Roger Federer folgt Marin Cilic ins Finale von Wimbledon

Halbfinal-Erfolg gegen Berdych

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Federer ohne Satzverlust im Wimbledon-Finale

Superstar Roger Federer steht zum elften Mal im Finale von Wimbledon. Der Schweizer besiegte im zweiten Halbfinal-Match den Tschechen Tomas Berdych in drei Sätzen mit 7:6 (7:4), 7:6 (7:4) und 6:4 und blieb auch in seiner sechsten Begegnung ohne Satzverlust.

"Es ist ein großes Privileg, hier ein weiteres Finale bestreiten zu dürfen. Ich kann es fast nicht glauben, dass es wieder wahr ist", sagte der 18-malige Grand-Slam-Champion Federer. "Es fühlt sich so gut an." Damit trifft der Weltranglisten-Dritte im Endspiel am Sonntag (ab 14:45 Uhr exklusiv live auf Sky) auf den Kroaten Marin Cilic, der zuvor Sam Querrey in vier Sätzen mit 6:7 (6:8), 6:4, 7:6 (7:3) und 7:5 besiegte.

Von sieben Duellen mit Federer hat Cilic nur das Halbfinale auf dem Weg zu seinem Titel bei den US Open im Jahr 2014 gewonnen. Der 28-jährige Kroate weiß, was auf dem Centre Court auf ihn zukommt. "Roger spielt sein bestes Tennis auf diesem Platz, hier fühlt er sich zuhause", sagte er.

Federer winkt alleiniger Rekord

Bislang teilt sich Federer die Bestmarke von sieben Titeln in Wimbledon mit Pete Sampras aus den USA und dem legendären Briten William Renshaw. Gegen den Weltranglisten-Siebten Cilic greift der Schweizer nach seinem achten Titel in Wimbledon. Nie zuvor in der 131-jährigen Turniergeschichte des "Heiligen Rasens" waren einem Spieler acht Triumphe gelungen.

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Berdychs Final-Traum geplatzt

Immer wenn Tomas Berdych glaubte, einen Hoffnungsschimmer am Horizont zu erkennen, glänzte Federer. In den Tiebreaks ließ er nie einen Zweifel aufkommen, wer der Herr im Haus ist, und als er im dritten Satz bei 2:3 zwei Breakbälle gegen sich hatte, zerstörten drei Asse und ein weiterer erster Aufschlag Berdychs Hoffnung. Mit all seiner Erfahrung von 18 Grand-Slam-Titeln nahm er Berdych sofort den Aufschlag ab. (sid)