Viktoria Köln - 1. FC Nürnberg; DFB-Pokal 1. Runde

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Viktoria Köln - 1. FC Nürnberg. DFB-Pokal 1. Runde.

Sportpark Hohenberg.

Viktoria Köln 1

  • M Sponsel (96. minute)

1. FC Nürnberg 1

  • P Scobel (56. minute)

1. FC Nürnberg gewinnt 5-4 im Elfmeterschießen

Live-Kommentar

Das war es von dieser spannenden Partie, zahlreiche Pokalspiele stehen noch auf dem Programm bzw. laufen auch gerade. Viel Spaß auch damit und bis bald.

Der Club steht also in der 2. Runde des DFB-Pokals, aber nach dieser Leistung wird man nicht einfach zur Tagesordnung übergehen können. Am kommenden Samstag geht es in der Liga mit einem Heimspiel gegen Arminia Bielefeld weiter, bis dahin werden auch die Tränen bei den Kölnern wieder getrocknet sein. Die ihrerseits allerdings bereits am Mittwoch schon wieder ein Pokalspiel haben, im Verbandspokal geht es zu Union Schafhausen. Und in der Liga dann am Sonntag mit dem Schlagerspiel gegen Preußen Münster weiter.

Matchwinner Jan Reichert! Nürnbergs Kapitän hält zwei Elfmeter, aber alles wäre hinfällig gewesen, wenn Viktorias Swider bei seinem Matchball nicht einen Hochschuss in Richtung Rhein abgefeuert hätte. Sein Kollege Schulze im Tor hingegen hielt gar keinen der sieben Nürnberger Versuche, aber zwei davon gingen auch drüber, wenngleich deutlich knapper. Letztlich war Nürnberg in diesem Elfmeterschießen tatsächlich das bessere Team, sowohl in der regulären Spielzeit als auch in der Verlängerung war das aber der unbelohnte Drittligist. 

Nürnberg jubelt! Niklas Jahn vergibt und stürzt die Viktoria ins Tal der Tränen.

Geht auch mal wieder sicher, Moustfa lässt Schulze keine Chance.

Auch Maboulou schießt schwach in die Mitte, aber Reichert hat sich für eine Ecke entschieden.

Schwach geschossen von Fynn Otto, aber der Ball rollt unter Schulze durch ins Netz.

Aber auch Niklas Swider schießt drüber. Weit, weit drüber. Das war der bisher mit Abstand schwächste Elfmeter des Nachmittags. Also geht auch das Elfmeterschießen in die Verlängerung. 

Exakt die Kopie des Masouras-Elfers, auch Javier Fernandez ballert drüber. Matchball Köln! 

Und jetzt ist wieder alles offen. Reichert fliegt wieder in die richtige Ecke, aber Tobias Eisenhuth hat so platziert nach rechts geschossen.

Masouras will unter die Latte knallen, schießt drüber. Nürnbergs Vorteil ist nur mehr ein kleiner. 

Und diesmal ist Reichert siegreich und fischt den Elfer von Fallmann aus dem linken Eck. Vorteil Nürnberg, großer Vorteil. 

Schulze bleibt in der Mitte, Markhiyev schießt platziert ins rechte Eck. Wieder legt Nürnberg vor. 

Prokopenko verlädt Reichert und stellt auf 2:2. 

Schulz ist dran! Aber Mandic schießt platziert genug halbhoch ins link Eck.

Sachse macht es genauso wie Justvan eben, Ausgleich. 

Justvan stellt auf 1:0 für den Club in diesem Elfmeterschießen. Ohne viel Anlauf flach ins rechte Eck. 

Es wurde erfolgreich gelost, es wird auf das Tor geschossen, hinter dem die Viktoria-Fans platziert sind. Und Nürnberg darf beginnen. 

Der Zweitligist ist mit dieser Entscheidung vom Punkt bestens bedient. Klar, der Ausgleich fiel erst in den letzten Sekunden der Nachspielzeit, aber in der Verlängerung war die Viktoria erneut das bessere Team und näher am Siegtreffer. Einzig Club-Keeper Reichert zeigte heute Normalform und auf ihn wird es jetzt natürlich besonders ankommen. Sein Gegenüber Schulz war in den 120 Minuten kaum gefordert, kann jetzt freilich auch Heldenstatus erlangen. 

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Und jetzt ist das Elfern fix. 

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Und da wäre tatsächlich noch die schöne Siegchance für die Viktoria vom Laster gefallen. Wenn Jakob auf rechts rausgespielt hätte. Stattdessen ballert er sinnbefreit drüber. Den Clubfans fallen Wackersteine vom Herzen. 

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Spielfluss ist keiner mehr zu sehen, aber speziell die Kölner sind bemüht, noch einmal vor das Tor der Gäste zu kommen. Der Kräfteverschleiß ist aber unübersehbar. 

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Noch haben beide Trainer ihren Zusatzwechsel für die Verlängerung. Eisenhuth mit dem langen Ball auf Maboulou, dem missglückt die Ballannahme bzw. Mitnahme. So packt Reichert einmal mehr sicher zu.

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Und noch einmal die Viktoria. Jahn wird rechts im Sechzehner freigespielt, müsste sofort den Abschluss suchen. Ein Haken zu viel, so stochert ihm Markhiyev das Leder vom Fuß. 

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Diesmal nicht. Total verzogen, weder Freund noch Feind mit der Chance, den Ball am Segeln ins Toraus zu hindern. 

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Wieder ein vielversprechender Freistoß für die Viktoria. Macht natürlich wieder Fallmann, hat ja in der 96. auch so gut geklappt. 

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Der Ball rollt ohnehin schon wieder. 

Nach dem superspäten Ausgleich der Gastgeber sieht es jetzt schon ziemlich nach einer Entscheidung vom Punkt aus. Aber gut, das hieß es schon bei so vielen Pokalspielen nach 105 Minuten, beispielsweise auch gestern in Mannheim. Lassen wir uns überraschen, eine Prognose in dieser Partie ist sowieso völlig unmöglich. 

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Noch ein Kopfball von Nürnbergs Mandic, damit die Gäste wenigstens eine Offensivaktion in dieser ersten Halbzeit der Verlängerung haben. Und dann werden auch schon wieder die Seiten gewechselt. 

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Mal wieder ein Torschuss, von Kölns Jahn aus der zweiten Reihe, keine Gefahr. 

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Die nächste Gelbe geht aber an einen Nürnberger, Markhiyev steigt Kloss auf den Fuß, auch das eine klare Sache.

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Man merkt dem Drittligisten jetzt den Kräfteverschleiß an, nach vorne geht derzeit überhaupt nichts mehr. Dafür viele Fouls, die beiden eingewechselten Sachse und Jahn müssen besonders aufpassen. 

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Nächste Gelbe für einen Kölner, Niklas Jahn grätscht Javier Fernandez um. 

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Das Spiel hat jetzt schon gewisse Havelse-Vibes, jeder Clubfan weiß, was gemeint ist und würde mir jetzt gerne für die Aussage an die Gurgel gehen. Aber es liegt an der Mannschaft von Klose, zu beweisen, dass das heute anders laufen wird.

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Gleich eine Gelbe für Kölns Sachse, der Justvan im Mittelfeld umtritt. 

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Auf in die Bonusrunde! 

Tja, was soll man dazu sagen? Mit dem 17 Abschluss, Abseits und Abgepfiffen nicht mitgezählt, trifft Viktoria Köln dann doch endlich. Und einen weiteren hätte es auch nicht gegeben, denn die angezeigten vier Minuten waren längst vorbei. Nürnberg nach der Pause etwas besser als zuvor, das schien zu reichen, da Scobel die erste echte Chance der Franken verwertete und Viktoria weiter alles vergab. Bis zur ominösen 96. Minute. 

Dann ist Schluss und die Partie geht tatsächlich in die Verlängerung.

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Toooor! VIKTORIA KÖLN - 1. FC Nürnberg 1:1. Die vier Minuten sind längst um. Ein letzter Freistoß für die Viktoria rechts vor dem Strafraum von Reichert. Fallmann schnibbelt den Ball rein, Sponsel steigt zum Kopfball hoch und drückt den über die Linie, als wären die Kölner nichts anderes gewohnt. 

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Vorlage Pascal Fallmann

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Klose hat noch einen Wechsel und zieht den natürlich, Mandic für Kalogeropoulos.

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Letzte Minute der angezeigten vier und Ballbesitz für Nürnberg. 

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Es gibt eher großzügige vier Minuten Nachspielzeit. Gibt es auch noch die eine Kölner Chance, die nicht so endet wie alle vorangegangen? Nicht beim Kopfball von Tim Kloss, der geht mal wieder in die Arme von Reichert. 

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Die nächste Schusschance hat aber Noah Maboulou, ausgerechnet eine Leihgabe vom Club. Er macht seinen Hauptarbeitgeber nicht unglücklich, zielt mit seiner Direktabnahme rechts vorbei. 

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Der letzte Wechsel von Marian Wilhelm, der mittlerweile den Glauben daran verloren hat, dass David Otto heute noch trifft. Das darf jetzt Jakob Sachse versuchen, verdient wäre der Ausgleich allemal. 

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Der Club steht jetzt sehr tief, das war garantiert nicht die Vorgabe von Klose. Aber jetzt ist es fraglos der Pokalfight, auf den wir uns so gefreut haben. 

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Die letzten zehn Minuten laufen. Und eine große Nachspielzeit drängt sich nicht auf. Nächster Kopfball David Otto, diesmal wieder vorbei. Torschuss Nummer 15 der Viktoria, wenn das Spiel verlorengeht, dann braucht man die Gründe nicht lange suchen. 

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Und für Lubach ist Tobias Heß neu dabei.

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Auch Klose bleibt beim bewährten Doppelwechsel, Scobel raus, Grimaldi rein.

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David Otto zum wiederholten Male im Pech. Nichts einzuwenden gegen diesen Kopfball, da wäre Reichert ausnahmsweise mal nicht rangekommen. Aber dessen Kollege Kalogeropoulos steht im Weg und lenkt das Leder neben das Tor ab. 

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Und der gelbbelastete Wolf klatscht mit Niklas Jahn ab. 

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Wir gehen schon in die Schlussviertelstunde. Das mit neuem Personal bei Köln. Fallmann für Duman.

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Und auf der Gegenseite schnuppert die Viktoria am Ausgleich! David Otto spielt den Kollegen Sponsel frei, der hat nur mehr Reichert vor sich. Den überwindet er mit seinem Abschluss, aber der Ball hoppelt am rechten Pfosten vorbei. Mamma mia! 

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Scobel schnuppert erneut am Doppelpack, findet mit seinem wuchtigen Schuss aber keine Lücke. Mit einem zweiten Treffer für den Club wäre die Sache wohl entschieden. 

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Immerhin mal wieder ein Abschluss für die Viktoria, aber Prokopenko kann Reichert aus der Distanz nicht ernsthaft prüfen. Auf der Gegenseite hätte Moustfa gerne einen Strafstoß, den bekommt er freilich nicht. Da hätte auch der VAR nicht geholfen, sodenn es einen geben würde. 

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Und Janisch macht für Masouras Platz.

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Klose wechselt doppelt, für Zoma darf Moustfa ran.

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Ein wenig war diese Wende fast zu erwarten. Was Köln vor der Pause an Chancen liegengelassen hat, das rächt sich in der Regel irgendwann. Vor allem natürlich gegen einen höherklassigen Verein, der naturgemäß weniger Chancen für einen Torerfolg braucht. Und die individuelle Klasse von Scobel, der ja auch im ersten Durchgang schon einen Kopfball verwertet hat, nach Foul freilich, ist wahrlich nicht abzustreiten. 

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Nürnberg bleibt dran, will das Momentum nutzen. Jetzt sind auch die Standards besser, Scobel köpft nach einem Eckball nur knapp am Tor von Schulz vorbei.

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Wolf sieht Gelb für Trikotziehen bei Fynn Otto. Kann man natürlich auch als taktisches Foul interpretieren.

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Direkt danach wechseln die Kölner erneut, Maboulou darf für Castelle ran.

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Toooor! Viktoria Köln - 1. FC NÜRNBERG 0:1. Und schon führt der Zweitligist, der den Gastgebern vormacht, wie Effizienz geht. Markhiev bringt Tempo rein, Scobel kommt am Sechzehner in Schussposition und trifft per Flachschuss unhaltbar ins rechte Eck.

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Vorlage Adam Markhiyev

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Und jetzt tatsächlich auch eine Chance für den Club. Adam Markhiyev nimmt von außerhalb des Sechzehners Maß, verfehlt das Ziel nur knapp. 

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Jetzt einmal ein Antritt von Zoma über die linke Seite. Im Strafraum angekommen, grätscht ihm Sponsel den Ball recht mutig vom Fuß. 

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Falls es Nürnberg jetzt darum geht, die Offensivbemühungen der Viktoria zu begrenzen, dann scheint zumindest das zu klappen. Das Spiel ist ziemlich verflacht, ein Tor liegt gerade überhaupt nicht in der Luft. 

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Nürnberg unverändert, das überrascht. Kleiner Schubser von Wolf an der Seitenauslinie, aber Weisbach bekommt die folgenden kleine Rudelbildung ohne Karte aufgelöst. 

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Weiter gehts! 

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Bei den Kölnern ist Tonye in der Kabine geblieben, das kann keinesfalls an der Leistung liegen. Alexander Prokopenko übernimmt. 

Das Einzige, was bei den Nürnberger bisher beeindruckt, das ist die Masse an Auswärtsfans, die den Sportpark geflutet hat. Und Reichert hat natürlich grandios gehalten, dank ihm und der Kölner Abschlussschwäche steht es noch torlos. Seine Vorderleute waren sowohl auf den Flanken zu nachlässig, aber auch im Sechzehner kamen Duman und Co. immer wieder viel zu frei zum Abschluss. Die xGoals von 0,83 zu 0,07 beschönigen die Sache für die Clubberer fast noch, Miro Klose wird in der Kabine jetzt einiges zu besprechen haben, so kann es aus Sicht des Zweitligisten nicht weitergehen. 

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Und Pause! 

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Gibt noch einen Eckball für die Gäste. Lubach von rechts, er findet keinen Mitspieler. War auch sehr hoch angesetzt, dieser Standard. 

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Drei Minuten Nachspielzeit sind angezeigt. 

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Immerhin mal wieder ein Nürnberger Schussversuch durch Scobel aus der zweiten Reihe. Wird geblockt, wie so viele Versuche hier und heute. 

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Der muss drin sein! Tonye ist auf rechts mal wieder nicht vom Ball zu trennen, legt perfekt quer für Duman. Und der kann aus sieben Metern Reichert nicht überwinden, der hält sogar sicher. Chancenverwertung bei den Kölnern wirklich eine glatte Sechs bisher. 

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Und jetzt auch wieder auf Geheiß von Weisbach zurück auf das Feld traben. Alles weitere wird die medizinische Abteilung der Nürnberger dann in der Halbzeitpause klären. 

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Kleine Entwarnung, Zoma kann sich nach der Behandlung jetzt ohne fremde Hilfe vom Spielfeld begeben. 

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Unterbrechung, weil Zoma behandelt werden muss. Er wurde am Sechzehner fair vom Ball getrennt, ist dann aber im Rasen hängengeblieben.

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Steilpass auf den sehr umtriebigen Castelle. Da haben die Nürnberger nicht aufgepasst, bis auf Reichert, der aus seinem Kasten kommt und zuerst am Ball ist. 

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Dann mal wieder ein wenig Leerlauf, Hitzeschlacht wird das aber heute keine in Köln, es hat nicht einmal 20 Grad.

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Tore, die man nicht schießt, das kennt man ja. Endlich auch mal eine Nürnberger Flanke, die vielversprechend in den Strafraum segelt. Scobel setzt seinen Kopfball schulbuchmäßig ins lange Eck, Schulz kann gar nicht reagieren. Aber muss auch nicht reagieren, denn ein Pfiff war zu hören. Scobal hat sich widerrechtlich Platz verschafft, auf eine VAR-Überprüfung müssen wir heute bekanntlich nicht warten. 

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Und auch bei Standards sind die Clubberer ständig zweiter Sieger. Ecke Duman, diesmal findet er Castelle, der rechts im Fünfer den Kopfball auf das kurze Eck drückt. Glanztat von Reichert! 

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Nürnbergs Ballbesitz ist völlig wirkungslos, langsam muss sich Klose etwas überlegen. Das 0:0 ist bereits jetzt schmeichelhaft.

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Aber der Kölner Angriff ist damit nur kurzzeitig gestoppt, jetzt ist es Duman, der den Ball zu David Otto bringt. Und der hat heute aber auch kein Ballglück, diesmal ist es Porstner, der blocken kann. 

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Erste Gelbe Karte der Partie für Javier Fernandez, der den schnellen Tonye auf dessen rechter Außenbahn nur per Check stoppen kann. 

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Aber Nürnberg hat mehr Ballbesitz, wenngleich das nur ein optisches Detail bleibt. Bisher eher ein typisches 0:0-Spiel und auch sehr pokaluntypisch. 

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Dann kehrt wieder Ruhe ein, beide Mannschaften sind sichtlich darauf erpicht, erst einmal defensiv gut zu stehen. Das gelingt dem Drittligisten bisher eindeutig besser. 

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So, langsam zeigen sich auch die Nürnberger im letzten Drittel. Noch muss Arne Schulz nicht eingreifen, Justvan verzieht.

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David Otto auf der einen, Fynn Otto auf der anderen Seite, anspruchsvoll für den Kommentator, verwandt sind die beiden aber nicht. Und die beiden sind ja bei jeder Szene beteiligt. Diesmal David nach einer Ecke von Duman, knapp vorbei! 

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Oha, die Kölner machen da weiter und kommen sogar zu einer ersten Druckphase. Castelle nimmt nach Zuspiel von Tonye Maß, Fynn Otto kann gerade noch erfolgreich abblocken.

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Eher gemütlicher Beginn, ein Pokalfight ist das längst noch nicht. Aber die Viktoria ist zumindest bemüht, mitzuspielen, ein erster Kopfball von David Otto bringt zwar keine Gefahr für Reichert, aber den ersten Eintrag in Sachen xGoals. 

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Anpfiff!

Blicken wir noch schnell auf die Spielleitung. Und hier sehen wir brandaktuell Hauptschiedsrichter Eric Weisbach die beiden Teams in den Sportpark Höhenberg im rechtsrheinischen Köln führen. Auf einen VAR müssen wir in diesem frühen Stadium des Wettbewerbs noch verzichten.

Auch ein Pokalduell zwischen der Viktoria und dem Club gab es schon mal, das war in der 1. Runde der Saison fast auf den Tag genau vor zehn Jahren. Am 20.8.2016setzten sich die Franken mit 6:5 im Elfern durch, nach 90 und 120 Minuten stand es 1:1.

Nun ist die Kölner Viktoria aber auch nicht gerade ein Pokalschreck, nur zweimal überstand man die 1. Runde. 2015 allerdings glänzte man mit einem 2:1 gegen Union Berlin, damals ein Zweitligist. Unvergessen freilich das 3:2 gegen Werder Bremen im Jahr 2023, zweimal glich man in Person von David Philipp, heute Jahn Regensburg,einen Rückstand aus und tief in der Nachspielzeit gelang der Siegtreffer durch Bogicevic.

Der DFB-Pokal ist für die Clubberer seit dem Triumph 2007 mehr oder minder eine Geschichte voller Missverständnisse. Legendäre Pleiten, die es sogar zu einer sehenswerten TV-Dokumentation geschafft haben, wie die gegen Havelse, in die Vorsaison die Katastrophe in Illertissen, die Liste der Unzulänglichkeiten ist lang.

Sicherlich eine der spannenderen Partien an diesem ersten Pokalwochenende. Der wankelmütige Club muss zu einem ambitionierten Drittligist reisen, clevere Planer lassen hier einen Zeitpuffer für eine Entscheidung nach der regulären Spielzeit offen.

Eine Änderung von Klose nach dem 4:2-Derbysieg letzten Samstag beim Kleeblatt. Finn Becker muss mit einer Knieverletzung passen, daher verstärkt Lubach heute die Offensive.

Und das ist die Aufstellung des Zweitligisten aus dem Fränkischen: Reichert - Janisch, Kalogeropoulos, F. Otto, Porstner - Markhiev, Fernandez, Lubach - Justvan, Scobel, Zoma.

Das entspricht fast exakt der Startelf vom Drittligasieg bei der Reserve vom VfB Stuttgart am vergangenen Wochenende. Hier revanchierte man sich mit einem 3:1 für die 2:5-Pleite zuvor gegen den Jahn. Heute startete Tonye anstelle von Prokopenko.

Wir haben die Aufstellungen. Hier die der gastgebenden Viktoria: Schulz - Sponsel, Eisenhuth, Kloss - Tonye , Duman, Swider, Jakob - Castelle, Wolf - D. Otto.

Herzlich willkommen zur 1. Runde des DFB-Pokals 2026/27 zur Begegnung zwischen Viktoria Köln und dem 1. FC Nürnberg.

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