VfL Wolfsburg - FC Bayern München; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

VfL Wolfsburg - FC Bayern München. Bundesliga.

Volkswagen ArenaZuschauer28.917.

VfL Wolfsburg 0

    FC Bayern München 1

    • M Olise (56. minute)

    Live-Kommentar

    Für heute soll es das aus der Fußball-Bundesliga gewesen sein. Wir danken für das Interesse und verweisen auf die drei Sonntagsspiele, mit denen wir um 15:30 Uhr beginnen. Bis morgen!

    Auf Wolfsburg wartet am kommenden Samstag das Duell mit dem punktgleichen FC St. Pauli. Am Millerntor wird es vermutlich um den Relegationsplatz gehen, den der VfL wegen der besseren Tordifferenz derzeit innehat. Zugleich wird entschieden, wer direkt absteigt. Wir müssen abwarten, inwieweit die Heidenheimer dann noch eingreifen können, wenn die morgen in Köln etwas holen. Für den FC Bayern endet die Bundesligasaison parallel mit einem Heimspiel gegen Köln. Dann wird es auch die Meisterschale geben. Köln und Bremen haben übrigens nach diesem Abendspiel den Klassenerhalt sicher.

    Am Ende unterliegt der VfL Wolfsburg dem FC Bayern München knapp mit 0:1. Aufgrund der zweiten Hälfte geht das absolut in Ordnung. Angesichts der Gesamteindrücke war für die Hausherren hier aber durchaus etwas drin. Die Wölfe spielten eine ganz starke erste Hälfte, hatten eine Vielzahl an Chancen, nutzten diese jedoch nicht. Nach der Pause kam der VfL allerdings gar nicht mehr zur Geltung. Die Gäste steigerten sich, dominierten das Geschehen, benötigten aber eine überragende Einzelleistung von Michael Olise, um in Führung zu gehen. Der VfL brauchte bis zur 89. Minute für den ersten Torschuss der zweiten Hälfte. Da aber traf Mattias Svanberg den rechten Pfosten und hätte hier beinahe noch für den Ausgleich gesorgt.

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    Dann beendet Schiedsrichter Dr. Matthias Jöllenbeck das Treiben auf dem Platz.

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    Aus halbrechter Position bringt Jesper Lindström noch einen Distanzschuss an, zielt mit dem rechten Fuß aber flach rechts am Tor vorbei.

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    Mit dem Mute der Verzweiflung versuchen die Hausherren, jetzt früher draufzugehen. Die Gäste wollen den Ball laufen lassen und das irgendwie runterspielen.

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    Wegen eines Fouls an Luis Diaz holt sich Kento Shiogai seine zweite Gelbe Karte in dieser Bundesligasaison ab.

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    Diester Hecking nimmt den letzten Wechsel der Partie vor, bringt für Saal Kumbedi nun noch Jesper Lindström ins Spiel.

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    Soeben läuft die reguläre Spielzeit ab. Fünf Minuten soll es noch Zuschlag geben.

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    Um ein Haar der Ausgleich! Nach einem unfassbar schlechten Fehlpass von Tom Bischof macht sich Kento Shiogai auf den Weg. Vier Gegenspieler stürzen sich auf ihn, der Japaner behält dennoch die Übersicht, spielt quer auf den völlig freistehenden Mattias Svanberg. Dessen Rechtsschuss aus etwa 13 Metern landet am rechten Pfosten.

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    Plötzlich trauen sich die Wölfe doch noch einmal nach vorn. Joakim Maehle stürmt über links in den Sechzehner. Dort aber fehlt die Präzision. Dzenan Pejcinovic verstolpert.

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    Nun verlässt Hiroki Ito den Rasen, den dafür Jonathan Tah betritt. Vincent Kompany schöpft sein Wechselkontingent restlos aus.

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    Derzeit sind es allenfalls Distanzschüsse, die der Rekordmeister aber in schöner Regelmäßigkeit abfeuert. Jetzt tut das Michael Olise aus zentraler Position. Auch diesmal hält Grabara.

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    Von rechts kommend, sucht Lennart Karl nach einer Lücke, schießt dann mit dem linken Fuß. Kamil Grabara steht richtig und fängt den Ball ohne Mühe.

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    Rund um den Sechzehner lassen die Gäste den Ball laufen, bis Tom Bischof aus halblinker Position abzieht. Der abgefälschte Linksschuss fliegt links vorbei. Die Ecke aber gibt es nicht, weil Michael Olise ein Offensivfoul gegen Konstantinos Koulierakis angelastet wird.

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    Dann tun die Wölfe mal wieder etwas nach vorn. Sael Kumbedi flankt von rechts und trifft Josip Stanisic am Arm, den dieser aber eng vorn am Körper hat. Dafür gibt es keinen Elfmeter.

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    Aufseiten der Gäste räumt Jamal Musiala das Feld zugunsten von Lennart Karl.

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    Und anstelle von Adam Daghim spielt ab sofort Kento Shiogai.

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    Bei den Hausherren macht Vinicius Souza Feierabend, wird durch Yannick Gerhardt ersetzt.

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    Rechts im Sechzehner lupft Harry Kane den Ball gefühlvoll in den Lauf von Michael Olise. Dieser möchte direkt schießen, zeigt aber ungewohnte technische Schwächen und trifft die Kugel gar nicht.

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    Insofern sind die Niedersachsen auch gar nicht auf ihren ersten Torschuss der zweiten Hälfte aus, die verteidigen nur noch. Und der FC Bayern zieht sein Spiel mit aller Geduld auf.

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    Sollte der VfL heute nicht gewinnen können, so geht es in jedem Fall darum, nicht zu hoch zu verlieren. Das Torverhältnis spricht gegenüber St. Pauli noch für die Wölfe. Das würde für den letzten Spieltag bedeuten, dass am Millerntor ein Remis für die Relegation reichen würde. Ein Unentschieden heute würde die Ausgangsposition für diese Partie gar nicht verbessern.

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    Zugleich wird Christian Eriksen durch Mattias Svanberg ersetzt.

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    Zwar erhebt sich Patrick Wimmer dann wieder, geht aber angeschlagen raus. Als Ersatz steht Lovro Majer bereit.

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    Während Kane schon wieder steht, liegt dort auch Patrick Wimmer im Strafraum und muss behandelt werden. 

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    München lässt den Ball laufen, kombiniert sich in den Sechzehner. In zentraler Position schießt Harry Kane im Fallen knapp links vorbei, bekommt dabei aber einen Schlag aufs Schienbein und bleibt mit Schmerzen liegen.

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    Aus leicht nach links versetzter Position zieht Harry Kane mit dem rechten Fuß ab, schießt flach aufs linke Eck. Da muss sich Kamil Grabara gewaltig strecken und pariert stark.

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    Aufseiten der Gäste geht Nicolas Jackson runter, wird durch Luis Diaz ersetzt.

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    Herausragende individuelle Klasse verhilft dem FC Bayern in die Spur. Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass sich der Meister nach Wiederbeginn gestrafft hat und Wolfsburg offensiv gar nicht mehr zur Geltung kommt.

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    Tooooor! VfL Wolfsburg - FC BAYERN MÜNCHEN 0:1. Mit einem Traumtor gehen die Bayern in Führung! Konrad Laimer spielt den Ball dann mal rechts raus zu Michael Olise. Und dieser macht das in seiner typischen Art, ist so nicht zu verteidigen. Und der Linksschuss des Franzosen fliegt auch noch unhaltbar oben links aufs Tor zu, streift die Querlatte und landet im Netz. Das ist der 15. Saisontreffer in der Bundesliga für Olise.

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    Vorlage Konrad Laimer

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    So ergibt sich Platz für einen Umschaltangriff des Meisters. Letztlich spielt man das im Strafraum zu kompliziert. Einen Kopfball von Jamal Musiala gibt es dann dennoch. Den pariert Kamil Grabara gut.

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    Nach einer Münchner Druckphase können sich die Hausherren jetzt mal wieder freispielen, nehmen dann aber das Tempo raus und bringen den Angriff nicht zu Ende.

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    Aus halblinker Position bringt Nicolas Jackson einen Distanzschuss an. Auch der wird eine Beute von Grabara. Nach Abgabe des Schusses prallen Jackson und Vinicius Souza mit den Köpfen zusammen, können dann aber weiterspielen.

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    Längst haben die Gäste wieder das Kommando übernommen. Doch die Wölfe verteidigen weiterhin aufmerksam, funken immer wieder dazwischen. Dennoch kommt jetzt Jamal Musiala halblinks in der Box zum Rechtsschuss. Den hält Kamil Grabara.

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    Ohne personelle Veränderungen schickt Dieter Hecking seine Mannschaft in den zweiten Spielabschnitt.

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    Jetzt rollt der Ball wieder in der Volkswagen Arena.

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    Auch Leon Goretzka kehrt nicht zurück. Ihn ersetzt Konrad Laimer.

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    Vincent Kompany wechselt zur Pause doppelt. Min-Jae Kim bleibt in der Kabine. Dafür spielt fortan Dayot Upamecano.

    Noch sind keine Tore gefallen in der ausverkauften Volkswagen Arena zwischen dem VfL Wolfsburg und dem FC Bayern München. Nachdem die Hausherren zaghaft und äußerst vorsichtig in die Partie gegangen waren, fassten die Jungs von Dieter Hecking im Spielverlauf immer mehr Mut, nutzten fleißig die Umschaltgelegenheiten und erkannten die zahlreichen Nachlässigkeiten der gegnerischen Defensive. So entwickelte sich ein phasenweise vogelwildes Spiel mit vielen Höhepunkten. Und angesichts der Torszenen und der bereits 15 Schüsse hätte der VfL eigentlich führen müssen. Einzig der überragende Jonas Urbig hielt dem Meister die Null fest. Selbst hatten die Gäste, abgesehen von knapp 70 Prozent Ballbesitz, wenig zu bieten. Aus den Feldvorteilen wurde kaum etwas gemacht (fünf Torschüsse). Lediglich ein Lattenschuss von Tom Bischof und der verschossene Elfmeter von Harry Kane sorgten für Gefahr.

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    Dann bittet Schiedsrichter Dr. Matthias Jöllenbeck die Akteure zur Pause in die Kabinen.

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    Noch einmal gibt es eine ausgiebige Ballbesitzphase der Gäste. Man belagert den Sechzehner, doch eine Lücke wird abermals nicht gefunden.

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    Soeben läuft die reguläre Spielzeit des ersten Durchgangs ab. Drei Minuten soll es noch obendrauf geben.

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    Einmal mehr verteidigt der Meister nachlässig. Das bringt Dzenan Pejcinovic links in der Box in Schussposition. Mit dem linken Fuß verfehlt der Stürmer das lange Eck.

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    Damit schrauben die Wölfe die Torschussbilanz auf 14:5, stellen die wackelige Münchner Defensive ein ums andere Mal vor Probleme.

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    Auf der Gegenseite lässt Denis Vavro aus der zweiten Reihe ein mächtiges Geschoss los. Offenbar flattert der Ball. Jonas Urbig reißt einen Arm nach oben und wehrt ab. Links in der Box setzt Christian Eriksen zum Nachschuss an, visiert das lange Eck an. Erneut ist Urbig zur Stelle.

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    Natürlich tritt Harry Kane zum Elfmeter an. Während Kamil Grabara auf die linke Seite springt, schießt der Engländer am rechten Torwinkel vorbei, ist mit dem linken Standbein leicht weggerutscht. Offenbar gibt es da sogar eine Doppelberührung, was irregulär wäre. Aber der Ball ist sowieso nicht drin, Kane verschießt erstmals in der Bundesliga einen Strafstoß.

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    Elfmeter für den FC Bayern München! Der Feldschiedsrichter verkündet dann, was seine VAR-Kollegen Tobias Stieler und Dr. Justus Zorn erkannt haben. Es liegt keine Abseitsposition vor, also gibt es den Foulstrafstoß.

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    Nach einem langen Ball nimmt Michael Olise den Ball in der Box an, wird dann von Konstantinos Koulierakis gefoult. Der Referee zeigt schon auf den Punkt. Doch offenbar ist da auch Abseits im Spiel. Das muss von VAR-Seite geklärt werden.

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    Dann gelangen die Gäste in die Umschaltbewegung. Nicolas Jackson zieht in den Sechzehner, scheitert mit seinem Schuss an Kamil Grabara. Danach schießt Josip Stanisic vorbei. Nach Abschluss der Szene geht die Fahne hoch. Die Abseitsentscheidung betrifft Jackson.

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    Wenig später werden die Wölfe erneut gefährlich, im Torraum geht es äußerst turbulent zu. Patrick Wimmer kann die Kugel allerdings nicht im Kasten unterbringen.

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    Sael Kumbedi holt gegen Leon Goretzka rechts in Strafraumnähe einen Freistoß raus, ohne dass es einen Kontakt gegeben hat. Münchens Mittelfeldspieler wird dann noch doppelt bestraft, bekommt den Freistoß voll an den Kopf, geht zu Boden und muss behandelt werden.

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    Dann taucht Sael Kumbedi rechts in der Box auf, legt über Umwege für Christian Eriksen auf. Dessen Direktschuss in aussichtsreicher Position wird von Tom Bischof abgeblockt. Auch der Fallrückzieher von Dzenan Pejcinovic kommt nicht durch.

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    Auf der Gegenseite ist Münchens Defensive nicht gut abgestimmt, die Verantwortung wird weitergeschoben. Am Ende muss das Jonas Urbig ausbaden, muss den Ball mit dem Fuß erst in den Strafraum befördern, bekommt dann die Hände ans Spielgerät und wird von Adam Daghim umgerannt.

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    Dann drängt Nicolas Jackson in der Mitte Richtung Sechzehner, sucht unter Bedrängnis den Abschluss, trifft die Kugel mit dem linken Fuß aber nicht voll.

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    Auch die nächste Ecke wird auf links kurz ausgeführt. Mit Direktspiel setzt man in ziemlich zentraler Position Tom Bischof in Szene. Dieser zieht sofort mit dem linken Fuß ab und trifft aus etwa 20 Metern oben rechts die Querlatte.

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    Noch immer suchen die Gäste vergeblich nach Lücken. Jetzt versucht es Michael Olise auf der rechten Seite und holt die erste Ecke für den Meister raus. Nach dessen kurzer Ausführung kommt Jamal Musiala im Strafraum aus spitzem Winkel zum Schuss und stellt Kamil Grabara zum ersten Mal auf die Probe.

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    Schon wieder greifen die Wolfsburger über links an. Joakim Maehle sucht dann im Sechzehner Dzenan Pejcinovic. In dessen Linksschuss grätscht Min-Jae Kim und klärt zur Ecke, die in der Folge ohne Ertrag bleibt.

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    Mit den abgeblockten Versuchen kommen die Wölfe jetzt schon auf vier Torschüsse, beim FC Bayern steht da noch die Null. So verkommen die drei Viertel Ballbesitz des Rekordmeisters zu brotloser Kunst.

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    Christian Eriksen kümmert sich um diesen Eckstoß auf der linken Seite, bringt die Kugel mit dem rechten Fuß hoch herein. Auf Höhe des ersten Pfostens verlängert Denis Vavro per Kopf, verfehlt aber das Ziel.

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    Immer mutiger suchen die Niedersachsen die Umschaltmomente. Es bieten sich also Gelegenheiten für den Außenseiter, der sich auf diese Weise die erste Ecke dieser Partie erarbeitet.

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    Jetzt bietet sich den Gästen mal etwas Platz. Doch dann spielt das Michael Olise unsauber. Der Pass kommt nicht bei Jamal Musiala an.

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    Mit etwas Glück behaupten sich die Wölfe, verlagern den Angriff dann gut auf die linke Seite. Von dort flankt Joakim Maehle, der von Dzenan Pejcinovic verlängerte Ball findet den Schädel von Vinicius Souza. Dessen Kopfball aus kurzer Distanz pariert Jonas Urbig stark.

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    Erneut sucht Musiala in der Box Goretzka. Dieser kommt jetzt immerhin an den Ball, kann diesen aber nicht verarbeiten. In der Folge ergibt sich ein erster Wolfsburger Umschaltmoment, der allerdings alsbald im Sande verläuft.

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    Jetzt kombinieren sich die Münchener erstmals in den Sechzehner. Jamal Musiala sucht mit einem kurzen Flachpass Leon Goretzka. Ein Wolfsburger funkt dazwischen.

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    Umgehend nimmt sich der Meister der Sache an, führt ununterbrochen den Ball in den eigenen Reihen. Noch passiert das alles ohne Tempo und nennenswerten Vortrieb.

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    Soeben ertönt in der ausverkauften Volkswagen Arena der Anpfiff, die Gäste stoßen an.

    Kurz vor dem Anstoß schauen wir auf das Schiedsrichtergespann. Mit der Spielleitung wurde Dr. Matthias Jöllenbeck betraut. Der 39-jährige FIFA-Referee hat die Assistenten Jonas Weickenmeier und Christian Gittelmann sowie den Vierten Offiziellen Florian Lechner an seiner Seite. Vor den VAR-Monitoren haben Tobias Stieler und Dr. Justus Zorn das Geschehen im Griff.

    Während der Hinrunde vermöbelte der FC Bayern die Wölfe gehörig, 8:1 hieß es in der Allianz Arena, das bedeutete den siebten Sieg in Serie gegen den VfL. Für die Niedersachsen gab es letztmals im Mai 2022 etwas Zählbares - hier an dieser Stelle beim 2:2. Den letzten Sieg feierte Wolfsburg 2015 zu Hause mit 4:1. Ein paar Monate später hatte man hier als Pokalsieger auch im Supercup die Nase vorn - allerdings erst nach Elfmeterschießen.

    In der Bundesliga steht der Rekordmeister nach wie vor ohne Auswärtsniederlage da. Das Nachsehen hatte man einzig im Januar zu Hause gegen Augsburg (1:2). Seither ist man 13 Spiele ungeschlagen (zehn Siege). Auf Reisen ließ man einzig beim HSV (2:2) und in Leverkusen (1:1) etwas liegen. Zuletzt wurden in Freiburg (3:2), auf St. Pauli (5:0) und in Mainz (4:3) drei Gastspiele in Folge gewonnen.

    Doch dafür muss die zweitschwächste Abwehr der Liga (67 Gegentreffer) gegen die überragende Offensive aus der bayerischen Landeshauptstadt bestehen, die den neu aufgestellten Rekord von 116 Saisontoren natürlich noch ausbauen möchte. Zudem trifft hier die schlechteste Heimmannschaft auf das beste Auswärtsteam und darüber hinaus das Schlusslicht auf den Ersten der Rückrundentabelle. So geballt treten derart krasse Unterschiede selten auf. Allerdings haben die Niedersachsen Mitte April mit einem 2:1 bei Union Berlin eine Serie von zwölf sieglosen Partien beendet. Zusammen mit den Unentschieden gegen Mönchengladbach (0:0) und in Freiburg (1:1) steht der VfL aktuell bei drei Spielen ohne Niederlage. Letztmals das Nachsehen hatte man hier an dieser Stelle vor vier Wochen gegen Frankfurt (1:2).

    Für die Wölfe bedeutet das die Chance, gegen einen eventuell etwas nachlässigen Kontrahenten zu einem Erfolgserlebnis zu kommen. Der direkte Klassenerhalt ist angesichts von sechs Punkten Rückstand zum rettenden Ufer zwar nur noch theoretisch möglich, doch es geht darum, in der Relegation vielleicht den Notausgang zu finden und den Abstieg in die 2. Liga zu verhindern. Aktuell steht der VfL genau auf Platz 16. Der punktgleiche FC St. Pauli hat am Nachmittag in Leipzig verloren. Mit einem Sieg heute könnte man sich eine glänzende Ausgangsposition für das Duell mit den Kiezkickern am letzten Spieltag verschaffen.

    Den Meistertitel hat der FC Bayern im Sack, das Pokalfinale steht noch aus. Die Chance auf den dritten Titel jedoch wurde am Mittwoch in der Königsklasse vertan. Nach dem schmerzlichen Aus gegen Titelverteidiger PSG herrschte Katerstimmung. Da stellt sich die Frage, inwieweit die Stars ihre Enttäuschung für die heutige und weit weniger bedeutende Partie aus den Kleidern schütteln können.

    Aufseiten der Gäste gibt es nach dem Ausscheiden im Champions-League-Halbfinale gegen Paris Saint-Germain sechs Veränderungen. Manuel Neuer, Dayot Upamecano, Jonathan Tah, Konrad Laimer, Aleksandar Pavlovic und Luis Diaz sitzen heute zunächst draußen. Dafür beordert Vincent Kompany heute Jonas Urbig, Tom Bischof, Hiroki Ito, Min-Jae Kim, Leon Goretzka und Nicolas Jackson von Beginn an auf den Platz.

    Für den FC Bayern München stehen anfangs folgende elf Akteure auf dem Rasen: Urbig - Stanisic, Kim, Ito, Bischof - Kimmich, Goretzka - Olise, Musiala, Jackson - Kane.

    Im Vergleich zum 1:1 am vergangenen Sonntag in Freiburg sieht Dieter Hecking keinen Grund an seiner Startelf irgendetwas zu verändern.

    Zu Beginn der Berichterstattung widmen wir uns den personellen Angelegenheiten des Abends und dabei zuvorderst der Wolfsburger Mannschaftsaufstellung: Grabara - Belocian, Vavro, Koulierakis - Kumbedi, Wimmer, Souza, Eriksen, Maehle - Daghim, Pejcinovic.

    Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 33. Spieltages zwischen dem VfL Wolfsburg und Bayern München.