NFL Preseason: Dillon Gabriel glänzt für die Browns, Bills-Rookie Skyler Bell überzeugt

Dillon Gabriel hat beim 37:13 der Cleveland Browns gegen die New England Patriots mit drei Touchdown-Pässen überzeugt. Auch Bills-Rookie Skyler Bell sorgte bei seinem NFL-Debüt für Aufsehen.

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Dillon Gabriel nutzt seine Chance bei den Cleveland Browns und glänzt mit drei Touchdown-Pässen. Bei den New England Patriots festigt Tommy DeVito derweil seinen Status als Backup hinter Drake Maye.

Die dritte Woche der NFL Preseason lieferte wichtige Antworten im Kampf um Kaderplätze. Dillon Gabriel, Skyler Bell und Justin Herbert setzten dabei die größten Ausrufezeichen.

Woche 3 der NFL-Preseason ist angebrochen und die Cleveland Browns sind zu einem Kantersieg über New England gekommen. In Buffalo gaben gleich zwei Rookies ihr Debüt, allerdings wusste nur einer von ihnen vollends zu überzeugen. Und Fernando Mendoza hat womöglich sein vorläufiges Schicksal bei den Raiders besiegelt.

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Pittsburgh Steelers (1-2) @ Buffalo Bills (3-0) 27:28

  • Rookie-Receiver Skyler Bell gab sein langersehntes Debüt für die Buffalo Bills, nachdem er die ersten zwei Preseason-Spiele mit einer Leistenverletzung verpasst hatte. Gegen die Steelers wurde er dann ins kalte Wasser geworfen und schwamm sich ordentlich frei. Er fing sieben Pässe von Quarterback Shane Buechele, der das komplette Spiel machte, für 49 Yards. Es wären sogar noch circa 25 mehr gewesen, wenn der QB ihn weit offen nicht verfehlt hätte. Das Highlight jedoch war Bells 28-Yard-End-Around-Touchdown im dritten Viertel. In dieser Form könnte er schnell Spielzeit in der Regular Season sehen.

  • Bei den Steelers stand ebenfalls ein Rookie im Mittelpunkt: Erstrundenpick Offensive Tackle Max Iheanachor gab nach Verletzungspause sein Debüt, hatte aber keinen ganz so spektakulären Abend. Er betrat das Feld erstmals im zweiten Viertel und spielte fast bis zum Schluss. Und er wackelte: vier Pressures und ein Sack gingen laut Next Gen Stats auf seine Kappe - in nur 17 Pass-Block-Snaps. Gerade beim Sack von Andre Jones verpasste er den Block komplett. Ein paar seiner Pressures gingen allerdings auf die Quarterbacks Will Howard und Drew Allar, die den Ball zu lange gehalten hatten. Aber: Beim 9-Yard-Touchdown-Run von Eli Heidenreich war er derjenige, der den Weg freimachte.

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New England Patriots (1-1-1) @ Cleveland Browns (1-2) 13:37

  • Die Erkenntnis des Spiels? Dillon Gabriel gibt es auch noch! Der letztjährige Drittrundenpick durfte von Beginn an ran und erwischte einen starken Abend gegen die Backups der Patriots. Gabriel warf drei Touchdown-Pässe in der ersten Hälfte und brachte es auf 186 Yards (12/15) für ein Passer Rating von 157,9 (158,3 wäre perfekt gewesen). Die Frage nun wird sein, ob er es in den Kader schafft oder sich womöglich für ein anderes Team empfohlen hat. Deshaun Watson und Shedeur Sanders stehen in der internen Hackordnung bekanntlich über ihm.

  • Bemerkenswert war auch die Leistung von Rookie-Receiver Luke Floriea, der zwei der drei Touchdowns von Gabriel fing. Der 1,73 Meter kleine Slot-Receiver hat in dieser Preseason nun drei Touchdowns erzielt und Argumente für einen Kaderplatz gesammelt.

  • Es gab zwar keinen wirklichen Konkurrenzkampf um den Backup-Quarterback-Spot, doch wenn doch, hätte ihn Tommy DeVito für sich entschieden. "Two Chains" hatte in Cleveland nur einen Kurzauftritt und überzeugte. Er warf für 55 Yards (2/4), wobei eine seiner Incompletions vom Receiver fallen gelassen wurde. Sein Highlight: Ein 45-Yard-Touchdown-Pass auf Kyle Williams, der sich anschickt, die Rolle des nach Houston getradeten Kayshon Boutte als Deep Threat zu übernehmen. Zudem lief DeVito für 16 Yards in zwei Versuchen.

San Francisco 49ers (2-1) @ Las Vegas Raiders (1-2) 18:12

  • Kirk Cousins begann das Spiel und spielte zwei Drives, in denen er zwar aussah wie immer, aber immerhin zwei Field Goals orchestrierte. Er verteilte den Ball mit vorwiegend kurzen Pässen (8/11, 51 Yards) und war solide.

  • Anschließend übernahm Rookie Fernando Mendoza und brachte es unterm Strich in fünf Angriffsserien auf drei Punkte - Matt Gay vergab dabei einen 54-Yard-Field-Goal-Versuch. Was aber hängen bleiben wird, ist Mendozas Ungenauigkeit. Er brachte nur die Hälfte seiner Pässe (7/14) an und warf eine Interception. Sein Pass Richtung Jalen Nailor war etwas zu hoch, sodass er dem Receiver durch die Hände glitt. Damit aber nicht genug, denn Nailor war beim Pass von fünf Verteidigern umzingelt, sodass es ohnehin ein großes Risiko war, diesen Pass überhaupt zu werfen. Am Ende dürfte dieser Abend Cousins als Starting Quarterback bestätigt haben.

  • Die Niners wiederum setzten hauptsächlich auf ihr Run Game und schonten die Starter. Als Team liefen sie für 146 Yards (4,4 im Schnitt) und Kicker Eddy Pineiro sorgte mit sechs Field Goals bei sechs Versuchen für die Punkte. Sein längster Kick war über 59 Yards.

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Los Angeles Rams (3-0) @ Los Angeles Chargers (1-2) 20:18

  • Nach zuletzt mauen Offensivleistungen haben die Chargers die Preseason mit einem Ausrufezeichen ihrer ersten Offense beendet. Quarterback Justin Herbert spielte nur zwei Angriffsserien. Die erste endete mit einem Fumble beim zweiten Snap von Herbert, doch die zweite beendete er mit einer Bombe. Er feuerte einen 65-Yard-Touchdown-Pass auf Quentin Johnston. Laut Next Gen Stats flog das Ei 57,6 Yards durch die Luft.

  • Die Rams wiederum lieferten einen klaren Indikator, wer der Backup von Quarterback Matthew Stafford sein wird. Stetson Bennett bekam eine Pause und Rookie Ty Simpson startete am Donnerstagabend. Sprich: Bennett wird der Backup sein. Simpson wiederum spielte einmal mehr solide, verteilte den Ball gut (18/23, 119 YDS) und warf einen Touchdown-Pass. Am Ende führte dann Undrafted-Rookie Matthew Caldwell sein Team zu einem späten Comeback-Sieg.

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