Iga Swiatek zieht in Wimbledon souverän in die dritte Runde ein
Iga Swiatek hat die dritte Runde von Wimbledon erreicht. Die Titelverteidigerin aus Polen gewann gegen Karolina Pliskova deutlich mit 6:1, 6:3.
02.07.2026 | 16:26 Uhr
Nach dem schwierigen Auftakt präsentierte sich Iga Swiatek klar verbessert. Gegen die ehemalige Weltranglistenerste Karolina Pliskova dominierte sie über weite Strecken.
Iga Swiatek hat beim Grand-Slam-Turnier in Wimbledon den nächsten Schritt in Richtung Titelverteidigung gemacht. Die Polin setzte sich am Donnerstag souverän mit 6:1, 6:3 gegen Karolina Pliskova durch.
Nach ihrem nervenaufreibenden Auftakterfolg gegen die US-Amerikanerin Taylor Townsend zeigte sich Swiatek deutlich stabiler. Die Weltranglistendritte überzeugte mit einer konzentrierten Leistung und ließ ihrer Gegnerin kaum Chancen.
Swiatek verwandelt Matchball nach 70 Minuten
Vor allem im Return-Spiel setzte Swiatek die frühere Wimbledon-Finalistin Pliskova immer wieder unter Druck. Die Polin nutzte ihre Break-Möglichkeiten konsequent und kontrollierte die Partie von Beginn an.
Nach nur 70 Minuten verwandelte Swiatek ihren Matchball und zog verdient in die dritte Runde ein. Anschließend zeigte sie sich mit ihrer Leistung zufrieden.
"Heute fühle ich mich stabiler, und das ist gut", sagte Swiatek nach der Partie. Nach dem emotionalen Auftakt hatte sie zuletzt noch Tränen der Erleichterung gezeigt.
Rybakina ebenfalls fix weiter
Ebenso schnell zog Elena Rybakina in die dritte Runde ein. Die Kasachin ließ ihrer US-amerikanischen Gegnerin Caty McNally kaum eine Chance und gewann nach 70 Minuten klar mit 6:1, 6:2. Die aktuelle Nummer zwei der Welt trifft damit in der Runde der letzten 32 auf die Belgierin Elise Mertens, die zum Auftakt Laura Siegemund ausgeschaltet hatte. Rybakina hatte Wimbledon bereits 2022 gewonnen.
Deutlich mehr Mühe hatte Vorjahresfinalistin Amanda Anisimova. Die an Position sechs gesetzte US-Amerikanerin setzte sich gegen ihre Landsfrau Sofia Kenin mit 6:2, 4:6, 7:6 (10:3) durch, der Sieg war jedoch ein hartes Stück Arbeit und wurde erst im Tiebreak entschieden.
Zwischendurch geriet Anisimova sichtbar ins Wanken. Nach einem zunächst souverän gewonnenen ersten Satz verlor sie im zweiten Durchgang an Stabilität, ehe sie auch im dritten Satz früh in Rückstand geriet und zunehmend verunsichert wirkte. Beim Stand von zwei Breaks Rückstand wandte sie sich frustriert an ihre Box: "Ich kann nicht mehr denken, deshalb habe ich den zweiten Satz verloren." Am Ende rettete sie sich dennoch in die dritte Runde.
Maya Joint, die in der ersten Runde noch für eine Überraschung gegen Tennis-Legende Serena Williams gesorgt hatte, unterlag in Runde zwei der Philippinerin Alexandra Eala deutlich mit 6:3, 2:6, 0:6.
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