische Tor. Der HSV macht nur noch das Nötigste, hat aber alles im Griff.

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    Es gibt eine Ecke für Verl von der rechten Seite, die kurz ausgespielt wird. Dann folgt die weite Hereingabe vor den zweiten Pfosten, wo Daka mit dem Kopf klären kann.

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    Noch ein Wechsel bei den Gästen: Poulsen ist für Lemke neu dabei.

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    Der HSV wechselt nochmal: Philippe ist für Capaldo im Spiel.

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    Es tut sich wenig in dieser Phase des Spiels. Verl lässt den Ball laufen, das sieht technisch alles fein aus, nur findet es meist weit vom gegnerischen Tor entfernt statt. Der HSV steht sicher und lässt keine Aktionen im letzten Drittel zu.

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    Der HSV gibt sich für den Moment mit der Führung zufrieden, konzentriert sich auf die Defensive und schaltet zwischendurch um. Verl bleibt zwar aktiv und versucht viel, wirkt aber längst nicht mehr so gefährlich und druckvoll wie im ersten Durchgang.

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    Da ist der Wechsel: Araoye ist für Seidel im Spiel.

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    Nächste schlechte Nachricht für den Drittligisten. Innenverteidiger Seidel geht ohne Fremdeinwirkung zu Boden, er hat sich wohl eine Oberschenkelverletzung zugezogen. Damit wird Trainer Orest Shala schon jetzt seinen letzten Wechsel durchführen müssen.

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    Nach längerer Abwesenheit zeigt sich Verl mal wieder vor dem Tor. Nach einer Flanke von links kommt der eben eingewechselte Lehmann zum Kopfball, der geht aber deutlich neben den Kasten.

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    Und schließlich kommt Lehmann bei Verl neu in die Partie, Berner geht für ihn runter.

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    Yalcinkaya geht ebenfalls aus dem Spiel und wird durch Foti ersetzt.

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    Bei den Hausherren kommt Otto für Eze ins Spiel.

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    Stange kommt für den Doppeltorschützen Grönbaek.

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    Beim HSV ist Nadir für Lokonga neu im Spiel.

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    Während das Spiel in dieser Phase etwas verflacht, werden auf beiden Seiten die ersten Wechsel vorbereitet. An der Seitenlinie machen sich mehrere Einwechselspieler bereit.

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    Mit der deutlichen Führung im Rücken zieht sich der HSV jetzt etwas zurück, lässt den Gegner kommen und lauert auf Umschaltmöglichkeiten.

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    Und der wird gefährlich. Farouk führt den Freistoß aus halbrechter Position aus und bringt ihn als flachen Aufsetzer in Richtung linkes Eck. Der Ball springt nur knapp am Pfosten vorbei, wobei Tangvik wohl auch zur Stelle gewesen wäre.

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    Der Bundesligist startet damit perfekt in den zweiten Durchgang und gibt inzwischen klar den Ton an. Verl will jetzt aber wieder dagegenhalten, Clausen holt gegen Remberg einen Freistoß in der gegnerischen Hälfte heraus.

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    Toooor! SC Verl - HAMBURGER SV 0:3. Der HSV bleibt eiskalt und baut die Führung weiter aus, Torschütze ist diesmal Youngster Lemke. Verl verliert die Kugel in der eigenen Hälfte, Remberg kommt an den Ball und damit vor den Sechzehner, wo er links den freistehenden Lemke sieht. Der 16-Jährige macht es ganz souverän, nimmt die Kugel kurz an, schießt dann aus 13 Metern flach ins rechte Eck. Schlieck ist noch dran, kann den Treffer aber nicht verhindern.

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    Vorlage Nicolai Remberg

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    Einstand nach Maß also für den aus Rennes gekommenen Grönbaek, der zum zweiten Mal erfolgreich seine Abschlussstärke demonstriert. Verl muss dagegen nur 39 Sekunden nach Wiederanpfiff den nächsten Rückschlag hinnehmen.

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    Weil er beim Torjubel auf den Zaun geklettert war, sieht Grönbaek danach die Gelbe Karte.

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    Toooor! SC Verl - HAMBURGER SV 0:2. Was für ein Auftakt! Kurz nach Wiederanpfiff baut Grönbaek die Hamburger Führung aus. Der Neuzugang zieht von der linken Seite energisch in den Sechzehner, tunnelt seinen Gegenspieler Eze, nimmt dann mit rechts Maß. Sein halbhoher Schuss schlägt platziert im linken Toreck ein, Schlieck streckt sich vergeblich.

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    Die zweite Hälfte läuft. Auf beiden Seiten sind die Teams personell unverändert auf den Rasen zurückgekehrt.

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    Vorlage Louis Lemke

    Keine leichte Aufgabe für den Hamburger SV, der mit dem SC Verl auf einen schwer zu bespielenden Gegner trifft. Die junge Truppe des Drittligisten spielte von Anfang an mutig nach vorne und kam zu den ersten guten Möglichkeiten der Partie, die beste vergab Clausen (12.) knapp. Der HSV fand zunächst offensiv gar nicht statt, fand nach etwa einer halben Stunde aber besser ins Spiel. Einen Patzer des Gegners im Aufbau bestrafte Neuzugang Grönbaek (40.) eiskalt und sorgte für den bisher einzigen Treffer. 

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    Dann ist Halbzeit in Verl, mit der 1:0-Führung für den HSV geht es in die Kabinen.

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    Kijewski bringt nochmal einen weiten Einwurf von der linken Seite in den Sechzehner, ein Hamburger kann aber mit dem Kopf klären.

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    Es gibt eine Minute Nachspielzeit.

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    Verl zeigt sich nach dem Gegentreffer äußerlich unbeeindruckt und greift gleich wieder an. Der HSV ist defensiv aber gut eingestellt, geht oft dazwischen und hält den Gegner vom eigenen Tor fern.

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    Toooor! SC Verl - HAMBURGER SV 0:1. Verl verliert die Kugel im Aufbau, der HSV bestraft es eiskalt und legt vor. Vogler wird rechts vor dem Sechzehner vom Keeper flach angespielt, legt sich den Ball zu weit vor und verliert ihn an Grönbaek. Daka kommt an den Abpraller und bedient sofort den startenden Grönbaek, der links vor dem Tor frei abschließen kann. Ein grätschender Verteidiger fälscht noch so ab, dass der Ball über den chancenlosen Schlieck hinweg im Tor landet.

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    Vorlage Patson Daka

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    Erste gute Chance jetzt für den HSV. Lemke leitet den Angriff über links ein, über Grönbaek kommt die Kugel zu Adeline. Der kommt in abseitsverdächtiger Position an den Ball und flach zum Abschluss, scheitert aber am gut reagierenden Schlieck im Tor.

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    Jetzt kommt der HSV zu etwas mehr Ballbesitz und sucht den Weg nach vorne. Jatta wird auf rechts angespielt und will sofort flanken, wird dabei aber geblockt.

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    Der erste Abschluss durch Grönbaek brachte keinen Rückenwind für den HSV, der nach wie vor in der Defensive viel zu tun bekommt. Verl bleibt mutig und spielt mit Tempo nach vorne.

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    Verl muss früh wechseln: Stürmer Tim Heike ist angeschlagen und muss vom Feld, Amin Farouk ist neu für ihn dabei.

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    Jetzt aber der erste Abschluss für den Bundesligisten. Nach einem Seitenwechsel von links nach rechts kommt Jatta an die Kugel, sieht den besser postierten Grönbaek und legt ab. Der Neuzugang versucht es aus 17 Metern direkt, sein Schlenzer geht aber meterweit über das Ziel.

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    Immer wieder Verl. Linksverteidiger Kijewski schlägt eine scharfe Flanke von der linken Seite, die in der Mitte von einem Mitspieler nur knapp verpasst wird. Und der HSV? Tritt nach wie vor offensiv nicht in Erscheinung.

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    Verl kommt zu den nächsten zwei Abschlüssen in kurzer Folge. Leipold geht vor dem Sechzehner viel zu einfach an Lokonga vorbei, schließt ab, wird geblockt. Clausen kommt an den Abpraller und zum Nachschuss, der segelt aber gute zwei Meter über das Ziel.

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    Mit knapp 55 Prozent Ballbesitz und zwei Schüssen aufs Tor ist Verl bislang die aktivere Mannschaft. Der HSV tut sich noch immer schwer, kommt noch auf keine Ballaktion im gegnerischen Strafraum und bleibt ohne jeden Abschlussversuch.

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    Wieder die Ostwestfalen im Vorwärtsgang. Nach einem langen Ball kommt Leipold hinter die Abwehr und könnte die Kugel frei im Sechzehner annehmen, verpasst sie aber knapp.

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    Verl kommt erneut über die rechte Seite schnell nach vorne. Waidner wird steil geschickt, kommt vor der Grundlinie aber nicht mehr ganz an den Ball, weil Bornauw resolut ins Toraus klärt.

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    Der HSV ist dagegen noch nicht richtig im Spiel. Gefährliche Offensivaktionen bleiben bislang aus, und mit dem Pressing des Gegners hat man hier und da Probleme. So geht es Keeper Tangvik, der im Sechzehner unter Druck gesetzt wird, nach rechts zu einem Mitspieler passen will, den Ball stattdessen ins Seitenaus schlägt.

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    Das ist ein mutiger Auftakt des Drittligisten, der hier gleich zur nächsten Chance kommt. Leipold hat Platz nach vorne, zieht von seiner linken Seite in die Mitte und schließt flach ab. Tangvik ist aber schnell unten und fängt den nicht sehr platzierten Schuss ab.

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    Die erste gute Chance gehört Verl! Waidner bricht auf rechts durch, kommt in den Sechzehner und gibt flach in die Mitte. Die Abwehr klärt den Ball nach vorne, vor dem Sechzehner lauert Clausen und schließt direkt ab. Sein Schlenzer aus 17 Metern geht nur knapp am rechten Pfosten vorbei.

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    Verl ist sehr präsent in den Zweikämpfen. Lokonga bedient im Zentrum Grönbaek, der zunächst etwas Platz nach vorne hat, dann aber aggressiv angegangen und mit einem Foul gestoppt wird.

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    Das anfängliche Abtasten geht weiter. Der HSV kommt über die rechte Seite ins vordere Drittel, das erledigt sich aber schnell, weil die Hausherren aggressiv dazwischengehen und sich den Ball sichern.

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    In den ersten fünf Minuten gibt es auf beiden Seiten noch keinen echten Vorstoß. Jetzt werden die Hamburger aber aktiver, lassen Ball und Gegner laufen.

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    Der Drittligist beginnt mit viel Ballbesitz und sucht den Weg nach vorne, während der HSV erst einmal abwartet und sich ansieht, was die Hausherren so anbieten.

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    Und los! Schiedsrichter Lars Erbst pfeift die Partie an, der Ball rollt in Verl.

    Mit Bilal Yalcinkaya läuft in der Verler Offensive ein Hamburger Eigengewächs auf. Der 20-Jährige wurde in der Jugend des HSV ausgebildet und wurde im Jahr 2023 mit den deutschen U17-Junioren Weltmeister. Er wechselte vor der Saison von der zweiten Mannschaft des HSV nach Verl und will dort seinen Durchbruch im Profifußball schaffen.

    An die Leistungen der vergangenen Saison können die Ostwestfalen bislang nicht anknüpfen. In den ersten zwei Ligaspielen gab es zwei Niederlagen. Dabei zeigte sich die defensive Anfälligkeit, gegen Aachen (1:4) und Duisburg (2:4) setzte es jeweils vier Gegentreffer.

    Der SC Verl hat eine starke Saison hinter sich, schloss die 3. Liga auf dem sechsten Platz ab und erzielte mit 82 Treffern die meisten ligaweit. Nach Saisonschluss gingen aber auch auf Verler Seite wichtige Namen, Trainer Tobias Strobl zog es nach Wolfsburg, Spielmacher Berkan Taz nach Bochum.

    Beim HSV darf sich zudem Ersatzkeeper Sander Tangvik zeigen, der im vergangenen Winter aus Rosenborg kam und laut Coach Merlin Polzin "eine herausragende Entwicklung genommen hat". Trotzdem bleibt Daniel Heuer-Fernandes die Nummer eins, er wird zum Bundesliga-Start in Dortmund wieder zwischen den Pfosten stehen.

    Nach der langersehnten Rückkehr ins Oberhaus absolvierte der HSV eine solide Saison, die man auf Platz 13 abschloss. In der Sommerpause gingen aber mit Luka Vuskovic, Ransford Königsdörffer oder Fabio Vieira einige wichtige Stützen. Dafür kamen Neuzugänge wie Verteidiger Sebastiaan Bornauw (Leeds United), Albert Grönbaek von Stade Rennes und Martin Adeline von ES Troyes, die heute in der Startelf stehen.

    In der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals ist der Bundesligist Hamburger SV beim Drittligisten SC Verl zu Gast. Für den HSV geht es darum, als klarer Favorit die Pflichtaufgabe zu lösen und Selbstvertrauen für den kommenden Samstag zu sammeln, wenn man mit dem Gastspiel bei Borussia Dortmund in die neue Bundesliga-Saison startet.

    Für den HSV ist es das erste Pflichtspiel, nachdem es bei der Generalprobe einen 2:1-Sieg gegen Toulouse gab. In der heutigen Startelf gibt es vier Wechsel. Keeper Tangvik ist ebenso neu dabei wie die Verteidiger Capaldo und Bornauw sowie Grönbaek in der Offensive. Sie nehmen jeweils die Plätze von Heuer Fernandes, Mouelle, Torunarigha und Stange ein. Mit Eigengewächs Louis Lemke läuft auf dem linken Flügel ein gerade einmal 16-jähriges Talent auf.

    In dieser Besetzung läuft der Hamburger SV heute auf (3-4-2-1): Tangvik - Capaldo, Nandja, Bornauw - Jatta, Remberg, Sambi Lokonga, Lemke - Daka, Grönbaek - Adeline.

    Der SC Verl musste in der 3. Liga zuletzt eine 2:4-Heimniederlage gegen Duisburg hinnehmen. Im Vergleich dazu gibt es in der heutigen Startelf drei Neue: Seidel rückt in die Innenverteidigung, Clausen ist auf der Doppelsechs neu dabei, und Eze auf der Zehn. Dafür müssen Lehmann, Otto und Mesanovic weichen.

    Der SC Verl geht mit folgender Aufstellung in diese Partie (4-2-3-1): Schlieck - Berner, Vogler, Seidel, Kijewski - Clausen, Waidner - Heike, Eze, Leipold - Yalcinkaya.

    Herzlich willkommen zur 1. Runde des DFB-Pokals 2026/27 zur Begegnung zwischen dem SC Verl und dem Hamburger SV.

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