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NBA Finals: Warriors bezwingen Celtics - Ein Sieg fehlt noch zum Titel

Trotz schwachem Curry: Warriors bezwingen Celtics - Ein Sieg fehlt noch

Trotz einer historisch schwachen Leistung von Stephen Curry (r.) konnten die Golden State Warriors die Boston Celtics um Marcus Smart (l.) bezwingen und führen so 3:2 in den NBA Finals.
Image: Trotz einer historisch schwachen Leistung von Stephen Curry (r.) konnten die Golden State Warriors die Boston Celtics um Marcus Smart (l.) bezwingen und führen so 3:2 in den NBA Finals.  © DPA pa

Die Golden State Warriors sind ohne Stephen Curry nur die Hälfte wert - diese Meinung vertreten viele NBA-Fans. Dass die Mannschaft aus San Francisco in den Finals auch an einem schwachen Abend ihres besten Mannes gegen die Boston Celtics gewinnt, ist ein starkes Signal.

Selbst an einem Abend ohne glückliches Händchen bei Stephen Curry ist den Golden State Warriors ein Riesenschritt in Richtung NBA-Titel gelungen. Ohne einen einzigen verwandelten Dreier bei neun Versuchen blieb der Basketball-Superstar am Montagabend (Ortszeit) weit unter seinem üblichen Niveau und konnte trotzdem ein 104:94 gegen die Boston Celtics bejubeln.

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Green & Kerr vertrauen in Curry

Zum siebten Titel ihrer Geschichte fehlt den Warriors nur noch ein Sieg. "Er hat von neun Dreiern keinen getroffen. Er wird fuchsteufelswild sein. Und das ist exakt das, was wir vor Spiel sechs brauchen", sagte Currys Mitspieler Draymond Green vor der Partie in Boston am Freitag (03.00 Uhr MESZ).

"Selbst für den besten Schützen der Welt gibt es solche Spiele. Zum Glück nicht so oft", sagte Warriors-Trainer Steve Kerr. Nur sieben seiner 22 Versuche traf Curry, drei Tage nach seiner 43-Punkte-Gala in Boston waren es vor den heimischen Fans lediglich 16 Zähler.

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Aufholjagd der Celtics reicht nicht

Dass die Celtics trotzdem schon im ersten Viertel mit 16 Punkten hinten lagen und ihnen selbst eine überragende Aufholjagd im dritten Viertel mit bis zu fünf Punkten Vorsprung nicht reichte, wirkte unmittelbar nach dem Duell im Chase Center wie eine Vorentscheidung. "Das war mehr als nur ein Lauf, die haben quasi das ganze Viertel dominiert - dass wir trotzdem mit einer Führung ins letzte Viertel gegangen sind, war riesig." Jordan Poole hatte bei auslaufender Uhr getroffen.

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Die Botschaft, die alle hörten: Auch ohne Curry in Topform können die Warriors Boston schlagen. Insbesondere Andrew Wiggins hatte einen starken Abend und begeisterte die lauten Fans im Chase Center offensiv wie defensiv. 26 Punkte verbuchte er, zwölf seiner 13 Rebounds holte er in der Abwehr, dazu kamen zwei geklaute Bälle.

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Klay Thompson hatte 21 Punkte, Gary Payton II kam auf 15, Poole auf 14. "Ich kann diese Liste komplett vorlesen - der ganze Kader hat seinen Teil beigetragen", sagte Thompson.

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Theis ohne Einsatzzeit

Während sich die Finals-erprobten Warriors von den Fans feiern lassen konnten, schlichen die Celtics niedergeschlagen und frustriert vom Parkett. "Es geht für uns um Beständigkeit und das haben wir nicht für ein ganzes Spiel", kritisierte Celtics-Trainer Ime Udoka, der erneut komplett auf Nationalspieler Daniel Theis verzichtete.

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Vor allem die vielen - 18 - Ballverluste schmerzten die Gäste enorm. Golden State hatte lediglich sechs. "Wir sind alle frustriert über den heutigen Abend, aber die gute Nachricht ist: Wir waren schon in dieser Situation und haben es geschafft. Also lasst uns das wieder machen", sagte Udoka. Bereits in den Runden zuvor waren die Celtics nur eine Niederlage vom Aus entfernt und kamen dennoch in die Finals.

Die Zuversicht bei den Warriors aber ist nach der Niederlage zum Auftakt nun groß. "Ich habe mich noch nie so sehr darauf gefreut, nach Boston zu kommen", sagte Thompson.

dpa

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