Leon Draisaitl scheitert mit den Edmonton Oilers in den NHL-Playoffs an den Anaheim Ducks
Die Anaheim Ducks haben für das Aus eines Stanley-Cup-Favoriten gesorgt.
01.05.2026 | 07:50 Uhr
Mit einem 5:2-Heimsieg in Spiel 6 der ersten Playoff-Runde eliminierte das Team die Edmonton Oilers um Leon Draisaitl und feierte den ersten Serienerfolg seit 2017. Leo Carlsson ragte dabei mit einem Tor und zwei Assists heraus.
Die Anaheim Ducks haben sich mit einer starken Teamleistung gegen die Edmonton Oilers durchgesetzt und die Best-of-Seven-Serie mit einem 5:2-Erfolg in Spiel 6 im Honda Center entschieden. Für Anaheim ist es der erste gewonnene Playoff-Showdown seit dem Jahr 2017 - damals ebenfalls gegen Edmonton.
Leo Carlsson, Troy Terry und Chris Kreider glänzten jeweils mit einem Tor und zwei Assists. Cutter Gauthier steuerte ein Tor und eine Vorlage bei, während Goalie Lukas Dostal mit 25 Paraden erneut eine wichtige Stütze war. Die Ducks, als Nummer drei der Pacific Division gesetzt, treffen in Runde zwei entweder auf die Vegas Golden Knights oder die Utah Mammoth.
Ducks erwischen Traumstart
Anaheim erwischte im entscheidenden Spiel einen Traumstart und ging erstmals in dieser Serie in Führung. John Carlson brachte die Ducks mit einem abgefälschten Schlagschuss in der 10. Minute in Front. Nur wenige Minuten später leitete Carlsson einen schnellen Gegenstoß ein und bediente Chris Kreider, der per One-Timer auf 2:0 stellte.
Edmonton konnte durch Connor Murphy zwar verkürzen, doch die Ducks zeigten sich unbeeindruckt. Im Powerplay stellte Gauthier den alten Abstand wieder her - erneut mit etwas Glück durch eine Richtungsänderung. Besonders bemerkenswert: Anaheim bestätigte einmal mehr seine starke Überzahlquote in dieser Serie.
Im zweiten Drittel rückte Dostal in den Fokus. Nach seinem frühen Aus in Spiel 5 rehabilitierte sich der Goalie mit mehreren starken Paraden, darunter gegen Zach Hyman im Alleingang. Kurz vor der zweiten Pause sorgte Troy Terry nach einem schnellen Zwei-auf-eins-Konter für die 4:1-Führung.
Draisaitl-Assist zu wenig
Edmonton kam zwar noch einmal heran, als Vasily Podkolzin im dritten Drittel nach Vorlage von Draisaitl auf 2:4 verkürzte, doch die Hoffnungen der Oilers währten nicht lange. Leo Carlsson setzte mit einem Empty-Net-Treffer den Schlusspunkt und krönte seine starke Leistung.
Für die Oilers endet damit eine weitere Stanley-Cup-Hoffnung abrupt. Nach zwei Finalteilnahmen in den Vorjahren scheitert Edmonton diesmal bereits in Runde eins - an eiskalten und effizienten Ducks.
Mehr zu den Autoren und Autorinnen auf skysport.de
Alle weiteren wichtigen Nachrichten aus der Sportwelt gibt es im News Update nachzulesen.