Novak Djokovic erreicht Wimbledon-Viertelfinale und bricht Federer-Rekord mit 106. Sieg
Novak Djokovic hat das Viertelfinale von Wimbledon erreicht und Tennisgeschichte geschrieben. Der Serbe besiegte Roman Safiullin in vier Sätzen und feierte seinen 106. Sieg im Wimbledon-Einzel.
05.07.2026 | 18:30 Uhr
Djokovic gewann gegen den russischen Qualifikanten Roman Safiullin mit 7:6 (8:6), 6:3, 3:6, 6:3. Damit überholte er Roger Federer bei den meisten Einzelsiegen der Herren in Wimbledon.
Novak Djokovic hat beim Rasenklassiker in Wimbledon das Viertelfinale erreicht und dabei einen historischen Meilenstein gesetzt. Der Grand-Slam-Rekordsieger gewann auf dem Centre Court gegen den russischen Qualifikanten Roman Safiullin nach 3:25 Stunden mit 7:6 (8:6), 6:3, 3:6, 6:3.
Mit seinem 106. Sieg im Männer-Einzel übernahm Djokovic die alleinige Führung in der Wimbledon-Geschichte. Bislang hatte er sich den Rekord mit dem achtmaligen Champion Roger Federer geteilt.
Der Serbe zog zudem zum neunten Mal in Folge ins Viertelfinale von Wimbledon ein. Insgesamt steht Djokovic nun bereits zum 17. Mal in der Runde der letzten acht an der Church Road.
Djokovic tut sich gegen Safiullin schwer
Gegen den Weltranglisten-132. Safiullin tat sich der Favorit jedoch lange schwer. Der Russe spielte mutig auf und führte im ersten Satz bereits 5:2. Zwei Satzbälle ließ Safiullin jedoch ungenutzt. Djokovic kämpfte sich zurück, schaffte das Break und entschied anschließend den Tiebreak für sich.
Nach dem gewonnenen Auftaktsatz stabilisierte Djokovic sein Spiel. Vor allem beim eigenen Aufschlag dominierte der 39-Jährige den zweiten Durchgang. Im dritten Satz häuften sich allerdings wieder die Fehler. Djokovic zeigte sich mehrfach unzufrieden, kassierte sogar eine Verwarnung und musste den Satz abgeben.
Safiullin gewann damit im vierten Duell mit Djokovic erstmals einen Satz. Für eine Überraschung reichte es jedoch nicht. Im vierten Durchgang fand Djokovic rechtzeitig die Kontrolle zurück und machte den historischen Erfolg perfekt.
Im Viertelfinale trifft Djokovic nun entweder auf den kanadischen Weltranglistenvierten Felix Auger-Aliassime oder den Spanier Alejandro Davidovich Fokina.
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