Alcaraz kritisiert Tenniskalender: US-Open-Titelverteidiger plant künftig längere Pausen
Carlos Alcaraz hat den aktuellen Tenniskalender als „unmöglich“ bezeichnet und künftig längere Pausen angekündigt. Der US-Open-Titelverteidiger reagiert damit auf die steigende Verletzungsgefahr im Profitennis.
03.09.2026 | 09:01 Uhr
Nach einer viermonatigen Verletzungspause will Alcaraz seine Belastung künftig besser steuern. Der Spanier fordert zudem Veränderungen am dicht getakteten Turnierkalender.
Carlos Alcaraz hat angesichts des aus seiner Sicht "unmöglichen" Tenniskalenders künftig längere Pausen angekündigt. Der siebenmalige Grand-Slam-Champion will einzelne Turniere auslassen und damit auf die steigende Zahl an Verletzungen reagieren. Das sagte der spanische Titelverteidiger nach seinem Einzug in die dritte Runde der US Open.
"Natürlich will ich diese Pause nicht wegen einer Verletzung haben. Aber in Zukunft werde ich einige Pausen einlegen, einige längere Pausen. Vielleicht keine vier Monate, aber einen Monat, zwei Monate, einige Turniere auslassen, weil es unmöglich ist, sie alle zu spielen", sagte Alcaraz. Der Spanier hatte zuletzt wegen einer Handgelenksverletzung vier Monate gefehlt.
Alcaraz kritisierte vor allem die Belastung für die Profis. "Es ist also unmöglich, und wir sehen, dass sich viele Spieler verletzen, viele Spieler müde werden. Wenn sie nichts dagegen tun, werden wir in Zukunft noch mehr davon sehen", sagte er. In seinem Zweitrundenspiel gegen den Weltranglisten-72. Jaime Faria aus Portugal benötigte Alcaraz im Arthur Ashe Stadium 2:40 Stunden. Nach schwachem Beginn siegte er souverän mit 4:6, 6:0, 6:3, 6:2.
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