Alexander Zverev scheitert beim ATP-Masters in Rom im Achtelfinale an Luciano Darderi

Für Zverev ist es in der Vorbereitung auf die French Open ein Rückschlag. Er vergibt vier Matchbälle.

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Alexander Zverev scheitert im Achtelfinale von Rom am Italiener Luciano Darderi, dem er sich 6:1, 6:7. 0:6 geschlagen geben muss. Vor allem im letzten Satz ist der 29-Jährige völlig von der Rolle.

Alexander Zverev hat nach einem Leistungseinbruch einen heftigen Dämpfer in seiner Vorbereitung auf die French Open kassiert.

Deutschlands Tennisstar verlor im Achtelfinale des ATP-Masters in Rom trotz eines starken Starts mit 6:1, 6:7 (10:12), 0:6 gegen den Italiener Luciano Darderi und schied erst zum zweiten Mal in diesem Jahr bei einem Turnier vor dem Halbfinale aus.

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Zverev wartet weiter auf den ersten Turniersieg in 2026

Bei teils schwierigen Platzverhältnissen und einem euphorischen italienischen Publikum vergab Zverev im hochspannenden Tiebreak des zweiten Satzes vier Matchbälle, im Entscheidungsdurchgang fehlte ihm dann die Kraft. Zverev muss damit weiter auf seinen ersten Turniersieg in diesem Jahr sowie den dritten Triumph im Foro Italico nach 2017 und 2024 warten. Zverev, der in dieser Saison erstmals ein Spiel nach einer 1:0-Satzführung verlor, verpasste dazu sein 40. Viertelfinale bei einem Masters.

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Nach zwei Matches auf dem Campo Centrale wurde Zverev diesmal auf dem zweiten Hauptplatz angesetzt. Der Untergrund dort ist weich und damit langsamer, was dem Spiel der deutschen Nummer eins nicht gerade entgegenkommt.

Zverev kritisiert Platzverhältnisse

Zverev schimpfte im Anschluss über "den schlechtesten Platz", auf dem er "je gespielt" habe. "Junioren, Profis, Future, Training. Ich habe noch nie auf einem Platz gespielt, dessen Zustand so schlecht ist. Ich habe einen Matchball, und der Ball springt mir über den Kopf hinweg", sagte Zverev und fügte an: "Ich hätte das Match in zwei Sätzen gewinnen sollen. Danach hat er fantastisch gespielt."

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Nach seinem Sieg gegen Alexander Zverev spricht Luciano Darderi über seine starke Aufholjagd und den Schlüssel zum Erfolg gegen den deutschen Tennisspieler.

Der Hamburger hatte zunächst vermeintlich alles im Griff, nach einem Break zum 2:0 im ersten Satz diktierte Zverev gegen den 20. der Weltrangliste das Match zunächst fast nach Belieben. Doch im zweiten Satz kippte das Spiel.

Zverev vergibt vier Matchbälle im Tiebreak

Zverev schlug beim Stand von 5:4 zum Match auf und konnte auch vier Matchbälle im Tiebreak nicht nutzen, Darderi kämpfte sich angepeitscht vom Publikum zurück. Nach rund zweieinhalb Stunden nutzte der Italiener seinen zweiten Matchball zum Sieg und feierte den ersten Erfolg gegen einen Top-10-Spieler in seiner Karriere. Im Viertelfinale trifft Darderi auf den spanischen Shootingstar Rafael Jodar.

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"Das ist das Turnier meines Lebens hier", sagte Darderi, "ich habe das Level, um jeden zu schlagen." Beim Stand von 5:3 für Zverev im zweiten Satz sei er eigentlich "geschlagen gewesen", doch er habe seine kleine Chance doch noch genutzt. Zverev sei ein "unglaublicher Spieler, ich habe sehr viel Respekt für ihn. Es war nur ein Match."

Für Zverev, der bei den letzten fünf Masters jeweils an Dominator Jannik Sinner (viermal Halbfinale, einmal Finale) gescheitert war, schlägt vor dem Grand-Slam-Turnier in Paris (ab 24. Mai) noch in seiner Heimatstadt Hamburg auf.

SID

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