Norweger Sören Waerenskjold feiert seinen ersten Etappensieg bei der Tour de France
Die Sprinter unter den Radprofis der Tour sind wieder im Rampenlicht. Im Ziel jubelt Norweger Waerenskjold als Tagessieger. Ein deutscher Profi stürzt auf der Etappe.
15.07.2026 | 17:47 Uhr
Sören Waerenskjold aus Norwegen hat die vierte Chance für die Sprinter bei der diesjährigen Tour de France genutzt und im Massensprint triumphiert.
Der 26-Jährige feierte seinen ersten Etappensieg nach den 161,3 Kilometern zwischen Vichy und Nevers in der Mitte Frankreichs.
Der Niederländer Olav Kooij erreichte den zweiten Rang, Jasper Philipsen aus Belgien blieb erneut erfolglos und wurde Dritter. Pascal Ackermann kam als bester Deutscher auf Rang zehn.
Radprofi Georg Zimmermann stürzte etwa 30 Kilometer vor dem Ziel. Fernsehbilder zeigten, wie der 28 Jahre alte Augsburger auf dem Boden lag und medizinisch von den Rennärzten begutachtet wurde. Danach konnte der frühere deutsche Meister zumindest wieder aufstehen.
Donnerstag: Wieder Sprinter im Fokus
In der Gesamtwertung änderte sich wie erwartet nichts. Tadej Pogacar, der zum 60. Mal das Gelbe Trikot trug, thront weiter an der Spitze des Klassements. Sein dänischer Rivale Jonas Vingegaard steht mit einem Abstand von 3:36 Minuten dahinter. Remco Evenepoel, Teamkollege des Sechsten Florian Lipowitz, hat knapp vier Minuten Rückstand auf Pogacar.
Bei der zwölften Etappe am Donnerstag sind erneut die Sprinter im Fokus. Gestartet wird das Teilstück auf der Rennstrecke von Magny-Cours bei Nevers, wo Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher insgesamt achtmal triumphierte. Danach geht es über 179,1 Kilometer Richtung Osten nach Chalon-sur-Saône.
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