BVB-Wunschtransfer Konstantinos Karetsas in der Daten-Analyse
Top-Dribbler, Stratege, Vollstrecker! Erhält Borussia Dortmund den Zuschlag bei einem echten Top-Talent?
14.07.2026 | 13:33 Uhr
Auf der Suche nach einem Nachfolger von Julian Brandt hat der BVB Genk-Juwel Konstantinos Karetsas ins Visier genommen. Sky Sport stellt den griechischen Nationalspieler vor.
Borussia Dortmund will Karetsas und Karetsas will zum BVB!
Die Westfalen sind seit Monaten am 18-jährigen offensiven Mittelfeldspieler vom KRC Genk dran und haben mit dem Spieler bereits eine grundsätzliche Einigung erzielt. Auch die Gespräche zwischen den Klubs laufen: Nach Informationen von Sky Sport hat der BVB bereits mehrere Angebote abgegeben. Die letzte Offerte lag über dem bisherigen Rekordtransfer Genks (26 Millionen Euro: Tolu Arokodare zu Wolverhampton Wanderers), allerdings noch unter den geforderten 35 Millionen Euro.
Vor allem Sportdirektor Ole Book findet an Karetsas Gefallen. Er betonte, dass sich die Schwarz-Gelben "in der Offensive auf dem Markt umschauen und Kreativität und Offensivpower hinzubekommen wollen." Nach prominenten Abgängen von Julian Brandt (aktuell vereinslos) und Karim Adeyemi (wechselt zum FC Barcelona) müssen die Dortmunder in der Offensive reagieren. Intern wurde Genk-Shootingstar Karetsas als Wunschziel auserkoren.
Jetzt müssen sich die Klubs einig werden. Öffentlich wollte sich Dortmunds Sportgeschäftsführer Lars Ricken nicht in die Karten schauen lassen: "[Er ist ein] junger Spieler, der bei einem anderen Verein ist, der glaube ich noch einen langfristigen Vertrag hat und dementsprechend werde ich mich oder wir uns nicht über Spieler anderer Vereine äußern. Ich glaube, das gehört sich auch nicht", sagte er am Dienstag in einer Medienrunde. Die BVB-Sicht ist aber klar: Karetsas soll nach Dortmund kommen.
Jüngster Torschütze im belgischen Profifußball
Das Offensivjuwel debütierte bereits im Alter von 15 Jahren beim U23-Nachwuchsteam Jong Genk in der Challenger Pro League, der zweiten Liga Belgiens. Am 1. September 2023 avancierte er mit seinem Debüt-Teffer gegen RSCA Futures zum jüngsten Torschützen im belgischen Profifußball (15 Jahre, neun Monate und 13 Tage). Auch in der ersten Mannschaft sorgte er bereits für Furore und machte sich auf dem internationalen Markt einen Namen. Für KRC Genk sammelte der offensive Mittelfeldspieler 29 Scorerpunkte in 92 Pflichtspielen (sechs Tore, 23 Assists). Auch bei der griechischen A-Nationalmannschaft ist er bereits wichtiger Bestandteil (zehn Länderspiele, drei Tore). Bei den U-Auswahlen lief er noch für Belgien auf, entschied sich dann aber für Griechenland.
Laut CREATEFOOTBALL überzeugt Karetsas mit schnellen und agilen Bewegungen im engen Raum. Seine größte Qualität ist das Kreieren von Chancen. Das Genk-Juwel verfügt über eine gute Übersicht, ist sehr kreativ und mutig, spielt gefährliche Pässe in die Box und in Schnittstellen. Besonders im Eins-gegen-Eins kann der trickreiche Shootingstar kaum vom Ball getrennt werden. Pro Spiel kommt der Youngster im Schnitt auf mehr als sieben Dribblings. Auch im Abschluss weiß der Linksfuß, der am liebsten im rechten Halbraum agiert, zu überzeugen.
Karetsas' ehemaliger Trainer und Förderer Thorsten Fink lobte seine Effizienz: "Er braucht nur eine einzige Chance, um zu treffen", sagte er im April 2025 via VoetbalPrimeur. "Aber es gibt noch viel zu verbessern." Luft nach oben gibt es laut CREATEFOOTBALL beispielsweise in den Punkten Topspeed und Defensivarbeit.
Hier wäre Karetsas ein Upgrade zu Brandt
Im direkten Vergleich mit Brandt ist Karetsas noch einmal athletischer und stärker in Eins-gegen-Eins-Duellen. Gerade gegen tiefstehende Mannschaften fehlen dem BVB Spieler, die Ketten durch erfolgreiche Dribblings aufbrechen können. Das würde Karetsas garantieren. Er besitzt schon im jungen Alter die Fähigkeit, das Spiel komplett an sich zu reißen. Sein Portfolio aus Dribblings, Steckpässen und präzisen Flanken macht ihn unberechenbar.
Der moderne Zehner ist der Datenanalyse zufolge ein Spieler, der bei entsprechender Entwicklung einen hohen Verkaufserlös generieren wird. Jung gekauft, weiterentwickelt, teuer verkauft: eine Transferphilosophie, die die Dortmunder über Jahre ausgezeichnet hat (Ousmane Dembele, Jadon Sancho, Jude Bellingham,…) - und im besten Fall mit Karetsas fortgesetzt werden soll.
Klar ist aber, dass der BVB erst einmal den Zuschlag beim griechischen Top-Talent erhalten muss. Die komplette Einigung steht noch aus, die Verhandlungen mit Genk laufen auf Hochtouren …
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