Alexander Zverev scheitert im Halbfinale beim ATP-Turnier in München an Cobolli

Alexander Zverev hätte mit seinem vierten Titel Rekordchampion in München werden können.

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Alexander Zverev scheidet im Halbfinale des ATP-Turniers in München gegen Flavio Cobolli aus. Der Deutsche unterliegt dem Italiener klar mit 3:6, 3:6 und kann damit seinen Titel aus dem Vorjahr nicht verteidigen.

Daraus wird nichts: Der beste deutsche Tennisprofi ist in seinem Halbfinale chancenlos.

Alexander Zverev hat beim ATP-Turnier von München den Finaleinzug und damit die Chance auf den Rekordsieg verpasst. Der beste deutsche Tennisspieler unterlag im Halbfinale einem famos aufspielenden Flavio Cobolli mit 3:6, 3:6. Gegen den Davis-Cup-Sieger aus Italien fand Zverev vor 6.500 Zuschauern auf dem Center Court der BMW Open kein Mittel. Der gebürtige Hamburger kassierte in diesem Jahr bei seiner fünften Halbfinalteilnahme auf der ATP-Tour - das gelang keinem anderen Profi - seine fünfte Niederlage.

"Meine Beine waren nicht mehr da." Mutmaßlich sechs Tage bis zu seinem ersten Match beim Masters in Madrid hat er nun Pause, es wäre "schon hilfreich", ergänzte er, "die auch zu nutzen und sinnvoll zu nutzen".

Der Weltranglistendritte hatte den im Klassement auf Rang 16 geführten Cobolli in den bisherigen zwei Duellen jeweils bezwungen - unter anderem im Vorjahr bei den French Open. Beim Sandplatzevent in München aber war er diesmal chancenlos. Der 23-Jährige aus Florenz überragte schon im ersten Satz mit 20 Winner-Schlägen. Zverev gelangen fünf. Beim vorentscheidenden Break zum 3:1 zermürbte Cobolli seinen deutschen Rivalen mit zwei Stoppbällen.

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Alexander Zverev ist in seinem Halbfinale beim ATP-Turnier in München chancenlos. Gegen Flavio Cobolli waren die Beine nicht mehr da, so der beste deutsche Tennisprofi.

Zverevs Vorahnung wird bestätigt

"Er ist ein junger Spieler, der auch sehr, sehr wild sein kann", hatte Zverev vor der Partie prognostiziert. "Wenn er gut spielt, kann er sehr, sehr gut spielen." Das bewies Cobolli eindrucksvoll und nahm Zverev im zweiten Durchgang direkt den Aufschlag im ersten Spiel und dann nochmal zum 5:2 ab.

Der Italiener, der 2025 das ATP-500-Turnier in Hamburg gewonnen hatte, kassierte direkt danach zwar noch das Re-Break. Am Ende aber konnte er nach nur 69 Minuten jubeln - auch wenn er nach seinem Coup zunächst weinend auf der Bank Platz nahm. Er erzählte danach, dass am Freitag ein guter Freund von ihm gestorben sei.

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Der an Nummer vier gesetzte Profi trifft im Endspiel am Sonntag auf den Sieger des zweiten Halbfinals zwischen Vorjahresfinalist Ben Shelton (USA) und dem slowakischen Qualifikanten Alex Molcan.

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Zverev mit nächstem Versuch bei Masters in Madrid

Zverev indes muss weiter auf sein erstes Endspiel in diesem Kalenderjahr warten. Er war bei den Australian Open im Halbfinale gegen Carlos Alcaraz nach einem dramatischen Duell ausgeschieden. Bei den drei Masters-Events in Indian Wells, Miami und Monte-Carlo verlor er jeweils gegen den Weltranglistenersten Jannik Sinner. In der nächsten Wochen geht es beim Masters von Madrid weiter.

dpa

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