Sky zeigt Wimbledon live mit Federer und Murray-Bezwinger Querrey

Die Halbfinals der Herren

Roger Federer schlägt Mischa Zverev und steht im Achtelfinale von Wimbledon.
Image: Roger Federer trifft im Halbfinale von Wimbledon auf Tomas Berdych.  © Getty

Das Grand-Slam-Turnier in Wimbledon ist das Tennis-Highlight des Jahres. Sky überträgt auf mehreren Sendern exklusiv und live vom "heiligen Rasen" in SW19 London. Am Freitag finden die beiden Halbfinals der Herren statt. Turnierfavorit Roger Federer fühlt sich dabei allein unter drei Riesen. Moderation: Yannick Erkenbrecher, Experte: Patrik Kühnen.

Die Ansetzungen am Freitag im Überblick:

Centre Court (ab 13:55 Uhr exklusiv live auf Sky Sport 2 HD)

1. Match: Sam Querrey (USA/Nr. 24) - Marin Cilic (Kroatien/Nr. 7)

2. Match: Roger Federer (Schweiz/Nr. 3) - Tomas Berdych (Tschechien/Nr. 11)

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Die Matches am Freitag:

Sam Querrey (24) - Marin Cilic (7) (Kommentar: Stefan Hempel)

Für die britischen Tennisfans unter den 15.000 Zuschauern auf dem Centre Court ist das erste Halbfinale der Herren eine Enttäuschung. Sie hatten gehofft, Lokalmatador und Titelverteidiger Andy Murray anfeuern zu können. Doch der Schotte verlor im Viertelfinale gegen Sam Querrey. "Ich bin selbst ein wenig schockiert", erklärte der "Königsmörder" nach seinem 3:6, 6:4, 6:7 (4), 6:1, 6:1 Sensationssieg. In seinem 42. Grand-Slam-Turnier erreichte der US-Amerikaner zum ersten Mal ein Halbfinale. "Dass es in Wimbledon passiert, macht es noch ein bisschen spezieller", erklärt Querrey.

Sam Querrey steht zum ersten Mal bei einem Grand Slam im Halbfinale.
Image: Sam Querrey steht zum ersten Mal bei einem Grand Slam im Halbfinale.  © Getty

Im Halbfinale trifft er nun auf Marin Cilic. Zweimal traf Querrey in Wimbledon bereits auf den Kroaten, beide Male verlor er in fünf Sätzen, zuletzt 2012 in der dritten Runde nach fünf Stunden und 31 Minuten mit 15:17 im entscheidenden Satz. "Ich muss ein paar Dinge ein bisschen besser machen", hofft Querrey auf eine Revanche. Vielleicht werden die britischen Fans ja für das Aus ihres Lieblings mit einem ähnlich spannenden Halbfinale entschädigt. In das geht Cilic als leichter Favorit. "Die Erfahrung von meinem Erfolg bei den US Open hilft mir, dass ich in dieser Phase des Turniers an meine eigene Stärke glaube und daran, dass ich mein bestes Tennis spielen kann", sagt der 28-Jährige, der sich nach seinem Fünf-Satz-Sieg gegen Nadal-Bezwinger Gilles Muller "mental frisch" fühlt.

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Roger Federer (3) - Tomas Berdych (11) (Kommentar: Roland Evers)

Er fühle sich "wie ein normaler Tennisspieler", erklärte Roger Federer nach seinem 6:4, 6:2, 7:6 (4) Erfolg im Viertelfinale gegen Milos Raonic. Was sich wie die Untertreibung des Jahres anhört, wird erst im Kontext klar. Federer verglich sich mit seinem Alter Ego von 2016, als er im Halbfinale gegen Raonic verloren hatte. "Ich bin dieses Jahr deutlich besser vorbereitet. Ich bin ausgeruht, zuversichtlich und voller Vertrauen" - all das war er im letzten Jahr nicht. Ohne Satzverlust ist Federer in sein zwölftes Wimbledon-Halbfinale eingezogen. Bis auf das Duell mit Raonic vor zwölf Monaten hat der siebenmalige Champion alle Halbfinals gewonnen.

Roger Federer ist mit 18 Grand-Slam-Titeln der Champion der Tenniswelt.
Image: Roger Federer ist mit 18 Grand-Slam-Titeln der Champion der Tenniswelt.  © Getty

Angesichts seiner bisherigen Dominanz und Spielstärke ist Federer unter den vier verbliebenen Spielern ganz klarer Favorit auf den Turniersieg, auch wenn er selbst etwas tiefer stapelt. "Favorit oder nicht, das hat nichts zu bedeuten", findet der Schweizer, "die anderen werden auch ein Wörtchen mitreden. Sie sind alle größer und stärker als ich, haben einen harten Aufschlag und eine starke Vorhand. Da muss ich einen anderen Weg finden, etwa mit meinem Slice oder meinem Spin." Wer würde daran zweifeln, dass Federer diesen Weg längst kennt? Gegen Tomas Berdych gewann er in diesem Jahr bereits zweimal. Bei den Australian Open ließ er dem Tschechen keine Chance, in Miami musste er dagegen einen Matchball abwehren. "Ich hoffe, aller guten Dinge sind drei für mich", sagt Berdych, der in Wimbledon 2010 im Finale stand und auf dem Weg dorthin Federer bezwungen hatte.