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Wimbledon: Jule Niemeier besiegt Anett Kontaveit in Runde zwei

Dickes Ausrufezeichen! Niemeier fegt Nummer zwei vom Rasen

Wimbledondebütantin Jule Niemeier hat nach dem bislang größten Sieg ihrer Tenniskarriere die dritte Runde beim Rasenklassiker im All England Club erreicht.

Die 22-Jährige aus Dortmund besiegte überraschend die an Position zwei gesetzte Anett Kontaveit (Estland) 6:4, 6:0. Nach nur 58 Minuten verwandelte Niemeier, die erst ihr zweites Majorturnier spielt, ihren ersten Matchball.

"Ich bin sprachlos, um ehrlich zu sein. Das Spiel auf Court 1 in Wimbledon zu gewinnen, ist ein großartiges Gefühl. Es ist eines der besten Matches, das ich je gespielt habe. Ich war ziemlich nervös vor dem Spiel", sagte Niemeier und fügte noch hinzu: "Ich liebe es, auf Gras zu spielen. Es ist ein besonderer Untergrund, er passt zu meinem Spiel, ich liebe es."

Die Weltranglisten-97. stand erstmals auf einem der großen Grand-Slam-Courts und auch zum ersten Mal einer Konkurrentin aus den Top 10 gegenüber. Großen Respekt zeigte sie nicht: Wie bei ihrem Auftaktsieg über die Chinesin Wang Xiyu dominierte Niemeier mit ihrem Aufschlag - noch immer hat sie kein Break zugelassen.

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Kontaveit chancenlos

In Runde drei trifft Niemeier, eine der deutschen Hoffnungen für die Zeit nach der "goldenen Generation" um Angelique Kerber (Kiel) auf Lesia Tsurenko (Ukraine). Erst im Mai in Paris hatte sie ihre Premiere im Hauptfeld eines der vier wichtigsten Tennisturniere der Welt gegeben, aber knapp gegen die frühere US-Open-Siegerin Sloane Stephens (USA) verloren.

Für den früheren Kerber-Coach Torben Beltz beginnt derweil die Zusammenarbeit mit Kontaveit (26) mit einer Enttäuschung. Der 45-Jährige stieß erst kurz vor Wimbledon zum Team der Weltranglistendritten. Auf Beltz und Kontaveit wartet nach der schwachen Vorstellung gegen Niemeier eine Menge Arbeit.

SID

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