Pistons schlagen Cleveland und gehen in der Serie in Führung

Die Detroit Pistons starten mit einem Ausrufezeichen in die Eastern‑Conference‑Semifinals.

Dennis Schröder (m.) verliert mit den Cavs Spiel 1.
Image: Dennis Schröder (m.) verliert mit den Cavs Spiel 1.  © DPA pa

Angeführt von Cade Cunningham setzt sich der Top‑Seed vor heimischer Kulisse gegen die Cleveland Cavaliers und Dennis Schröder durch und stellt früh die Weichen in der Serie.

NBA PLAYOFFS - die Ergebnisse der letzten Nacht

Eastern Conference - Halbfinale - Spiel 1
Cleveland (4) 101:111 Detroit (1)
Serie: Detroit führt 1:0
Western Conference - Halbfinale - Spiel 1
LA Lakers (4) 90:108 Oklahoma City (1)
Serie: Oklahoma City führt 1:0

Die Detroit Pistons haben zum Auftakt der Eastern‑Conference‑Semifinals ein klares Zeichen gesetzt. Das Team aus Michigan besiegte die Cleveland Cavaliers in Game 1 mit 111:101 und ging damit in der Best‑of‑seven‑Serie mit 1:0 in Führung. Schröder kam für die Cavs von der Bank aus in 16 Minuten auf neun Zähler, drei Assists und einen Rebound.

Von Beginn an präsentierten sich die Pistons aggressiv und fokussiert. Detroit zwang Cleveland immer wieder zu Ballverlusten und nutzte diese konsequent. Schon nach dem ersten Viertel lag der Favorit mit 37:31 vorne, zur Halbzeit betrug der Vorsprung 59:46. Besonders Cade Cunningham drückte dem Spiel früh seinen Stempel auf - der Spielmacher orchestrierte die Offensive, traf selbst zuverlässig und setzte seine Mitspieler immer wieder perfekt in Szene.

So sieht der aktuelle NBA-Playoffbaum aus. (Quelle: nba.com).
Image: So sieht der aktuelle NBA-Playoffbaum aus. (Quelle: nba.com).

Cavs steigern sich nach der Halbzeit

Die Cavaliers, angeführt von Donovan Mitchell und James Harden, steigerten sich nach der Pause merklich. Cleveland kämpfte sich im dritten Viertel zurück und verkürzte den Rückstand mehrfach auf wenige Punkte. Doch immer dann, wenn die Gäste das Momentum auf ihrer Seite zu haben schienen, fand Detroit die passende Antwort. Ein Buzzer‑Beater von Ron Holland II zum Ende des dritten Abschnitts stellte wieder etwas Abstand her.

Im Schlussviertel entwickelte sich die Partie zu einem echten Playoff‑Kampf. Cleveland schaffte es rund fünf Minuten vor dem Ende sogar, zum 93:93 auszugleichen. Spätestens in dieser Phase übernahm erneut Cade Cunningham die Kontrolle. Nach einem wichtigen Block von Jalen Duren gegen Harden folgten mehrere schnelle Scores der Pistons - dreimal bediente Cunningham seinen Center mustergültig, Detroit setzte sich entscheidend ab.

Cunningham beendete die Partie mit 23 Punkten, Tobias Harris steuerte 20 Zähler bei, während Detroit insgesamt von seiner Tiefe profitierte. Ausschlaggebend war vor allem die Defensive: 20 erzwungene Turnover führten zu 31 Punkten, ein entscheidender Faktor gegen die sonst so gefährliche Backcourt‑Achse der Cavaliers.

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Sieben Ballverluste von Harden

Aufseiten Clevelands erzielte Mitchell ebenfalls 23 Punkte, Harden kam auf 22, leistete sich jedoch sieben Ballverluste. Zudem blieb Center Jarrett Allen weit unter seinen Möglichkeiten - ein weiterer Grund, warum die Cavs ihre starke Aufholjagd am Ende nicht vollenden konnten.

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Für die Pistons war es nicht nur ein erfolgreicher Serienauftakt, sondern auch ein symbolischer Sieg: Erstmals seit Jahren startet Detroit wieder mit Playoff‑Selbstverständnis. Game 2 findet erneut in Detroit statt - und Cleveland steht bereits unter Zugzwang.

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