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Ohne Gage für den guten Zweck: Zverev kommt zur Adria-Tour

Ohne Gage für den guten Zweck: Zverev kommt zur Adria-Tour

Sport-Informations-Dienst (SID)

12.06.2020 | 14:08 Uhr

26:32
kurz cross - Djokovic Spezial

Bei der vom Weltranglistenersten Novak Djokovic geplanten Adria-Tour auf dem Balkan wird auch Alexander Zverev erstmals wieder ein Turnier spielen - ohne Gage für den guten Zweck.

Wolfgang Thiem hat großen Respekt. Vor Alexander Zverev. "Sascha arbeitet sehr hart und sehr entschlossen", sagte der Vater des Weltranglistendritten Dominic Thiem im Gespräch mit tennisnet: "Ihm wird diese Pause unglaublich viel bringen." Woher Thiem senior das weiß, verriet er nicht, Zverev jedenfalls trainiert seit Beginn der coronabedingten Zwangspause ausschließlich in den USA und vertreibt sich dort unter anderem auch die Zeit mit Golf und Hundespaziergängen.

Top-Stars schlagen für guten Zweck auf

Ob sein Vater Recht hat mit seiner Vermutung, davon kann sich Österreichs Nummer eins Dominic Thiem spätestens Mitte Juni mit eigenen Augen überzeugen. Dann nämlich kommt Zverev über den großen Teich und spielt die vom Weltranglistenersten Novak Djokovic ins Leben gerufene Adria-Tour auf dem Balkan. Ohne Gage treten Djokovic, Zverev (ATP-Nr. 7), Thiem, der Bulgare Grigor Dimitrow (ATP-Nr. 19), der Serbe Viktor Troicki (ATP-Nr. 184) sowie drei weitere noch nicht benannte Spieler vom 13. Juni bis zum 4. Juli in Belgrad, Zadar, Montenegro und Banja Luka an.

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Roger Federer (Schweiz/ATP-Nr. 4) und Rafael Nadal (Spanien/ATP-Nr. 2) werden nicht zum Teilnehmerfeld gehören, sagte Initiator Djokovic am Montag den serbischen Medien. Federer erhole sich derzeit noch von einer Knie-OP, Nadal sei gerade erst ins Training eingestiegen. Gespielt wird Djokovics Schauturnier auf Asche in kurzen Sätzen bis vier. Der Erlös kommt humanitären Einrichtungen zugute. Welcher Spieler in welcher Stadt antritt, wird noch festgelegt.

"Phänomenale Neuigkeit"

Begeistert ist Djokovic vor allem von Zverevs Zusage. "Eine wirklich phänomenale Neuigkeit", nannte der Serbe das, obwohl natürlich niemand wissen könne, "wie alle in Form sind. Sascha ist in den USA, Dominic hat viele Workouts gemacht, aber am Ende zeigt es sich erst auf dem Platz." Er selbst, so Djokovic, habe jeden Tag trainiert: "Ich habe das Privileg einer eigenen Tennisanlage an meinem Haus. Gepostet habe ich davon nichts, weil ich niemanden provozieren oder neidisch machen wollte."

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Ob Zuschauer bei der Adria-Tour zugelassen werden, steht noch nicht fest, obwohl Djokovic darauf hofft. "Bis Mitte Juni kann noch einiges passieren, ein bisschen Zeit haben wir noch", sagte er. Natürlich könne er dazu noch keine verbindliche Aussage machen, denn "wie alles, was mit Corona zu tun hat, ist auch das sehr abhängig von der aktuellen Entwicklung".

Sport-Informations-Dienst (SID)

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