US-Präsident Trump fordert von Klub-Bossen: Feuert die Protestler

NFL-Profis boykottieren US-Nationalhymne

US-Präsident Donald Trump kritisiert den Boykott einiger NFL-Spieler während der US-Nationalhymne scharf.
Image: US-Präsident Donald Trump kritisiert den Boykott einiger NFL-Spieler während der US-Nationalhymne scharf.  © DPA pa

US-Präsident Donald Trump kritisiert den Boykott einiger NFL-Spieler während der US-Nationalhymne scharf und fordert von den Eigentümern der Klubs Konsequenzen.

"Würdet ihr es nicht lieben, wenn jemand unsere Flagge verachtet und der Eigner darauf sagt, 'nehmt den Hurensohn vom Feld. Er ist gefeuert. Er ist gefeuert'", sagte der 71-Jährige in Huntsville/Alabama unter lautem Applaus.

Der Boykott zeige "die totale Respektlosigkeit vor unserem Erbe", sagte Trump, "das ist eine Verachtung von allem, wofür wir stehen." Auch die Zuschauer sollten nach Ansicht des US-Präsidenten das Stadion verlassen, wenn ein Spieler sich nicht für die Nationalhymne erhebt: "Ich garantiere euch, dass es dann aufhört", sagte der umstrittene Republikaner.

Die Sky Sport App - hier checkst du Sport!
Die Sky Sport App - hier checkst du Sport!

Sky Kunden sind in Zukunft auch unterwegs ganz nah dran an ihrem Verein.

Kaepernick setzte Protestbewegung in Gang

Aus Protest gegen Rassismus und Ungerechtigkeit in den USA hatten mehrere NFL-Spieler die US-Nationalhymne boykottiert und sich geweigert, während der Nationalhymne vor dem Spiel aufzustehen.

Mehr Nfl

Im vergangenen Jahr hatte Quarterback Colin Kaepernick von den San Francisco 49ers diese Form der Proteste gegen Rassendiskriminierung und Polizeigewalt in Gang gesetzt und sah sich heftigen Reaktionen ausgesetzt. Für die laufende Saison hat der 29 Jahre alte Free Agent noch kein neues Team gefunden.