Ex-BVB-Talent Emre Mor schießt NEC Nijmegen in den CL-Playoffs zum Sieg über Olympiakos
Emre Mor hat NEC Nijmegen mit einem späten Treffer gegen Olympiakos Piräus in die Playoffs der Champions-League-Qualifikation geschossen. Der frühere BVB-Profi erzielte das entscheidende Tor in der Verlängerung in der 95. Minute.
12.08.2026 | 15:21 Uhr
Einst als Wunderkind gefeiert, jetzt Matchwinner in Europa: Emre Mor sorgt bei seinem neuen Klub NEC Nijmegen früh in der Saison für einen besonderen Moment.
Er galt einst als kommender türkischer Superstar!
Emre Mor kam im Sommer 2016 für knapp zehn Millionen Euro mit ordentlich Vorschusslorbeeren nach Dortmund. Insbesondere in der Türkei war der Hype um den heute 29-Jährigen gewaltig, doch anders als beispielsweise Arda Güler konnte Mor den hohen Erwartungen an seine Person nicht gerecht werden. Der Türke machte letztlich lediglich 19 Spiele im BVB-Dress und verließ die Schwarz-Gelben bereits nach einem Jahr wieder.
Nach seinem Abgang aus Dortmund wurde der 15-fache Nationalspieler zum richtigen Wandervogel und spielte unter anderem für Celta Vigo, Galatasaray und Fenerbahce. Am 20. Juli 2026 wechselte der Mittelfeldspieler erneut den Verein und unterschrieb beim NEC Nijmengen, wo Mor direkt drei Wochen später nun zum Helden wurde.
Mor schießt Nijmegen zum Sieg
Am Dienstag absolvierte der niederländische Klub sein Rückspiel in der dritten Runde der CL-Qualifikation gegen den griechischen Topklub Olympiakos Piräus und schaltete den Verein aus Athen tatsächlich dank des Ex-BVB-Flops aus. Nachdem sich die beiden Teams im Hinspiel torlos getrennt hatten, stand es im Rückspiel in den Niederlanden 1:1 nach der regulären Spielzeit, bis in der 95. Minute in der Verlängerung die große Stunde von Mor schlug.
Der Neuzugang verwertete einen abgefälschten Schuss mit seinem linken Fuß und sorgte dafür, dass Nijmegen weiter von der Teilnahme an der Champions League träumen darf. Der Eredivisie-Klub trifft in den Playoffs nun auf Bodö/Glimt, die in der Königsklasse im Vorjahr für Furore gesorgt hatten.
Mehr zum Autor Florian Hartmann
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